Mali-Krieg Der Terror destabilisiert Nordafrika
Attentate, Geiselnahmen, Ausnahmezustände: Dschihadisten bedrohen die innere Stabilität in Algerien und die post-revolutionären Staaten Nordafrikas.
© REUTERS/Esam Al-Fetor

Islamistischer Terror in Nordafrika: Das US-Konsulat im libyschen Bengasi nach dem Anschlag im September 2012
Tunesiens Präsident Moncef Marzouki sparte nicht mit scharfen Worten. Sein Land sei zu einem Korridor für Waffenlieferungen an islamistische Extremisten in Mali geworden. Gotteskrieger aus Tunesien stünden in enger Verbindung zu "terroristischen Kräften" in der Region. Für das "Hornissennest Mali" allerdings hätte er sich lieber eine politische als eine militärische Lösung gewünscht, erklärte Marzouki und äußerte die Sorge, der Konflikt könne die Stabilität des ganzen nordafrikanischen Mittelmeerraumes in Mitleidenschaft ziehen.
In der Tat: Mit der Geiselnahme in der Gasförderanlage Tigantourine nahe der Ortschaft In Amenas, die im algerisch-libyschen Grenzgebiet liegt, haben die nordafrikanischen Al-Kaida-Kämpfer den französischen Feldzug in Mali bereits nach einer Woche von einem regionalen in ein globales Problem verwandelt, das jetzt von den USA über Japan bis Europa die Regierungszentralen beschäftigt. Bald schon könnten weitere Attentate folgen, die sich gezielt gegen Öl- oder Gasförderanlagen, westliche Fachleute oder Touristen in Algerien, Libyen und Tunesien richten – eine Eskalation, die auch andere Staaten militärisch in den Mali-Konflikt hineinziehen würde.
Die langen Wüstengrenzen sind unkontrollierbar
Seit dem Arabischen Frühling haben sich in allen Ländern Nordafrikas radikale Gruppen etabliert, bestens bewaffnet aus den Arsenalen des libyschen Bürgerkriegs und zu allem entschlossen. Tunesien verhängte zwischenzeitlich sogar den Ausnahmezustand, weil es dem Treiben der islamistischen Radikalen nicht mehr Herr wird. Die Zahl der Fanatiker schätzt man in Tunis auf rund 3.000, auch wenn der harte Kern deutlich kleiner ist. Libyen wiederum erwägt nach dem jüngsten Mordanschlag auf den italienischen Konsul für die Stadt Bengasi eine nächtliche Ausgangssperre sowie weitere "drakonische Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit", wie Premierminister Ali Zeidan ankündigte. Zwar hatten Bengasis Bürger die radikalen Gotteskrieger im letzten Herbst nach dem Mord an US-Botschafter Christopher Stevens mit einer Großdemonstration aus dem Stadtbild vertrieben. Eine Zeit lang waren die Kämpfer abgetaucht. Nun halten sie Bengasi mit einer Serie von Attentaten auf hohe Polizeioffiziere in Atem.
Vor drei Wochen schloss Libyen alle Grenzübergänge zu Algerien, Niger, dem Tschad und Sudan und erklärte den gesamten Süden des Landes zum militärischen Sperrgebiet. An den Realitäten vor Ort ändert das wenig, denn die extrem langen Grenzen durch Wüstengebiet sind faktisch unkontrollierbar. Entsprechend üppig blüht der Schmuggel mit Waffen, Menschen und Drogen.
Entlang der 1.500 Kilometer langen Grenze zwischen Ägypten und Libyen beispielsweise gibt es lediglich 35 Grenzposten, jeder mit einer Handvoll Soldaten besetzt. Die ägyptischen Wächter besitzen nur wenige Jeeps, alle zwei Wochen bekommen sie in ihrer Einöde Essen vorbeigebracht. Kein Wunder, dass in den letzten beiden Jahren sogar tonnenschwere Raketen aus dem Iran über Sudan und Libyen, quer durch Ägypten und den Sinai den Weg in den Gazastreifen fanden.
