Rauch steigt Mitte November über der syrischen Stadt Ras al-Ain an der Grenze zur Türkei auf, nachdem die Armee sie bombardiert hat. © Bulent Kilic/AFP/Getty Images

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft der syrischen Armee den Einsatz von Brandbomben in Wohngebieten vor. Seit Mitte November seien die mit Napalm und Phosphor gefüllten Bomben in mehreren Regionen abgeworfen worden, teilte die Organisation mit .

HRW forderte das syrische Regime auf, den Einsatz der Brandbomben zu beenden. Derartige Waffen verursachten besonders schweres menschliches Leiden und richteten erhebliche Sachschäden an, sagte HRW-Direktor Steve Goose.

Nach Erkenntnissen der Organisation werden zwei Waffensysteme sowjetischer Bauart eingesetzt, von denen eines 48 Einzelsprengsätze enthält, die sich über eine Fläche von der Größe eines Fußballfelds verteilen.

Human Rights Watch hat die Erkenntnisse über den Einsatz durch die Befragung von Zeugen und die Auswertung von Videos gesammelt. In mindestens vier Gebieten, darunter zwei Vorstädten von Damaskus , seien derartige Waffen eingesetzt worden.