Irakisches Flüchtlingslager: Tote und Verletzte bei Angriff auf Iraner im Irak
In ein Lager einer iranischen Oppositionsgruppe im Irak sind Raketen und Granaten eingeschlagen. Die Bewohner machen die Regierung in Teheran verantwortlich.
© Thaier al-Sudani/Reuters

Das Flüchtlingslager Camp Liberty im Irak
Bei einem Raketenangriff auf das Lager einer iranischen Oppositionsgruppe im Irak hat es zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Nach Angaben der irakischen Sicherheitskräfte und der iranischen Oppositionsbewegung Volksmudschaheddin (MEK) in Bagdad kamen mindestens sechs Menschen ums Leben. Etwa 100 weitere wurden verletzt.
Für den Angriff ist laut MEK eine auf Auslandseinsätze spezialisierte Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden verantwortlich. Das Camp Liberty genannte Lager wurde nach Angaben irakischer Sicherheitskreise am Morgen mit rund 50 Raketen und Mörsergranaten angegriffen. Nach Informationen der Mission der Vereinten Nationen im Irak wurden auch irakische Polizisten verletzt.
In dem Camp außerhalb von Bagdad leben nach UN-Angaben 3.100 Iraner.
Saddam Hussein unterstützte die Exil-Iraner
Bereits seit dem iranisch-irakischen Krieg von 1980 bis 1988 befinden sich viele iranische Flüchtlinge im Irak. Sie wurden von dem damaligen Machthaber Saddam Hussein unterstützt, um Attacken auf das Nachbarland vorzubereiten.
In den 1980er Jahren brachten sich 3.300 iranische Oppositionelle im Camp Ashraf im Irak in Sicherheit. Dort entstand eine Stadt, die immer wieder Ziel von Angriffen wurde. Vor etwas mehr als einem Jahr zwang die irakische Regierung Angehörige der Gruppe, in das nur einen halben Quadratkilometer große neue Camp Liberty umzusiedeln.
Die überwiegend schiitische Regierung des Irak, die nach dem Sturz Husseins die Macht übernahm, ist auf die politische Unterstützung des Iran angewiesen und sieht die Anwesenheit der Gruppe kritisch. Die Vereinten Nationen beabsichtigen, den MEK-Mitgliedern den Flüchtlingsstatus anzuerkennen, damit sie ins Ausland gebracht werden können.







Handelt es sich um ein Flüchtlingslager,oder um eine Basis der Volksmudschaheddin wo sich mit Planungen von militärischen Aktionen und Terroranschlägen gegen den Iran beschäftigt wird?
da es sich bewährt hat dem jeweiligen Gegener "zivile" Opfer anzudichten, ist beides wahr.
da es sich bewährt hat dem jeweiligen Gegener "zivile" Opfer anzudichten, ist beides wahr.
da es sich bewährt hat dem jeweiligen Gegener "zivile" Opfer anzudichten, ist beides wahr.
Nachdem die ersten Kommentare diesen Anschlag eindeutig gutheissen sollte sich die Zeit online Redaktion mal wieder ernsthaft Gedanken darüber machen warum sie von mafiösen Organisationen gekauften Postings ein Forum bietet
Entfernt, da unterstellend. Die Redaktion/ls
Entfernt, da unterstellend. Die Redaktion/ls
Wer Menschenleben vorzeitig beendet, gehört verurteilt. Aus dem Artikel ist nicht ersichtlich, dass es stichhaltige Beweise dafür gibt, dass die iranische Regierung dahinter steckt. Es gilt also die Unschuldsvermutung.
Interessant wäre es Mal genaueres über diese Organisation der Volksmujahedin zu berichten. http://de.wikipedia.org/w...
Mich stimmt bedenklich, dass derartige Organisationen aus Terrorlisten gestrichen werden, obwohl sie sich erwiesenermaßen bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt haben.
ob nun mit Eintrag oder ohne ein Eintrag.
Mann könnte auch meinen was wenn z.B. mitten in Berlin in einem Zelt für eine Terror-Organisationen Geld gesammelt wird um es der " Organisationen im Ausland " zu geben die es damit nutzt Zivilisten zu töten.
ob nun mit Eintrag oder ohne ein Eintrag.
Mann könnte auch meinen was wenn z.B. mitten in Berlin in einem Zelt für eine Terror-Organisationen Geld gesammelt wird um es der " Organisationen im Ausland " zu geben die es damit nutzt Zivilisten zu töten.
ob nun mit Eintrag oder ohne ein Eintrag.
Mann könnte auch meinen was wenn z.B. mitten in Berlin in einem Zelt für eine Terror-Organisationen Geld gesammelt wird um es der " Organisationen im Ausland " zu geben die es damit nutzt Zivilisten zu töten.
Wer soll da noch glauben, wer wen angegriffen hat.
Entfernt, da unterstellend. Die Redaktion/ls
wird immer indifferender und wahlloser.
Die Menschen, die ihm als Opfer anheim fallen spielen im Kalkül der Mächtigen keine Rolle, was sie sowieso noch niemals taten.
Jedoch, wenn Irak mit seinem schiitischen Regierungschef Maliki die Exiliraner auf dem Boden Iraks lebend,
ausweisen will, so ist das im Kontext zur Staatsphilosophie des Iran zu sehen.Es stellt eine unausgesprochene, jedoch praktische Unterordnung unter die schiitische Staatsdoktrin Irans dar, die sicher mit den Umtrieben der Exiliraner weltweit nicht ganz ohne Grund ihre Probleme haben dürfte.
Unrecht beginnt jedenfalls immer im Kleinen. Und um dieses Unrecht zu bemäntel braucht man immer größere Abdecktücher.
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