In Algerien, das als einziges Land in Nordafrika keine Massendemonstrationen während des Arabischen Frühlings erlebte, operiert seit Jahren Al-Kaida aus dem Islamischen Maghreb (Aqmi), deren Unterschlüpfe sich vor allem in schwer zugänglichen Gebirgsregionen der Kabylei befinden. Die Zahl der Kämpfer wird auf einige Hundert geschätzt. In den letzten beiden Jahren zielten ihre Attentate ausschließlich auf Angehörige der Armee oder Polizisten an Straßensperren. Kürzlich spalteten sich zwei Brigaden von Al-Kaida-Kämpfern ab, die in der Sahara im Süden operieren. Anführer der rund 200 bis 300 gut bewaffneten Extremisten ist Mokhtar Belmokhtar, der offenbar auch der Kopf der Kidnapper von In Amenas ist. Und wie algerische Gefangene jetzt dem Informationsportal Maghreb Emergent berichteten, befinden sich unter den Geiselnehmern auch Araber mit ägyptischem, tunesischem und syrischem Akzent.
- Datum 17.01.2013 - 18:51 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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"Wissen sie, meine Beiträge haben eine hohe Prognosewahrscheinlichkeit. Jedes Jahr werden sie durch die Realität bestätigt, leider. "
Seufz. Jetzt habe ich Ihr Leiden erst begriffen.
Die Nennung Griechenlands verhalf mir auch sogleich Sie als moderne Kassandra und damit die Tragik zu verstehen...
.. wobei, wenn Ihre Prognosen "Jedes Jahr...[...] bestätigt werden", da Sie "die politische Entwicklungen genau verfolgen und analysieren können", ist es ja schon fast unterlassene Hilfeleistung, dass Sie für keine Regierung,keinen Dienst od. int. Organisation gewichtiges tun. Aufrütteln, Entscheidungen treffen! Bei solcher-100%ig treffhenauen- Expertiese im Zusammenhang mit Risikoanalyse und Zufunftsbewertungen ließe sich sicherlich auch noch ein kräftiges Gehalt verhandeln, dass ließe sich natürlich auch wieder dazu benutzen,mehrere Leute einzustellen, die Aufklärung betreiben. Auch in Kommentaren von Onlinezeitungen, nur eben sogar mehr als eine nur Person.Sie Chefankläger
Was soll das sein, ein Beitrag nur um der Polemik willen? Dazu ist das Thema zu ernst und mein Interesse an einem derartigen Meinungsaustausch äusserst gering. Während sie hier Unsinn schreiben, nur weil ihr kleines Ego verletzt wurde, sterben aufgrund solcher Eitelkeiten jeden Tag viele Menschen. Natürlich ist mir bewusst, dass sie sich diese Toten leisten können. Ich kann jedoch nicht ruhig bleiben und die Toten dieses Feldzuges als reine statistische Grösse betrachten und auch nicht als wie vielfach impliziert notwendigen Kollateralschaden. Die Bedürfnisse unserer Gesellschaft fressen die Ressourcen der Dritten Welt. Die von uns geführten Wirtschaftskriege sind ein sicherheitspolitisches Risiko. Sie verursachen Radikalisierung in den besetzten Ländern, nebst dass sie die atomare Proliferation fördern. Denn durch das Beispiel unserer Politik wird klar: wir vertreten das Recht des $stärkeren. Wer sich nicht überzeugend wehren kann, verliert die Souveränität. Das Engagement Frankreichs im alten Kolonialgebiet ist nicht unerwartet, nachdem man einen Türöffner erfolgreich etabliert hat.
Was soll das sein, ein Beitrag nur um der Polemik willen? Dazu ist das Thema zu ernst und mein Interesse an einem derartigen Meinungsaustausch äusserst gering. Während sie hier Unsinn schreiben, nur weil ihr kleines Ego verletzt wurde, sterben aufgrund solcher Eitelkeiten jeden Tag viele Menschen. Natürlich ist mir bewusst, dass sie sich diese Toten leisten können. Ich kann jedoch nicht ruhig bleiben und die Toten dieses Feldzuges als reine statistische Grösse betrachten und auch nicht als wie vielfach impliziert notwendigen Kollateralschaden. Die Bedürfnisse unserer Gesellschaft fressen die Ressourcen der Dritten Welt. Die von uns geführten Wirtschaftskriege sind ein sicherheitspolitisches Risiko. Sie verursachen Radikalisierung in den besetzten Ländern, nebst dass sie die atomare Proliferation fördern. Denn durch das Beispiel unserer Politik wird klar: wir vertreten das Recht des $stärkeren. Wer sich nicht überzeugend wehren kann, verliert die Souveränität. Das Engagement Frankreichs im alten Kolonialgebiet ist nicht unerwartet, nachdem man einen Türöffner erfolgreich etabliert hat.
