Bürgerkrieg: BND befürchtet irakische Zustände in Syrien
Die Opposition ist zersplittert, der Einfluss islamistischer Brigaden wächst: Der Chef des Bundesnachrichtendienstes Schindler warnt vor einer "Irakisierung" Syriens.
© AFP/Getty Images

Mitglieder einer islamistischen Brigade im Osten Syriens
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat vor der Gefahr einer noch größeren Zersplitterung der syrischen Opposition gewarnt. Unter den Kämpfern gegen Baschar al-Assad gebe es "keine Einigung, keine übergreifende Strategie, sondern sehr viel Heterogenität", sagte der BND-Präsident Gerhard Schindler im Deutschlandfunk.
Sollte sich das nicht ändern, ist den Worten Schindlers zufolge zu befürchten, dass es zu einer Art "Irakisierung" des Landes kommt. Im Irak ist die politische Lage auch zehn Jahre nach dem Sturz des früheren Diktators Saddam Hussein instabil. Immer wieder gibt es Anschläge durch Islamisten.
Der BND nimmt an, dass in Syrien etwa 100.000 bewaffnete Aufständische gegen die Armee von Machthaber Assad kämpfen – unter ihnen auch Anhänger dschihadistischer und terroristischer Gruppierungen wie der Al-Nusra-Front. "Wir gehen davon aus, dass es schon einige Tausend dieser dschihadistischen Kämpfer gibt", sagte Schindler.
Islamisten könnten nach Assads Sturz erstarken
Weltweit soll die Al-Nusra-Front, die von den USA als terroristisch eingestuft wird, mehrere Tausend Kämpfer haben. Sie könnte nach einem Sturz des syrischen Regimes an die Macht drängen. "Wir haben hier eine schlagkräftige Organisation mit klarer terroristischer Ausrichtung, und dass die in einem Post-Assad-Regime eine Rolle spielt, das darf man annehmen", sagte der BND-Präsident.
Auch die USA fürchten, dass in Syrien nach einem Kollaps der Regierung von Baschar al-Assad islamistische Milizen die Macht übernehmen könnten. Deshalb erwägen sie, islamistische Aufständische in dem Land mit Drohnen anzugreifen. Der Geheimdienst CIA soll deshalb bereits damit begonnen haben, Informationen über syrische Dschihadisten zu sammeln.
Zudem erwägen die USA ebenso wie Frankreich und Großbritannien, solche Rebellengruppen mit Waffenlieferungen zu stärken, die als gemäßigt gelten. Die Mehrheit der EU-Länder ist aber gegen Waffenlieferungen nach Syrien.
General und Soldaten desertieren aus Assads Armee
Präsident Assad scheint derweil auch in den eigenen Reihen immer mehr Unterstützer zu verlieren. Nach Angaben von Aktivisten sind erneut Mitglieder seiner Armee desertiert, ein General und 20 Soldaten sind auf die Seite der Opposition gewechselt. Der General Mohammed Chaluf sagte in einem von dem Fernsehsender Al Arabiya ausgestrahlten Video, er habe seine Flucht seit längerem geplant. Wer jetzt noch zu dem Regime stehe, müsse starke persönliche Sonderinteressen verfolgen, sagte Chaluf.
Die syrischen Aufständischen kämpfen seit zwei Jahren gegen die Armee von Baschar al-Assad. In dem Bürgerkrieg sind nach UN-Schätzungen bislang mehr als 70.000 Menschen getötet worden.








dass die assad-clique nur auf christen und alawiten setzt und die muslime, wie sie sagen (sind alawiten keine muslime) unterdrückt hätten, ist quatsch und entbehrt jeglicher grundlage.
aufgebaut war und ist das machtgefüge syriens auf grundlage von loyalität und ökonomischen abhängigkeiten, nicht auf grundlage von religionszugehörigkeit.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik und unbelegte Behauptungen. Danke, die Redaktion/jp
Die CIA prüft schon Ziele in Syrien, damit man die terroristischen Rebellen gezielt ausschalten kann.
http://www.latimes.com/ne...
Damit erledigt sich dann das Problem ganz sicher.
