Syrische Grenze : Türkische Regierungspartei will Patriot-Kommando
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Neue Rebellen-Offensive auf Damaskus


Die syrische Armee versucht seit einigen Tagen eine Offensive der Rebellen auf die Hauptstadt Damaskus abzuwehren. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, in dem Vorort Sajjida Seinab hätten die Regierungstruppen "Dutzende von Terroristen" festgenommen. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter berichtete von Gefechten im Al-Kabun-Viertel und von einem Mörserangriff an der Schnellstraße in Al-Messe.

Die Gegner von Präsident Baschar al-Assad hatten am Mittwoch angekündigt, nach den Geländegewinnen im Norden des Landes wollten sie jetzt Damaskus ins Visier nehmen. Im Juli hatten sie schon einmal versucht, die Hauptstadt unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Regierungstruppen hatten sie damals jedoch zurückgedrängt.

Neuen Angaben zufolge sind durch Kämpfe in Syrien bisher mehr als 40.000 Menschen gestorben. Das berichtet die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter. Unter den Toten seien 28.026 Zivilisten, 10.150 Soldaten und 1.379 Deserteure, sagte der Leiter der Organisation, Rami Abdurrahman. Mehr als 500 Todesopfer hätten nicht identifiziert werden können.

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Kommentare

74 Kommentare Seite 1 von 12 Kommentieren

Natürlich droht eine Eskalation

Man muss nicht Prophet sein wenn man erwartet, dass diese Einheiten angegriffen werden. Dann haben wir den Verteidigungsfall für die Nato und die Bundeswehr steht kurz vor dem Iran.

Wie naiv muss man sein um eine solche Gefahr nicht zu sehen.
Dabei wird es völlig unwesentlich sein, von wo der Angriff kam. Man kann auch provozieren, dass das Brot auf die Marmeladenseite fällt.

Es ist noch viel schlimmer,

Das Kriegsrecht spricht eine klare Sprache und läßt keinen Raum für großes Geschwurbel.

Die Türkei ist hiernach bereits direkter Kriegsteilnehmer. Begründet aus ihrer direkten Unterstützung für die Islamisten, dies zum Großteil noch auf ihren Territorium. Viel klarer gehts nicht.

Davon einmal abgesehen, daß Syrien nach dem Kriegsrecht somit rechtmäßig handelt greift es seine Gegner auch auf türkischen Territorium an, die sogannten "Angriffe" auf die Türkei weisen durch die Bank deutliche Anhalte an Gleiwitz auf.

Die deutsche Regierung (nicht Deutschland, wichtig für Den Haag) ist hier in Begriff Truppenteile unter dem Kommando einer Kriegspartei abzugeben. Dies ist ganz klar und deutlich ein Kriegseintritt Deutschlands an der Seite der Türkei.

Davon abgesehen, daß dies schon weitab von jeglicher rechtlichen Grenzwertigkeit ist, kommt der strategische und polititsche Aspekt hinzu.

Deutsche Truppen unterstützen einen Gröfaz wie Erdogan und islamistische Truppen welche innerhalb Europas auf der ein oder anderen Liste zu finden sind direkt.

Deutschland beteiligt sich aktiv an der weiteren Destabilisierung der Region und in Folge Europas und Deutschlands selber. Dies wird vermutlich einige Herren in der Hochfinanz und auf den ganz richtigen Teppichen in Arabien freuen. Für die Masse der Menschen in der Region und Europas dürften die Ergebnisse weniger toll ausfallen.

Es ist eine Schande sondergleichen, daß deutsche Soldaten am Ende gegen Deutschland eingesetzt sind.