BürgerkriegBND befürchtet irakische Zustände in Syrien

Die Opposition ist zersplittert, der Einfluss islamistischer Brigaden wächst: Der Chef des Bundesnachrichtendienstes Schindler warnt vor einer "Irakisierung" Syriens.

Mitglieder einer islamistischen Brigade im Osten Syriens

Mitglieder einer islamistischen Brigade im Osten Syriens

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat vor der Gefahr einer noch größeren Zersplitterung der syrischen Opposition gewarnt. Unter den Kämpfern gegen Baschar al-Assad gebe es "keine Einigung, keine übergreifende Strategie, sondern sehr viel Heterogenität", sagte der BND-Präsident Gerhard Schindler im Deutschlandfunk.

Sollte sich das nicht ändern, ist den Worten Schindlers zufolge zu befürchten, dass es zu einer Art "Irakisierung" des Landes kommt. Im Irak ist die politische Lage auch zehn Jahre nach dem Sturz des früheren Diktators Saddam Hussein instabil. Immer wieder gibt es Anschläge durch Islamisten.

Der BND nimmt an, dass in Syrien etwa 100.000 bewaffnete Aufständische gegen die Armee von Machthaber Assad kämpfen – unter ihnen auch Anhänger dschihadistischer und terroristischer Gruppierungen wie der Al-Nusra-Front. "Wir gehen davon aus, dass es schon einige Tausend dieser dschihadistischen Kämpfer gibt", sagte Schindler.

Islamisten könnten nach Assads Sturz erstarken

Weltweit soll die Al-Nusra-Front, die von den USA als terroristisch eingestuft wird, mehrere Tausend Kämpfer haben. Sie könnte nach einem Sturz des syrischen Regimes an die Macht drängen. "Wir haben hier eine schlagkräftige Organisation mit klarer terroristischer Ausrichtung, und dass die in einem Post-Assad-Regime eine Rolle spielt, das darf man annehmen", sagte der BND-Präsident.

Auch die USA fürchten, dass in Syrien nach einem Kollaps der Regierung von Baschar al-Assad islamistische Milizen die Macht übernehmen könnten. Deshalb erwägen sie, islamistische Aufständische in dem Land mit Drohnen anzugreifen. Der Geheimdienst CIA soll deshalb bereits damit begonnen haben, Informationen über syrische Dschihadisten zu sammeln.

Zudem erwägen die USA ebenso wie Frankreich und Großbritannien, solche Rebellengruppen mit Waffenlieferungen zu stärken, die als gemäßigt gelten. Die Mehrheit der EU-Länder ist aber gegen Waffenlieferungen nach Syrien.

General und Soldaten desertieren aus Assads Armee

Präsident Assad scheint derweil auch in den eigenen Reihen immer mehr Unterstützer zu verlieren. Nach Angaben von Aktivisten sind erneut Mitglieder seiner Armee desertiert, ein General und 20 Soldaten sind auf die Seite der Opposition gewechselt. Der General Mohammed Chaluf sagte in einem von dem Fernsehsender Al Arabiya ausgestrahlten Video, er habe seine Flucht seit längerem geplant. Wer jetzt noch zu dem Regime stehe, müsse starke persönliche Sonderinteressen verfolgen, sagte Chaluf.

Die syrischen Aufständischen kämpfen seit zwei Jahren gegen die Armee von Baschar al-Assad. In dem Bürgerkrieg sind nach UN-Schätzungen bislang mehr als 70.000 Menschen getötet worden.

 
Leser-Kommentare
  1. Man muss nicht nur eine Irakisierung Syriens fürchten, sondern auch eine Reirakisierung des Irak. Es ist sehr gut möglich, dass der schwelende Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten im Irak durch den syrischen Bürgerkrieg wieder neu aufflammt.

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    wird einzig und allein durch die USA befeuert. In Syrien, im Irak und in Afghanistan. Selbst Karzai sagt das offfen. Also hören Sie doch auf von einem ethnischen Bürgerkrieg zu sprechen.

    Das erste mal seit sehr langer Zeit hat ie gesamte Region eine echte Perspektive, unabhängig, autark und mit viel energie gesegnet.
    Sind die Herrscherhäuser der blutigen Diktaturen in Saudi Arabien, Katar und Bahrain erst weg kann die gesamte Region erstarken und wachsen.

