Mali : Islamisten greifen Timbuktu an
Vor zwei Monaten haben französische und malische Soldaten die Islamisten aus Timbuktu vertrieben. Nun versuchen die Kämpfer die Stadt zurückzuerobern.
©Pascal Guyot /AFP/Getty Images

Französische Soldaten fahren zwischen den malischen Städten Timbuktu und Douentza Patrouille.
In der malischen Stadt Timbuktu sind Kämpfe zwischen Soldaten und Islamisten ausgebrochen. Die Extremisten hätten einen Bombenanschlag genutzt, um in die Stadt einzudringen, teilte die malische Armee mit. An mehreren Stellen gab es in Timbuktu heftige Feuergefechte, berichteten Soldaten und Einwohner der Stadt. Die Kämpfe hätten sich auf eine Schule und ein Militärlager konzentriert.
Die malische Armee hat nach den Gefechten nach verschanzten Aufständischen in der Stadt gesucht. Dabei sind einem Offizier zufolge mindestens zwei Islamisten getötet und vier Soldaten verletzt worden.
Nach einem Militärputsch im März 2012 hatten die islamistischen und anderen Aufständischen große Teile des malischen Nordens unter ihre Kontrolle gebracht, darunter auch Timbuktu. Die französische Armee griff am 11. Januar in den Konflikt ein und drängte noch im gleichen Monat die Kämpfer gemeinsam mit afrikanischen Soldaten aus der Stadt. Inzwischen gelangten Kämpfer aber zurück in die Stadt. Sie seien "zu Fuß und auf Fahrrädern" gekommen, sagte ein Offizier.
Zurzeit sind noch 4.000 französische Soldaten in der früheren Kolonie Mali stationiert. Die Zahl soll bis Ende des Jahres auf 1.000 sinken. Die Franzosen sollen von Soldaten aus Mali und anderen afrikanischer Staaten abgelöst werden. Im Juli sollen in Mali Parlament und Präsident neu gewählt werden.








...in Mali wäre gewonnen und vorbei?!
Man wurde ja förmlich mit Siegesmeldungen "überrollt"!
Tja, so kann man sich irren....
P.S. Mal sehen wann die ersten "Hightech-Waffen" aus Syrien eintreffen.
Die Grande Nation gibt das gelbe T-shirt ab auf der Tour de monde: An die Maliban. Was kosten die deutschen Transall und A400M Transportflüge nach Mali und was ist der Preis in Mali für ein Stahlrad?? 1:0 Anschlusstreffer Dschungelkrieger würde ich sagen.
Hut ab vor dem Anstand der westafrikanischen Islamisten, in Mali zu bleiben, und es nicht ihren Glaubensbruedern aus Tschetschenien nachzumachen, die vor etwa 10 Jahren mit Anschlaegen auf Moskaus Oper und russische Schulen von sich reden machten. Mir wird richtig schlecht bei dem Gedanken, derartiges koennte sich in Westeuropa wiederholen, angesichts des franzoesischen Mali-Abenteuers.
Militante Islamisten zwar zu bekaempfen, dann aber nicht in der Lage zu sein, deren Kampfkraft als Guerillas auch nur annaehrend zu annihilieren, laesst ueber die Faehigkeiten der franzoesischen Militaers nur traurige Schluesse zu.
Wir brauchen endlich ein vereinigtes westeuropaeisches Militaer, wenn wir den zahlreichen Herausforderungen unserer Tage noch gerecht werden wollen. Ehemalige Grossmaechte, wie Frankreich, Deutschland und Grossbritannien, sind im globalen Massstab heute allesamt zu Zwergen geschrumpft. Vereint jedoch koennten sie noch heute mit der Kraft eines Giganten Verantwortung fuer die Sicherheit der Menschen und Demokratien auf unserem Planeten schultern.
... wollte den großen Kriegsherren spielen. Wenn man innenpolitisch komplett versagt, fängt man einen Krieg an. Man könnte den Monsieur aufklären, dass man schon den 21. Jahrhundert schreibt.
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