Referendum : Österreicher stimmen für die Wehrpflicht

Das österreichische Bundesheer kann weiterhin auf die Wehrpflicht setzen. Bei einem Referendum stimmten 60 Prozent gegen die Umwandlung in eine Berufsarmee.
Soldaten des österreichischen Bundesheeres am Nationalfeiertag in Wien ©Hbf_/_Andy_Wenzel/dpa

Junge Männer müssen in Österreich auch weiterhin zum Militär. Bei einem Referendum sprachen sich nach ersten Hochrechnungen etwa 60 Prozent für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst aus. Knapp über die Hälfte der 6,3 Millionen Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Damit war die Wahlbeteiligung deutlich höher als zunächst erwartet.

Die Österreicher stimmten über die Abschaffung der Wehrpflicht und die Umgestaltung des Bundesheeres in eine Berufsarmee ab. Das Ergebnis der Befragung ist rechtlich nicht bindend für die Regierung.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat aber angekündigt, dass seine Regierung dem Wählerwillen folgen wolle. Die regierenden Sozialdemokraten sind für die Abschaffung der Wehrpflicht. Unterstützung bekommen sie von den oppositionellen Grünen.

Die an der Regierung beteiligte konservative Volkspartei (ÖVP) ist für die Beibehaltung der Wehrpflicht, ebenso die rechte FPÖ. Die BZÖ, die Partei des verstorbenen Rechtspopulisten Jörg Haider, rief zum Boykott der Volksbefragung auf.

Sechs Monate Wehrdienst für 22.000 Mann pro Jahr

Die Stärke des Bundesheers von derzeit 55.000 Soldaten sollte nicht verändert werden. Bislang werden jedes Jahr 22.000 Wehrpflichtige für jeweils sechs Monate eingezogen. Über die Einführung eines Berufsheeres wird in der Alpenrepublik seit Jahren diskutiert.

In Deutschland wurde die Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 ausgesetzt, wenn auch nicht abgeschafft; sie kann jederzeit bei Bedarf wieder in Kraft gesetzt werden. Seitdem muss sich die Bundeswehr um freiwillige Rekruten bemühen.
 

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Kommentare

114 Kommentare Seite 1 von 7 Kommentieren

Leider wahr!

Diese Probe aufs Exempel hat den Politik-Verantwortlichen eindrucksvoll bewiesen, dass dem Volk nicht offiziell auf´s Maul geschaut werden darf, wenn sie selbst nicht dabei auf die Schnauze fallen wollen. Außerdem dürfen sich unsere Granden, vor allem Häupl, jetzt vor der EU und ihren transatlantischen Freunden für diese "Schlappe" im Hinterkammerl verantworten, nehm ich mal an. Um derlei Scheu vor dem Bürgerwillen gleich vorzubeugen, sollten wir eine Ausweitung des Volksabstimmungs-Rechts einfordern und verfassungsrechtlich verankern. Damit wir keine demokratiefeindlichen EU-Referendumszustände in Ö einreißen lassen.
Diese Volksbefragung hätte eine verbindliche Volksabstimmung sein sollen.

Fürsten und Diskurse

"Und derweilen gab es zwischen 1800 und 2000 wohl weit weniger Kriege als zwischen 1600 und 1800."

Dass es weniger Kriege gab (ich glaub Ihnen das jetzt einfach mal) lag aber auch an einer veränderten politischen und militärischen Lage. Aber die Kriege die stattfanden waren auch deutlich blutiger, weil mehr Leute teilnahmen, eben die Bürgerarmeen. Beispiele: Krimkrieg, diverse Kolonialkriege, 1WK. etc.

Und was Söldner etc. angeht. Machiavellis Argumentation bezog sich ja auf die Situation mit relativ unabhängigen Söldnerhauptmännern, den Condottiere.(ja, ich habe auch "Discorsi" und "Il Principe" gelesen.) Klar, wenn man einen Condottiere hat, dem die Söldner im Zweifel eher verpflichtet sind als dem Auftraggeber, so wird man sich nie auf Söldner verlassen können. Wenn man aber eine Berufsarmee hat die man selbst aufbaut, so ist man selbst sein eigener Condottiere. Die Amerikanische Armee ist ein solches Staatseigenes Söldnerheer und die sind nicht dafür bekannt, dass sich die Regierung nicht auf sie verlassen kann.

