Clintons Nachfolge Obama nominiert John Kerry als Außenminister
Hillary Clinton will nicht mehr, Nachfolge-Favoritin Susan Rice auch nicht. Nun soll der US-Senat den Senator John Kerry als Chef des State Departments bestätigen.
© Karen Bleier/AFP/Getty Images

John Kerry (Bild vom Mittwoch)
US-Präsident Barack Obama will den langjährigen Senator John Kerry zum neuen Außenminister machen und nominierte ihn offiziell für das Amt.
Wird Kerry vom Senat bestätigt, was Beobachter erwarten, tritt er die Nachfolger von Hillary Clinton an, die im Januar ausscheidet.
Der frühere Präsidentschaftsbewerber Kerry führt derzeit den Auswärtigen Ausschuss im Senat. Er wurde zum Favoriten für das Außenministerium, als die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice in der vergangenen Woche bekannt gab, nicht länger als Kandidatin zur Verfügung zu stehen.
Obama says Kerry's "entire life has prepared him for this role," he's the son of a foreign service officer, served in Vietnam
— lesley clark (@lesleyclark) Dezember 21, 2012
Rice galt bei den Republikanern als nicht durchsetzbar. Sie hatte durch Erklärungen nach einem Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi am 11. September deren Groll auf sich gezogen. Fünf Tage nach dem Anschlag hatte sie sich geweigert, die Tat als Terrorakt einzuordnen. Durch den Angriff waren US-Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter gestorben.
Clinton ist nicht die einzige, die in der neuen Amtsperiode Obamas nicht mehr dem Kabinett angehören möchte. Auch Finanzminister Timothy Geithner und Verteidigungsminister Leon Panetta scheiden aus.
- Datum 21.12.2012 - 19:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, tst
- Kommentare 5
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Der Schaden für die USA und die Welt hält sich in Grenzen.
Mir schien ihre letzten Frisuren waren etwas gewöhnungsbedürftig. Nun will ich nicht völlig ungalant sein, aber ihre diplomatischen Leistungen waren auch eher Mittelmaß. Condoleezza Rice hatte etwas mehr Charisma.
http://de.wikipedia.org/w...
Nun ja, danach scheint es nun auch nicht zu gehen, denn Guido Westerwelle ist unter uns gesagt doch eher eine trübe Tasse und trotz schlechtester Noten noch immer im Amt.
Wird sich 2013 auch ändern, denn die 5% Hürde ist für die FDP zu hoch.
Das ist für die Welt eine gute Nachricht.
Als Vietnam-Veteran wird Kerry zweifelhafte militärischen Abenteuern ablehnen, seine Russland-Politik wird moderat und nicht ideologiebelastet sein. In der US-Außenpolitik ist also noch nicht alles verloren.
Gut dass sich Hillary in die Familie zurückzieht.
(Soviel Selbsterkenntnis hatte ich ihr nicht zugetraut.)
Hoffentlich freut sich auch Bill!
Kerry lässt auf Glaubwürdigkeit, Besonnenheit und diplomatisches Geschick in der amerikanischen Außenpolitik hoffen. Das wird Obama vieles erleichtern.
Amerika, zeig deine guten Seiten!
Da kann man eigentlich nur gratulieren, kann mich noch an Kerrys Kandidatur erinnern, fand es damals schon sehr schade, dass er nicht Präsident wurde, nun halt Außenminister. Hier kann es auch nicht schaden, wenn jemand wie Kerry einen Staat wie die USA vertritt.
Ketchup lieber als Blut, deshalb ist beinahe jeder Kandidat besser als Frau Clinton, die in dieser Szene ihr wahres Gesicht gezeigt hat oder gar Susan Rice, das ist die Dame, die laut Wikipedia die Viagra-Lüge bei den Vereinten Nationen verbreitet hat:
http://www.youtube.com/wa...
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