EnergiepolitikDie US-Mondmission als Vorbild für die Energiewende

Deutschlands Energiewende ist ein international beachtetes Labor der Zukunft. Zeit, sie in der deutschen Außenpolitik zu verankern, fordern D. Messner und J. Morgan. von Dirk Messner und Jennifer Morgan

Umspannwerk

Umspannwerk in Schwerin, Dezember 2012  |  © REUTERS/Morris Mac Matzen

Die Bundesregierung nennt die Energiewende zu Recht ein großes Reformprojekt, das das Gesicht der deutschen Wirtschaft fundamental verändern wird. In der Innenpolitik wird langsam klar, dass die Energiewende mehr bedeutet als das Aufstellen von Windrädern und die Installation von Sonnenkollektoren. Die deutsche Energiewende stellt das derzeit weltweit ambitionierteste Projekt zur Transformation einer fossil und nuklear basierten Hochleistungsökonomie in eine klimaverträgliche Wirtschaft dar. Ob die Energiewende in Deutschland gelingt oder scheitert, könnte für den Kampf gegen die globale Erwärmung von größerer Bedeutung sein, als die Endlosschleifen der blockierten Klimaverhandlungen.

Die Autoren

Dirk Messner ist Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Jennifer Morgan ist Direktorin im Klima und Energieprogramm am World Resources Institute in Washington. Das DIE zählt weltweit zu den führenden Forschungsinstituten zu Fragen internationaler Entwicklungspolitik.

Daher ist es auch Zeit, dass die Energiewende endlich zu einem Top-Thema der deutschen Außenbeziehungen wird. Denn Deutschland braucht Partner, um die Kosten der Energiewende zu senken und deren Klimaschutzwirkungen international zu multiplizieren. Die Öffentlichkeit übersieht, dass die deutsche Energiewende längst weltweit beobachtet wird. Die Neuausrichtung der Energiepolitik stellt für Deutschland einen unverhofften internationalen Aufmerksamkeitsvorteil dar, der in Verbindung mit der derzeitigen Stärke der deutschen Wirtschaft zu einem Reputations- und Wettbewerbsvorteil werden könnte.

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Übersetzt in die Sprache der Außenpolitikexperten heißt dies: die Energiewende könnte Deutschland zu einem signifikanten Zuwachs an außenpolitischer Soft Power verhelfen. Nur wenige Ökonomien – wie China, Brasilien, mit Abstrichen Indien – finden in den internationalen Debatten zur Zukunft der Weltwirtschaft nach der aktuellen Weltfinanzmarktkrise wegen ihrer wirtschaftlichen Dynamik und aktiver Innovationsstrategien eine ähnliche Aufmerksamkeit wie Deutschland. Deutschland gehört mit seiner Energiewende zu den Laboren der Zukunft.

Differenzierte internationale Wahrnehmung der Energiewende

Die Energiewende erlaubt es, die umwelt- und klimapolitische Reputation des Landes zu nutzen und diese auf "grüne Innovationen", Energietransformation und klimaverträgliche Entwicklung zu erweitern. Zugleich kann Deutschland an Stärken anknüpfen, die der Wirtschaft und Gesellschaft traditionell zugeschrieben werden: Ingenieurskunst, verlässliche Technologieentwicklung, Innovationskraft der vielen deutschen Weltmarktführer, die wachen umweltpolitischen Bewegungen, deren Argumente längst auch von politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern aufgenommen werden.

In der internationalen Diskussion zur Energiewende findet sich auch immer wieder das Argument, Deutschland habe in den vergangenen Dekaden gezeigt, dass es zur Umsetzung anspruchsvoller und langfristiger Ziele in der Lage ist. Verwiesen wird auf das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg und die Wiedervereinigung. Deutschland wird zugetraut, Lösungen für eines der zentralen Weltprobleme zu entwickeln: einem Wachstumsmuster, von dem jeder weiß, dass es direkt in die Klimakrise führt. Dieses Momentum sollte die deutsche Außenpolitik nutzen. Das Bild vom "grünen Innovationsmotor" der Weltwirtschaft könnte auch helfen, die durchaus weit verbreitete Beschreibung Deutschlands als unbarmherzigen Sparkommissar Europas zu relativieren.

Die internationale Wahrnehmung der Energiewende fällt differenziert aus: In China, dem Land mit den derzeit höchsten Investitionen in klimaverträgliche Infrastrukturen, sind viele Beobachter von der technologischen Vision der Energiewende fasziniert. Deutschland gilt als härtester Wettbewerber um grüne Zukunftsmärkte und Pionier einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung, die zugleich die Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Leserkommentare
    • Glik
    • 09. Januar 2013 16:59 Uhr

    "Ob die Energiewende in Deutschland gelingt oder scheitert, könnte für den Kampf gegen die globale Erwärmung von größerer Bedeutung sein, als die Endlosschleifen der blockierten Klimaverhandlungen."

