US-Waffenmesse:
Da ballern auch die Kleinen mit der großen Knarre

Besucher der "Oklahoma Full Auto Shoot and Trade Show" beobachten die ersten Explosionen des Tages. Auf dem Schießplatz sind Dutzende Ladungen verteilt. | © Pete Muller
Am Ozark-Plateau in Oklahoma, mitten in den USA, herrscht für Waffennarren noch heile Welt. Jedes Jahr treffen sich dort enthusiastische Familien, um ihrer Leidenschaft am Schießen zu frönen. Die Bilderreihe zur Oklahoma Full Auto Shoot and Trade Show zeigt einen martialischen Freizeitpark: Kinder spielen mit Panzern, geschossen wird im Namen Jesu Christi. Der Fotograf Pete Muller hatte zuvor im Südsudan gearbeitet und stellt Parallelen fest: "In wilder und feindseliger Umgebung, wo keine Polizei in Sicht ist, sind die Waffen der Bürger sakrosankt."
- Datum 11.02.2013 - 14:29 Uhr
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Bild 17 gefällt mir ganz besonders: Denn nach dem Gebot, du sollst nicht töten, kommen ja auch gleich Gebote 11 und 12: Du sollst keinen Geschlechtsverkehr haben, und du sollst keinen Alkohol trinken.
Das hört sich nach einem tollen Familienevent an.
Für uns mag es schräg erscheinen, aber die Menschen sahen fröhlich aus. Ein Spaß für die ganze Familien eben.
In einem Land, in dem Waffen so allgegenwärtig sind wie in den USA ist es nunmal auch wichtig, dass alle wissen wie man mit Waffen hantieren muss.
Ich finde es bedenklich, wenn Kinder mit Waffen aufwachsen und diese als normale "allgegenwärtige" Objekte kennen lernen.
Für mich erscheint das nicht 'schräg', sondern 'pervers'.
Und "Halleluja", alles im Namen des Herrn...
Gerade weil die alle dabei lachen, habe ich Angst vor denen. Zum Glück gibt es auch andere US-Amerikaner.
Ich finde es bedenklich, wenn Kinder mit Waffen aufwachsen und diese als normale "allgegenwärtige" Objekte kennen lernen.
Für mich erscheint das nicht 'schräg', sondern 'pervers'.
Und "Halleluja", alles im Namen des Herrn...
Gerade weil die alle dabei lachen, habe ich Angst vor denen. Zum Glück gibt es auch andere US-Amerikaner.
Obwohl ich das sehr skeptisch sehe und fragwürdig finde, bringt Foto 8 meiner Ansicht nach am besten rüber, worum es dabei geht.
ja bei Bild 8 kommt der Spaß wirklich rüber. Es knallt so schön, blitzt aufregend und ruckelt einen bestimmt interessant durch. Wenn es nur nicht so weh tun würde – wenn man getroffen wird ;-)
ja bei Bild 8 kommt der Spaß wirklich rüber. Es knallt so schön, blitzt aufregend und ruckelt einen bestimmt interessant durch. Wenn es nur nicht so weh tun würde – wenn man getroffen wird ;-)
Sehr geehrte Zeit Redaktion,
bei dem Untertitel von Bild 12 ist ihnen wohl ein kleiner Fehler unterlaufen.
Der Junge hat kein Sturmgewehr in der Hand, sondern eine FN P90. Diese Waffe fällt in die Kategorie der PDW (Personal Defence Weapon).
Viele Grüße.
Na..., wer wird denn so kleinlich sein.
Ich denke hier geht es eher um das Prinzip und nicht um die genaue Bestimmung von Typ und Kaliber.
Liebe(r) "4hkut00",
zu ihrer Kritik an dem Begriff Sturmgewehr: Da muss ich "Der Lange 1969" Recht geben, es hier eher nicht um die genaue Kategorisierung nach Typ wie sie etwa Grundlage eines Verbots bestimmter Waffen sein könnte, sondern lediglich um das Prinzip, auch wenn der Begriff Sturmgewehr in dieser Hinsicht nicht genau definiert ist.
MfG, C. Luther
Naja, Kategorisierung hin oder her. Ein Corsa kann man auch nicht als LKW verkaufen...
Na..., wer wird denn so kleinlich sein.
Ich denke hier geht es eher um das Prinzip und nicht um die genaue Bestimmung von Typ und Kaliber.
Liebe(r) "4hkut00",
zu ihrer Kritik an dem Begriff Sturmgewehr: Da muss ich "Der Lange 1969" Recht geben, es hier eher nicht um die genaue Kategorisierung nach Typ wie sie etwa Grundlage eines Verbots bestimmter Waffen sein könnte, sondern lediglich um das Prinzip, auch wenn der Begriff Sturmgewehr in dieser Hinsicht nicht genau definiert ist.
MfG, C. Luther
Naja, Kategorisierung hin oder her. Ein Corsa kann man auch nicht als LKW verkaufen...
Ich finde es bedenklich, wenn Kinder mit Waffen aufwachsen und diese als normale "allgegenwärtige" Objekte kennen lernen.
Für mich erscheint das nicht 'schräg', sondern 'pervers'.
Und "Halleluja", alles im Namen des Herrn...
Gerade weil die alle dabei lachen, habe ich Angst vor denen. Zum Glück gibt es auch andere US-Amerikaner.
... fällte mir noch ein, das schon mal jemand "Im Namen des Herrn" unterwegs war. Hieß damals glaube ich "Gott sei mit uns" und es trug jeder mit sich. Wo das geendet hat wissen wir.
Vielleicht begreifen es die Amis irgendwann auch mal (Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan).
... fällte mir noch ein, das schon mal jemand "Im Namen des Herrn" unterwegs war. Hieß damals glaube ich "Gott sei mit uns" und es trug jeder mit sich. Wo das geendet hat wissen wir.
Vielleicht begreifen es die Amis irgendwann auch mal (Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan).
Na..., wer wird denn so kleinlich sein.
Ich denke hier geht es eher um das Prinzip und nicht um die genaue Bestimmung von Typ und Kaliber.
Der Boden und die restlichen Pflanzen dürften hinterher ziemlich kontaminiert sein, mit den verschiedensten Giftstoffen undSchwermetallen.
Aber wahrscheinlich zieht die Karawane einfach weiter.
Wenn Erwachsene ihren Spaß am Schießen haben, nun gut. Diese Freizeitbeschäftigung muss man ja nicht teilen.
Schlimm finde ich es jedoch, wenn man kleinen Kindern schon das Schießen beibringt. Der Knirps auf Bild 12 ist doch nicht älter als 10 Jahre alt, wenn überhaupt. Muss sowas sein?
Obama wirft man immer wieder seitens der Waffenbesitzer vor, er würde Kinder "instrumentalisieren", wenn diese mit ihm in einer Pressekonferenz gemeinsam auftreten um sich gegen Waffengewalt auszusprechen.
Klar, Kindern das Schießen beizubringen ist natürlich auch moralisch viel einwandfreier. Die müssen sich ja gegen den tyrannischen Staat verteidigen können.
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