    Natürlich will Europa und die USA und vor allen dingen Israel das verhindern.

    wird einzig und allein durch die USA befeuert. In Syrien, im Irak und in Afghanistan. Selbst Karzai sagt das offfen. Also hören Sie doch auf von einem ethnischen Bürgerkrieg zu sprechen.

    Das erste mal seit sehr langer Zeit hat ie gesamte Region eine echte Perspektive, unabhängig, autark und mit viel energie gesegnet.
    Sind die Herrscherhäuser der blutigen Diktaturen in Saudi Arabien, Katar und Bahrain erst weg kann die gesamte Region erstarken und wachsen.

    Natürlich will Europa und die USA und vor allen dingen Israel das verhindern.

  2. die syrische Opposition richtig unterstützt (vor allem Russland und China), so wäre der Einfluss der Islamisten nicht derart gewachsen.
    Jetzt zu zögern, weil die Islamisten erstarkt seien ist perfide, da gerade das Zögern in der Vergangenheit deren Rolle stärkte.

    Wer übrigens glaubt Assad sei hier der Demokrat, dem seien hier noch die Artikel des hier oft zitierten Friedensforschungsinstituts nahegelegt, die zu Syrien erschienen sind BEVOR der arab. Frühling begann. Darin wird auch beschrieben, dass die Repressalien des Regimes bis dahin immer mehr zunahmen.b

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    ...wären keine radikale Kräfte entstanden.

    Jeder politischer Streit der in einen vorsehebaren bewaffneten Konflikt endet, erlebt die Eigendynamik der Radikalisierung. Die Radikalisierung ist die Folge fragloser Unterstützung der allgemeinen Art der Austragung der politischen Auseinandersetzungen.

    Die alte vergessene Konfliktforschung kennt sehr wohl alle Voraussetzungen und Methoden, auch die Folgen die zu gegenwärtigen Zuständen führen müssten.

    Von Anfang an haben diese Rebellen Waffen aus anderen Ländern, die von den USA unterstützt werden bekommen. Genauso haben viele dieser Länder sofort Kämpfer geschickt, und genau da ist es dann auch eskaliert.

    Ich weiß nicht wieso man einfache Geschichte nicht in den Kopf von Leuten wie ihnen reinbekommt, obwohl die Beispiele noch nichtmal ein paar Jahre alt sind. Diese Einmischung des Westens ist nicht deeskalierend, es hat erst dazu geführt dass mehr Menschen sterben. Auch ist nunmal die Mehrheit der Syrer nunmal immer noch für Assad.

    Auch ihnen empfehle ich mal unzensierte Videos und Berichte zu lesen anstatt nur den Massenmedien-Kram.

    Die Islamisten spielen hier wieder nur eine Projektionsfläche für den Westen. Der "Angstgegner", den man mit Waffengewalt bekämpfen kann.

    Das Problem in Syrien sind die vielen Ethnien. Wen soll man unterstützen? Leider haben Demokratien und Vielvölkerstaaten nur eine sehr geringe Kompatibilität. In der Geschichte gab es ja deshalb einige Genozide. Leider fehlt seit dem Niedergang des Kommunismus und der panarabischen Idee auch ein bindendes Element zwischen den Volksgruppen.

    ...wären keine radikale Kräfte entstanden.

    Jeder politischer Streit der in einen vorsehebaren bewaffneten Konflikt endet, erlebt die Eigendynamik der Radikalisierung. Die Radikalisierung ist die Folge fragloser Unterstützung der allgemeinen Art der Austragung der politischen Auseinandersetzungen.

    Die alte vergessene Konfliktforschung kennt sehr wohl alle Voraussetzungen und Methoden, auch die Folgen die zu gegenwärtigen Zuständen führen müssten.

    Von Anfang an haben diese Rebellen Waffen aus anderen Ländern, die von den USA unterstützt werden bekommen. Genauso haben viele dieser Länder sofort Kämpfer geschickt, und genau da ist es dann auch eskaliert.