    Zwei Fehler dabei:

    1) Diese 'Energiewende' nützt dem Klima kein bisschen, denn es werden hier fossile Ressourcen verheizt wie schon immer, und mehr. Nur nennt man das jetzt 'Ökö' und nicht mehr Umweltsauerei.

    2) Um dieses Deutschland mit etwas über 1% der Weltbevölkerung schert sich die Welt nicht. China, USA, Russland schon gar nicht. Unter Berücksichtigung von Punkt 1) ist das auch gut so.

    10 Leserempfehlungen
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    Da unterliegen Sie einem Denkfehler. Relevant ist nämlich nicht die Bevölkerung, deren Anteil im Falle von DE bei 1% der Weltbevölkerung liegt, sondern das ökonomische Schwergewicht, gemessen durch das nominale BIP.

    Da sich DE hier auf einem globalen Platz 4 befindet, hinter den USA, China und Japan, schielen diese Nationen sehr wohl akribisch darauf, wie die Energiewende hier verläuft. Es geht bei der Machbarkeit eines so gewaltigen Projekts primär darum, die ökonomische Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines Landes nicht zu ruinieren.

    DE wird zeigen, ob es möglich ist, andere werden sich daran orientieren.

    1.
    Ist für die Bedeutung eines Landes in Energiefragen nicht die Bevölkerungszahl wichtig, sondern die Bevölkerungszahl multipliziert mit dem pro Kopf Energieverbrauch.. Und da können wir mit halb Afrika problemlos mithalten... Zudem ist die Bedeutung der Deutschlands wie im Artikel sehr richtig gesagt auch von dem Renomee und dem politischen Einfluß abhängig..

    2. Ist die Energiewende ein gigantischer Schritt in richchtung Ressourcenersparnis, weil der jetzige Weg erst den ersten Schtitt darstellt. kommen Energiespeicher eine funktionierende Energieweiterleitung und zb. Erneuerbar gewonnenes Erdgas aus Windenergie "Windgas" dazu haben Sie ein funktionierendes Komplettpaket.
    Was Sie machen ist auf die Bauarbeiter zu schimpfen weil es in Ihr Haus hineinregnet, obwohl nach Zeitplan alle erst an den Fundamenten schrauben..

    • 15thMD
    • 09. Januar 2013 17:20 Uhr

    Könnten Sie bitte nächstes mal weniger Belege anführen sondern mehr einfach Thesen aufschreiben, die einfach haltlos und unnütz sind? Danke.

    waere es angebracht bei diesem noch groesseren Grossprojekt mit der Propaganda noch ein paar Jahre zu warten.

  1. Das ist wirklich eine wichtige Frage... Denn es ist einfach über "Glauben" solche Dinge zu verunglimpfen..

    Interessant und als einziges Seriös wäre eine Kritik dieser Studie die Sie ernsthaft analysiert und gegebenenfalls systematische Fehler und rechenfehler nachweist..

    Sonst bleiben wir ständig auf Stammtischniveau..

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    Dann gehen wir doch mal weg von dem von Ihnen verurteilten Stammtischniveau. Es gibt einen Konsens in einer bestimmten Wissenschaftsgruppe (Mehrheit), die den CO2-Ausstoß als maßgeblich für die Klimaveränderung ansieht. Es gibt eine nicht zu unterschätzende Zahl von Wissenschaftlern, die genau das bestreiten. Die Gesamtheit unserer Entscheider glaubt also und weiß es nicht. Motto: Ursache unbekannt - aber beschlossen. Nachdem verständlicherweise aus politischen Gründen die AKW's abgeschaltet werden und nun auch noch die Braunkohle in die Schußlinie kommt, sollen die EE herhalten. Ja das wird die Welt interessieren, wie die deutschen die Quadratur des Kreises schaffen. Nachdem , was bis jetzt sichtbar wird, laufen wir in ein vollendetes Desaster. Seit 2 Wochen gibt es keinen nennenswerten Solarstrom! Off-Shore Windmühlen warten auf Anbindung! Bayern will seinen Strom selbst erzeugen. Betreiber von Windmühlen erhalten Geld für Strom, den sie HÄTTEn liefern können. Bürgerrechte im Planfeststellungsverfahren für HV-Leitungen werden geschliffen. Felder werden der Monokultutr zugeführt und arme leute können sich den Strom nicht mehr leisten. Dafür kassieren Bauern für die Flächen der Windmühlen und stellen Solar-Panels in ungeahnter Größe aufs Feld. da kassieren sie eine Rendite, die Ihnen ansatzweise keine Bank in Deutschland bei der Sicherheit gibt. Dies wird an Stammtischen diskutiert. Und an diesem Modell soll sich die Welt orientieren? Die lachen sich eher tot!

