Aipac-Konferenz: "Obama blufft nicht"
Vor dem Präsidenten-Besuch in Israel signalisieren die USA volle Unterstützung in der Iranpolitik. Doch Obama beharrt auch auf Abzugsplänen für das Westjordanland.
© Michael Reynolds/dpa

US-Vizepräsident Joe Biden während seiner Rede auf der Aipac-Konferenz
Drei Wochen vor dem Besuch des US-Präsidenten in Israel hat Vizepräsident Joseph Biden der pro-israelischen US-Lobbygruppe Aipac die Unterstützung der USA in der Iranpolitik zugesichert. Biden sagte, Präsident Barack Obama würde nicht bluffen, wenn es um die Entschlossenheit der USA gehe, eine atomare Bewaffnung des Irans zu verhindern. Er bestätigte Obamas Drohung, notfalls militärische Gewalt einzusetzen, sollte der Iran nicht von seinen Plänen abrücken, Atomwaffen zu produzieren. Washington versuche jedoch weiterhin, diplomatische Lösungen zu finden.
Bisher hätte kein US-Präsident so viel getan, den Staat Israel abzusichern, sagte Biden vor rund 13.000 Aipac-Anhängern. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu war der Konferenz per Videoübertragung zugeschaltet und dankte Obama für seine Unterstützung. Er wolle mit dem Präsidenten bei dem anstehenden Treffen über die Bedrohungen aus dem Iran und Syrien sprechen.
Die Regierung in Teheran komme der "roten Linie" immer näher, sagte Netanjahu. "Iran reichert immer mehr Uran an und installiert immer schnellere Zentrifugen." Die Zeit für eine diplomatische Lösung laufe ab. "Sanktionen müssen mit einer klaren und glaubwürdigen militärischen Drohung verbunden sein."
Obama fordert Abzug aus dem Westjordanland
In einem Bericht der World Tribune war zuvor bekannt geworden, dass Obama bei dem Treffen einen klaren Zeitpunkt für einen israelischen Abzug aus dem besetzten Westjordanland fordern wolle. Demnach solle der geforderte israelische Rückzugsplan Teil einer US-Initiative zur Einrichtung eines Palästinenserstaates im kommenden Jahr sein. Netanjahus Sprecher hatte den Bericht als Spekulation zurückgewiesen.
Die Forderung habe in Netanjahus Büro Sorgen ausgelöst, hieß es in dem Bericht weiter. Das Weiße Haus sehe den Ende des Monats geplanten Besuch Obamas in Israel als "Lackmustest" für Netanjahus Führungsfähigkeit und Ernsthaftigkeit. Der Besuch dürfte die Beziehungen der USA zu Israel in den kommenden vier Jahren entscheidend prägen.








"Obama wird bei dem Treffen einen klaren Zeitpunkt für einen israelischen Abzug aus dem besetzten Westjordanland fordern."
Nun wird sich zeigen, wer da wen regiert, ob da was an den Verschwörungstheorien dran ist. Dazu wäre allerdings erfordelich, dass der "klare Zeitpunkt" so gesetzt wird, dass für empfindliche Reaktionen hinreichend Zeit bleibt.
Im Bericht steht auch, dass im Falle das Nethanjahu Obama keinen Plan vorlegt, auf dem Obama (USA) aufbauen kann, Obama (USA) allein handeln wird.
"“The implication is that if Israel won’t give him something he can work with, then he’ll act on his own."
http://www.worldtribune.c...
In jedem Fall stehen zur Zeit wegen des fiscal cliff und die daraus resultierende sequestration die Möglichkeiten Druck auf Israel auszuüben enorm gut. Wenn dem Rasenmäherprinzip entsprechend auch die Zahlungen der USA an Israel gekürzt würden, träfe das Israel empfindlich.
Im Bericht steht auch, dass im Falle das Nethanjahu Obama keinen Plan vorlegt, auf dem Obama (USA) aufbauen kann, Obama (USA) allein handeln wird.
