Mali : Regierungstruppen erobern umkämpfte Stadt Diabali zurück

Die von Islamisten kontrollierte Stadt Diabali ist wieder unter der Kontrolle malischer und französischer Truppen. Im Umland von Kona gehen die Kämpfe unterdessen weiter.
Gepanzerte Fahrzeuge der französischen Armee in der Nähe von Bamako © Eric Feferberg/AFP/Getty Images

Französische und malische Truppen haben die Stadt Diabali zurückerobert. "Diabali ist befreit", teilte eine Stadträtin des 400 Kilometer nördlich der malischen Hauptstadt Bamako gelegenen Ortes mit. Regionale Sicherheitskreise bestätigten die Angaben.

Islamisten hatten die Stadt am Montag eingenommen. Dienstag griff die französische Luftwaffe die Kämpfer an, dennoch flohen laut Augenzeugen nicht alle Dschihadisten. Ab Mittwoch lieferten sich französische und malische Bodentruppen Kämpfe mit den bewaffneten Gruppen.

Zuvor hatten bereits malische Verbände die die strategisch wichtige Stadt Kona in der Landesmitte zurückerobert. Die Erstürmung der Stadt durch Islamisten vergangene Woche hatte Frankreichs Eingreifen provoziert. "Wir haben Kona völlig unter Kontrolle", teilte das Oberkommando in Bamako mit. Im Umland von Kona wurde offenbar weiter gekämpft. Malische Truppen rückten aber weiter in Richtung auf die von Islamisten gehaltene Stadt Douentza vor.

Bewaffnete islamistische Gruppen kontrollieren den Norden Malis und kämpfen gegen Regierungstruppen. Aus Angst vor einem neuen Rückzugsgebiet für Terroristen hat Frankreich nun in den Konflikt eingegriffen. © ZEIT ONLINE

In dem westafrikanischen Land sind derzeit 1.800 französische Soldaten im Einsatz, demnächst sollen es 2.500 sein. Auch die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) hat mit der Entsendung von Truppen begonnen.

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Kommentare

11 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Naja die islamisten denken sich

was in Syrien nicht klappt weil die alevitisch\christlischen Soldaten 100 mal grüßere cojones haben als mancher Politiker in der Türkei und Ihre Saudischen Folter\Bombenhandlanger,
klappt vielleicht in Mali. Oder die glauben jetzt die können überall Ihren Gottesstaat aufrufen.
Aber moment mal Redaktuer ? Können Sie bitte mal prüfen ob die nicht demokratische Wahlen durchführen wollen wie in Syrien ?