Fünf Jahre UnabhängigkeitKosovo ist als Staat noch Stückwerk

Die Katastrophen-Szenarien haben sich nicht erfüllt. Doch in fünf Jahren Unabhängigkeit ist die Entwicklung im Kosovo auch nicht wirklich vorangekommen. von Thomas Roser

Kosovo-Unabhängigkeitsmonument in Prishtinë

Kosovo-Unabhängigkeitsmonument in Prishtinë  |  © Armend Nimani/AFP/Getty Images

Kein Weg ist ohne Hindernisse auf der Dauerbaustelle Kosovo. Durch Straßenpfützen und über Parkplatzbrachen geht es zum Regierungsturm von Prishtinë. "Sehr stolz" sei er auf die Arbeit der vergangenen fünf Jahre, beteuert Premier Hashim Thaci in seiner Büroflucht. Die "Herausforderungen", mit denen andere Transformationsstaaten zu kämpfen hätten, seien dem Kosovo nicht erspart geblieben, räumt der Exkommandant der Befreiungsarmee UÇK ein. Doch er ist optimistisch: "Wir werden ein stolzes Mitglied der UN, der Nato und der EU sein. Die Dinge wandeln sich zum Besseren – allmählich."

Die vor fünf Jahren noch knallgelben Stahllettern des Unabhängigkeitsmonuments mit dem Schriftzug "Newborn" – neugeboren – in der Innenstadt von Prishtinë sind inzwischen verblichen. Begleitet von Freudenfeiern und gegen den Willen des Exmutterlands Serbien hatte Europas jüngste Nation am 17. Februar 2008 seine Staatlichkeit erklärt. Die damals begeistert geschwungenen Flaggen mit der Kontur Kosovos sind aus dem Straßenbild verschwunden. Nur Albaniens Doppeladler baumelt von Balkongeländern und Fensterbänken. Viele der zur Staatsgeburt eilig verlegten Billig-Marmorplatten sind geborsten und werden nun wieder ausgewechselt.

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Stückwerk ist im neuen Staat einiges geblieben. Katastrophen-Szenarien hätten sich zwar nicht bewahrheitet, sagt der Politologe Ilir Deda. "Doch vor fünf Jahren hätte  niemand gedacht, dass wir heute noch immer kein Mitglied der UN sind, keine Nationalelf haben und in einem Verhandlungsprozess mit Serbien stecken", sagt der Direktor des Kipred-Instituts. Die Identifizierung mit dem "halb anerkannten" Staat habe sich in der Bevölkerung nicht entwickeln können: "Viele haben das Gefühl, dass wir noch immer keine echte Chance erhalten haben."

Ob Uefa, Eurovision oder Europarat – bei fast allen internationalen Organisationen sitzt das Kosovo im Wartesaal. Die Blockadepolitik Serbiens verhinderte, dass sich der von 98 UN-Mitgliedern anerkannte Staatenneuling etablieren konnte. Auf Druck aus Brüssel hat sich Serbien zwar zu einem Dialog über die Normalisierung des Grenzalltags bringen lassen. Doch Belgrad fällt es schwer, die Realität eines unabhängigen Kosovo zu akzeptieren. Nach fünf Jahren sind immerhin die Baracken der Grenzwächter einige Hundert Meter aufeinander zugerückt. "Hier müssen Sie den Ausweis zeigen, bei den anderen den Pass", sagt der serbische Beamte am neuen integrierten Grenzübergang von Merdare und nickt in Richtung seines nahen Kosovo-Kollegen.

"Kein Serbe fühlt sich hier sicher"

Müll pflastert die toten Eisenbahngleise am verfallenen Bahnhof der Serben-Enklave Priluzje. Manchmal rumple noch ein Güterzug ins nahe Elektrizitätswerk, sagt Dejan Popovic. Von seinem Garten weist er auf den mit Unkraut überwucherten Bahndamm. "Dahinter wohnen Albaner, hier ist alles serbisch." Keinesfalls eine problemlose Nachbarschaft: "Kein Serbe fühlt sich sicher. Immer passiert hier irgendwas", sagt Popovic.

Nicht einmal mehr fünf Prozent der Bevölkerung des Kosovo macht die serbische Minderheit aus. Die meisten der knapp 100.000 Kosovo-Serben lebt in Enklaven im Süden, weniger als 40.000 in dem serbisch besiedelten Nordwestzipfel des Landes. Das Horror-Szenario eines serbischen Massenexodus ist ausgeblieben. Dennoch ist die Realität vom multiethnischen Ideal des Ahtisaari-Plans weit entfernt. Im Norden, wo Prishtinë nichts zu melden hat, wehren sich die Serben mit allen Mitteln gegen die Einverleibung in den neuen Staat. Und im Süden fühlen sich die Bewohner der Enklaven eingeschlossen, marginalisiert und verunsichert.