    Ich weiß nicht wieso man einfache Geschichte nicht in den Kopf von Leuten wie ihnen reinbekommt, obwohl die Beispiele noch nichtmal ein paar Jahre alt sind. Diese Einmischung des Westens ist nicht deeskalierend, es hat erst dazu geführt dass mehr Menschen sterben. Auch ist nunmal die Mehrheit der Syrer nunmal immer noch für Assad.

    Auch ihnen empfehle ich mal unzensierte Videos und Berichte zu lesen anstatt nur den Massenmedien-Kram.

    Die Islamisten spielen hier wieder nur eine Projektionsfläche für den Westen. Der "Angstgegner", den man mit Waffengewalt bekämpfen kann.

    Das Problem in Syrien sind die vielen Ethnien. Wen soll man unterstützen? Leider haben Demokratien und Vielvölkerstaaten nur eine sehr geringe Kompatibilität. In der Geschichte gab es ja deshalb einige Genozide. Leider fehlt seit dem Niedergang des Kommunismus und der panarabischen Idee auch ein bindendes Element zwischen den Volksgruppen.

  3. Irak, Syrien, so wie es momentan aussieht, steuert am ehesten das gesamte Gebiet Nordafrikas und des nahen Ostens auf einen Flächenbrand zu. Die "Demokratien", wenn man das denn so nennen will, Nordafrikas sind beim besten will nicht einmal als instabil zu bezeichnen, sondern werden beim kleinsten Windzug weggeweht. Im Bereich Libanon und Palästina sind die Israelis schwer am zündeln, Syrien versinkt im Bürgerkrieg. Die UAE und Saudiarabien sind ihrer Rolle als Stabilitätsanker nicht gewachsen, da es im Land starke Strömungen gibt, Islamismus und andere radikalen Auswüchse zu stützen. Im Großen und Ganzen läuft das ganze Gebiet auf den Abgrund zu.

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    das ganze ist ein innermuslimisches Problem heraufbeschworen durch den Westen und der lupenreinen Demokratien der arabischen Halbinsel und sie erzählen allen Ernstes Israel zündelt. Wahrscheinlich glauben sie auch, die schiessen selbst regelmäßig Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel. Naja das http://www.guardian.co.uk... spricht da Bände.

    @Thema
    Jeder der halbwegs die letzten zehn Jahre das Geschehen in der arabischen Welt verfolgt hat, selbst ohne jemals dort gewesen zu sein, hätte das kommen sehen.
    Die Saat geht auf und der Westen wird sich noch nach den alten s.g. Diktatoren zurücksehnen. Übriges war Syrien jahrzehntelang ein Schwerpkt. der dt. Entwicklungsarbeit.

    das ganze ist ein innermuslimisches Problem heraufbeschworen durch den Westen und der lupenreinen Demokratien der arabischen Halbinsel und sie erzählen allen Ernstes Israel zündelt. Wahrscheinlich glauben sie auch, die schiessen selbst regelmäßig Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel. Naja das http://www.guardian.co.uk... spricht da Bände.

    @Thema
    Jeder der halbwegs die letzten zehn Jahre das Geschehen in der arabischen Welt verfolgt hat, selbst ohne jemals dort gewesen zu sein, hätte das kommen sehen.
    Die Saat geht auf und der Westen wird sich noch nach den alten s.g. Diktatoren zurücksehnen. Übriges war Syrien jahrzehntelang ein Schwerpkt. der dt. Entwicklungsarbeit.

  4. Es hat lange gedauert bis man das merkt,aber Waffen werden sicher dennoch weitergeliefert

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    Und die Hoffnungen, Wünsche und Gebete der Freunde Syriens sind mit ihnen.

    Tja.

    Immerhin, dass selbst in den Reuters/Dpa-Artikeln nun angemerkt wird, dass militante Fundamentalisten bei den Rebellen sein könnten, werte ich als Fortschritt.

    Leider, leider ist die Lage schon seit Monaten so deeskaliert und die Freude Syriens sind so weit aus dem Fenster gelehnt, dass es unmöglich ist, die bewaffnete Opposition an den Verhandlungstisch zu zwingen.

    Es war von Anfang an klar, dass die Freude Syriens auf Eskalation setzen und den Absolutstandpunkt der bewaffneten Opposition - keine Verhandlungen mit Assad - mittrugen, wenn nicht sogar ihnen anempfohlen.

