Gerade jetzt die richtige Zeit für Friedensinitiativen
Die Israelis befänden sich an einem Scheideweg. Sie täten gut daran, sich aktiv um den Frieden zu bemühen, denn alle militärischen Barrieren und Raketenabwehrsysteme könnten letztlich immer wieder überwunden werden, deshalb sei Frieden der einzige Weg zu echter Sicherheit. Der arabische Frühling, der für viele Israelis längst zu einem islamischen Winter geworden ist, bietet aus Obamas Sicht auch ein "Fenster der Gelegenheiten". Trotz chaotischer Umstände sei gerade jetzt die richtige Zeit für Friedensinitiativen, da in den arabischen Ländern nun nicht mehr automatisch Israel für alle Übel verantwortlich gemacht werden könne.
Frieden müsse mit den Völkern gemacht werden, und die Palästinenser seien ein kraftvoller Anfang. Es gebe dort einen Partner, betonte Obama, der wenige Stunden zuvor mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah zu Mittag gegessen hatte.
Viele Palästinenser, Europäer und auch Israelis aus dem linken Lager hätten sich gewünscht, dass Obama deutlichere Forderungen erheben und konkrete Pläne vorlegen würde. Doch der Präsident zog es vor, rhetorisch zu überzeugen. Er mag in seiner zweiten Amtszeit pragmatischer geworden sein, vielleicht aber auch nur pessimistischer und mit dem Augenmerk auf andere Brandherde. Schon im Vorfeld seiner Reise hatte er immer wieder betont, dass er nicht mehr Frieden wollen könne als die beteiligten Parteien selbst.
"Palästinenser haben das Recht auf einen eigenen Staat"
Statt eines Friedensplans, der wieder scheitern könnte, hielt er den Israelis zwei Zitate vor, die von den Ihren stammen. Expremierminister Ariel Sharon habe gesagt, dass es unmöglich sei, gleichzeitig "einen jüdisch-demokratischen Staat zu haben und Groß-Israel". Das andere Zitat war ein Appell des Schriftstellers und Friedensaktivisten David Grossman, der kurz zuvor seinen Sohn im Libanon-Krieg verloren hatte: "Ein Frieden, bei dem es keine andere Wahl gibt, muss mit genauso viel Kreativität und Entschiedenheit betrieben werden, wie der Krieg."
Obama riet den jungen Israelis, auf ihre politische Führung einzuwirken. Denn sie werde keine Risiken eingehen, wenn die Menschen sie nicht dazu drängten. Weder Besatzung und Ausweisung von Palästinensern seien die Antwort, sagte er. Auch die Palästinenser hätten das Recht auf einen eigenen Staat – Frieden sei möglich.
Die Rede war nicht darauf angelegt, sofort Resultate zu produzieren. Vielmehr wollte Obama erste Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Man wird sehen, ob seine Worte langfristig eine Wirkung entfalten, die Reaktionen der israelischen Fernseh-Kommentatoren waren jedenfalls durchweg positiv. Sie lobten die Rede als Glanzstück.
Doch nicht alle Zuschauer reagierten so. Eine alte Dame, die sich weiter vor den Folgen eines Friedens fürchtet und sich an die Raketen der Hamas erinnert, die an diesem Tag wieder gefallen waren, fragte nach der Rede, was denn passieren würde, wenn "wir jetzt nicht tun, was Obama von uns will".








Ohne großen Pathos, der wäre in dieser Sache auch eher unangebracht, spricht Obama den jungen Studenten in Jerusalem ins Gewissen. Er appeliert an die Eigenverantwortung heutigen jungen Generation in Israel und Palästina dem Konflikt eine entscheidende Wende zu geben. Ohne den Willen zum Frieden könne es aber kein Ende des Konfliktes geben. Die Lösung des Problems kann nicht von Aussen kommen sondern müsste durch intensiven Austausch zwischen Israelis und Palästinenser herbeigeführt werden.
Würden die USA in der UNO nicht seit Jahrzehnten Vetos gegen jegliche Israel Resolution einlegen, hätten die Palästinenser schon lange ein Staat!
...dem Hauptziel seiner Statuten, der Vernichtung Israels zu widmen, mit der Unterstützung aller Gutmenschen und Relativierern aus Deutschland
"hätten die Palästinenser schon lange ein Staat!"
Als solcher auch von den UN (ging auch ohne USA, Israel) und über 130 Staaten anerkannt.. und zwar in den Grenzen von 1967.
Der Staat befindet sich "nur" noch unter israelischer Besatzung..
