AtomtestEin Schurkenstaat rüstet auf

Auch unter dem jungen Diktator Kim Jong Un wird im verarmten Nordkorea mit Atomwaffen experimentiert. Diesen Prozess können nur die USA und China stoppen. von 

Kim Jong Un

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, Pjöngjang 3. Februar 2013   |  © REUTERS/KCNA

Diktaturen neigen dazu, für sie wichtige Unternehmungen in der Nähe symbolträchtiger Tage zu platzieren. Damit wollen sie ihrem Volk imponieren. Die Nordkoreaner um Jungdiktator Kim Jong Un haben am Dienstag offenbar eine Atomwaffe gezündet – und sich dafür gleich zwei Ereignisse ausgesucht. Denn an diesem Dienstag hält der Präsident des Erzfeindes USA seine Rede an die Nation und nur wenige Tage später, am 16. Februar, kann das Regime den Test am Geburtstag Kim Jong Ils feiern, dem verstorbenen Vater des aktuellen Herrschers.

Der Atomtest von Dienstag um kurz vor 4 Uhr morgens (MEZ), der dritte nach 2006 und 2009, hat nach den Erkenntnissen der UN-Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) Erschütterungen entsprechend der Stärke 4,9 auf der Richter-Skala verursacht. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums lag die Stärke der Detonation bei mehr als sieben Kilotonnen TNT. Zum Vergleich: Die Hiroshima-Bombe hatte eine Stärke von etwa 20 Kilotonnen. Die CTBTO erklärte, die Stärke der Erschütterung bei dem Test am Dienstag sei etwa doppelt so groß gewesen wie beim Test 2009.

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Steffen Richter
Steffen Richter

Steffen Richter ist Redakteur im Ressort Politik bei ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Die Tests finden unterirdisch in dem im Nordosten gelegenen Teststützpunkt Punggye Ri statt. Das abgelegene bergige Gelände liegt rund hundert Kilometer von der Grenze zu China entfernt und hat drei Testtunnel, von denen zwei bereits 2006 und 2009 verwendet wurden. Nach Informationen von US-Geologen lag das Epizentrum am Dienstag nur einen Kilometer unter der Erdoberfläche. Laut der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA handelte es sich um einen miniaturisierten und leichteren Sprengsatz. Das deutet auf einen Plutoniumsprengsatz hin, der kompakt gebaut werden kann, wie es für Raketensprengköpfe benötigt wird.

In Yongbyon gibt es auch eine Urananreicherungsanlage

Genau das ist auch eine der zwei wichtigen Fragen, mit denen sich Militärs, Diplomaten und Atomwissenschaftler beschäftigen: Was genau wurde gezündet? Laut dem Atomwissenschaftler Siegfried Hecker von der Universität Stanford wäre es auch möglich gewesen, dass dieses Mal ein Test mit hochangereichertem Uran durchgeführt wird, wie er kürzlich auf einem Sicherheitsforum in Südkoreas Hauptstadt Seoul berichtete.

Hecker gehört zu jenen Experten, die die Atomanlagen Nordkoreas am besten kennen. Der Atomforscher war 2010 mit anderen internationalen Fachleuten durch die nordkoreanische Nuklearanlage Yongbyon geführt worden, wo er eine Anreicherungsanlage für Uran mit rund 2.000 Zentrifugen sah. Für die ersten beiden mehr oder weniger erfolgreichen Atomversuche 2006 und 2009 wurde Plutonium verwendet, wie man ihm berichtete. Hecker schätzt, dass noch Stoff für vier bis maximal acht solcher Anwendungen vorhanden ist.

Doch während Reaktorprozesse für die Plutoniumproduktion über Satellitenaufnahmen erkennbar sind, können Standort und Betrieb von Einrichtungen für Uranzentrifugen aus der Entfernung nicht beobachtet, das heißt also geheim gehalten werden. Auch die Zentrifugen in Yongbyon waren bis 2010 nicht bekannt. Andererseits ist aber Plutonium wiederum besser geeignet, einen nuklearen Sprengkopf auf eine Größe zu bringen, der sich auf Raketen installieren lässt, wie Hecker unlängst in der Zeitschrift Foreign Policy ausführlich darlegen konnte.

Und dies führt zur zweiten entscheidenden Frage: Ob Nordkorea inzwischen in der Lage ist, einen Sprengkopf herzustellen, der auf einer Rakete platziert werden kann und wann es dafür funktionstüchtige Trägersysteme wie Raketen oder U-Boote gibt. Angesichts eines noch fehlenden Trägersystems dürfte der Test das militärische Gleichgewicht in der Region zumindest kurzfristig nicht gefährden. Die Amerikaner gehen aber davon aus, dass die Regierung in Pjöngjang eine Interkontinentalrakete entwickeln will, die einen Atomsprengkopf bis in die USA tragen kann.