Alle Welt weiß es was da los ist .. 17.000 Tote bis jetzt , xxx Tausende in Flüchtlingscamps .
Laut Presse macht Assad seine Chemie Waffen klar .
Ich denke es wäre schon längst was passiert von Europäern und Amerikanern , aber sie wissen das in Syrien ein großer Russische Flottenstützpunkt ist mit jede menge Material was sehr tödlich ist .
Außerdem versorgen die Russen den Assad immer noch mit ihren modernsten Waffen .
Die Crux : der Westen scheut eine Intervention , wenn , müssten sie sich auch mit Putin ( Russen ) anlegen .
Die Folgen wären fatal .
Also ein Pat auf Kosten die eh noch nie was hatten in dem Regime .
Die Menschliche Welt ist sehr , sehr Krank .
Die "fragile Balance" wurde von den Staaten garantiert, die von Lybien und seinem Machthaber am meisten profitierten. Genauso lange genug in Syrien.
Kindersterblichkeit, Bildung usw. wem dienten sie? Den Lybiern sicher nicht, wenn man sich das Land heute anschaut. Sehr glattgebügelte Begriffe und Thesen, die in keinster Weise ein Niederschlag in der Wirklichkeit fanden und finden. Ansonsten wären Syrien und Lybien nicht dort, wo sind und hätten nicht einen so hohen Verlust an Menschenleben zu verzeichnen.
Entziehen Sie sich der aktuellen Auseinandersetzung nicht. Argumentieren Sie selbst, statt Ihre Verbindungen zum Jenseits anzupreisen. Potentiell können alle Träume verwirklicht werden. Es gibt nichts, was an Worten Bestand behält, es sei denn, die Zeit würde aufhören zu verstreichen.
Von was für einem Jenseits bitte habens Sie's?
Scheint mir doch etwas verwirrt dann Ihre Reaktion auf meine Quellenangaben, nicht?
Was ich dazu denke, habe ich im zugehörigen Kommentar schon erwähnt:
auch wenns uns nicht passt, die autokratischen, säkularen Systeme im Nahen Osten und Nordafrika haben der dortigen Bevölkerung vor den "Arabellionen" durchaus Wohlstand und Sicherheit gebracht.
Was dann daraus wurde für die Gesamtbevölkerung als man beschloss, diese nicht mehr als Verhandlungspartner, wenn auch kritisch begleitet, sondern als Feinde zu sehen, die auf Ressourcen sitzen, das nun ist im Irak, in Libyen, in Algerien, bald in Syrien und - im Grunde ähnlich auch in Ex-Jugoslawien zu beobachten:
Bürgerkrieg, Willkür, Attentate, Verfolgung von ehemals in Koexistenz lebenden Bevölkerungsgruppen, Radikalisierung und Erstarkung religiösem Fanatismus.
Übrigens war das auch in Afghanistan zu sehen, bzw. nahm da ja den Ausgang, als die USA meinten, es wäre wichtig, sich in den Krieg dort mit der Sowjetunion durch Bewaffnung der Mudschaheddin einmischen zu wollen, da gehofft wurde, dass damit die Sowjetunion geschwächt würde.
Das Ergebnis ist, dass nun eine ganze Weltregion im Chaos versinkt!
Wenn das gewollt ist, ist das Ausdruck eines sehr zynischen Verhältnisses zu der Universalität der Menschenrechte.
Von was für einem Jenseits bitte habens Sie's?
Scheint mir doch etwas verwirrt dann Ihre Reaktion auf meine Quellenangaben, nicht?
Was ich dazu denke, habe ich im zugehörigen Kommentar schon erwähnt:
auch wenns uns nicht passt, die autokratischen, säkularen Systeme im Nahen Osten und Nordafrika haben der dortigen Bevölkerung vor den "Arabellionen" durchaus Wohlstand und Sicherheit gebracht.
Was dann daraus wurde für die Gesamtbevölkerung als man beschloss, diese nicht mehr als Verhandlungspartner, wenn auch kritisch begleitet, sondern als Feinde zu sehen, die auf Ressourcen sitzen, das nun ist im Irak, in Libyen, in Algerien, bald in Syrien und - im Grunde ähnlich auch in Ex-Jugoslawien zu beobachten:
Bürgerkrieg, Willkür, Attentate, Verfolgung von ehemals in Koexistenz lebenden Bevölkerungsgruppen, Radikalisierung und Erstarkung religiösem Fanatismus.