Und zu der Verurteilung von sog. "Gutmenschen":
"mit dem Wort wird insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“
Aus der Begründung des Duden zur Wahl dieses Wortes zum "Unwort des Jahres"
...dem Hauptziel seiner Statuten, der Vernichtung Israels zu widmen, mit der Unterstützung aller Gutmenschen und Relativierern aus Deutschland
"hätten die Palästinenser schon lange ein Staat!"
Als solcher auch von den UN (ging auch ohne USA, Israel) und über 130 Staaten anerkannt.. und zwar in den Grenzen von 1967.
Der Staat befindet sich "nur" noch unter israelischer Besatzung..
Und zu der Verurteilung von sog. "Gutmenschen":
"mit dem Wort wird insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“
Aus der Begründung des Duden zur Wahl dieses Wortes zum "Unwort des Jahres"
Israel endlich abnabeln ist ein eherner Traum, hat aber kaum wa mit der Reealität zu tun. Die Ereignisse vor Ort sprechen eine andere Sprache und die Unruhen entblößen klar die Bestrebungen des ewigien Triangels des Unheils Israel-USA-Saudi Arbien. Es vergeht kein Jahr indem ein neues Land 'getoppelt' wird, in Grund und Boden sanktioniert wird, mit weißem Phosphor und Clusterbombenteppichen überzogen wird und sei es auch nur um seine Wahlaussichten zu verbessern. Pakistan, Afghanistan, Irak, Syrien, Libanon, Palästina und Jemen werden teils mit israelischen Bombenangriffen, Saudische Al-Kaida Terror und US-amerikanischen Drohnenterror drangsaliert, erpresst und destabilisiert. Diese Medienlawine für 'Hussein der Hoffnung' ist eine schiere Farce.
Obama ließ auch keinen Zweifel daran, dass die Israelis Feinde hätten, die sie "dafür hassen, was sie sind" und nicht dafür, was sie täten.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Natürlich gibt es, vorallem in Nahost, einen weitverbreiteten Antisemitismus - aber der große Teil der Israelkritiker haben triftige Gründe. Inzwiscen leben über eine halbe Millionen Siedler auf besetzem Gebiet, Israel missachtet UN-Resolutionen am laufenden band, verweigert sich sein Atomprogramm offenzulegen, nimmt sich heraus in anderen souveränen Ländern präventiv zu jeder Zeit zuzuschlagen (so wie im Sudan oder in Syrien um aktuelle Vorfälle zu nennen).
Nein, die Antisemitismuskeule zieht nicht. Auch nicht bei Ihnen, Mr. Obama.
Ich für meinen Teil glaube Obama hat einen großen Fehler gemacht, sich nicht als neutraler Mediator zu positionieren. Er verliert die Rolle als Vermittler und ermutigt die israelischen Hardliner geradezu, z.B. das Problem Iran selber in die Hand zu nehmen. Und dann heisst es: Mitgehangen, Mitgefangen.
Nein, was Israel braucht sind nicht Ermutigungen und Beweihräucherung. Israel braucht auch mal klare Worte. Denn so kann es nicht weitergehen.
Kein Antisemit unterschreibt, das er Einer ist.
Kein Antisemit unterschreibt, das er Einer ist.
unter den Tisch fällt und was den hier sich tummelnden Groß-Israel- Anhängern gewiss nicht in ihr Weltbild passt:
Kritischer als in den vergangenen Tagen äußerte er sich auch zur israelischen Siedlungspolitik. "Israelis müssen anerkennen, dass die fortgesetzten Siedlungsaktivitäten nicht der Sicherheit dienen. Es ist nicht fair, wenn Siedlergewalt gegen Palästinenser ungestraft bleibt", sagte der US-Präsident. "Es ist nicht gerecht, palästinensische Familien aus ihren Häusern zu vertreiben. Besatzung und Vertreibung sind keine Lösung."
Obamas Wortwahl steckte voller Symbolik, viele Begriffe waren so gewählt, dass sie die üblichen Denkmuster eines israelischen Publikums gegen den Strich bürsten mussten. Die israelischen Einheiten, die das Westjordanland besetzt halten, nannte er eine "ausländische Armee", die das Leben der Palästinenser kontrolliere.
http://www.spiegel.de/pol...
Solche deutlichen Worte hörte man auch gerne mal von unseren Politikern und vor allem sähe man gerne die Konsequenzen aus solchen Worten, z.B. einen Boykott von Produkten aus den Siedlungen.