Leserkommentare
  1. Was der Autor mit diesem Titel bezwecken will, wird mir nicht klar.

    was macht einen schurkenstaat aus? ach ja: indem die regierung dieses sogenannten schurkenstaates diskreditiert wird.

    wann ist man kein schurkenstaat mehr? wenn man macht, was der westen von einem verlangt.

    ist das jetzt das niveau der ZEIT? kann ich ja gleich springer lesen gehen.

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    Immerhin lässt Nordkorea keine unabhängigen Journalisten im eigenen Land zu - kommt doch mal was raus, zeichnet das Ganze ein düsteres Bild. Und das was Dissidenten über dieses Land berichten, lässt ja auch sofort einen Rechtsstaat vermuten. Ich nehme an, dass man in diesem Fall schon von einem Schurkenstaat sprechen kann. Ohne jetzt verneinen zu wollen, dass es in den von Ihnen angesprochenen westlichen Ländern nicht auch zu Menschenrechtsverletzungen kommen kann/gekommen ist. Ein unumstössliches Argument, dass es bei uns (dem Westen) besser ist als in NK ist wohl dies: Wir können "regierungskritische" Kommentare im Internet posten - die nicht!

    Betrachten wir es neutral, was macht einen Schurkenstaat aus? Die Regierungsform? Darüber kann man mit manchen Leuten immer streiten. Wie wäre es mit:

    Angriff auf Südkorea und seid dem Ende des Koreakrieges, im Jahre 1953, kein Friedensvertrag. Nichts!

    Schwerste Unterdrückung der eigenen Bevölkerung mit Genoziden tendenzen.

    Erpressung der Weltgemeinschaft, um an Ressourcen zu kommen.

    Aggressives Verhalten vs. Nachbarstaaten, Südkorea und Japan samt Kriegsdrohung.

    Die nordkoreanische Bevölkerung sind sicherlich keine Schurken, die Quasitheokratische Diktatur ist es sicherlich. Wer was zum schmunzeln haben will, anders kann man das nicht verkraften, sollte sich mal darüber informieren wer eigentlich Staatsoberhaupt ist in Nordkorea.

    Es geht nicht darum was "Der Westen" will, der will eigentlich meist nur in Ruhe seine Geschäfte machen und ohne Probleme an die hierfür nötigen Ressourcen ran kommen. Wir projizieren schon seid langen nicht mehr "unsere Macht", in der Form wie man könnte, auf andere Staaten.

    China z.B., ist nicht wegen seiner Größe und Wirtschaftsmacht, trotz Massaker auf dem Tianamenplatz, kein Schurkenstaat, sondern weil sie sich an Verträge halten, eben nicht aggressiv gegen Nachbarn auftreten, außer Taiwan und man immer mit ihnen verhandeln kann. So simpel ist manchmal die Welt, auch wenn man es nicht glauben mag.

    "kann ich ja gleich springer lesen gehen."

    JA! Das können Sie gerne. So schlecht ist Springer nämlich nicht.

    Empfehle Ihnen WELT ONLINE. Gute Ergänzung zur ZEIT.

    Entfernt. Kein konstruktiver Kommentar. Die Redaktion/kvk

    Entfernt. Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke. Die Redaktion/kvk

  2. Ohne die Diktatur Nord Koreas verharmlosen zu wollen:welche Bezeichnung würde der Autor für China, die USA oder etwa die Öldiktatur in Saudi-Arabien wählen ?

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    "Mit dem politischen Schlagwort Schurkenstaaten (englisch rogue states) bezeichnete die ehemalige US-Regierung unter George W. Bush und manche ihrer Verbündeten eine Gruppe meist diktatorisch regierter Staaten, die sich nach ihrer Auffassung aggressiv gegenüber anderen Ländern verhalten, die Stabilität weiterer Regionen untergraben und sich zugleich internationalen Verhandlungen verweigern."

    Die Geschichte hat gezeigt welche Nation sich unter falschen Prämissen fortwährend aggressiv gegenüber anderen Ländern verhalten hat und dies mit sog. Schattenkriegen und Drohnenangriffen weiterhin tut.
    http://edition.cnn.com/2012/09/02/world/europe/desmond-tutu-oped
    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jun/11/obama-drone-wars-nor...
    http://www.fr-online.de/doku---debatte/deutschlands--kampfeinsatz--jense...

