Bundeswehr-Bericht: Wehrbeauftragter beklagt Probleme beim Türkei-Einsatz
Schlechte Stimmung, mangelnde Hygiene: Die in der Türkei stationierten Bundeswehrsoldaten sind unzufrieden. Der Verteidigungsminister verspricht Verbesserung.
© Rainer Jensen/dpa

Deutsche Soldaten stehen am Rande der türkischen Stadt Kahramanmaras auf dem Gelände der deutschen Patriot-Raketenabwehrstaffel.
Der Bundeswehreinsatz in der Türkei wird nach Einschätzung des Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus (FDP) von erheblichen Missständen begleitet. Die Zusammenarbeit mit türkischen Soldaten werde von deutscher Seite "überwiegend als problematisch empfunden", schreibt Königshaus in einem Bericht an den Verteidigungsausschuss des Bundestags.
Königshaus hatte die Bundeswehreinheiten im osttürkischen Kahramanmaras besucht, die dort in einer Kaserne mit türkischen Soldaten untergebracht sind. In Kahramanmaras sind derzeit etwa 300 Bundeswehrsoldaten stationiert, um die Türkei mit Patriot-Flugabwehrraketen vor Angriffen aus dem benachbarten Syrien zu schützen. In seinem Bericht bezeichnet er die Zusammenarbeit der beiden Nato-Partner als "problembehaftet". Die Bundeswehrsoldaten empfänden die türkische Seite als "wenig hilfreich".
Der Wehrbeauftragte beschreibt unter anderem einen Vorfall am Rande des Besuchs von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vor einer Woche. Demnach stoppte eine deutsche Feldjägerin das Fahrzeug eines türkischen Generals, um die Durchfahrt der Ministerkolonne zu ermöglichen. Der General sei ausgestiegen und habe mehrere deutsche Soldaten beiseite geschubst, darunter die Feldjägerin. Sie habe anschließend über Prellungen geklagt.
In seinem Bericht führt Königshaus zahlreiche Missstände auf. Die türkische Armee unterbinde nach Eindruck der deutschen Soldaten den Kontakt zwischen ihren Soldaten und den Deutschen. Türkische Soldaten, die dennoch Kontakt mit deutschen Soldaten aufnähmen, würden durch ihre Vorgesetzten gemaßregelt. Zudem habe die türkische Seite gefordert, in der Kaserne die deutsche Flagge und die deutschen Ortsschilder von Standorten der Heimatverbände zu entfernen.
Hundekadaver auf dem Gelände
Probleme gebe es auch, wenn deutsche Soldaten die Kasernen verlassen wollten. Drei Soldaten seien tagelang daran gehindert worden. In dem Bericht wird auch beklagt, die Verpflegung sei eintönig, in der Regel gebe es nur kaltes Essen. Auch von mangelnden hygienischen Zuständen ist in dem Bericht des Wehrbeauftragten die Rede. Die Zustände im Sanitärbereich der türkischen Kaserne seien unhaltbar. Toiletten seien völlig verdreckt, die meisten verfügten nicht über eine Wasserspülung. Hundekadaver auf dem Gelände seien ein weiteres Hygiene-Risiko.
Feldpost würde über Tage oder sogar Wochen festgehalten, heißt es weiter. Ein Paket für einen deutschen Soldaten sei erst nach viereinhalb Wochen zugestellt worden. Euros müssten zu schlechtem Kurs in privaten Wechselstuben getauscht werden.
De Maizière bestätigte Probleme zwischen türkischen und deutschen Soldaten. "Natürlich habe auch ich bei meinem Besuch in der Türkei gewisse Probleme wahrgenommen, obwohl ich eher die Schokoladenseite gezeigt bekomme", sagte de Maizière der Bild am Sonntag. Er hatte das Kontingent am Samstag vor einer Woche besucht. De Maizière versprach, dass sich die Bedingungen bald verbessern. "Die Türkei hat sich große Mühe gegeben, für gute Unterkunftsbedingungen zu sorgen." In Kürze würden neue Unterkünfte fertiggestellt. "Wenn diese neuen Unterkünfte fertig sind, wird sich vieles, was da vorgetragen worden ist, ändern."
SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte, die Zwischenfälle seien nicht vertretbar. Es gehe darum, die Vorfälle aufzuklären und die Bedingungen Schritt für Schritt zu verbessern. Gabriel hatte diese Woche die Bundeswehrsoldaten in Kahramanmaras besucht. "Da treffen zwei völlig verschiedene Kulturen aufeinander", sagte er.








die türken müssen viel von malinke, afghanische oder bosnische kultur lernen.
als unsere Feldjägerinnen mit den Patriots gegen aufdringliche türkische Hormone zu verteidigen. Apropos, was machen die Feldjäger eigentlich dort? Türmen die ersten Bundis etwa schon?
Feldjäger sind die dt Militärpolizie - die sind in jedem Auslandseinsatz dabei.
Feldjäger sind die dt Militärpolizie - die sind in jedem Auslandseinsatz dabei.
wenn soldaten,die kurzfristig in einem anderen kultukreis zum einsatz kommen,höhere erwartungen für sich in anspruch nehmen,als touristen in reiseländern mit anderen kulturellen background,dann haben sie den falschen beruf gewählt.
Sie bezeichnen also das Bemängeln von SCHIMMEL IN DEN UNTERKÜNFTEN, mit Scheiße überschwemmten Klos, toten Tieren auf dem Gelände etc. als "höhere Erwartungen als Touristen"?
Wie bitte? oO
Ab davon dass hier die Türken die Soldaten schlicht und einfach gängeln. Siehe Postrückhaltung und Ausgangsverweigerung.
Ich empfehle hierzu:
http://augengeradeaus.net...
Kulturkreise sind unterschiedlich, das ist richtig.
Aber Soldaten die einem anderen Kulturkreis der hoch gerüstet
ist mit ihrem Einsatz unnötig unterstützen müssen mit unseren
Steuergeldern sollten auch in Friedenszeiten ! ordentliche
Anlagen für normale Körperkultur vorfinden und angeboten
bekommen. Trotz Geschwätz ist der Einsatz betreffend Syrien
völlig unnötig, das sagt jeder der die Verhältnisse kennt und
ein wenig mehr denkt wie , naja wie die, die den den Einsatz wollen.
montefurzoire,
ich weiß ja nicht wo Sie Urlaub machen, aber wenn Sie gerne in den Wald kacken, oder auf Toiletten nach 1 Std die Scheiße überall rum schwimmt und verdrecktes Wasser trinken möchten, empfehle ich diesen Job.
Gehen Sie dort hin und machen Sie die Arbeit für Europa für Ihr Land!!!
Sie bezeichnen also das Bemängeln von SCHIMMEL IN DEN UNTERKÜNFTEN, mit Scheiße überschwemmten Klos, toten Tieren auf dem Gelände etc. als "höhere Erwartungen als Touristen"?
Wie bitte? oO
Ab davon dass hier die Türken die Soldaten schlicht und einfach gängeln. Siehe Postrückhaltung und Ausgangsverweigerung.
Ich empfehle hierzu:
http://augengeradeaus.net...
Kulturkreise sind unterschiedlich, das ist richtig.
Aber Soldaten die einem anderen Kulturkreis der hoch gerüstet
ist mit ihrem Einsatz unnötig unterstützen müssen mit unseren
Steuergeldern sollten auch in Friedenszeiten ! ordentliche
Anlagen für normale Körperkultur vorfinden und angeboten
bekommen. Trotz Geschwätz ist der Einsatz betreffend Syrien
völlig unnötig, das sagt jeder der die Verhältnisse kennt und
ein wenig mehr denkt wie , naja wie die, die den den Einsatz wollen.
montefurzoire,
ich weiß ja nicht wo Sie Urlaub machen, aber wenn Sie gerne in den Wald kacken, oder auf Toiletten nach 1 Std die Scheiße überall rum schwimmt und verdrecktes Wasser trinken möchten, empfehle ich diesen Job.