    Ich schlussfolgere, dass die Eskalation Teil des Plans war. Ich bin mal gespannt, ob auch ein Plan besteht, wie die jetzige Lage wieder in den Griff zu bekommen ist. Wenn ich auf Afghanistan schaue oder Irak, fürchte ich, dass der Plan Umsetzungsschwierigkeiten haben könnte.

    Aber vielleicht hat der Plan noch ein paar Stufen mehr. Ich denke, wir können speziell gespannt sein, wie sich die Lage im Süden Syriens entwickeln wird. Es wäre möglich, dass dort größere Landstriche endgültig den Besitzer wechseln.

    Wer ist schuld - jene die uns immer erzählt haben, nach einem Abzug der US-Truppen würde Friede im Nahen Osten einziehen.

    "60 Jahre lang haben westliche Nationen den Mangel an Freiheit im Mittleren Osten entschuldigt und sich damit eingerichtet, aber es hat uns nicht sicherer gemacht. Weil Stabilität auf lange Sicht nicht auf Kosten der Freiheit erkauft werden kann. So lange der Mittlere Osten ein Ort bleibt, an dem die Freiheit nicht blüht, so lange wird es ein Ort bleiben der Stagnation, der Wut und der zum Export bereiten Gewalt." (G.W. Bush 2003)

    Bush hat Recht behalten und Leute wie Schröder und Chirac, die mit Putin und China auf der Seite dier arabischen Dihtatoren standen, haben einen großen Anteil an der heutigen Lage im Nahen Osten. Wie sagte Gorbatschow einst beim Zusammenbruch der sozialistischen Staaten - Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

    Und die Hoffnungen, Wünsche und Gebete der Freunde Syriens sind mit ihnen.

    Tja.

    Immerhin, dass selbst in den Reuters/Dpa-Artikeln nun angemerkt wird, dass militante Fundamentalisten bei den Rebellen sein könnten, werte ich als Fortschritt.

    Leider, leider ist die Lage schon seit Monaten so deeskaliert und die Freude Syriens sind so weit aus dem Fenster gelehnt, dass es unmöglich ist, die bewaffnete Opposition an den Verhandlungstisch zu zwingen.

    Es war von Anfang an klar, dass die Freude Syriens auf Eskalation setzen und den Absolutstandpunkt der bewaffneten Opposition - keine Verhandlungen mit Assad - mittrugen, wenn nicht sogar ihnen anempfohlen.

    Ich schlussfolgere, dass die Eskalation Teil des Plans war. Ich bin mal gespannt, ob auch ein Plan besteht, wie die jetzige Lage wieder in den Griff zu bekommen ist. Wenn ich auf Afghanistan schaue oder Irak, fürchte ich, dass der Plan Umsetzungsschwierigkeiten haben könnte.

    Aber vielleicht hat der Plan noch ein paar Stufen mehr. Ich denke, wir können speziell gespannt sein, wie sich die Lage im Süden Syriens entwickeln wird. Es wäre möglich, dass dort größere Landstriche endgültig den Besitzer wechseln.

    Wer ist schuld - jene die uns immer erzählt haben, nach einem Abzug der US-Truppen würde Friede im Nahen Osten einziehen.

    "60 Jahre lang haben westliche Nationen den Mangel an Freiheit im Mittleren Osten entschuldigt und sich damit eingerichtet, aber es hat uns nicht sicherer gemacht. Weil Stabilität auf lange Sicht nicht auf Kosten der Freiheit erkauft werden kann. So lange der Mittlere Osten ein Ort bleibt, an dem die Freiheit nicht blüht, so lange wird es ein Ort bleiben der Stagnation, der Wut und der zum Export bereiten Gewalt." (G.W. Bush 2003)

    Bush hat Recht behalten und Leute wie Schröder und Chirac, die mit Putin und China auf der Seite dier arabischen Dihtatoren standen, haben einen großen Anteil an der heutigen Lage im Nahen Osten. Wie sagte Gorbatschow einst beim Zusammenbruch der sozialistischen Staaten - Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

