Bundeswehr De Maizière sind seine Soldaten zu bequem
Junge Zeitsoldaten sind schwer dazu zu bewegen, vom Heimatort wegzuziehen. Der Minister klagt, sie bevorzugten das Hotel Mama und seien nicht am Unbekannten interessiert.
© Oliver Lang/AFP/Getty Images

Verteidigungsminister Thomas de Maizière
Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat mangelndes Interesse von Zeitsoldaten an Beschäftigung fern der Heimat beklagt. Die heimatnahe Verwendung sei für viele junge Menschen wichtiger, als von zu Hause weiter weg zu sein, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Die Sehnsucht junger Leute nach der großen, weiten Welt werde heute anders bedient. "Ich würde mir wünschen, dass es mehr Interesse für das Unbekannte gibt als Sehnsucht nach dem Hotel Mama", sagte der CDU-Politiker.
Den Wehrdienst will der Minister durch die Übertragung von mehr Verantwortung auf die Freiwilligen attraktiver machen. "Der Wehrdienst darf kein Gammeldienst sein", sagte er. Es könne sinnvoll sein, wenn auch die Freiwilligen "schneller so etwas wie eine Führungsaufgabe erhalten können".
Viele Auslandseinsätze der Bundeswehr
Derzeit ist die Bundeswehr an vielen Orten weltweit aktiv. Am größten ist der Afghanistan-Einsatz, bei dem sich laut derzeitigem Mandat bis zu 4.900 deutsche Soldaten an der Internationalen Schutztruppe Isaf beteiligen können. Weitere Einsätze sind im Kosovo, im Mittelmeer vor der Küste Libanons und die Anti-Piraterie-Mission vor Somalia.
Mitte Dezember beschloss der Bundestag, Einheiten mit dem Raketen-Abwehrsystem Patriot in die Türkei zu verlegen. Damit soll der Nato-Partner vor Bedrohungen aus dem Bürgerkriegsland Syrien geschützt werden.
Zudem unterstützt Deutschland logistisch den Kampfeinsatz Frankreichs in Mali. Dafür wurden zwei Transall-Transportflugzeuge bereitgestellt, die am Samstag in der Hauptstadt Bamako eintreffen sollen.
Die Bundeswehr führt auf ihrer Internetseite sechs weitere Einsätze auf, die kaum von der Öffentlichkeit beachtet werden. So sind etwa deutsche Soldaten im Sudan, Südsudan und Kongo als Beobachter abgestellt.
- Datum 19.01.2013 - 12:36 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, rav
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RuinenSchaffenOhneWaffen
19.01.2013 um 18:20 Uhr
3.203. Herr De Maizière, I
langsam wirds hier justiziabel wie man sagt.
Und die Reda pennt.
Was hatte das jetzt mit dem UN-Mandat für Afghanistan zu tun?
. . .die Islamisten in Mali, Ironie hin oder her, sind völlig motiviert. Es geht schliesslich um den Aufbau eines Staates, in dem deren Werte gelten. Sozusagen um den Aufbau einer Welt, wie die sie haben wollen. Motivierter kann niemand sein.
geben mit ihren Bemerkungen halt nicht immer eine ausgewogene, streng an der Political Correctness angelehnte
Denkweise wieder. So große Unterschiede gibt es zwischen TdM und Gutti nun auch wieder nicht, wollen wir mal die üble Plagiatgeschichte des Freiherrn außen vor lassen.
Die Verteidigung der Grenzen Deutschlands am Hindukusch ist genau so eine Ente, wie der antifaschistische Schutzwall in Berlin es war. Nun, die Akteure sind andere, aber die Verdummungsversuche die Gleichen. Letztlich hat die Nationale Volksarmee der DDR nichts weiter verteidigt, als ihr Gehalt. Dennoch dürfen die Angehörigen der Bundeswehr nicht nur in Watte gepackt werden. Im Ernstfall wird mit brutaler Härte gekämpft, darauf müssen Offiziere und Soldaten eingestellt sein, sonst gibt es ein Fiasko wie
in Afghanistan mit den gestohlenen Tankfahrzeugen.
Leider ist die Welt nicht nur friedlich, siehe Nordafrika,
Syrien oder Mali.