Leserkommentare
    • Nibbla
    • 14. Februar 2013 9:21 Uhr

    ... was in diesem Land in den letzten 3 Jahren vorangekommen ist?

    Jede Menge Großprojekte, die aus unterschiedlichsten Gründen scheitern.
    Lauter Minister, die entweder zu leicht sind, oder die Maßstäbe zu groß.
    Wichtige Dinge die mir am Herzen liegen, wurden in die Wege geleitet, aber alles auf eine stümperhafte Art und Weise, dass es mir schon peinlich ist.
    Siehe Atomein/ausstieg. Abschaffung der Wehrpflicht.
    Zugleich wird das Fehrnsehen immer dümmer (mein Nivea ist zumindest in den letzten 3 Jahren gleich geblieben)
    Und der Einfluss von Großkonzernen auf die Gesetzgebung wird langsam beängstlich, die Reallöhne sinken.

    Wie sollen wir helfen, wenn wir uns selbst nicht helfen können?
    (Aber ich bevorzuge, dass man hier auf den Straßen sicher genug ist um ohne Waffen aus den Haus zu gehen, dass ist tatsächlich richtig toll und dafür bin ich dankbar)

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    dass auf längere Sicht das Kosovo nicht bundesrepublikanischer, sondern die Bundesrepublik kosovarischer wird.

  1. kann nicht in einem Happy End münden!

    Wdr-doku von 1999: Es begann mit einer Lüge!
    http://www.youtube.com/watch?v=4aPUqjF65KA

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    [...]

    zum Thema: wenn der Kosovo sich weiter entwickeln soll, dann muss der Druck der EU auf Serbien steigen. Es kann nicht sein, dass Serbien alle Türen geöffnet werden, und Serbien selbst dem Kosovo mit Sanktionen entgegen kommt.

    Es wäre am besten für die kosovarischen Interessen, nicht der EU beizutreten. Man sollte sich militärisch an die USA und Türkei zuwenden, auch wirtschaftlich. Die Schweiz macht es vor.

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/au

    Bei allem Respekt gegenüber dem WDR...Dennoch: das es sich um eine "Lüge" handelt ist doch schon lang widerlegt worden... zudem gibt es viele andere Berichte der ARD bzw. des ZDF die sich den wahren Hintergründen des Krieges widmen... auch wenn Peter Struck in die Irre geführt wurde bzw. falsch lag, was ja die Kernbotschaft des Films ist, kann doch niemand ernsthaft anzweifeln, dass die Albaner aus dem Kosovo zu Hundertausenden vertrieben wurden?!! ... ob es dann den Begriff "Hufeisenplan" gibt oder nicht ist doch nicht wichtig, sondern wichtig ist, das die Albaner vertrieben wurden, das Milosevic ein Apratheidsystem seit 1989 installiert hat etc... Die Fachliteratur ist sich da einig...

    Quellen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/umstrittene-ard-dokumentation-es-b...
    http://www.zeit.de/2009/13/10-Jahre-Kosovo

    Bücher und Artikel von Rupert Neudeck (Cap Anamur), Matthias Rüb, Jens Reuter, Meyer Bertold, Herta Müller etc...

  2. Wie würde sich ein Deutscher fühlen, wenn Walhalla, Kloster Fulda, Aachener Dom von einem fremden Volk besetzt worden wären und dieses Volk diese Bausteine der nationalen Identität am liebsten brennen sehen würde? Natürlich können sich die Serben mit dem Gedanken der Unabhängigkeit Kosovos nicht anfreunden, obwohl die ganze Frage schon als gelöst gilt. Betrachtet man die Bevölkerung, so ist Kosovo unabhängig.
    Warum redet man aber darüber nicht, dass die ältesten serbischen Kloster, aus dem zehnten, elften Jh. usw, zerstört worden sind? Oder darüber, dass vor ein paar Tagen Kosovo-Albaner einen serbischen Friedhof, d.h. die Grabdenkmäler verschrottet haben? Vor ein paar Tagen haben wir auch erfahren, dass es zu einem Einfall Kosovo-Albaner ins serbische Innenland gekommen ist, die dann Bäume im Wert von einer Million Euro fällen und abschleppen lassen haben. In Puncto Kultur und zwischenstaatliche Beziehungen scheint Kosovo unfähig zu sein. Kosovo ist längst ein Land, nun, immer nocht kein Staat. Unter dieser Tatsache leidet Serbien am meisten. Soll Serbein dabei helfen, dass Kosovo ein echter Staat wird?