    • MattRei
    • 12. Februar 2013 18:48 Uhr

    Ich verstehe immer noch nicht ganz.. mit welchem Recht werden Nordkorea Atomwaffentests verboten, wo doch so gut wie jeder NATO-Staat ein eigenes Arsenal haben dürfte..?

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    Nordkorea hat den Atomwaffensperrvertrag gekündigt, was nach dessen Artikel X Abs. 1 zulässig war.

    Dass Nordkorea jetzt trotzdem das Recht auf Atomwaffen bzw. deren Test abgesprochen wird, erfolgt einfach aus dem Recht der Stärkeren, der Atomwaffenbesitzer, die eben möglichst eine Exklusivwaffe haben wollen. Ferner wird dies jedenfalls von den USA aus der Zugehörigkeit zur Achse des Bösen abgeleitet.

    Außerdem hat der UN-Sicherheitsrat das Recht, völkerrechtlich verbindliche Beschlüsse zu fassen.

    Nordkorea ist im Übrigen wohl derjenige Staat, bei dem man das schlechteste Gefühl beim Besitz von Atomwaffen hat. Ein nur schlechtes Gefühl habe ich persönlich bei allen.

    Wenn "Gute" Atomwaffen haben, wie z. B. Israel, regt sich natürlich niemand darüber auf.

    • vyras
    • 12. Februar 2013 18:49 Uhr

    ... Journalismus, der sich nicht zuerst als Teil eines politischen Systems versteht und in diesem Sinne Stellung bezieht und agitiert. Ich hatte gehofft, so etwas auf zeit.de zu finden. Was die außenpolitischen Beiträge angeht, so ist das häufig nicht der Fall. Da merkt man die Einbindung in transatlantische Netzwerke, die dann zu einer konsequent einseitigen Darstellung dieser Themen führt.

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    Hierzu gibt es aktuell eine spannende Studie:

    Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, gibt Antworten auf die Fragen. In einer beeindruckenden Studie hat Krüger die Netzwerkverbindungen deutscher Spitzenjournalisten analysiert. Seine Studie, die gewaltig am pluralistisch-demokratietheoretischen Medienverständnis rüttelt, ist nun unter dem Titel "Meinungsmacht" als Buch erschienen. Ein Buch, das zu einem Standardwerk in der Journalistenausbildung und in den Redaktionen werden sollte.Im Telepolis-Interview verrät Krüger, welche Journalisten eine besondere Nähe zur Elite aus Politik und Wirtschaft haben und berichtet, welche klassischen Techniken der Propaganda er in deutschen Leitmedien gefunden hat.
    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38515/1.html

  3. "Mit dem politischen Schlagwort Schurkenstaaten (englisch rogue states) bezeichnete die ehemalige US-Regierung unter George W. Bush und manche ihrer Verbündeten eine Gruppe meist diktatorisch regierter Staaten, die sich nach ihrer Auffassung aggressiv gegenüber anderen Ländern verhalten, die Stabilität weiterer Regionen untergraben und sich zugleich internationalen Verhandlungen verweigern."

    Die Geschichte hat gezeigt welche Nation sich unter falschen Prämissen fortwährend aggressiv gegenüber anderen Ländern verhalten hat und dies mit sog. Schattenkriegen und Drohnenangriffen weiterhin tut.
    http://edition.cnn.com/2012/09/02/world/europe/desmond-tutu-oped
    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jun/11/obama-drone-wars-nor...
    http://www.fr-online.de/doku---debatte/deutschlands--kampfeinsatz--jense...

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    Antwort auf "Schurkenstaat"
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    Hier wird immer so getan, als müsse man in seinen Auffassungen "neutral" sein. Warum eigentlich? Ich bin für die Westbindung: meiner Meinung nach sollte die Bundesrepublik Deutschland sich im Einklang mit den westlichen Interessen, Werten in einer Allianz mit seinen Partnern bewegen. Das hat unserem Land sehr gut getan in der Vergangenheit und wird es auch in Zukunft tun.

  4. Hierzu gibt es aktuell eine spannende Studie:

    Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, gibt Antworten auf die Fragen. In einer beeindruckenden Studie hat Krüger die Netzwerkverbindungen deutscher Spitzenjournalisten analysiert. Seine Studie, die gewaltig am pluralistisch-demokratietheoretischen Medienverständnis rüttelt, ist nun unter dem Titel "Meinungsmacht" als Buch erschienen. Ein Buch, das zu einem Standardwerk in der Journalistenausbildung und in den Redaktionen werden sollte.Im Telepolis-Interview verrät Krüger, welche Journalisten eine besondere Nähe zur Elite aus Politik und Wirtschaft haben und berichtet, welche klassischen Techniken der Propaganda er in deutschen Leitmedien gefunden hat.
    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38515/1.html

