Naher OstenIsrael baut 3.000 neue Wohnungen in besetzten Gebieten

Die UN haben die Palästinenser international deutlich aufgewertet – und prompt genehmigt Israel 3.000 neue Wohnungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem. von afp, dpa und

Israelische Wohnungen im Westjordanland

Israelische Wohnungen im Westjordanland  |  © Ronen Zvulun/Reuters

Die israelische Regierung hat den Bau von 3.000 neuen Wohnungen in den jüdischen Siedlungsgebieten in Ost-Jerusalem und im Westjordanland bewilligt. Ein israelischer Verantwortlicher bestätigte entsprechende Informationen der israelischen Tageszeitung Haaretz .

Zum genauen Standort der künftigen Wohnungen machte er keine Angaben. Die Organisation Frieden jetzt hatte im November berichtet, geplant seien ein massiver Ausbau der Siedlung Itamar im nördlichen Westjordanland sowie jeweils etwa 600 Wohnungen in den Vierteln Pisgat Seev und Ramot im besetzten Ostteil von Jerusalem .

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Die Ankündigung erfolgte einen Tag nachdem die UN-Vollversammlung den Palästinensern unter Protest Israels einen aufgewerteten Beobachterstatus als Nicht-Mitgliedsstaat zubilligte . Die Ankündigung könnte als Herausforderung der israelischen Regierung an die Weltgemeinschaft gewertet werden: Eines der Hauptargumente für die Anerkennung Palästinas als UN-Beobachterstaat war die zunehmende Gefährdung der Zwei-Staaten-Lösung durch die israelischen Siedlungen.

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Leserkommentare
    • antlew
    • 02. Dezember 2012 12:06 Uhr

    'Zum anderen die logische: es ist ein geradezu klassischer Zirkelschluss, eine vermeintliche Bedrohungslage zur Begründung einer Verweigerungshaltung anzuführen, wenn diese Bedrohungslage ja erst aus dieser Verweigerungshaltung resultiert. Auf der Grundlage der 67-er-Grenzen ist die gesamte arabische und islamische Welt längst so weit, Israel Frieden, Anerkennung und vollkommene Normalisierung der Beziehungen anzubieten."

    solange Sie lustig sind. Mit der Realitaet hat es nichts zu tun - und ich schaetze mal, dass Sie das auch ganz genau wissen.
    Tatsache ist, dass die gesamte arabische und islamische Welt, mit Ausnahme von Aegyptem und Jordanien, nach wie vor das Existenzrecht Israels bestreiten. Eine anderslautende Erklaerung gibt es nicht.
    Zudem sollten Sie sich ueber die Bedeutung des Wortes Zirkelschluss dringend in Kenntnis setzen, sofern Sie sich nicht weiterhin laecherlich machen wollen.
    Dass die Grenzen nach 67 eine Folge dieser mangelnden Bereitschaft zum Frieden, seitens der arabischen Laender darstellt, ist heute ebenso status quo, wie vor 67.

    Antwort auf "Ne, klar."
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    ...wieder mal verdrängt ?????

    57 arabische,muslimische Staaten unter Führung der
    Saudis erkennen Israel in den Grenzen von '67 an,
    wenn Israel dies ebenso mit Palästina tut.

    Eigentlich doch ganz einfach zu merken, oder ?

  1. ...wieder mal verdrängt ?????

    57 arabische,muslimische Staaten unter Führung der
    Saudis erkennen Israel in den Grenzen von '67 an,
    wenn Israel dies ebenso mit Palästina tut.

    Eigentlich doch ganz einfach zu merken, oder ?

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    • antlew
    • 02. Dezember 2012 12:45 Uhr

    Eine derartige Bekundung seitens arabischer Laender existiert nicht.
    Und das wurde Ihnen bereits hinreichend belegt.

    "Mit Ausnahme von Ägypten und Jordanien, mit denen Israel im Jahre 1979 respektive 1994 unter amerikanischer Regie einen Friedensvertrag schloss, erkennt kein Mitglied der Arabischen Liga Israel an. Weitere afrikanische Länder, die Israel nicht anerkennen, sind Mali, der Tschad und die Demokratische Arabische Republik Sahara, die aber als Nicht-UN-Mitglied ihrerseits international nicht anerkannt ist. Alle weiteren Staaten, die Israel nicht anerkennen, sind Mitglieder der Organisation der Islamischen Konferenz,
    dies sind Afghanistan, Bangladesch, Brunei, , Iran, Malaysia, die Malediven und Pakistan. "
    http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenpolitik_Israels#Muslimische_L.C3....

    dazu die Karte:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Israel_Recognition.svg&p...

    weil ihre darstellung wahrheitswidrig ist, was ihnen bereits von verschiedenen seiten nachgewiesen wurde, geben sie auch wohlweislich keine quelle an.