My Lai, Nogeun-ri - kaum besser als Söldner-Heere

Die Wehrpflichtigenarmen Deutschlands und Japans in den Weltkriegen waren gewiss Armeen totalitärer Systeme, ebenso die russische bzw. sowjetische und diejenige Österreich-Ungarns, nicht jedoch die US-Armee. Diese war es auch danach nicht. Das hat aber weder das Massaker von My Lai, das noch Nogeun-ri verhindert, Beide wurden begangen von Wehrpflichten eines demokratischen Landes.

......

Ob sie wirklich verlustreicher waren...ich mein der dreißigjährige Krieg war auch nicht ohne und wenn man sich die Liste der europäischen Kriege ansieht im 16 und 17 Jhdt. so muss man wohl sagen das es kaum ein Jahr gab in dem nicht irgendwo Krieg war und ob da dann nicht über die Zeit im Verhältnis zur Bevölkerungszahl auch Unmengen Leute umgekommen sind....naja.
Mit sich verselbstständigen Armeen sollten sich die Deutschen ja auskennen, denn auch die Reichswehr war vor allem dem Staat und von Seekt loyal....der Regierung eher weniger...
Weiters sehe ich auch die Entwicklung mit Sorge die es momentan gibt, mit Blackwater und Co. die eigenen soldaten zu ersetzen. Ein reicher ehemaliger Fremdenlegionär will nun sogar seine eigene Kriegsflotte aufstellen um den piraten um Somalia Herr zu werden....

Ständiger Krieg.

Und jetzt gibts nicht jedes Jahr irgendwo einen Krieg? Ich könnt mich ja täuschen, aber seit 1998 ist in Deutschland kein Jahr ins Land gegangen ohne dass irgendwo auf der Welt ein Krieg ohne deutsche Beteidigung stattfindet. Und seit 1990 hat es auch in Europa immer wieder irgendwo gekracht. Ehemaliges Jugoslawien und Kaukasus. Interessanterweise gibt es dafür kaum Daten. Meines wissens starben übrigens mit Einführung der Bürgerarmeen ähnlich viele Menschen in Kriegen wie in den Jahrhunderten vorher. Hier ein Link:
http://www.spiegel.de/spi...

Im 19Jh. sind sogar 300000 mehr Leute durch Kriege in Europa gestorben als im 18Jh. Eine Verbesserung ist das nicht wirklich, auch wenn die Bevölkerung etwas größer war.

Beschäftigung mit Geschichte bildet

"Sie sollten sich über die Entstehung der Wehrpflichtigenarmee und dem Grund warum sie Söldner-/Berufsheere verdrängt haben und welche Vorteile sie haben mal informieren"

Prinzipiell richtig, nur leben wir heute im 21. Jhd., und nicht mehr zu Zeiten der religiösen Bürgerkriege. Söldner-/Berufsarmee sind kein Widerspruch mehr gegen ein stabiles staatliches Gemeinwesen, wie Sie an Dtl. gerade sehen. Sie tun ja gerade so, als sei das bundesdeutsche Berufsheer nicht mehr an die Verfassung und das Parlament gebunden; als unterstehe dieses einem unabhängigen, damit geschäftemachenden Offizier wie zu Zeiten Machiavellis. Das ist aber nicht so und deswegen ist Ihr und Acaloths Einwand völlig haltlos.

Eben erst Ihren Kommentar gelesen...

"Wenn man aber eine Berufsarmee hat die man selbst aufbaut, so ist man selbst sein eigener Condottiere. Die Amerikanische Armee ist ein solches Staatseigenes Söldnerheer und die sind nicht dafür bekannt, dass sich die Regierung nicht auf sie verlassen kann."

Und für groben Unfug befunden.L.E.Panetta ist also Befehlshaber eines staatlich nicht kontrollierbaren Söldnerheeres, vergleichbar mit einem Condottiere? Glauben Sie das im Ernst?

Sie haben mich nicht verstanden!

Ich habe ja darauf hingewiesen, dass die amerikanische Armee, obwohl eine Söldnerarmee, NICHT mit den Söldnerhaufen von Renaissanceitalien vergleichbar sind. Warum? Weil diese Soldaten eben doch dem Dienstherr( der US-Regierung) eher verpflichtet sind als irgendeinem General/Condottiere

Bevor Sie mich also angreifen, so bitte ich um aufmerksameres Lesen meiner Kommentare und wenn Ihnen der historische Hintergrund fehlt, ist auch Still sein eine Option.

Nunja

tatsächlich macht die doppelte Verneinung an der Stelle keinen Sinn. Vielleicht sollten Sie in Zukunft weniger darauf achten, ob andere User besser "still" zu sein haben, sondern eher darauf, sich einen "Stil" anzueignen, der solche Fehlinterpretationen gar nicht erst heraufbeschwört.

