Krawalle

Ägypten im Ausnahmezustand

Am Vorabend des Jahrestags der Revolution in Ägypten versuchten Demonstranten in Kairo eine Mauer, die das Innenministerium schützen soll, einzureißen.  |  © Philipp Spalek

Der Fotograf Philipp Spalek begleitet die Proteste in Ägypten. Er hat den Verlauf der Eskalation anlässlich des zweiten Jahrestages der Revolution mit seiner Kamera festgehalten. Die Krawalle begannen in Kairo rund um den Tahrir-Platz, erreichten nach den Todesurteilen gegen ägyptische Fußballfans auch Port Said und verlagerten sich am Wochenende in Kairo zunehmend an das Nilufer in der Stadt. Das Gewaltpotenzial beschreibt Spalek als derzeit sehr hoch.

Leser-Kommentare
  1. Machen es die verschärften Sicherheitsbedingungen nicht noch schlimmer, s. Bild 2. Die Agressionen werden geschürt und die Sicherheitsbehörden sind Auslöser der verstärkten Proteste. Ih empfinde das momentan als Teufelskreis der noch nicht gebrochen werden kann!

  2. << Krawalle als Selbstzweck? Ein Demonstrant wirft einen Tränengaskanister in Richtung Polizei: Junge Demonstranten haben angeblich einen ägyptischen "Schwarzen Block" gegründet. Unklar ist, ob es sich dabei möglicherweise um staatliche Propaganda gegen die Proteste handelt. >>

    Bezüglich des Schwarzen Blocks, der sofern es sich nicht um einen "schwarzen Block" handelt - entgegen der Darstellung der bürgerliche Mainstreammedien als erlebnisorientierter Krawallhaufen - ernsthafte politische Ziele verfolgt, in Ägypten:
    http://www.anarchismus.at...

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  3. "Die Fans von Al-Ahli feierten die Todesstrafen in ihrem Stadion in Kairo." - sicher, daß dem so ist? Sieht mehr nach einem normalen Spiel aus.

    Oder kommt diese Deutung nur davon, daß sonst mein Vertrauen in die Menschheit mal wieder am Boden läge?

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    Redaktion

    Lieber nilszbzb

    Tut uns leid, aber Ihr Vertrauen in die Menschheit bekommt wohl einen weiteren rechten Haken: Wir haben nochmals mit dem Fotografen Philipp Spalek in Kairo telefoniert, weil wir uns nach Ihrem Hinweis unbedingt noch einmal vergewissern wollten, daß es keine "Übertragungsfehler" gegeben hat. Dem ist nicht so. Es handelt sich tatsächlich um Al-Ahli Fans, die die verhängten Todesurteile feiern.

    Redaktion

    Lieber nilszbzb

    Tut uns leid, aber Ihr Vertrauen in die Menschheit bekommt wohl einen weiteren rechten Haken: Wir haben nochmals mit dem Fotografen Philipp Spalek in Kairo telefoniert, weil wir uns nach Ihrem Hinweis unbedingt noch einmal vergewissern wollten, daß es keine "Übertragungsfehler" gegeben hat. Dem ist nicht so. Es handelt sich tatsächlich um Al-Ahli Fans, die die verhängten Todesurteile feiern.

  4. Redaktion

    Lieber nilszbzb

    Tut uns leid, aber Ihr Vertrauen in die Menschheit bekommt wohl einen weiteren rechten Haken: Wir haben nochmals mit dem Fotografen Philipp Spalek in Kairo telefoniert, weil wir uns nach Ihrem Hinweis unbedingt noch einmal vergewissern wollten, daß es keine "Übertragungsfehler" gegeben hat. Dem ist nicht so. Es handelt sich tatsächlich um Al-Ahli Fans, die die verhängten Todesurteile feiern.

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  5. Redaktion

    Aus Kairo erreicht uns vom Fotografen der Bilder folgende Ergänzung zu Bild 10:

    ...

    Einige Demonstranten nennen sich selber "Schwarzer Block", das ist keine Propaganda. Sie tragen schwarz und wollen mit keiner politischen Organisation identifiziert werden.

    ...

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    << Einige Demonstranten nennen sich selber "Schwarzer Block", das ist keine Propaganda. Sie tragen schwarz und wollen mit keiner politischen Organisation identifiziert werden. <<

    Das muss nichts heißen; sofern das Anarchisten/Autonome sind wollen die natürlich nicht mit politischen Organisationen (Parteien!) identifiziert werden.
    Siehe dazu auch meinen Link.

    << Einige Demonstranten nennen sich selber "Schwarzer Block", das ist keine Propaganda. Sie tragen schwarz und wollen mit keiner politischen Organisation identifiziert werden. <<

    Das muss nichts heißen; sofern das Anarchisten/Autonome sind wollen die natürlich nicht mit politischen Organisationen (Parteien!) identifiziert werden.
    Siehe dazu auch meinen Link.

  6. << Einige Demonstranten nennen sich selber "Schwarzer Block", das ist keine Propaganda. Sie tragen schwarz und wollen mit keiner politischen Organisation identifiziert werden. <<

    Das muss nichts heißen; sofern das Anarchisten/Autonome sind wollen die natürlich nicht mit politischen Organisationen (Parteien!) identifiziert werden.
    Siehe dazu auch meinen Link.

    Antwort auf "Zu Bild 10"
  7. Antwort auf "Zu Bild 7"

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