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    Daß die Serben die ursprünglichen Bewohner des Kosovo sind und dort bis vor wenigen Jahrzehnten auch noch zahlenmäßig präsent waren. Bis der albanische Nationalismus einen Alltagsterror gegen die Serben entfachte. (Klar, auch die Serben waren keine Engel, aber die serbische Schuld ist ja in den Medien hinlänglich präsent...)
    Die Albaner sind im Kosovo dagegen historisch betrachtet Zugewanderte.

    Sicher, es liegt einige Jahrhunderte zurück, daß deren Vorfahren aus Albanien einwanderten.

    Aber in 50-60 Jahren wird es in Deutschland auch so weit sein, daß die türkische Volksgruppe über ein Jahrhundert lang in D präsent ist, und mit etwas Pech werden sie sich bis dahin nicht assimiliert haben. Wie würden es die Deutschen dann finden, wenn die Nachfahren dieser Einwanderer plötzlich - wegen Unfriedens - ein eigenes, unabhängiges Territorium auf deutschem Boden für sich beanspruchen?

    Diese Frage stellen sich die meisten Deutschen nicht bzw. entgegnen entrüstet: “Das ist doch was ganz anderes!” – Nein, ist es nicht. Es kommt der Realität zumindest näher als die im Fernsehen kolportierte Darstellung des Kosovo als eines “für Serben heiligen Landes” und eines archaischen “Stammeskriegs auf dem Balkan”.

    Gut, das Kosovo mag für das Serbische Nationalgefühl tatsächlich eine herausragende Bedeutung besitzen. aber entscheidend ist doch: daß es für Serben eben ein ganz selbstverständlicher Teil ihres Landes ist, so wie Niedersachsen für uns ein selbstverständlicher Teil Deutschlands ist.

  3. es ist geradezu das Herz des serbentums,historisch.

    Und genaus deshalb ist es jetzt zurecht Unabhängig und von Albanern regiert.

    Genauso wie Deutschland zurecht nach dem Krieg einen Teil seines Territoriums abgeben musste,als STRAFE für historische Verbrechen.
    Auch wenn es vielleicht manchmal die falschen Bürger trifft,diese müssen national entschädigt werden,aber eine Nation gehört bestraft wenn sie Kriege und Aggression ausübt.
    Dies muss auch in Zukunft gelten,ein Aggressorstaat der jetzt Kriege beginnt muss dafür auch territorial bestraft werden können,dies kann nicht historisch auf vergangene Jahrhunderte beschränkt bleiben.

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    • tartan
    • 14. Februar 2013 14:09 Uhr

    dieser Logik gemäß an den Irak als Kompensation für den völkerechtswidrigen Krieg abgeben? Texas, die heimat von GW Bush? Oder soll den Irakern da eine Wahlfeiheit gegeben werden? Und wer setzt das incl. der nötigen Umsiedelungen der aktuellen Wohnbevölkerung da durch?

  4. Das Serbien das Kosovo nicht anerkennt und diese Haltung auch in Zukunft sich nicht ändern wird, erschließt sich schon aus der Situation heraus wie es zu dieser Abspaltung kam.
    Die Motivation den Kosovo Albanern einen eigenen Staat zu geben mag sich ja noch erschließen, auch wenn es rückblickend keines der gravierenden Probleme (Mehrheit/Minderheit) gelöst, sondern nur verschoben hat, denn nun gibt es eine serbische Minderheit (die gefährlich lebt) im Kosovo.

    Die Tatsache das durch die Anerkennung des neuen Staates aktiv das Völkerrecht gebrochen wurde siehe: Territoriale Integrität ( http://de.wikipedia.org/wiki/Territoriale_Integrit%C3%A4t ) lässt sich nicht leugnen und stellt bis dato ein Novum in der europäischen Geschichte dar.
    Sollte das zur Regel werden, das jede Minderheit ihren eigenen Staat bekommt, so klein er auch ist, dann haben ja bald auch die Basken, die Einwohner Kataloniens, die Südtiroler, die Nord-Iren und auch die Bayern ihren eigenen Staat.
    Wie will man denn auch argumentieren wenn man einer Bevölkerungsgruppe dieses Recht zugesteht und der anderen nicht? Genau deswegen gibt es ja den Artikel im Völkerrecht damit eben Länder trotz aller Probleme nicht zerfallen.

    Hinzu kommt die eigentlich untragbare Situation das das Kosovo mehr oder weniger rechtsfreier Raum ist und es Berichte gibt das es Drehscheibe für Drogen- bis Menschenhandel ist. Als Serbien würde ich das auch nicht akzeptieren was dort auf ehemaligen Landesgebiet geschieht.