Außerdem ist die amerikanische Armee kein "staatseigenes Söldnerheer", sondern ganz einfach eine staatseigene Armee, ohne Söldner.

Soldaten verteidigen so einiges.

zum Beispiel Wirtschaftsinteressen, oder die Demokratie (es darf gelacht werden). Oder die Sicherheit in einem anderen Land. Manchmal auch ihr Land. Dasselbe gilt für Söldner.

Ob Soldaten ihr Land verteidigen liegt ja in aller erster Linie an ihrem speziellen Einsatz, nicht wer ihr spezieller Dienstherr ist. Nach Ihrer Definition, wären Blackwater(in der Hauptsache ehemalige reguläre US-Soldaten) etc. auch blos "Soldaten", denn die arbeiten ausschließlich für die US-Regierung und "verteidigen die Sicherheit der USA"... und das ist in guter Struckscher Manie so ziemlich überall.

@R_IP

Sie haben demonstriert, dass Sie unsere deutsche Grammatik nicht verstehen. Ich weigere mich eine landläufige Auffassung zu akzeptieren, dass Soldaten keine Söldner sind. Das eine hat was mit Bildung zu tun, das andere ist eine politische/gesellschaftliche Auffassung.

Ich soll mich für ihre Unaufmerksamkeit entschuldigen?

Erstens gebe ich gerne zu, dass meine Rechtschreibung nicht der Renner ist. Allerdings war die Aussage, die Sie beanstandeten grammatikalisch vollkommen korrekt und Sie haben sich falsch verstanden, weil sie "missverständlich" war. Mir Trotz vorzuwerfen, nur weil ich mich nicht für Ihre Unaufmerksamkeit beim Lesen entschuldige ist doch wohl lächerlich.

Und es geht hier nicht darum, dass ich mich "wider besseres Wissen" weigere einen Unterschied zwischen Soldaten und Söldnern zu sehen. Ich finde, dass dieser künstliche Unterschied den Sie und andere Foristen hier sehen, nicht existiert. Berufsoldaten sind Kämpfer für Geld und sind daher keinen Deut besser (oder schlechter) als Söldner. Daher ist es unsinnig da einen Unterschied zu machen, nur weil die einen zugeben, dass sie es nur für das Geld machen, während die anderen noch irgendwas von "Landesverteidigung" erzählen.

Ach ja! Sie verlangten nach einem Beweis, dass Sie die Grammatik nicht verstehen?

"tatsächlich macht die doppelte Verneinung an der Stelle keinen Sinn. Vielleicht sollten Sie in Zukunft weniger darauf achten, ob andere User besser "still" zu sein haben, sondern eher darauf, sich einen "Stil" anzueignen, der solche Fehlinterpretationen gar nicht erst heraufbeschwört."

Meine Aussage war: "Die Amerikanische Armee ist ein solches Staatseigenes Söldnerheer und die sind nicht dafür bekannt, dass sich die Regierung nicht auf sie verlassen kann."

Der geneigte Leser mag sich ein Urteil bilden.

Zu Grammatik und Fehlinterpretationen

Und ich gebe auch gerne zu, dass der Satz etwas ungelenk ist. Das ist aber kein Grund mich anzugehen. Bevor man also die Worte des Anderen als "groben Unfug" bezeichnet, empfiehlt es sich doch noch mal exakter zu lesen. Und wenn einem eine Fehlinterpretation unterläuft (wir alle sind ja Menschen) so steht es einem gut zu Gesicht seinen Fehler einzuräumen und nicht noch den Anderen dafür verantwortlich zu machen.
An dieser Stelle entschuldige ich mich auch für meine etwas aggressive Antwort (provoziert durch die Vokabel "grober Unfug"), denn ich denke damit habe ich auch zu Eskalation beigetragen.

Auch Söldner haben "Ideale"

Im Übrigen wird es schwer sein auch nur irgendeinen Söldner zu finden, der nicht für irgendwelche Ideale kämpft und behauptet ein Land oder eine Ländergruppe zu verteidigen.

Ich kann mich erinnern, dass selbst der berüchtigte "Kongomüller" einst im Suff was von "Verteidigung der demokratischen und westlichen Werte" geredet hat.

Gut, ich versuche es noch ein letztes Mal mit Ihnen.