"Solche deutlichen Worte hörte man auch gerne mal von unseren Politikern und vor allem sähe man gerne die Konsequenzen aus solchen Worten, z.B. einen Boykott von Produkten aus den Siedlungen."
Genau. Deutsche wehrt euch, kauft nicht... Ach, Moment, das hatten wir doch schon mal...
Wenn es doch nur so einfach wäre. Das böse Israel mit seiner angeblich so völkerrechtswidrigen Siedlungspolitik, die den Frieden blockiere. Nur, gäbe es die Siedlungen nicht, würden dann weniger Raketen fliegen?
"Solche deutlichen Worte hörte man auch gerne mal von unseren Politikern und vor allem sähe man gerne die Konsequenzen aus solchen Worten, z.B. einen Boykott von Produkten aus den Siedlungen."
Genau. Deutsche wehrt euch, kauft nicht... Ach, Moment, das hatten wir doch schon mal...
Wenn es doch nur so einfach wäre. Das böse Israel mit seiner angeblich so völkerrechtswidrigen Siedlungspolitik, die den Frieden blockiere. Nur, gäbe es die Siedlungen nicht, würden dann weniger Raketen fliegen?
Sowohl Frau Dachs als auch Herr Obama bekommen heute "meine Empfehlung" . Die zitierte alte Dame, die sich weiter vor den Folgen eines Friedens fürchtet und sich an die Raketen der Hamas erinnert, die an diesem Tag wieder gefallen waren, fragte nach der Rede, was denn passieren würde, wenn "wir jetzt nicht tun, was Obama von uns will". jedoch meine uneingeschränkte Sympathie. Weil sie die richtige Frage stellte.
Vielleicht kann sich Obama diese Klarheit erst jetzt erlauben, in der 2. Amtszeit. Auf jeden Fall hat sie meinen Respekt. Er appellierte auch an die Palestinenser, dass sie Israel als Staat akzeptieren müssen. Für diese gerechte Politik muss ich Barack Obama beglückwünschen. Well done!
Wäre nun schön, wenn es zu Friedensverhandlungen und einem palästinensischen Staat + gute Nachbarschaft kommt.
Großartige Rede
Großartiger Präsident
Großartiger Visionär
Großartiger Mensch
Die meisten von uns und zukünftige Generationen werden es ihm danken, indem sie lernen und geistig, wie menschlich wachsen, wachsen, wachsen...
Frieden
Ein Planet, eine Menschheit
Jeder, dem das Angst macht ist ein Feigling
... Ihre lustige übersprüdelde Lobeshymne auf diese "großartige" Nebelmaschine namens Obama bedarf nun die Bennenung von einigen sehr unschöne, sehr beängstigend Tatsachen, dass Obama ein Präsident ist, der viel mehr Gewalt/Miltär auf die Welt verbreitete, als George "Mission-Accomplished" Bush sich jemals träumen könnte...
Ein Präsident die wochenlich Kill-Listen abfertigt, seine eigene Bürger und hunderte Zivilisten per Dronen-Angriffe ermördert,
der mehr Whistleblowers hinter Gitter schloß als alle seinen Vorgänger,
der den schon übergrossen, paranoiden USA-"Sicherheitsstaat" noch weiter ausbauen liess... ein Präsident, der mehr Leute aus den USA abschieben liess - bis zu 2 Millionen (!) - als alle anderen Präsidenten... usw usw. Ein grauenhafter Rekord nach dem anderen.
Aber jeder macht mal einen Fehler. Yes he can.
Quellen: http://www.counterpunch.o...
http://www.counterpunch.o...
... Ihre lustige übersprüdelde Lobeshymne auf diese "großartige" Nebelmaschine namens Obama bedarf nun die Bennenung von einigen sehr unschöne, sehr beängstigend Tatsachen, dass Obama ein Präsident ist, der viel mehr Gewalt/Miltär auf die Welt verbreitete, als George "Mission-Accomplished" Bush sich jemals träumen könnte...
Ein Präsident die wochenlich Kill-Listen abfertigt, seine eigene Bürger und hunderte Zivilisten per Dronen-Angriffe ermördert,
der mehr Whistleblowers hinter Gitter schloß als alle seinen Vorgänger,
der den schon übergrossen, paranoiden USA-"Sicherheitsstaat" noch weiter ausbauen liess... ein Präsident, der mehr Leute aus den USA abschieben liess - bis zu 2 Millionen (!) - als alle anderen Präsidenten... usw usw. Ein grauenhafter Rekord nach dem anderen.
Aber jeder macht mal einen Fehler. Yes he can.
Quellen: http://www.counterpunch.o...
http://www.counterpunch.o...
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