Was soll das sein, ein Beitrag nur um der Polemik willen? Dazu ist das Thema zu ernst und mein Interesse an einem derartigen Meinungsaustausch äusserst gering. Während sie hier Unsinn schreiben, nur weil ihr kleines Ego verletzt wurde, sterben aufgrund solcher Eitelkeiten jeden Tag viele Menschen. Natürlich ist mir bewusst, dass sie sich diese Toten leisten können. Ich kann jedoch nicht ruhig bleiben und die Toten dieses Feldzuges als reine statistische Grösse betrachten und auch nicht als wie vielfach impliziert notwendigen Kollateralschaden. Die Bedürfnisse unserer Gesellschaft fressen die Ressourcen der Dritten Welt. Die von uns geführten Wirtschaftskriege sind ein sicherheitspolitisches Risiko. Sie verursachen Radikalisierung in den besetzten Ländern, nebst dass sie die atomare Proliferation fördern. Denn durch das Beispiel unserer Politik wird klar: wir vertreten das Recht des $stärkeren. Wer sich nicht überzeugend wehren kann, verliert die Souveränität. Das Engagement Frankreichs im alten Kolonialgebiet ist nicht unerwartet, nachdem man einen Türöffner erfolgreich etabliert hat.
Und das aggressive "Engagement" der Islamisten in Nordafrika ist in der Gesamtbetrachtung zu vernachlässigen ? Ist also der Schuldige, "der Westen", wieder mal ausgemacht, denn die islamistischen Menschenfreunde können doch sonst kein Leid tun, es ist ihnen im Grunde ihres Herzens sogar zuwider ?
Und das aggressive "Engagement" der Islamisten in Nordafrika ist in der Gesamtbetrachtung zu vernachlässigen ? Ist also der Schuldige, "der Westen", wieder mal ausgemacht, denn die islamistischen Menschenfreunde können doch sonst kein Leid tun, es ist ihnen im Grunde ihres Herzens sogar zuwider ?
Das rächt sich jetzt bitter: die zahlreich gewordenen Menschen dort lassen sich nicht mehr gefallen, nur Stützen gefälliger Regime zu sein. Sie wollen Life, Liberty, and the pursuit of Happiness. Das jahrelange Manko demokratischer Strukturen in Nordafrika ist der Grund der destabilen Verhältnisse, nachdem die lokalen Despoten nicht mehr haltbar sind. Der islamische Terror hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung, diese kann sich nur nicht wehren gegen Söldner und Hasardeure. Das ist Europas altes afrikapolitisches Interesse und jetziger Verdienst. War in Afghanistan und Pakistan nach Jahrzehnten Machtpolitik zwischen UdSSR und USA nicht viel anders. Der Ausgang ist traurig und tragisch für die Bevölkerung.
Manche haben Sehnsucht nach europaischen Verhaeltnissen. Fuer Europa ist eine engere Anbindung aber kaum vorstellbar und der Bevoelkerung auch nicht vermittelbar selbst wenn die pro Kopf Einnahmen vergleichbar waeren.
Manche haben Sehnsucht nach europaischen Verhaeltnissen. Fuer Europa ist eine engere Anbindung aber kaum vorstellbar und der Bevoelkerung auch nicht vermittelbar selbst wenn die pro Kopf Einnahmen vergleichbar waeren.
Und das aggressive "Engagement" der Islamisten in Nordafrika ist in der Gesamtbetrachtung zu vernachlässigen ? Ist also der Schuldige, "der Westen", wieder mal ausgemacht, denn die islamistischen Menschenfreunde können doch sonst kein Leid tun, es ist ihnen im Grunde ihres Herzens sogar zuwider ?