>Bildung< und >Logik<: Diese Begriffe werden von Ihnen doch so gerne genannt. Vielleicht wäre es gut, wenn Sie sich einmal mit >notwenigen< und >hinreichenden Bedingungen< befassen würden. Dann wird Ihnen ganz schnell klar, was Sie falsch machen.

Ein Soldat ist zugleich Staatsbürger des Landes, für das er kämpft. Er untersteht der Regierung, die ihn für seinen Einsatz bezahlt.

Ein Söldner, der sich zum Beispiel während des Dreißigjährigen Krieges verdingt hat, konnte aus der politischen Region ausgehoben worden sein, in der er kämpfte, er musste es aber nicht! In der franz. Fremdenlegion dürfen keine (!) Franzosen kämpfen. Es handelt sich um eine rein von Ausländern besetzte Söldnertruppe; keiner hat dort einen franz. Pass.

Natürlich haben auch Söldner Ideale, natürlich können diese auch ihre Heimat verteidigen, oder ihre Familie, die dort oder woanders wohnt. Das ist aber nicht das entscheidende Differenzkriterium. Dieses besteht in der Tatsache, dass ein Soldat:

1. Staatsbürger in dem Land ist, in dem er kämpft.
2. Dass er einer regulären Truppe angehört.

dagegen:

1. KANN ein Söldner dem Land angehören, in dem er kämpft, er muss es aber nicht.
2. Er gehört keiner regulären Truppe an.

Im Übrigen ist es mir völlig gleich, ob Sie an Ihrem Glauben festhalten wollen oder nicht. Nur sollte, wer sich auf das hohe Ross schwingt und mit >Bildung-< und >Logik<-Rhetorik um sich wirft, zumindest die einfachsten Zusammenhänge erkennen.

das hohe Ross

Erstens haben Sie sich aufs hohe Ross gesetzt, als Sie mir "groben Unfug" attestierten während Sie noch nichtmal fähig waren einfachste Grammatik zu lesen.

Zweitens bin ich mir sehr wohl über die "Unterschiede" bewusst, halte sie aber für Augenwischerei weil am Kern der Sache vorbei. Der Kern der Sache ist, dass diese Leute für Geld kämpfen und sich bezahlen lassen. Welche rethorischen Floskeln und juristische Winkelzüge drumherum gemacht werden ist mir so ziemlich egal.

(Im Übrigen ist Ihre Aussage über die Fremdenlegion falsch. Die sind ein wunderbares Beispiel für die Austauschbarkeit von "Söldnern" und "Soldaten" Erstens bekommen die Fremdenlegionäre sobald sie eintreten die französische Staatsbürgerschaft (Also auch einen Pass!), sind also in Ihrem Sinne keine "Söldner". Zweitens sind deren Offiziere alle "original" Franzosen. So viel zu Bildung.)

..................

Jetzt hören Sie aber mal mit Ihrer "Grammatik" auf! Ich habe doch bereits geschrieben, dass ich die doppelte Verneinung in Ihrem Satz misslich fand und dass ich darüber auch gestolpert bin. Den Punkt können Sie also getrost abhaken.

Des Weiteren bezog sich meine Formulierung "grober Unfug" auf Ihre Behauptung, die nach wie vor zur Debatte steht: Ob Söldner auch Soldaten sind. Sie führen dazu aus:

"Der Kern der Sache ist, dass diese Leute für Geld kämpfen und sich bezahlen lassen"

Verstehe. Also sind Bäcker, Bauarbeiter, Akademiker, Umweltaktivisten usw. auch alle das Gleiche, weil sie alle einen Job haben und dafür Geld bekommen. Verstehen Sie nicht, wie blödsinnig das ist, auf Grund von EINER Gemeinsamkeit auf die Identität des GANZEN zu schließen? Beide bekommen Geld fürs Kämpfen, richtig; aber was sie unterscheidet, ist die Tatsache, dass der eine Staatsbürger des Landes ist, für das er kämpft, und einer regulären Truppe angehört. Eine Gemeinsamkeit, zwei Unterschiede. Gott ich frage mich, warum ich Ihnen wie einem Kleinkind solche einfachen Regeln der Logik überhaupt erklären muss...

Was das Bsp. mit der Fremdenlegion angeht, bin ich einfach schlecht informiert. Was das mit Bildung zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Als ob Sie alles positive Wissen der Welt besitzen würden.... Ist gerade in China ein Sack Reis umgefallen? Was, Sie wissen es nicht? Sie ungebildeter Kerl....