Übrigens war das auch in Afghanistan zu sehen, bzw. nahm da ja den Ausgang, als die USA meinten, es wäre wichtig, sich in den Krieg dort mit der Sowjetunion durch Bewaffnung der Mudschaheddin einmischen zu wollen, da gehofft wurde, dass damit die Sowjetunion geschwächt würde.
Das Ergebnis ist, dass nun eine ganze Weltregion im Chaos versinkt!
Wenn das gewollt ist, ist das Ausdruck eines sehr zynischen Verhältnisses zu der Universalität der Menschenrechte.
....Präsident Assad scheint derweil auch in den eigenen Reihen immer mehr Unterstützer zu verlieren. Nach Angaben von Aktivisten sind erneut Mitglieder seiner Armee desertiert, ein General und 20 Soldaten sind auf die Seite der Opposition gewechselt."
und feststellt, dass auch die Russen ihre Landsleute längst haben ausfliegen lassen, vgl.
http://de.ria.ru/politics...
kann man nur konstatieren, "die Ratten verlassen das sinkende Schiff".
Höchste Zeit, nächste Woche in Dublin Frankreich und Großbritannien zu unterstützen, Waffen an die gemässigten Kräfte zu liefern, doppelter Effekt, Extremisten gewinnen keinen Einfluss mehr, und Assad wird ins Exil gezwungen.
die gemäßigten kräfte?
Ihre russischen Quellen sagen noch mehr, z.B.:
"UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und sein Syrien-Sonderbeauftragter Lakhdar Brahimi haben am Montag bei einer Beratung unter Beteiligung von ranghohen Beamten der Vereinten Nationen die beiden Seiten des Syrien-Konflikts sowie die äußeren Kräfte wegen Waffenlieferungen kritisiert."
http://de.ria.ru/world/20...
die gemäßigten kräfte?
Ihre russischen Quellen sagen noch mehr, z.B.:
"UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und sein Syrien-Sonderbeauftragter Lakhdar Brahimi haben am Montag bei einer Beratung unter Beteiligung von ranghohen Beamten der Vereinten Nationen die beiden Seiten des Syrien-Konflikts sowie die äußeren Kräfte wegen Waffenlieferungen kritisiert."
http://de.ria.ru/world/20...
Von was für einem Jenseits bitte habens Sie's?
Scheint mir doch etwas verwirrt dann Ihre Reaktion auf meine Quellenangaben, nicht?
Was ich dazu denke, habe ich im zugehörigen Kommentar schon erwähnt:
auch wenns uns nicht passt, die autokratischen, säkularen Systeme im Nahen Osten und Nordafrika haben der dortigen Bevölkerung vor den "Arabellionen" durchaus Wohlstand und Sicherheit gebracht.
Was dann daraus wurde für die Gesamtbevölkerung als man beschloss, diese nicht mehr als Verhandlungspartner, wenn auch kritisch begleitet, sondern als Feinde zu sehen, die auf Ressourcen sitzen, das nun ist im Irak, in Libyen, in Algerien, bald in Syrien und - im Grunde ähnlich auch in Ex-Jugoslawien zu beobachten:
Bürgerkrieg, Willkür, Attentate, Verfolgung von ehemals in Koexistenz lebenden Bevölkerungsgruppen, Radikalisierung und Erstarkung religiösem Fanatismus.
Übrigens war das auch in Afghanistan zu sehen, bzw. nahm da ja den Ausgang, als die USA meinten, es wäre wichtig, sich in den Krieg dort mit der Sowjetunion durch Bewaffnung der Mudschaheddin einmischen zu wollen, da gehofft wurde, dass damit die Sowjetunion geschwächt würde.
Das Ergebnis ist, dass nun eine ganze Weltregion im Chaos versinkt!
Wenn das gewollt ist, ist das Ausdruck eines sehr zynischen Verhältnisses zu der Universalität der Menschenrechte.
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