"es ist aber Aufgabe der von uns demokratisch gewählten Regierung dann darüber zu entscheiden,"
Ob Soldaten in einen Krieg geschickt werden oder nicht entscheidet in D. der Bundestag (!) und nicht die Regierung, obwohl ich den Eindruck habe, dass die Regierung es manchmal lieber allein entschiede.
Merke: Deutschland hat eine Parlamentsarmee!
Können si nicht- wenn sie kommandiert werden müssen sie "gehorchen".
nur die Abgrenzung zu "wir" als Staat schaffen - wer auch immer es entscheidet ist durch unser System demokratisch legitimiert.
Wer dieses System anzweifelt, und fürchtet es könne undemokratisch und verbrecherisch handeln, ist dann auch selbst Schuld, wenn er sich für die Armee verpflichtet!
Soldaten dürfen das Menschenrecht verletzende Befehle verweigern. Genauer gesagt, sie müssen es sogar, wenn sie sich nicht selbst strafbar machen wollen.
Wenn die Regierung ohne Parlamentsbeschluss Soldaten in einen Krieg kommandiert, ist das allenfalls gerechtfertigt, wenn ein plötzlicher Überfall auf D. erfolgt. Sonst verstäßt die Regierung gegen die verfassung.
Das Parlament muss das Handeln der Regierung kurzfristig sanktionieren oder es bricht den Einsatz der BW ab. Handelt die Regierung nicht entsprechend einem ablehnenden Parlamentsbeschluss, haben wir es mit einem Militärputsch zu tun.
(Den letzten Militärputsch in D. gab es 1920. Er brach nach 3 Tagen zusammen.)
Können si nicht- wenn sie kommandiert werden müssen sie "gehorchen".
nur die Abgrenzung zu "wir" als Staat schaffen - wer auch immer es entscheidet ist durch unser System demokratisch legitimiert.
Wer dieses System anzweifelt, und fürchtet es könne undemokratisch und verbrecherisch handeln, ist dann auch selbst Schuld, wenn er sich für die Armee verpflichtet!
Soldaten dürfen das Menschenrecht verletzende Befehle verweigern. Genauer gesagt, sie müssen es sogar, wenn sie sich nicht selbst strafbar machen wollen.
Wenn die Regierung ohne Parlamentsbeschluss Soldaten in einen Krieg kommandiert, ist das allenfalls gerechtfertigt, wenn ein plötzlicher Überfall auf D. erfolgt. Sonst verstäßt die Regierung gegen die verfassung.
Das Parlament muss das Handeln der Regierung kurzfristig sanktionieren oder es bricht den Einsatz der BW ab. Handelt die Regierung nicht entsprechend einem ablehnenden Parlamentsbeschluss, haben wir es mit einem Militärputsch zu tun.
(Den letzten Militärputsch in D. gab es 1920. Er brach nach 3 Tagen zusammen.)
wo das Problem ist, seit wann können Zeitsoldaten denn selbst Entscheiden ob sie in den Einsatz gehen oder doch lieber um 16.15 aus dem Kasernentor zur Mutti fahren ?
.
”Gezieltes Töten ist ein Fortschritt"
Thomas de Maizière (monitor.de)
zu einfach und nichtssagend.
Es findet eher ein gesellschaftlicher Prozeß statt. Die Generation Y ist gerade auf der Suche nach neuen Lebensstrukturen. Das bedeutet auch, sie hat alle Möglichkeiten aufgrund guter Bildung und Ausbildung ihr Leben und Vorstellungen zu gestalten. Außerdem setzt sich diese Generation auch intensiv für Frieden und Natur ein.
Die Bundeswehr wird immer mehr eine unbedeutende Rolle spielen. Das macht Hoffnung für die Zukunft. Schönen Tag.
))Die Generation Y ist gerade auf der Suche nach neuen Lebensstrukturen. Das bedeutet auch, sie hat alle Möglichkeiten aufgrund guter Bildung und Ausbildung ihr Leben und Vorstellungen zu gestalten.))
Der war jetzt richtig gut !!
Oder wars ironie ?
))Die Generation Y ist gerade auf der Suche nach neuen Lebensstrukturen. Das bedeutet auch, sie hat alle Möglichkeiten aufgrund guter Bildung und Ausbildung ihr Leben und Vorstellungen zu gestalten.))
Der war jetzt richtig gut !!
Oder wars ironie ?
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