Unterscheide, Bildung und Falschauslegungen

Also erstens unterscheidet sich die Arbeit von Bäckern und Bauarbeitern in ihrer physischen Natur und es gibt zum Beispiel Bäcker die selbstständig sind und welche die in Großbäckereien arbeiten. Sind beides Bäcker. "Soldaten" kämpfen (mir würden stärkere Worte einfallen, aber das Fass lass ich zu.), "Söldner" kämpfen, oft tun sie es Seit an Seit oder gegeneinander und man kann den einen nicht vom anderen unterscheiden. Das ist dieselbe Berufsgruppe nur mit verschiedenen "Verträgen".

Was die Fremdenlegion angeht. Sie haben behauptet, die hätten keine französischen Pässe. Ich habe Sie nicht dazu aufgefordert sich über die Fremdenlegion und deren Rechtsstatus zu äußern. Sie haben ihre Unkenntnis bereitwillig demonstriert. Und ja, es gehört zur Allgemeinbildung, dass man mit Eintritt in die Fremdenlegion die französische Staatsbürgerschaft erhält. Das ist ja der Witz an dem Verein.

Des Weiteren bezog sich "Unfug" nicht (nur) auf den "Unterschied" zwischen Söldner und Soldat, sondern darauf, dass Panetta (über ihm Obama)"Befehlshaber eines staatlich nicht kontrollierbaren Söldnerheeres ist, vergleichbar mit einem Condottiere." Eine Aussage, die ich nie getätigt habe.
Meine Aussage war: "Panetta ist Befehlshaber eines staatlich Söldnerheeres über das der Staat durchaus Kontrolle hat. Somit ist Panetta in keiner Weise mit einem Condottiere vergleichbar." Das Einzige, was Sie an meiner Aussage nicht falsch verstanden haben war dass ich die US-Armee für eine Söldnerheer halte.

Ihr Zitat lautete:

"Die Amerikanische Armee ist ein solches Staatseigenes Söldnerheer"

interessant, dass Sie versuchen, sich nun über Falschzitate aus der Sache rauszuwinden. Dass Soldaten und Söldner nicht das Gleiche sind, nur weil sie 1-2 Gemeinsamkeiten (1. Den Kampf; 2. Den Sold) teilen, darüber hinaus aber auch etliche Unterschiede aufweisen, versuche ich Ihnen mit den einfachsten Mitteln der Logik nun seit 4-5 Kommentaren beizubringen. Nur, mir fehlt die Kraft. Es ist mir egal, was Sie denken. Also lassen wir es...

Sie sind unredlich und unverschämt.

Sie werden wirklich unverschämt. SIE haben MIR unterstellt, ich würde falsch zitieren. Das ist eine Lüge gewesen. Darauf habe ich hingewiesen.

Jetzt unterstellen Sie mir ich hätte Ihnen Falschzitierung vorgeworfen. Noch verdrehter geht es nicht.

Ihre Art von Argumentation/Projektion ist zutiefst unredlich und sie sind meine Zeit nun wirklich nicht mehr wert.

Zitate

"{...}Befehlshaber eines staatlich nicht kontrollierbaren Söldnerheeres ist, vergleichbar mit einem Condottiere."

Das ist ein Zitat von IHNEN.

"Die Amerikanische Armee ist ein solches Staatseigenes Söldnerheer und die sind nicht dafür bekannt, dass sich die Regierung nicht auf sie verlassen kann."

Das ist ein Zitat von Mir. Ich habe nichts von "staatlich nicht kontrollierbar" gesagt (Diesen Satz bitte noch mal gaaanz langsam lesen. Ich weiß ja dass Sie es nicht so mit mehr als einer Verneinung haben.) . Im Gegenteil. Wenn Sie mein Zitat komplett gezeigt hätten und verstanden hätten, so hätten Sie erkannt, dass die Aussage der beiden Zitate GEGENSÄTZLICH ist.

Fazit: Sie sind entweder nicht fähig deutsche Sätze zu lesen, oder Sie verstehen mich bewusst falsch.

............

"Wenn Sie mein Zitat komplett gezeigt hätten"

Dito. Denn ich habe geschrieben: "L.E.Panetta ist also Befehlshaber eines staatlich nicht kontrollierbaren Söldnerheeres, vergleichbar mit einem Condottiere? Glauben Sie das im Ernst?"

Sie zitieren mich schon wieder absichtlich falsch. Aber wie gesagt: Ende der Diskussion. Ich bin bald an dem Punkt angelangt, vergessen zu haben, worum es eigentlich nochmal geht. Das ganze Hin und Her ist doch absurd.

Also: Ich hoffe nichts für Ungut.