    5 Leserempfehlungen
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    nur weil es Ihnen so passt. Was ist mit Osttimor`? Und was ist mit Katalonien, Nordiren usw...ich verstehe ihre Drohung nicht? Wer hat denn Angst, dass diese Länder sich abspalten könnten und wenn sie sich abspalten wo ist das Problem? Haben die Spanier gedroht falls sich Katalonien abspaltet, dass diese dann mit Panzern einmarschieren werden oder die Briten in Schottland, wenn bei dem Plebiszit ein Ja zur Unabhängigkeit erfolgt? Nein! Das ist halt der Unterschied zu diesen demokrat. Ländern und dann zu Serbien. Ist die Kriminalität vllt. ein Problem? Ja, aber klar! Das ist tatsächlich ein Problem. Allerdings müsste Sie mir dann sagen, ob Kosovo entkriminalisiert werden würde, fall Serbien die Oberhhoheit in diesem Land hätte. Ah, ja stimmt! Die Mafia hat gerade unter Milosevic geblüht....bei google books finden sie zu dem Thema übrigens viel Lektüre.

    • Sikasuu
    • 14. Februar 2013 11:40 Uhr

    Zitat: Politologe Deda "Der Westen setzt leider auf die kurzfristige Lösung – und die hat sich in dieser Region noch nie als stabil erwiesen."
    ###
    Es gruessen Afghanistan, Irak, Lybien.... jetzt Mali!
    .
    Wenn wir es schon vor unserer Haustür nicht schaffen.....
    .
    Nachdenklich
    Sikasuu

    2 Leserempfehlungen
  5. sicher ist seitem 12 juni 1999 als die serbische armme paramiliär polizei und verwaltung endgültig aus kosovo abzihn muste seitem ist vieles besser geworden die kosovo-albaner haben ihre freiheit und seit 2008 auch die unabhängichkeit von serbien erlangt kosovo ist mitglied der weltbak der (iwf) und der europäischen bank für wiederaufbau und die republik kosovo ist kurz davor einen sitz im europaparlament zu bekomen die republik kosovo wurde von fast 100 der 194 un-mitgliedstaaten anerkant kosovo hat seine erste 112 km autobahn ende des jahres fertig die tirana mit prishtina verbindet dieses projekt hat fast 1mrd euro gekostet

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    Nun für mich ist eine Anerkennung von 100 von der 194 Länder nur ein Teilerfolg, da ja fast 50 Prozent der Welt den Staat noch nicht akzeptieren. Vor allem die Anerkennung durch Serbien wird auf Jahre ein Problem bleiben.

    Der Bau einer Autobahn, welche mit großer Wahrscheinlichkeit aus EU-Födermitteln gebaut wurde, ist auch nicht gerade ein unglaublicher Fortschritt. Das diese 112 km darüber hinaus eine Milliarde gekostet haben, zeigt doch eigentlich das an dem Argument, das im Kosovo Vetternwirtschaft und Korruption regieren, was dran sein muss oder haben die die Fahrbahnmarkierung mit Goldfarbe gemacht?

    Besser wäre das Geld doch genutzt worden, eine echte rechtstaatliche Infrastruktur aufzubauen und auch die Demokratisierung voranzutreiben. Denn gewählt oder nicht, derzeit wird das Land von den ehemaligen Anführen (ich will nicht sagen Warlords) der UCK regiert.
    Tja und nach meinem Verständis sollten die langsam mal alle Waffen abgeben (nicht nur die schweren) und Leute ranlassen die faire und auch auf Aussöhnung mit den Serben ausgerichtete Politik machen. Friedhöfe zu verwüsten wird da nicht gerade hilfreich sein.

  6. 8. [....]

    Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/au

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    Zitat:
    "kosovo ist mitglied der weltbak der (iwf) und der europäischen bank für wiederaufbau und die republik kosovo ist kurz davor einen sitz im europaparlament zu bekomen die republik kosovo wurde von fast 100 der 194 un-mitgliedstaaten anerkant kosovo hat seine erste 112 km autobahn ende des jahres fertig die tirana mit prishtina verbindet dieses projekt hat fast 1mrd euro gekostet..."

    Kosovo ist ein Kunstprojekt, ohne Stützung von außen sofort in den Zerfall übergehend, am Leben erhalten lediglich dadurch, dass viel Geld hineingepumpt wird. Die "grandiosen" 112 Km Autobahn sind von daher nur so eine Art Potemkinsches Dorf, das eine nationale Lebenskraft vortäuschen soll, die nicht da ist. Kosovo ist gewissermaßen schon als Pflegefall auf die Welt gekommen.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte UN | Europäische Union | Kosovo | Serbien | Europarat | Albanien
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