Sie verfehlen die Thematik. Es hängt wesentlich von den sicherheitspolitischen Umständen ab, welche Kräfte sich entwickeln können. Libyen war in dieser Hinsicht entscheidend. Die Islamisten waren dort Türöffner und Verbündete. Was ist daran so schwer zu verstehen? Nehmen sie ein aktuelleres Beispiel: Syrien. Dort kämpft nicht etwa die anfänglich demonstrierende Opposition, sondern kampferprobte Radikalislamisten, die offen von der NATO unterstützt werden. Das State Department hat in den USA zu Spenden für die so genannten Rebellen aufgerufen und entsprechende Konten eingerichtet. Wäre dies Regierung sensitiv gegenüber diesem Thema, sie hätte eine solchen Aufruf den traumatisierten US-Bürgern nicht zugemutet. Hier geht es um knallharte Interessenpolitik und es wird sich jedes Mittels bedient das greifbar ist, seien es sogar Radikalislamisten. Sie sind ein verlässlicher Verbündete, denn der Fanatismus garantiert einen lange andauernden unerbittlichen Konflikt und die Möglichkeit der Einmischung.
Auf die Abschlusspolemik gehe ich insofern nur ein, dass ich sie als unangemessen und verfehlt betrachte, da nichts derartiges gesagt wurde und ein sorgfältiges Studium des Sachverhaltes und der geäusserten Meinung Aufklärung gebracht hätte. Was die Radikalislamisten vertreten, ist hinlänglich bekannt. Für was aber stehen jene, die mit ihnen paktieren und sich selbst als Demokratien bezeichnen?
Sie verfehlen die Thematik. Es hängt wesentlich von den sicherheitspolitischen Umständen ab, welche Kräfte sich entwickeln können. Libyen war in dieser Hinsicht entscheidend. Die Islamisten waren dort Türöffner und Verbündete. Was ist daran so schwer zu verstehen? Nehmen sie ein aktuelleres Beispiel: Syrien. Dort kämpft nicht etwa die anfänglich demonstrierende Opposition, sondern kampferprobte Radikalislamisten, die offen von der NATO unterstützt werden. Das State Department hat in den USA zu Spenden für die so genannten Rebellen aufgerufen und entsprechende Konten eingerichtet. Wäre dies Regierung sensitiv gegenüber diesem Thema, sie hätte eine solchen Aufruf den traumatisierten US-Bürgern nicht zugemutet. Hier geht es um knallharte Interessenpolitik und es wird sich jedes Mittels bedient das greifbar ist, seien es sogar Radikalislamisten. Sie sind ein verlässlicher Verbündete, denn der Fanatismus garantiert einen lange andauernden unerbittlichen Konflikt und die Möglichkeit der Einmischung.
Auf die Abschlusspolemik gehe ich insofern nur ein, dass ich sie als unangemessen und verfehlt betrachte, da nichts derartiges gesagt wurde und ein sorgfältiges Studium des Sachverhaltes und der geäusserten Meinung Aufklärung gebracht hätte. Was die Radikalislamisten vertreten, ist hinlänglich bekannt. Für was aber stehen jene, die mit ihnen paktieren und sich selbst als Demokratien bezeichnen?
Sie verfehlen die Thematik. Es hängt wesentlich von den sicherheitspolitischen Umständen ab, welche Kräfte sich entwickeln können. Libyen war in dieser Hinsicht entscheidend. Die Islamisten waren dort Türöffner und Verbündete. Was ist daran so schwer zu verstehen? Nehmen sie ein aktuelleres Beispiel: Syrien. Dort kämpft nicht etwa die anfänglich demonstrierende Opposition, sondern kampferprobte Radikalislamisten, die offen von der NATO unterstützt werden. Das State Department hat in den USA zu Spenden für die so genannten Rebellen aufgerufen und entsprechende Konten eingerichtet. Wäre dies Regierung sensitiv gegenüber diesem Thema, sie hätte eine solchen Aufruf den traumatisierten US-Bürgern nicht zugemutet. Hier geht es um knallharte Interessenpolitik und es wird sich jedes Mittels bedient das greifbar ist, seien es sogar Radikalislamisten. Sie sind ein verlässlicher Verbündete, denn der Fanatismus garantiert einen lange andauernden unerbittlichen Konflikt und die Möglichkeit der Einmischung.
Auf die Abschlusspolemik gehe ich insofern nur ein, dass ich sie als unangemessen und verfehlt betrachte, da nichts derartiges gesagt wurde und ein sorgfältiges Studium des Sachverhaltes und der geäusserten Meinung Aufklärung gebracht hätte. Was die Radikalislamisten vertreten, ist hinlänglich bekannt. Für was aber stehen jene, die mit ihnen paktieren und sich selbst als Demokratien bezeichnen?