"“The implication is that if Israel won’t give him something he can work with, then he’ll act on his own."
http://www.worldtribune.c...
In jedem Fall stehen zur Zeit wegen des fiscal cliff und die daraus resultierende sequestration die Möglichkeiten Druck auf Israel auszuüben enorm gut. Wenn dem Rasenmäherprinzip entsprechend auch die Zahlungen der USA an Israel gekürzt würden, träfe das Israel empfindlich.
sagte Biden einmal.
Fragt sich nur, an welche Linie er dabei denkt. An die eher radikale von Netanjahu und Co. oder die Gemässigtere? Wäre für die Einordnung solcher Ansprachen, von enormer Wichtigkeit.
die westliche Staatengemeinschaft nicht zweifelsfrei nachweisen können, dass der Iran an einer Atombombe arbeitet, ist ein Krieg in keinsterweise gerechtfertigt. Man bedenke, dass in den iranischen Anlagen 24 Stunden am Tag Kameras der IAEO laufen und bisher kein Beweis erbracht wurde, dass der Iran gegen den Atomwaffensperrvertrag verstößt. Der Einsatz von Uranmunition gegen die Menschen in Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, etc. richtete Verheerendes an und traf die Unschuldigsten. Ein Grund mehr keinen Krieg gegen den Iran zu führen. Die letzte große Expansion Persiens geht auf das Jahr 480 v. Chr. zurück, während die USA seit 1898 an Kriegen gegen Spanien, Mexiko, gegen die Mittelmächte, an einer Intervention gegen die junge UdSSR, gegen die Achsenmächte, Nordkorea, China, Nordvietnam, Kambodscha, Irak, etc. und an zahlreichen verdeckten militärischen Operationen beteiligt war. Ein Krieg sollte immer die Ultima Ratio sein, aber das ist er längst nicht mehr. Am Schluss wird sich Israel und die USA wieder hinstellen, nach dem tausende Menschen gestorben, gefallen, verwundert oder mißgebildet wurden und sagen: "Sorry, der Iran hatte doch keine Atomwaffen". Ohne mich.
... verlassen, im Rahmen der "Land gegen Frieden" Theorie. Die Araber haben den Vertrag nicht eingehalten, sie haben mit Terror geantwortet. Ein zweites Experiment gibt es nicht. Auch dann nicht, wenn der glückloseste und naivste US Präsident das fordert.
"Ein zweites Experiment gibt es nicht."
Ich bin wirklich froh, dass Sie nicht alleine zu entscheiden haben, wie es im Nahostkonflikt weitergeht. Und ich bescheinige Ihnen ein unterdurchschnittliches Maß an Bildung, sonst würden Sie die Sinnlosigkeit Ihrer Strategie durchschauen!
Obama kann ich nicht allzu viel abgewinnen. Trotzdem hoffe ich, dass die Ankündigung, einen Staat für die Palästinenser gründen zu wollen der Wahrheit entsprechen. Den Menschen muss eine Alternative zu der Geiselhaft geboten werden zwischen Hamas und israelischer Regierung, in der sie momentan leben.
Gaza wurde in ein Todeslager verwandelt und musste dazu von den Tätern geräumt werden. Die Opfer wehren sich, und erweisen sich damit als die wahren Gewalttätigen. Sie sollten sich besser friedlich dahinraffen lassen. Es würde sie zwar nicht retten, aber sie erschienen höchst ehrenvoll.
Sie haben Recht Nr. 4: Ein solches Experiment brauchen wir kein zweites Mal. Ich bezweifl, dass genau das von Obama gefordert wird.
"Ein zweites Experiment gibt es nicht."
Ich bin wirklich froh, dass Sie nicht alleine zu entscheiden haben, wie es im Nahostkonflikt weitergeht. Und ich bescheinige Ihnen ein unterdurchschnittliches Maß an Bildung, sonst würden Sie die Sinnlosigkeit Ihrer Strategie durchschauen!