Gehen Sie dort hin und machen Sie die Arbeit für Europa für Ihr Land!!!
Ich kann die Klagen verstehen, auch wenn ich sonst mit der BW nicht so viel "am Hut habe".
Wer die "sanitären" Einrichtugen außerhalb der Städte der kuscheligen All-Inclusive-Anlagen kennt, der weiß, dass man dort noch nicht mal die Tür aufmacht (falls vorhanden)... also "aufhalten" bis zur Rückkehr.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Sie haben Recht, die geistige Elite belehrt uns beim Internetstammtisch. Ich danke für Ihren hochgeistigen Beitrag.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
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Der Artikel unterschlägt wesentliche Details, die auf SPON nachzulesen sind. Die hygienischen Probleme scheinen dort nur das geringere Übel zu sein, vielmehr scheinen die türkischen Militärs nicht der Auffassung zu sein, dass die Patriots notwendig sind. Zwischen Erdogan und der laizistischen Armee gibt es ohnehin diverse Spannungen. Es wäre sehr interessant zu erfahren, wie letztgenannte die Situation in Syrien sieht. Mit Sicherheit anders als die Beobachtungsstelle in London, die westlichen Mainstream-Medien und den türkischen AKP-Islamisten.
vielmehr scheinen die türkischen Militärs nicht der Auffassung zu sein, dass die Patriots notwendig sind. Zwischen Erdogan und der laizistischen Armee gibt es ohnehin diverse Spannungen
...dass die feindselige Haltung des Militärs gegenüber den BW-Einheiten auch ein Versuch ist, Erdogan Probleme mit den deutschen Partnern zu bereiten. Dieses Szenario macht jedenfalls mehr Sinn als das, dass der Premierminister zusätzlich zu seinen sonstigen Eskapaden (und das sind ja bekanntlich nicht gerade wenige) auch noch auf der militärischen Ebene vor den Kopf zu stoßen.
und nicht der Türkei. Die Türkei lässt uns nur dort kampieren. In der türischen Armee widerum willet es von Antizionisten, die nicht den Kurs von Wendehals-Erdogan verfolgen, der 16 türkische Generäle eingekerkert hat, um seine Trickdatur zu festigen. Die Deutschn soldaten sollten sich mit den türkischen ausgiebeig unterhalten, sie fänden schneller eine gemeinsame Sache als Ihnen lieb ist.
Das die Zeit schlecht recherchiert ist das eine,
aber der Soldat hat wie jeder andere Mensch Rechte und Pflichten.
Das die Probleme unterschiedlich in den Medien auftauchen bzw.
eine Grundvoraussetzung für den Dienst in der Türkei nicht entsprechend eingerichtet
ist zeigt, dass die Führung und die Regierung nach 20 Jahren Auslandseinsatz nichts
dazu gelernt hat.
Begriffe wie Fürsorge und Verantwortung tauchen auf der Ebene nicht auf. Das haben ja
auch die Kommentare des V-Ministers gezeigt.
Vorab-Verhandlungen werden nicht mit Nachdruck durchgeführt.
Für die Dienstaufsicht wird alles schön gemacht, wenn die VIP's dort erscheinen.
Verdammt, das ärgert mich! Ich habe es in den 90gern selbst erlebt!
vielmehr scheinen die türkischen Militärs nicht der Auffassung zu sein, dass die Patriots notwendig sind. Zwischen Erdogan und der laizistischen Armee gibt es ohnehin diverse Spannungen
...dass die feindselige Haltung des Militärs gegenüber den BW-Einheiten auch ein Versuch ist, Erdogan Probleme mit den deutschen Partnern zu bereiten. Dieses Szenario macht jedenfalls mehr Sinn als das, dass der Premierminister zusätzlich zu seinen sonstigen Eskapaden (und das sind ja bekanntlich nicht gerade wenige) auch noch auf der militärischen Ebene vor den Kopf zu stoßen.
und nicht der Türkei. Die Türkei lässt uns nur dort kampieren. In der türischen Armee widerum willet es von Antizionisten, die nicht den Kurs von Wendehals-Erdogan verfolgen, der 16 türkische Generäle eingekerkert hat, um seine Trickdatur zu festigen. Die Deutschn soldaten sollten sich mit den türkischen ausgiebeig unterhalten, sie fänden schneller eine gemeinsame Sache als Ihnen lieb ist.
