Bürgerkrieg: USA erwägen Drohnenangriffe gegen syrische Islamisten
In den USA gibt es Überlegungen, mit Militärgewalt in den Syrienkonflikt einzugreifen. Doch nicht das Assad-Regime soll bekämpft werden, sondern Dschihadisten.
©REUTERS/U.S. Air Force/Julianne Showalter

Predator-Drohne der US-Luftwaffe (Archivbild)
Die USA entwickeln einen Plan, um islamistische Aufständische in Syrien mit Drohnen zu bekämpfen. Der US-Geheimdienst CIA habe bereits damit begonnen, Informationen über Dschihadisten in dem Bürgerkriegsland zu sammeln, berichtete die Los Angeles Times unter Berufung auf Regierungskreise. US-Präsident Barack Obama habe aber solchen Drohnenangriffen noch nicht zugestimmt.
Die CIA betreibt ein sogenanntes Terrorbekämpfungszentrum. Dort tragen Agenten Daten über mögliche Opfer von tödlichen Angriffen mit unbemannten US-Flugzeugen zusammen. Einsatzgebiete seien bisher Pakistan und Jemen, doch nun seien mehrere CIA-Offiziere für Syrien abgestellt worden, berichtete die LA Times. Sie sollten Informationen über solche Kämpfer sammeln, die zu einer terroristischen Gefahr werden könnten.
Die USA befürchten, dass in Syrien ähnlich wie in Somalia der Staat kollabieren könnte und unkontrollierbare Milizen die Herrschaft an sich reißen. In dem Land herrscht ein Bürgerkrieg, seit sich Rebellen gegen das Regime von Baschar al-Assad erhoben haben. Die CIA gehe davon aus, dass bereits jetzt zahlreiche Al-Kaida-Anhänger unter den Kämpfern sind.
Die vom Terrorbekämpfungszentrum der CIA gesammelten Informationen könnten auch dann nützlich sein, wenn sich die USA gegen Drohnenangriffe entscheiden würden, schreibt die US-Zeitung. Denn damit könne auch der gemäßigten syrischen Opposition geholfen werden, die Oberhand über die Extremisten zu gewinnen.
Gezielte Tötungen von Terroristen durch Drohnen sind umstritten. Kritiker führen an, dass bei solchen Attacken fast immer auch Unbeteiligte ums Leben kommen. Die UN hatten zuletzt den massiven Einsatz von US-Drohnen in Pakistan als völkerrechtswidrig verurteilt.
Streit in der EU über Waffenlieferungen nach Syrien
Zudem erwägen die USA ebenso wie Frankreich und Großbritannien, als gemäßigt geltende Rebellengruppen mit Waffenlieferungen zu stärken. So sollen sie ihre Position gegenüber den Dschihad-Brigaden verbessern.
Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton äußerte sich gegenüber solchen Plänen zurückhaltend. "Bevor wir darüber entscheiden, müssen wir sehr sorgfältig und so gut wie nur irgend möglich überlegen, was die Folgen sein könnten." Die Mehrheit der EU-Länder ist gegen Waffenlieferungen nach Syrien.
Auch in Deutschland gibt es eine Debatte über Waffenlieferungen an syrische Kämpfer. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte beim Gipfel in Brüssel von "einer ganzen Reihe von Vorbehalten" gesprochen.
CDU will Nato entscheiden lassen
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz, sprach sich dafür aus, in dieser Frage die Nato einzuschalten. Die Nato-Partner müssten prüfen, was Waffenlieferungen an die Rebellen für das Bemühen bedeuteten, mit Russland und China eine gemeinsame Position zu Syrien zu finden und Assad zu isolieren, gab der CDU-Politiker in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu bedenken.
Auch die FDP gab sich zögerlich. Solche Waffenlieferungen kämen nur in Betracht, "wenn wir sicher sein können, dass sie in den richtigen Händen landen", sagte der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Stinner, der Zeitung. Aus Sicht von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bleibe diese Frage "eine schwierige Abwägungsentscheidung".
Die Opposition ist klar dagegen. SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich sagte: "Wir Deutschen sollten aber bei unserer Linie bleiben und keine Waffen nach Syrien liefern." Auch der Grünen-Politiker Omid Nouripour äußerte sich ablehnend.
Assad-Regime setzt verstärkt Streubomben ein
Das syrische Militär setzt unterdessen offenbar verstärkt die international geächteten Streubomben ein, teilte Human Rights Watch mit. Die Waffen detonierten zunehmend auch in Wohngebieten, was zu einer wachsenden Zahl ziviler Opfer führe. In den vergangenen sechs Monaten seien landesweit an mindestens 119 Orten rund 150 Streubomben abgeworfen worden.
Die Waffen werden von vielen Staaten geächtet, weil vor allem Zivilisten durch sie sterben. Zudem explodieren nicht alle Teile der Streubomben sofort. Noch scharfe Kleinbomben stellen auch lange nach dem Ende eines Konflikts eine Gefahr dar.








... dann wäre es deutlich dunkler auf der Welt und gerade wir Europäer hätten nichts mehr zu Lachen. Ich finde es schon beeindrucken, wie effektiv Amerika weltweit mit Drohnen für Sicherheit und Freiheit sorgen kann. Und das bei erstraunlich wenigen Kollateralschäden.
Traurig hingegen, dass Amerika allein sich verantwortlich zu fdühlen scheint. Ich würde mir wünschen, dass die Europäer ebenfalls mitmischen würden. Gute Drohnen können wir garantiert auch bauen.
Aber nein, wir lassen lieber andere die Drecksarbeit machen. Das beschämt mich.
aber einen derartig ignoranten Kommentar liest man wirklich selten.