  5. Ein totalitäres, aber säkuläres Regime wird zunächst propagandistisch attackiert. Es verletze die Menschenrechte, es sei nicht demokratisch, es bilde eine gefährliche Allianz mit Iran usw. Im Gegenzug bleiben "unsere" Freunde, wie Saudi-Arabien, von jedweder Kritik verschont; im Gegenteil, wir liefern ihnen militärische Hochtechnologie im Werte von Milliarden von Euros. "Unsere" Freunde machen dafür die Schmutzarbeit. Sie geben der syrischen Opposition geheimdienstliche und finanzielle Unterstützung, wodurch diese ermutigt und befähigt wird, einen Bürgerkrieg anzuzetteln. Das syrische Regime wehrt sich, wie erwartet, und beweist der Welt seine Gewaltbereitschaft. Auf welcher Seite die Sympathien der Mehrheit des syrischen Volkes tatsächlich liegen, ist nicht klar, aber der Westen verfolgt seine Geschichte von den guten Freiheitskämpfern gegen den bösen Tyrannen.

    Die guten Freiheitskämpfer sind in hohem Maße abhängig von der Unterstützung der wahabistischen und fundamental-islamischen Dikatatur Saudi-Arabien.Die sogenannate Freiheitsbewegung in Syrien wird

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    haben Sie meine Zustimmung.

    Was das alte Muster angeht liegen Sie aber falsch, im Gegenteil, bisher wurden die Sakulären (Diktatoren-)Regime immer aktiv gegen den Islamismus unterstützt, auch wenn diese wie in Ägypten und nun in Syrien in der Minderheit waren.
    Mit Syrien ändert sich dies zum ersten Mal was zu begrüssen ist.
    Die Alawiten und Christen sind dort in der Minderheit, letztere haben die Macht an sich gerissen. Das die Mehrheit der Muslime erzürnt ist, ist verständlich, wurden sie doch immer benachteiligt!

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik und unbelegte Behauptungen. Danke, die Redaktion/jp

    haben Sie meine Zustimmung.

    Was das alte Muster angeht liegen Sie aber falsch, im Gegenteil, bisher wurden die Sakulären (Diktatoren-)Regime immer aktiv gegen den Islamismus unterstützt, auch wenn diese wie in Ägypten und nun in Syrien in der Minderheit waren.
    Mit Syrien ändert sich dies zum ersten Mal was zu begrüssen ist.
    Die Alawiten und Christen sind dort in der Minderheit, letztere haben die Macht an sich gerissen. Das die Mehrheit der Muslime erzürnt ist, ist verständlich, wurden sie doch immer benachteiligt!

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik und unbelegte Behauptungen. Danke, die Redaktion/jp

    • gw1200
    • 17.03.2013 um 9:06 Uhr

    ... sind unsere Politiker, was die Islamisten betrifft. Schon in Afghanistan wurden terroristische Gruppierungen unterstützt und mit Waffen ausgerüstet.
    In Libyen ging es weiter und jetzt kommt Syrien dran. Die ganze Region verfällt zusehends zu einem Trainingscamp für Terroristen.

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    Libyen verfällt zu einem Trainingscamp für Terroristen? Haben Sie Belege für diese Behauptung?

    Die übergroße Mehrheit der libyschen Bevölkerung begrüßt den Machtwechsel und das Ende der Diktatur. Die heutige Gesellschaftsform kommt einer Demokratie auf jeden Fall erheblich näher als das vorherige Regime und dass es nach einer 40-jährigen Diktatur nicht von heute auf morgen Verhältnisse wie in der EU geben kann, versteht sich wohl von selbst.

    Wenn Westerwelle & Co. sich durchgestzt hätten, würde Gaddafi noch heute fest im Sattel sitzen und der Schrecken der Diktatur würde fortbestehen. Aber letzteres hat gerade die deutschen "Friedensbewahrer" noch nie sonderlich interessiert.

    • gw1200
    • 17.03.2013 um 11:55 Uhr

    Komischerweise kommen aus Libyen immer weniger Informationen. Außerhalb der Städte sind jetzt Verhältnisse, die kaum mit Demokratie zu tun haben.
    Fraglich ist auch, inwieweit die Erlöse aus der Ölförderung der Bevölkerung zugute kommen.
    Ende Januar wurde westlichen Bürgern empfohlen, Bengasi zu verlassen. Für mich hört sich das nicht nach Erfolg an, mal abgesehen von den Waffen, die sich in den Händen aller möglicher Gruppierungen befinden.

