Iran-KonfliktUS-Marine plant Manöver im Nahen Osten

Der Iran droht, den Seeverkehr in Nahost zu stören. Darauf reagieren die USA mit einem Militärmanöver: Ihre Marine soll im Persischen Golf das Entfernen von Minen üben.

Ein Manöver der US-Marine (Archivbild)

Ein Manöver der US-Marine (Archivbild)   |  © Stephen W. Rowe/U.S. Navy/Getty Images

Im Atomstreit mit dem Iran haben die USA ein Marinemanöver in den "internationalen Schifffahrtsstraßen im Nahen Osten" angekündigt. Das Manöver soll im Mai stattfinden und gemeinsam mit zwanzig Staaten durchgeführt werden. Ziel der Aktion sei es, die Beseitigung von Seeminen zu üben, die der Iran oder Untergrundgruppen gelegt haben könnten, um den Tankerverkehr zu behindern. Auf diese Weise solle der freie Öltransport durch den Persischen Golf gesichert werden.

Der Iran hatte damit gedroht, den Schiffsverkehr durch den Golf zu stören, falls die USA oder Israel seine Atomanlagen angreifen sollten. Das angekündigte Manöver wird als Zeichen dafür gewertet, dass die USA und ihre Verbündeten derartige Versuche des Irans unterbinden wollen. Es handelt sich um die Fortsetzung einer ähnlichen Übung vom September.

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Der Iran steht im Verdacht, nach Atomwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran  bestreitet das und behauptet, ihr Atomprogramm diene friedlichen Zwecken. Die Islamische Republik und die USA hatten am Wochenende ihre Bereitschaft zu bilateralen Gesprächen angedeutet und damit Bewegung in die festgefahrenen Atomgespräche gebracht.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, nf
  • Schlagworte Iran | Atomprogramm | Atomwaffe | Gespräch | Golf | Regierung
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