Das die Zeit schlecht recherchiert ist das eine,
aber der Soldat hat wie jeder andere Mensch Rechte und Pflichten.
Das die Probleme unterschiedlich in den Medien auftauchen bzw.
eine Grundvoraussetzung für den Dienst in der Türkei nicht entsprechend eingerichtet
ist zeigt, dass die Führung und die Regierung nach 20 Jahren Auslandseinsatz nichts
dazu gelernt hat.
Begriffe wie Fürsorge und Verantwortung tauchen auf der Ebene nicht auf. Das haben ja
auch die Kommentare des V-Ministers gezeigt.
Vorab-Verhandlungen werden nicht mit Nachdruck durchgeführt.
Für die Dienstaufsicht wird alles schön gemacht, wenn die VIP's dort erscheinen.
Verdammt, das ärgert mich! Ich habe es in den 90gern selbst erlebt!
Sie bezeichnen also das Bemängeln von SCHIMMEL IN DEN UNTERKÜNFTEN, mit Scheiße überschwemmten Klos, toten Tieren auf dem Gelände etc. als "höhere Erwartungen als Touristen"?
Wie bitte? oO
Ab davon dass hier die Türken die Soldaten schlicht und einfach gängeln. Siehe Postrückhaltung und Ausgangsverweigerung.
Ich empfehle hierzu:
http://augengeradeaus.net...
...sind schon seltsam. Da töten ihre Soldaten munter unschuldige in sinnlosen, verlogenen Kriegen und kaum wen juktz, kaum git es Konsequenzen. Aber wehe es mangelt an Sauberkeit und Ordnung, dann regen sich im Heimatland alle furchtbar auf.
Höflichkeit und Ordnung gehen vor Anstand und Vernunft. So kenne ich meine deutschen Pappenheimer.
da so durchlese, dann erinnert das was da beschrieben an Sache, die man aus anderen Bereichen kennt:
Das was da beschrieben wird ist nichts anderes als "Abzocke" und die Türkei sieht die Bundeswehr als "Hilfswillige" an.
Der Bendlerblock sollte der türk. Seite sehr schnell klarmachen, dass sich entweder die Bedingungen dem NATO-Standard angleichen oder man sonst abziehen würde.
Sollte ein Abzug der PATRIOTs nicht möglich sein, werden sie "inaktiviert".
Denn der Türkei geht es nur die SAMs, das Spiel ist doch aus 1990/91 bekannt, also man Alpha Jets nach Erhac.
...sind schon seltsam. Da töten ihre Soldaten munter unschuldige in sinnlosen, verlogenen Kriegen und kaum wen juktz, kaum git es Konsequenzen. Aber wehe es mangelt an Sauberkeit und Ordnung, dann regen sich im Heimatland alle furchtbar auf.
Höflichkeit und Ordnung gehen vor Anstand und Vernunft. So kenne ich meine deutschen Pappenheimer.
da so durchlese, dann erinnert das was da beschrieben an Sache, die man aus anderen Bereichen kennt:
Das was da beschrieben wird ist nichts anderes als "Abzocke" und die Türkei sieht die Bundeswehr als "Hilfswillige" an.
Der Bendlerblock sollte der türk. Seite sehr schnell klarmachen, dass sich entweder die Bedingungen dem NATO-Standard angleichen oder man sonst abziehen würde.
Sollte ein Abzug der PATRIOTs nicht möglich sein, werden sie "inaktiviert".
Denn der Türkei geht es nur die SAMs, das Spiel ist doch aus 1990/91 bekannt, also man Alpha Jets nach Erhac.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/au
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