Partido Popular Spaniens Regierungschef Rajoy unter Schwarzgeld-Verdacht
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Zahlungen während des Baubooms

El País berichtete dagegen, die Dokumente würden ein geheimes Kontensystem der Volkspartei belegen. Nur ein Teil der eingenommenen Gelder sei als "Spenden" deklariert auf ein offizielles Konto bei der Banco de Vitoria (später Banesto) eingezahlt worden.

Dennoch seien die schwarzen Kassen nicht unbedingt illegal. Bis vor Kurzem war es in Spanien für Politiker nämlich erlaubt, auch anonyme Spenden anzunehmen, solange die Einnahmen in Steuererklärungen angegeben würden.

Auffällig ist der Zeitung zufolge, dass das Geld vor allem von Bauunternehmern stamme und in der Zeit des großen Baubooms in Spanien gezahlt worden sei. Zudem war der frühere Schatzmeister Bárcenas 2009 zurückgetreten, nachdem die Justiz Ermittlungen wegen illegaler Zahlungen gegen ihn aufgenommen hatte. Im Zuge dieser Ermittlungen wurde ein Schweizer Bankkonto von Bárcenas bekannt, auf dem zeitweise bis zu 22 Millionen Euro gewesen sein sollen.

 
Leser-Kommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Debatte. Danke, die Redaktion/au

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  2. 2. [...]

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    Antwort auf "[...]"
  3. ... zwischen SchwarzGelb und SchwarzGeld kommt offensichtlich nicht von ungefähr.

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    • rey200
    • 31.01.2013 um 13:20 Uhr
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  4. ...wir haben es mit ehrenwerten Männern zu tun. Gerade in Spanien ist die Verquickung des korrupten Polit-Sektors mit dem korrupten Finanz- und Bausektors besonders schlimm, was Berlin nicht hindert, für die Folgen den deutschen Steuerzahler haften zu lassen.

    Derweil kommen in Italien die Untersuchungen in Sachen Super-Mario Bazooka Draghi im Zusammenhang mit der dreifach geretteten Monte-Paschi-Pleitebank in Gang, wohl nur eine von vielen Leichen des dauer-alimentierten Finanzsektor Italiens. Warum hat der ehemalige italienische Zentralbankchef seine Oberaufsicht vernachlässigt und wissentlich Verluste dieses (...und möglicherw. weiterer...) Geldinstitute verschwiegen?

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  5. No les votes! http://www.nolesvotes.com/ Stammt von 2010 und ich wette meine Tugend darauf, daß man bei genauerem Hinsehen nicht nur bei der PP, sondern genau so auch bei der PSOE und der CIU fündig würde - mit Bestechung durch Baulöwen.

    In Spanien gefällt man sich aber besser, Baltasar Garzón ein Berufsverbot zu erteilen http://www.zeit.de/politi... die Indignados nieder zu prügeln http://www.zeit.de/politi... die RKK auch mit Falangisten ins Bett gehen zu lassen http://diepresse.com/home... http://www.faz.net/aktuel... sich über 50% Jugendarbeitslosigkeit und über 25% Arbeitslosigkeit zu leisten, Polizisten nicht mehr zu bezahlen http://www.zeit.de/2012/3... und die Banken retten zu lassen. Hauptsache, die Baubranche und all ihre Gönner, Förderer und Nutznießer bleiben unbehelligt.

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  6. Man wird keinen Spanier finden, der eine gute Meinung zu seinen politischen Vertretern hat. Hier waren und sind sich Regierung und Oppsition gleichermaßen einig, wenn es um Korruptionsgelder aus dem Banken- und Baugewerbe geht. Noch zu Zeiten, als die Immobilienblase dem Bersten nahe war, flossen die Bausubventionen munter weiter wie in keinem zweiten Land in Europa: Selbst Arbeitslose bekamen von den spanischen Cajas Baukredite, die Provisionen flossen munter weiter. Das die Bücher spanischer Banken vor lauter faulen Krediten regelrecht stanken, wurde durch eigenwillige Bilanzierungsvorschriften Madrids - entgegen Zustimmung Madrids zu den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS zu Jahrtausendbeginn - regelrecht gefördert. Offenbar baute man schon damals auf die "Solidarität" seiner europäischen Nachbarn vor dem Hintergrund eines "alternativlosen" (in Wahrheit desaströs konstruierten...) Euros.

    Damit stehen die Iberer in einer Linie mit dem Geldwäsche-Außenposten bzw. russische Pass-Beschaffungsamt Zypern (...demnächst Rettungspaket in Höhe des zypresischen Bruttoinlandsproduktes!!...) oder der hellenischen Regierung in Athen. Das gemeinsame Boot des Euros, so scheint es, wird in diesen Ländern regelrecht als Einladung zu kriminellen Machenschaften aufgrfasst. Die schwäbische Hausfrau und deutsche Steuerdepp dûrfen demnächst dauerhaft dafür zahlen.

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