AtomstreitUN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

Das oberste Gremium der Vereinten Nationen hat neue Strafmaßnahmen gegen das Regime beschlossen. Auch das bisher nordkoreafreundliche China stimmte zu.

Drei Wochen nach dem jüngsten Atomtest Nordkoreas haben die Vereinten Nationen scharfe Sanktionen gegen das kommunistische Regime verhängt. Der Sicherheitsrat beschloss, die bisherigen Strafmaßnahmen durch Reiseverbote und Kontensperrungen zu verstärken. Die Verabschiedung erging einstimmig, weil selbst China als Nordkoreas engster Verbündeter etwas von seinem Partner abrückte und sich nicht enthielt, wie in früheren Abstimmungen.

Der Rat nannte zudem Güter, deren Einfuhr nun verboten ist, unter anderem Jachten, Rennwagen, Luxusautos und bestimmte Edelsteine.

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Zudem richtet sich die Resolution gezielt gegen Diplomaten des Regimes. Außerdem werden mutmaßliche Waffenhändler Nordkoreas  auf eine Schwarze Liste gesetzt.

Das Gremium ließ sich bei seinem Beschluss nicht davon beeindrucken, dass Nordkorea mit einem Atomschlag gedroht hatte. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte, die Sanktionen seien eine klare Botschaft der Staatengemeinschaft, das Streben Nordkoreas nach Atomwaffen nicht hinzunehmen.

An dem Papier haben vor allem die Vertreter der USA, aber auch Chinas mitgeschrieben. Die Regierung in Peking gilt als engster Verbündeter Pjöngjangs, war aber nach dem Atomtest vom 12. Februar etwas von seinem Partner abgerückt. Nordkorea hatte den USA mit einem atomaren Erstschlag gedroht.

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Leserkommentare
    • Lefty
    • 07. März 2013 17:14 Uhr

    Wer nachgibt hat in einem solchen Fall schon verloren.

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  1. Der hat derbe Störungen.
    Ich weiss immer noch nicht, warum der nicht einfach beseitigt wird.
    Unverständlich, dass dieser Irre die Welt jeden Moment in den Abgrund bomben kann.

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  2. verschiedene Länder sich atomar aufrüsten und andere nicht? Ich fände es gut wenn sich kein Land mehr im Besitz dieser Waffen befinden würde, oder so wenig als möglich. Und die Kriegsverbrechen der Amerikaner sind insgesamt sicherlich schlimmer als die Drohungen eines Isolierten.

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    Die Kriegsverbrechen der USA sind schlimmer als die Drohungen eines isolierten? Haben Sie irgend wie in den letzten 50 Jahren geschlafen oder hat die antiamerikanische Propaganda Ihre Wahrnehmung vollkommen durcheinander gebracht?

    ist es sämtlichen Ländern mit Ausnahme von Russland, USA, Frankreich, Volksrepublik China und Großbritannien Atomwaffen zu besitzen. Da Nordkorea jedoch den Atomwaffensperrvertrag nicht ordentlich gekündigt("Jede „Vertragspartei ist in Ausübung ihrer staatlichen Souveränität berechtigt, von diesem Vertrag zurückzutreten“ (Artikel X), Sanktionsinstrumente sind nicht Vertragsbestandteil. Nordkorea machte von diesem Artikel Gebrauch und kündigte den Vertrag mit Brief vom 10. Januar 2003 an den UN-Sicherheitsrat.[13] Kritiker werfen Nordkorea vor, sich nicht an die Provisionen aus Artikel X gehalten zu haben, welcher vorsieht, dass der austretende Staat seine Kündigung nicht nur dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, sondern auch allen anderen Staaten mitteilen muss. Dies tat Nordkorea nicht; daraus ist für Kritiker nun völkerrechtlich unklar, ob das Land noch stets Vertragsmitglied ist oder nicht.[14]"-Wikipedia

  3. Die Kriegsverbrechen der USA sind schlimmer als die Drohungen eines isolierten? Haben Sie irgend wie in den letzten 50 Jahren geschlafen oder hat die antiamerikanische Propaganda Ihre Wahrnehmung vollkommen durcheinander gebracht?

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "warum dürfen"
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    einmal aus den letzten 50 Jahren die Toten zusammen aus Vietnam, Afganistan, Irak, Libanon, Syrien etc. - und hat die USA da für Demokratie gesorgt, nein, also worüber regen sie sich auf?

  4. ist es sämtlichen Ländern mit Ausnahme von Russland, USA, Frankreich, Volksrepublik China und Großbritannien Atomwaffen zu besitzen. Da Nordkorea jedoch den Atomwaffensperrvertrag nicht ordentlich gekündigt("Jede „Vertragspartei ist in Ausübung ihrer staatlichen Souveränität berechtigt, von diesem Vertrag zurückzutreten“ (Artikel X), Sanktionsinstrumente sind nicht Vertragsbestandteil. Nordkorea machte von diesem Artikel Gebrauch und kündigte den Vertrag mit Brief vom 10. Januar 2003 an den UN-Sicherheitsrat.[13] Kritiker werfen Nordkorea vor, sich nicht an die Provisionen aus Artikel X gehalten zu haben, welcher vorsieht, dass der austretende Staat seine Kündigung nicht nur dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, sondern auch allen anderen Staaten mitteilen muss. Dies tat Nordkorea nicht; daraus ist für Kritiker nun völkerrechtlich unklar, ob das Land noch stets Vertragsmitglied ist oder nicht.[14]"-Wikipedia

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    Antwort auf "warum dürfen"
  5. einmal aus den letzten 50 Jahren die Toten zusammen aus Vietnam, Afganistan, Irak, Libanon, Syrien etc. - und hat die USA da für Demokratie gesorgt, nein, also worüber regen sie sich auf?

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    Antwort auf "Wie bitte?"
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    denn Menschen in Südkorea ginge es ohne die USA bestimmt viel besser. Auch die Menschen im Kosovo währen ohn een Eingreiffen der USA bestimmt hocherfreut. Aber natürlich wir brauchen ja garnicht so weite weg gehen den schließlich würden wir ohne die "Einmischung" der USA in den II Weltkrieg wunderbar leben hier im Großdeutschen Reich .

    der zweite Weltkrieg ist bereits 68 Jahre abgewickelt.

  6. 7. Stimmt

    denn Menschen in Südkorea ginge es ohne die USA bestimmt viel besser. Auch die Menschen im Kosovo währen ohn een Eingreiffen der USA bestimmt hocherfreut. Aber natürlich wir brauchen ja garnicht so weite weg gehen den schließlich würden wir ohne die "Einmischung" der USA in den II Weltkrieg wunderbar leben hier im Großdeutschen Reich .

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "zählen sie doch"
  7. werden das problem niemals lösen.

    nordkorea wird sich durch weiere UN-Sanktionen nicht einschüchtern lassen; im gegenteil: es wird sie aufstacheln!

    die UN wird begreifen müssen, dass die alten methoden hier nicht greifen; neue kreative wege sind gefragt

    > das 'sanktions'schwert ist bereits stumpf und wirkt nicht mehr; auch weil die koreaner das zu genau wissen. denn: ein weiteres fisko wird sich der westen nicht leisten wollen/können.

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    • grrzt
    • 08. März 2013 5:44 Uhr

    "...neue kreative wege sind gefragt". Welche?

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, tst
  • Schlagworte Vereinte Nationen | Nordkorea | Atomtest | Atomwaffe | Botschaft | China
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