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
Ich nehme an, Sie meinen das nicht ernst. Ihre Aussage ist einem satirischen Beitrag gerecht.
Mehr nicht.
wäre, wir sehen bald noch etliche westliche Länder mehr in Nordafrika, allein sind die Franzosen dort bissl verloren.
Nun gab es schon den Geiselvorfall in Algerien, brauch nur etwas Richtung Niger passieren dann würd ich wetten das spätesten dann die USA mit dabei sind.
Und dann ist es natürlich alternativlos das auch wir Kampfverbände schicken(nicht meine Meinung aber unsere Regierung würde wahrscheinlich so handeln).
Wobei bissl stinkt die Geschichte in Algerien schon, aber glauben wir mal brav was hier steht.
dass das blinde, religiös begründete Zerstören von Weltkulturerbe- Denkmälern also doch nicht religiös begründet ist, sondern der nachhaltigen Festigung der Macht dient?
Man kann das, wenn man nicht ideologisch blind sein will, auch anders sehen:
http://www.spiegel.de/pol...
"All dies ist Sünde": Mit Spitzhacken und Kalaschnikows ziehen Islamisten durch Timbuktu und zerstören ein bedeutsames Grabmal nach dem anderen..."
"Die Täter gehören zur islamistischen Rebellengruppe Ansar Dine. Sie sehen in der Verehrung von Heiligen und ihren Grabmälern durch die örtliche vom Sufismus geprägte Bevölkerung einen Verstoß gegen den Islam...."
"Die Islamisten reagieren mit den Zerstörungen eigenen Angaben zufolge auf die Entscheidung des Welterbekomitees der Unesco vom Donnerstag. Das Gremium hatte Timbuktu wegen des Konflikts in Mali auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Die Rebellen werfen den Weltkulturschützern nun vor, sich "in ihre Angelegenheiten einzumischen"...."
"Der Islamist führte weiter aus: "Gott ist einzig. All dies ist Sünde. Wir sind alle Muslime. Was ist die Unesco?"
Nun suche ich für den Inhalt Ihres comments und der famosen Aussage ""Der Islam" an sich hat damit nichts zu tun."
Ist Allah nicht mehr Islam? Oder haben auch diese Islam-Verbreiter nur keine Ahnung vom Islam?
Das nicht nur zu glauben sondern auch zu verbreiten hieße, auf Dummheit des Restes zu spekulieren.
aber ja, auch das hat primär etwas mit Machtsicherung und Machtstrukturerhalt zu tun, denn wenn es der Islam an sich wäre, dann würden einige Millionen Muslime Krieg gegen andersgläubige führen. Machen sie das? Nein.
Es gibt für mich einen sehr großen Unterschied zwischen der Instrumentalisierung einer Ideologie und der Ursprünglichen Kausalität. Ich drück es anders aus. Warum wurden die Kreuzzüge geführt? Machterhalt, während man die einfachen Massen mit heiligen Krieg köderte. Liegt der Ursprung der Kreuzzüge nun im Christentum verankert, oder aber im Machtwillen von Kaiser und Papst / Institution röm. katholische Kirche. Die Antwort auf diese Frage sollte für Sie die gleiche sein, warum Denkmäler von Islamisten zerstört werden.
aber ja, auch das hat primär etwas mit Machtsicherung und Machtstrukturerhalt zu tun, denn wenn es der Islam an sich wäre, dann würden einige Millionen Muslime Krieg gegen andersgläubige führen. Machen sie das? Nein.
Es gibt für mich einen sehr großen Unterschied zwischen der Instrumentalisierung einer Ideologie und der Ursprünglichen Kausalität. Ich drück es anders aus. Warum wurden die Kreuzzüge geführt? Machterhalt, während man die einfachen Massen mit heiligen Krieg köderte. Liegt der Ursprung der Kreuzzüge nun im Christentum verankert, oder aber im Machtwillen von Kaiser und Papst / Institution röm. katholische Kirche. Die Antwort auf diese Frage sollte für Sie die gleiche sein, warum Denkmäler von Islamisten zerstört werden.
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