Obama kann ich nicht allzu viel abgewinnen. Trotzdem hoffe ich, dass die Ankündigung, einen Staat für die Palästinenser gründen zu wollen der Wahrheit entsprechen. Den Menschen muss eine Alternative zu der Geiselhaft geboten werden zwischen Hamas und israelischer Regierung, in der sie momentan leben.
Gaza wurde in ein Todeslager verwandelt und musste dazu von den Tätern geräumt werden. Die Opfer wehren sich, und erweisen sich damit als die wahren Gewalttätigen. Sie sollten sich besser friedlich dahinraffen lassen. Es würde sie zwar nicht retten, aber sie erschienen höchst ehrenvoll.
Sie haben Recht Nr. 4: Ein solches Experiment brauchen wir kein zweites Mal. Ich bezweifl, dass genau das von Obama gefordert wird.
wenn er sagt, ein Militärschlag der USA würden den nahen Osten in ein Inferno verwandeln:
http://german.irib.ir/nac...
Auch haben sicherlich China und Russland ein Wörtlein mitzureden.
Israel und den USA nutzen Ihre Atomwafen NICHTS, aber auch rein gar NICHTS, sie sitzen auf einem Haufen Atomschrott, vor dem niemand Angst hat, weil er nicht eingesetzt werden kann.
Und vor einem konventionellen Krieg gg. Iran sollte eher abgeraten werden, der Gegner ist nicht zu unterschätzen.
Im Bericht steht auch, dass im Falle das Nethanjahu Obama keinen Plan vorlegt, auf dem Obama (USA) aufbauen kann, Obama (USA) allein handeln wird.
"“The implication is that if Israel won’t give him something he can work with, then he’ll act on his own."
http://www.worldtribune.c...
In jedem Fall stehen zur Zeit wegen des fiscal cliff und die daraus resultierende sequestration die Möglichkeiten Druck auf Israel auszuüben enorm gut. Wenn dem Rasenmäherprinzip entsprechend auch die Zahlungen der USA an Israel gekürzt würden, träfe das Israel empfindlich.
"...Zahlungen der USA an Israel gekürzt würden, träfe das Israel empfindlich..."
3 Milliarden US$ bekommt Israel als Militärhilfe, wenn das gekürzt wird, passiert nix. BIP 31.691 US$.
"...Ägypten erhält jährlich gut 2 Mrd. $ Entwicklungs- und Militärhilfe..." (http://www.globaldefence.net) Für Ägypten wäre das allerdings eine Katastrophe. BIP >3.119 US$.
bekäme Israel die 3 mrd nicht mehr, Ägypten jedoch weiterhin 2 mrd, dann wäre dies ein signal, das nicht mehr zu ignorieren wäre. oder?
Na, wenn Sie, werter zfat99, wissen, dass es sich nur um Peanuts handelt, sollten Sie Ihr Wissen mit den israelischen und amerikanischen Politikern teilen, welche gerade am rotieren sind um Konstruktionen zu erfinden, welche Zuwendungen des US Budgets an Israel vom sequestration Szenario verschonen.
Sie könnten den Leuten eine Menge Kopfzerbrechen, schlaflose Nächte und unzählige Telefonate ersparen.
In US spending cuts, there is pain for Israel too
http://www.jpost.com/Dipl...
U.S. Republican, Democrat introduce bill to make Israel 'major strategic ally'
http://www.haaretz.com/ne...
bekäme Israel die 3 mrd nicht mehr, Ägypten jedoch weiterhin 2 mrd, dann wäre dies ein signal, das nicht mehr zu ignorieren wäre. oder?
Na, wenn Sie, werter zfat99, wissen, dass es sich nur um Peanuts handelt, sollten Sie Ihr Wissen mit den israelischen und amerikanischen Politikern teilen, welche gerade am rotieren sind um Konstruktionen zu erfinden, welche Zuwendungen des US Budgets an Israel vom sequestration Szenario verschonen.
Sie könnten den Leuten eine Menge Kopfzerbrechen, schlaflose Nächte und unzählige Telefonate ersparen.
In US spending cuts, there is pain for Israel too
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U.S. Republican, Democrat introduce bill to make Israel 'major strategic ally'
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