IsraelSchüsse vor US-Botschaft in Tel Aviv

Ein bewaffneter Mann hat die US-Botschaft in Tel Aviv angegriffen. Der Vorfall ereignet sich zeitgleich zur Reise von US-Außenministerin Hillary Clinton nach Israel. von afp und dpa

US-Botschaft von Tel Aviv

US-Botschaft von Tel Aviv  |  © Christopher Furlong/Getty Images

Ein Mann ist mit einem Messer und einer Axt bewaffnet auf das Gelände der US-Botschaft in Tel Aviv eingedrungen. Eine israelische Polizeisprecherin sagte, der Angreifer habe den am Eingang postierten Wachmann am Bein verletzt. Die Sicherheitskräfte eröffneten das Feuer. Der Mann sei unverletzt geblieben und konnte festgenommen werden.

Bei dem Angreifer handele es sich um einen Israeli Anfang 40 aus der Stadt Bat Jam südlich von Tel Aviv. Sein Motiv sei nicht bekannt, ein politischer Hintergrund werde jedoch ausgeschlossen, sagte die Sprecherin.

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Der Vorfall ereignete sich zeitgleich zum Besuch von US-Außenministerin Hillary Clinton in Israel . Sie trifft sich mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu , um über den Konflikt mit der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen zu sprechen. Außerdem sind Treffen mit palästinensischen Vertretern in Ramallah und mit ägyptischen Regierungsmitgliedern in Kairo geplant.

US-Präsident Barack Obama will Israel nach Angaben des Präsidialamts freie Hand lassen: Israel habe das Recht, eigene Entscheidungen zu seiner Sicherheit zu treffen. Zugleich sagte ein Sprecher, Obama fordere ein Ende der Raketenangriffe auf Israel durch die Hamas .

Netanjahu hatte nach einer Krisensitzung am Dienstag zugesagt, sämtliche diplomatische Möglichkeiten auszuschöpfen, bevor er über eine Bodenoffensive entscheide.

Seit Mittwoch greift Israel Ziele in dem von Palästinensern bewohnten Gebiet an. Die Regierung Netanjahus reagiert damit auf Raketenangriffe der Hamas. In Israel starben drei Zivilisten beim Einschlag einer Rakete aus dem Gazastreifen. Mehr als 100 Palästinenser wurden im Gazastreifen durch Luftangriffe getötet.

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Leserkommentare
  1. Ich sehe das auch so, weil da braucht man keine Pistole zu. Ein Beil kann auch ganz doll weh tun und Schmerzen verursachen.

    Antwort auf "Beweggruende"
    • Bashu
    • 20. November 2012 13:49 Uhr
    10. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen. Danke, die Redaktion/jp

    Antwort auf "Sinn?"
  2. Ich habe gerade auf CNN.com gelesen, der Mann hat sich in der Hausnummer geirrt und wollte den Liebhaber seiner Gattin zur Rede stellen. Also ich glaube das ja nicht wirklich.

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    Das kann ich mir gut vorstellen, dass man aus Eifersucht ganz verrueckte Dinge macht. Und zudem sind die israelischen Frauen ja unwahrscheinlich attraktiv. Bin echt gespannt was dabei herrauskommt.

  3. Das kann ich mir gut vorstellen, dass man aus Eifersucht ganz verrueckte Dinge macht. Und zudem sind die israelischen Frauen ja unwahrscheinlich attraktiv. Bin echt gespannt was dabei herrauskommt.

    Antwort auf "Adresse "
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    Sollte es sich wirklich bewahrheiten, dass dieser Vorfall einen Eifersuchtshintergrund hat, so waere das doch eigentlich eine schoene Nachricht. In all dem Tohuwabohu gibt es doch tatsaechlich noch Menschen, die aus Liebe Dummheiten machen.

  4. 13. Liebe

    Sollte es sich wirklich bewahrheiten, dass dieser Vorfall einen Eifersuchtshintergrund hat, so waere das doch eigentlich eine schoene Nachricht. In all dem Tohuwabohu gibt es doch tatsaechlich noch Menschen, die aus Liebe Dummheiten machen.

    Antwort auf "Eifersucht"
    • DavidAM
    • 20. November 2012 14:39 Uhr

    Also ich glaube das kein Mensch mit klarem Verstand auf die Idee kommt die U.S.-Botschaft mit diesen Waffen angreift.
    Jeder der auch nur 30 Sekunden nachdenkt wird sich doch über die Sicherheitsmaßnahmen der U.S.-Einrichtungen, vorallem in dieser Gegend im Klaren sein.

    [...] Gekürzt. Bitte bleiben Sie weiterhin sachlich. Danke. Die Redaktion/kvk

    Antwort auf "Sinn!"
  5. natürlich könnte man nun schlusfolgern der Markt sei wegen des anstehenden Konflikte über Monate leergefegt...

    Klingt erfahrungsgemäß eher nach einem pathologischen Fall, von Suizidversuch oder akut maifester Psychose.......

    MfG KM

    Antwort auf "Vermutlich jemand,"
  6. "Sein Motiv sei nicht bekannt, ein politischer Hintergrund werde jedoch ausgeschlossen, sagte die Sprecherin."

    Tut mir leid aber die Redaktionen vermutet doch nicht allen ernstes, dass der mündige Bürger dies glaubt!?
    Also nochmal ganz langsam. Man kennt das Motiv des Mannes nicht aber kann trotzdessen jeglichen politischen Hintergrund ausschließen?

    Bei wem es immer noch nicht klingelt sollte sich mal ernsthaft Gedanken machen!

    Vor allem sprechen wir hier von der US-Botschaft in Tel Aviv. Wer nun, vor dem Hintergrund des aktuellen Konflikts in der Region, eine politisches Motivation des Täters vermutet muss einfach nur ein Verschwörungstheoretiker sein!

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, sk
  • Schlagworte Israel | Barack Obama | Hillary Clinton | Benjamin Netanjahu | Hamas | Recht
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