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  5. Immerhin lässt Nordkorea keine unabhängigen Journalisten im eigenen Land zu - kommt doch mal was raus, zeichnet das Ganze ein düsteres Bild. Und das was Dissidenten über dieses Land berichten, lässt ja auch sofort einen Rechtsstaat vermuten. Ich nehme an, dass man in diesem Fall schon von einem Schurkenstaat sprechen kann. Ohne jetzt verneinen zu wollen, dass es in den von Ihnen angesprochenen westlichen Ländern nicht auch zu Menschenrechtsverletzungen kommen kann/gekommen ist. Ein unumstössliches Argument, dass es bei uns (dem Westen) besser ist als in NK ist wohl dies: Wir können "regierungskritische" Kommentare im Internet posten - die nicht!

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf ""ein schurkenstaat""
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    In NK sind Millionen von Menschen unterernährt, gibt es GULAg-artige Lager (mit Sippenhaft), ständige Bedrohung von Südkorea, einen spät-stalinistische Diktatur. Aber keine Bange: das Regime wird uns jetzt hier noch schön gemalt, denn NK ist gegen die USA, und da helfen Argumente nicht weiter.

    • Sven88
    • 12. Februar 2013 22:47 Uhr

    Auch hinter einem Staat stehen nur Menschen...

    In Saudi Arabien darf man auch nicht systemkritische Inhalte veröffentlichen. Trotzdem ist es wohl kein Schurkenstaat.

  6. Hier wird immer so getan, als müsse man in seinen Auffassungen "neutral" sein. Warum eigentlich? Ich bin für die Westbindung: meiner Meinung nach sollte die Bundesrepublik Deutschland sich im Einklang mit den westlichen Interessen, Werten in einer Allianz mit seinen Partnern bewegen. Das hat unserem Land sehr gut getan in der Vergangenheit und wird es auch in Zukunft tun.

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    Antwort auf "Begriffsklärung"
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    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/jz

    Entfernt. Kein konstruktiver Kommentar. Die Redaktion/kvk

    • lm.80
    • 13. Februar 2013 0:57 Uhr

    > Das hat unserem Land sehr gut getan in der Vergangenheit
    > und wird es auch in Zukunft tun.

    Nicht zwingend, wenn man die Scheuklappen wegnimmt und den Unmut in der eigenen Bevölkerung wahrnimmt. Zufriedenheit ist eben nicht nur am Materialismus und Konsum zu messen.

    • Felefon
    • 13. Februar 2013 1:30 Uhr

    "Ich bin für die Westbindung: meiner Meinung nach sollte die Bundesrepublik Deutschland sich im Einklang mit den westlichen Interessen, Werten in einer Allianz mit seinen Partnern bewegen"

    Westlich von was bitteschön ?

    Wenn Sie sich auf dem 52.5 Breitengrad von Berlin Mitte auswestlich ausrichten und losmarschieren,
    dann kommen Sie ungefähr

    über Amsterdam, Birmingham, Limerick, Neufundland, Ontario, Amukta in der Beering Straße, Petropawlowsk-Kamtschatski, Sachalin, Jintaozhen, den Baikalsee, Astana, Minsk und Warschau
    letztendlich
    und hoffentlich gesund und wohlerhalten,

    dann per S-Bahn von Berlin-Friedrichshain bis Mitte
    auch wieder zurück.

    • 可为
    • 13. Februar 2013 4:33 Uhr

    wenn nicht sogar auch der der ganzen EU ist die Volksrepublik China, es gibt also keinen sinnvollen Grund für eine "Westbindung" an (vermute mal sie meinen)die USA - oder woran machen sie einen "Partner" sonst fest?

    Abgesehen davon hat uns Nordkorea nie was getan, und sie haben auch den USA seit den 50ern im Prinzip nichts getan - wir finden als EU zusammen, und das Bewusstsein dafür, nichtmehr die Schosshündchen der USA sein zu müssen wächst. Das ist auch keine schlechte Sache...und Neutralität ist da doch durchaus mal angebracht.

    • fse69
    • 13. Februar 2013 12:38 Uhr

    ... ist es so wie mit Katzen bei Nacht: sie sind alle grau. Da interessieren sog. Werte einzig und allein so lange sie sich als Vorwand instrumentalisieren lassen.

    Letztlich geht es nur darum, das eigene Interesse möglichst effizient zu verfolgen und durchzusetzen. Bitte sehr. Tun Sie sich keinen Zwang an. Nur sollte man nicht scheinheilig versuchen, die Menschen für dumm verkaufen zu wollen.

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