  2. die energiewende ist gescheitert- wie vorher von mir 1000 x gepostet-

    jetzt herrscht nur noch nackte verzweiflung-

    die csu will die verträge mit den pv-dachbesitzern faktisch
    brechen- und nun sollen auch noch andere länder sich beteiligen-

    wäre es nicht besser,sofort und heute und hier das scheitern einzugestehen-
    mit den formulierungen der politik in solchem Fall:
    neujustierung wegen grossen erfolges?

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    • malicia
    • 10. Januar 2013 21:57 Uhr

    ...dass etwas, was sie permanent posten, dadurch wahr wird?

    Und dass etwas, was die CDU tut, als Beweis für irgendetwas anderes zu nehmen ist, als für eigene Habgier, Klientelpolitik, Hand in Hand mit erschreckender Dummheit?

  3. Da unterliegen Sie einem Denkfehler. Relevant ist nämlich nicht die Bevölkerung, deren Anteil im Falle von DE bei 1% der Weltbevölkerung liegt, sondern das ökonomische Schwergewicht, gemessen durch das nominale BIP.

    Da sich DE hier auf einem globalen Platz 4 befindet, hinter den USA, China und Japan, schielen diese Nationen sehr wohl akribisch darauf, wie die Energiewende hier verläuft. Es geht bei der Machbarkeit eines so gewaltigen Projekts primär darum, die ökonomische Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines Landes nicht zu ruinieren.

    DE wird zeigen, ob es möglich ist, andere werden sich daran orientieren.

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  4. 1.
    Ist für die Bedeutung eines Landes in Energiefragen nicht die Bevölkerungszahl wichtig, sondern die Bevölkerungszahl multipliziert mit dem pro Kopf Energieverbrauch.. Und da können wir mit halb Afrika problemlos mithalten... Zudem ist die Bedeutung der Deutschlands wie im Artikel sehr richtig gesagt auch von dem Renomee und dem politischen Einfluß abhängig..

    2. Ist die Energiewende ein gigantischer Schritt in richchtung Ressourcenersparnis, weil der jetzige Weg erst den ersten Schtitt darstellt. kommen Energiespeicher eine funktionierende Energieweiterleitung und zb. Erneuerbar gewonnenes Erdgas aus Windenergie "Windgas" dazu haben Sie ein funktionierendes Komplettpaket.
    Was Sie machen ist auf die Bauarbeiter zu schimpfen weil es in Ihr Haus hineinregnet, obwohl nach Zeitplan alle erst an den Fundamenten schrauben..

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    • tobmat
    • 10. Januar 2013 12:22 Uhr

    "kommen Energiespeicher"

    Welche sollen denn da kommen, zu welchen Kosten und in welcher Zeit?

    "Was Sie machen ist auf die Bauarbeiter zu schimpfen"

    Wir schimpfen nicht auf den Bauarbeiter, sondern auf den Architekten, der bereits die Dachziegel bestellt, ohne zu wissen ob die Dachkonstruktion überhaupt das Gewicht halten kann.

  5. Der Vergleich mit der Mondlandung dürfte in ganz anderem Sinn als von den Autoren beabsichtigt zutreffen: Diese war nicht weiter als ein "flags and footprints"-PR-Stunt.

    Es ging letztlich nicht darum, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen oder Homo Sapiens Wege von seinem Planeten hin zu anderen Welten zu eröffnen, sondern allein darum, ein politisches und technologisches Muskelspiel zu betreiben. Das "Weltraumrennen" zwischen den USA und den Sowjets war nichts weiter als ein mit grossem finanziellen und technologischen Aufwand betriebenes Schaulaufen vor den begeisterten Augen der Weltöffentlichkeit, die das Spektakel als die erste (und teuerste) Reality Show des beginnenden Medienzeitalters geniessen durfte.

    Die wissenschaftlichen Erkenntnisse waren schmückendes Beiwerk aber nicht der eigentliche Zweck der Aktion. Vom fehlenden ökononischen Nutzen des Ganzen ganz zu schweigen. Genau darum sollte es aber im Falle der Energiewende gehen: Um ökonomisch relevante und interessante Alternativen zur Energiegewinnung - zumindest wenn die Sache mit dem Vorbildcharakter mehr als nur ein schlechter Witz sein sollte.

    Davon ist bislang aber nichts zu vermelden. Die "Energiewende" ist bislang vor allem ein überteuertes Subventionsloch, das als Vorbild so sinnvoll ist wie die Empfehlung an den Rest der Welt, Benzin zu sparen, indem man seinen Bentley als Solarmobil umrüstet. Vielleicht nicht ganz für alle zur Nachahmung geeignet....

    7 Leserempfehlungen
    • rx1
    • 09. Januar 2013 17:10 Uhr

    Der Vergleich der deutschen "Energiewende" mit der US-Mondmission ist treffend:
    Auch ein politisches Prestigeprojekt, das wahnsinnig teuer und Endeffekt praktisch nutzlos ist.