    • sharia
    • 02. Dezember 2012 12:16 Uhr

    auch wenn dann gleich wieder welche schreien werden, mann wolle nicht beim juden kaufen.

    das richtig witzige an solcherart politik finde ich allerdings, dass auf diese art und weise die 1-staat-lösung schneller umgesetzt wird als manch einer sich das träumen läßt. und zwar mit palästinensern im lande.

    Antwort auf "Es wird wohl Zeit..."
  2. in den USA, unter Leitung der Jüdin Anna Baltzer,
    hat einmal mehr einen Erfolg erzielt.

    So hat Stevie Wonder ein CharityKonzert zugunsten
    der IDF in den USA kurzfristig abgesagt.
    Unter Berufung darauf, dass er ein "Ambassador
    for Peace" für die UN sei, und dieses Engagement
    nicht mit einem derartige Konzert vereinbar sei.

    In Amerika engagieren sich die US Juden teilweise
    mit großem Erfolg für Palästina und ein menschliches
    Israel.

    Antwort auf "Es wird wohl Zeit..."
  3. Die Meldung ist so kurz daß Sie sie doch gleich ganz wiedergeben könnten."Prime Minister Netanyahu and Finance Minister Steinitz decided Sunday to confiscate the tax revenues that Israel collected for the Palestinian Authority during the month of November, and use it to offset the PA's debt to Israel's Electric Corporation."
    Im Klartext: Israel treibt einerseits für die PA Steuergelder ein, andererseits bezieht die PA ihren Strom aus Israel und steht finanziell in der Schuld. Hört sich für mich ganz anders an.

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    was mit der deutschen oder der US Wirtschaft geschehen
    würde, wenn Verbindlichkeiten einseitig durch Einnahmen
    dieser Staaten getilgt würden.

    Schlagartig.

    Die Chinesen könnten ja mal die US Schulden
    einziehen :)

    Das verträgt keine Volkswirtschaft und ich kenne
    keinen Staat, der derartiges schon einmal praktiziert
    hätte....außer Israel.

    • sharia
    • 02. Dezember 2012 12:31 Uhr

    endlich aus allem eins zu machen!

    so gesehen müßte man hoffen, dass likud-beteinu die wahl gewinnt.
    dann geht's schneller!

    könnte allerdings sehr häßlich werden. so gesehen wäre es wiederum besser, likud-beteinu täte die wahl verlieren. und merez sie gewinnen. dann täte es länger dauern, wäre aber nicht häßlich.

  4. was mit der deutschen oder der US Wirtschaft geschehen
    würde, wenn Verbindlichkeiten einseitig durch Einnahmen
    dieser Staaten getilgt würden.

    Schlagartig.

    Die Chinesen könnten ja mal die US Schulden
    einziehen :)

    Das verträgt keine Volkswirtschaft und ich kenne
    keinen Staat, der derartiges schon einmal praktiziert
    hätte....außer Israel.

    • sharia
    • 02. Dezember 2012 12:31 Uhr

    endlich aus allem eins zu machen!

    so gesehen müßte man hoffen, dass likud-beteinu die wahl gewinnt.
    dann geht's schneller!

    könnte allerdings sehr häßlich werden. so gesehen wäre es wiederum besser, likud-beteinu täte die wahl verlieren. und merez sie gewinnen. dann täte es länger dauern, wäre aber nicht häßlich.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie scheinen sich ja auszukennen !

    • antlew
    • 02. Dezember 2012 12:45 Uhr

    Eine derartige Bekundung seitens arabischer Laender existiert nicht.
    Und das wurde Ihnen bereits hinreichend belegt.

    "Mit Ausnahme von Ägypten und Jordanien, mit denen Israel im Jahre 1979 respektive 1994 unter amerikanischer Regie einen Friedensvertrag schloss, erkennt kein Mitglied der Arabischen Liga Israel an. Weitere afrikanische Länder, die Israel nicht anerkennen, sind Mali, der Tschad und die Demokratische Arabische Republik Sahara, die aber als Nicht-UN-Mitglied ihrerseits international nicht anerkannt ist. Alle weiteren Staaten, die Israel nicht anerkennen, sind Mitglieder der Organisation der Islamischen Konferenz,
    dies sind Afghanistan, Bangladesch, Brunei, , Iran, Malaysia, die Malediven und Pakistan. "
    http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fenpolitik_Israels#Muslimische_L.C3....

    dazu die Karte:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Israel_Recognition.svg&p...

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, tis
  • Schlagworte Israel | UN | Frieden | Information | Palästinenser | Protest
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