    Libyen verfällt zu einem Trainingscamp für Terroristen? Haben Sie Belege für diese Behauptung?

    Die übergroße Mehrheit der libyschen Bevölkerung begrüßt den Machtwechsel und das Ende der Diktatur. Die heutige Gesellschaftsform kommt einer Demokratie auf jeden Fall erheblich näher als das vorherige Regime und dass es nach einer 40-jährigen Diktatur nicht von heute auf morgen Verhältnisse wie in der EU geben kann, versteht sich wohl von selbst.

    Wenn Westerwelle & Co. sich durchgestzt hätten, würde Gaddafi noch heute fest im Sattel sitzen und der Schrecken der Diktatur würde fortbestehen. Aber letzteres hat gerade die deutschen "Friedensbewahrer" noch nie sonderlich interessiert.

    • gw1200
    • 17.03.2013 um 11:55 Uhr

    Komischerweise kommen aus Libyen immer weniger Informationen. Außerhalb der Städte sind jetzt Verhältnisse, die kaum mit Demokratie zu tun haben.
    Fraglich ist auch, inwieweit die Erlöse aus der Ölförderung der Bevölkerung zugute kommen.
    Ende Januar wurde westlichen Bürgern empfohlen, Bengasi zu verlassen. Für mich hört sich das nicht nach Erfolg an, mal abgesehen von den Waffen, die sich in den Händen aller möglicher Gruppierungen befinden.

  6. ...wären keine radikale Kräfte entstanden.

    Jeder politischer Streit der in einen vorsehebaren bewaffneten Konflikt endet, erlebt die Eigendynamik der Radikalisierung. Die Radikalisierung ist die Folge fragloser Unterstützung der allgemeinen Art der Austragung der politischen Auseinandersetzungen.

    Die alte vergessene Konfliktforschung kennt sehr wohl alle Voraussetzungen und Methoden, auch die Folgen die zu gegenwärtigen Zuständen führen müssten.

    4 Leser-Empfehlungen
  7. 8. Falsch

    Von Anfang an haben diese Rebellen Waffen aus anderen Ländern, die von den USA unterstützt werden bekommen. Genauso haben viele dieser Länder sofort Kämpfer geschickt, und genau da ist es dann auch eskaliert.

    Ich weiß nicht wieso man einfache Geschichte nicht in den Kopf von Leuten wie ihnen reinbekommt, obwohl die Beispiele noch nichtmal ein paar Jahre alt sind. Diese Einmischung des Westens ist nicht deeskalierend, es hat erst dazu geführt dass mehr Menschen sterben. Auch ist nunmal die Mehrheit der Syrer nunmal immer noch für Assad.

    Auch ihnen empfehle ich mal unzensierte Videos und Berichte zu lesen anstatt nur den Massenmedien-Kram.

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    "Diese Einmischung des Westens ist nicht deeskalierend, es hat erst dazu geführt dass mehr Menschen sterben."
    Was ist denn schlimm daran, wenn die Bevölkerungen des Nahen Ostens die Bevölkerungsdichte normalisieren? Dort herrscht Wüstenklima, unter den natürlichen Bedingungen wären diese Gebiete menschenleer. Bei dem vorherrschenden Geburtenüberchuss MUSS es zwangsläufig zu verstärkten Kämpfen um die wenigen Nahrungsquellen kommen.
    Wir müssen sehen, dass diese Konflikte nicht auch auf unsere Staaten übergreifen, und sind deshalb gezwungen, ab und zu Hilfestellung zu leisten.

    "Diese Einmischung des Westens ist nicht deeskalierend, es hat erst dazu geführt dass mehr Menschen sterben."
    Was ist denn schlimm daran, wenn die Bevölkerungen des Nahen Ostens die Bevölkerungsdichte normalisieren? Dort herrscht Wüstenklima, unter den natürlichen Bedingungen wären diese Gebiete menschenleer. Bei dem vorherrschenden Geburtenüberchuss MUSS es zwangsläufig zu verstärkten Kämpfen um die wenigen Nahrungsquellen kommen.
    Wir müssen sehen, dass diese Konflikte nicht auch auf unsere Staaten übergreifen, und sind deshalb gezwungen, ab und zu Hilfestellung zu leisten.

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