    So wie keine Nation nach Apollo je wieder einen bemannten Mondflug durchgeführt hat, so werden andere Industriestaaten den deutschen Weg nur als negatives Beispiel nehmen. Die USA und China decken ihren Energiebedarf auf anderen Wegen. Die USA wird durch Schiefergas und -öl immer weniger Energie importieren und die Chinesen bauen fleissig Kohle- und Kernkraftwerke.

    Auch diesmal wird die Welt nicht am deutschen Wesen genesen. Für das Weltklima ist der deutsche Alleingang praktisch nutzlos, aber die Kosten für diese Energiewende werden die Deutschen allein tragen müssen.

    12 Leserempfehlungen
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    Ich meine Sie wie auch einige Andere Kommentatoren Ignorieren vollständig den Elefanten im Laden..

    Laut Internationaler Energieagentur wir die Welt zb. bis 2030 einen bedarf an Öl von 105 millionen Barrel pro tag haben. Statt jetzt 88,5 Millionen Barrel (übrigens ein Würfel mit 220m Kantenlänge)in der überpositiven Darstellung der IEA im letzten world Energie Outlook gibt es in der entsprechenden Grafik einen gigantischen blauen Keil mit der Bezeichnung unidentified Projects..

    Ich versicher Ihnen das ist nichts weiter als die Aussage, wir wissen nicht wo es herkommen soll.. Und dieser Keil entspricht der fünffachen Förderquote von Saudiarabien.

    Strom muß bis 2030 wollen wir Wachstum weiterbetreiben (ein inzwischen irrsinniges Anliegen) , bis 2030 alleine Für den Transport diese gigantischen Energiementen substituieren. Andernfalls implodiert die auf Wachstum Systemisch Angewiesene Weltwirtschaft.

    die bis jetzt Installierte Solarleistung hat gerade mal an einem einzigen Tag letzten Mai gegen MIttag die Leistung erbracht um lediglich die bis 2025 angedachten nur 1 Mio Elektroautos aufzutanken. Wir haben aber in Deutschland 40 Mio.

    Darüberhinaus ist die Landwirtschaft vollständig auf den input fossiler Energie angewiesen. Pestizide, und Düngmittel stammen aus Öl und Erdgas. Ohne diesen Input wäre die Produktion ein drittel so hoch..

    Aber die Energiewende ist unfug..?

    Die ja nicht gerade als Umweltbewußt gelten:
    http://www.energy20.net/p...
    Die bauen alternative Energien MASSIV aus, sie werden wie Deutschland hauptsächlich durch den Netzausbau gebremst.

    In der installierten Leistung (Wind, Solar) überholen die uns gerade und beschleunigen dabei noch...

    Scheint wohl doch nicht so dumm zu sein, da etwas zu investieren.

    • 15thMD
    • 09. Januar 2013 17:20 Uhr

    Könnten Sie bitte nächstes mal weniger Belege anführen sondern mehr einfach Thesen aufschreiben, die einfach haltlos und unnütz sind? Danke.

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    • Glik
    • 09. Januar 2013 17:46 Uhr

    aufgrund dieser genialen Energiewendepolitik inzwischen auch die letzten Kohlekraftreserven aufwenden müssen (CO2-Produktion inklusive), dürfte Ihnen nicht entgangen sein. Dass diese Kohle weit mehr Radioaktivität freisetzt als KKWs wollen Sie gewiss auch nicht hören. Lesen Sie beim B.U.N.D. nach.

    Daneben muss parallel zu den Ökoenergien stets fossil erzeugter Strom vorgehalten werden, um plötzliche Ausfälle abzupuffern.

    Dass die hochgejubelte Ökoenergie schadlos daherkommt, glauben auch nur noch die härtesten Denkverweigerer.

    Dafür wurden und werden unsere CO2-neutralsten Energieerzeuger -die KKWs- völlig idiotischerweise abgeschaltet.

    Deutschland hatte mal gute Ansätze in der Energiepolitik, jetzt sind wir auf dem Weg in ein Dritte-Welt-Land, dem die anderen aber nicht folgen wollen und können. China baut das grösste KKW der Welt und zig weitere, die anderen grossen Länder tuns genauso.

    Aber ganz ehrlich - das zum hundertsten Mal aufzukochen, wird langweilig. Jeder möge sich nach Belieben an Fakten oder Esoterik halten.

    Vielleicht stimmen Sie ja immerhin damit überein, dass die fossilen Energieträger endlich sind und wir damit nicht so umgehen dürfen, wie wir das gerade tun - - gerade mit dieser 'Wende'.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Barack Obama | Bundesregierung | Energiepolitik | China | Energiewende | Kanzleramt
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