Sie haben natürlich keine Ahnung wie es ist, wenn ihre eigenen Landsleute, Frauen, Kinder und Unschuldige, durch Drohnen getötet werden.
Sie sitzen ja in Ihrem feinen Wohnzimmer, in dem Sie sicher sind und es sich leisten können, über die katastrophale US-Außenpolitik zu schwärmen.
Ist doch schön, dass sie so pingelig Listen über potentielle Opfer dieser Angriffe führen. Wer braucht schon eine nervige Strafverfolgung und ein Gericht, wenn man es auch in wenigen Minuten via Joystick erledigen kann.
Zwei Fragen habe ich jedoch:
Ist es den Amis bewusst, dass diejenigen, die Attentate auf potentielle Attentäter ausführen, ebenfalls Attentäter sind?
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche. Danke, die Redaktion/au
„Zwei Fragen habe ich jedoch:
Ist es den Amis bewusst, dass diejenigen, die Attentate auf potentielle Attentäter ausführen, ebenfalls Attentäter sind?“
Wenn also „Attentäter“ (wie Sie die Amerikaner bezeichnen) Attentate auf potentielle Attentäter ausführen, dann sind sie selbst Attentäter. Gemäß dieser Logik darf man also potentielle Attentäter schlichtweg nicht mehr eliminieren, sondern man muss sie gewähren lassen, egal wie viele Menschen die Attentäter durch ihre menschenverachtenden Attentate umbringen. Einen Stuhlkreis bilden und gemeinsam mit den potentiellen Attentätern ein ergebnisoffenes versöhnliches Gespräch führen halten Sie wahrscheinlich für gerechter.
Ihre Logik überzeugt mich keineswegs, da halte ich es lieber mit Edmund Burke (1729 – 1797) Staatsmann, irischer Philosoph
„Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“
das ist in der Tat zutreffend.
Allerdings steht die USA, was Al Kaida-artigen Terrorismus angeht, nicht mehr allein (oder mit wenigen "Willigen") da.
Durch das Aufbrechen der Syrischen Front ist nunmehr auch der Iran und sein machtpolitischer Besitzstand bis Beirut: in das Fadenkreuz von jihadistischen Terroristen geraten.
Sowohl für Teheran, als auch für sunnitische Macht-Aktivisten steht die jeweils andere Seite: mit uns im Bunde, was sie "islamisch" betrachtet: vollkommen disqualifiziere.
Konflikt-logisch sind wir aus dem Schneider. Zu uns kommt man jetzt, um Panzer zu kaufen und dass wir die andere Seite Gunst entziehen mögen.
Wir sind plötzlich die Umworbenen.
Für moralisch bedachte Betrachter hat die Nachricht von einem solchen unerwarteten (wirklich ?) Umschwung freilich eine böse Kehrseite:
Viele Muslime erscheinen kaum noch darin aufhaltbar: sich gegenseitig umzubringen.
"Jihad" ist erklärt: aber gegeneinander. Für beide Seiten sind: (PR-technisch) wir schuld, aber nur, weil wir mit den Anderen im Bunde stünden; verdeckt natürlich.
Man sollte nur mal die Beiträge 9, 12 und 19 gegeneinander lesen.
Jede Fortführung des "Krieges gegen den Terrorismus" wäre jetzt vonseiten des Westens eine Parteinahme in einem Konflikt, der nicht der unsere ist und bei dem es nicht (mehr - primär) gegen uns geht.
Und da ist doch wohl eher Besonnenheit und ein kühler Kopf gefragt und keineswegs: "business als usual".
Welche Sicherheit bitte? Es gibt mehr terroristische Bewegungen, als je zuvor? Die Radikalisierung breiterer Massen wird stets mit den Kriegen der USA legitimiert?
Und eins nicht zu vergessen. Wer profitierte am meisten von den Heldentaten der mutigen US-Armee? Das Offensichtliche muss nicht immer das Falsche sein ;)
Offensichtlich die USA. Welch ein verzerrtes Weltbild!
Ohne die USA "wäre es deutlich dunkler auf der Welt"??
Nur ein Gegenbeispiel, ausgewählt anlässlich eines bevorstehenden Jahrestages und um Ihr WeltBILD von "Amerika" zurechtzurücken:
An Nine/Eleven, also dem 11.09.2013 jährt sich zum 40.mal der vom faschistischen General Pinochet mit Hilfe den USA (wahrscheinlich gar durch sie iniziiert) "erfolgreich" gegen die mit großer demokratischer Mehrheit gewählte Präsidentschaft und Regierung und die Gesellschaft des souveränen Chile. Eines Staates, der, was Demokratie (und wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung) betrifft, bis dahin zu den mustergültigsten Staaten Lateinamerikas gehört hatte.
Das war bei weitem nicht der erste und bei weitem nicht der letzte Fall, wo unter maßgeblicher Beteiligung der USA aus wirtschaftlichen Hegemonial-Interessen Demokratien blutig durch Diktaturen ersetzt wurden. Argentinien wird ja als einer der weiteren Fälle im Zusammenhang mit der Papstwahl gerade wieder iin Erinnerung gerufen.
Nur so viel am Rande als Beispiel vieler US-amerikanischen "Aufhellungen der Welt" (um bei Ihrem Bild zu bleiben) seit dem Koreakrieg.
Und weil es schon so dunkel ist trotz der Drohnenblitze kann man auch nicht richtig sehen. Das ist verständlich, aber warum man wegen des Halbdunkel nicht richtig denken kann, verstehe ich nicht.
"As we continue our coverage of the second anniversary of the Syrian uprising, freelance foreign correspondent Reese Erlich joins us to discuss Saudi Arabia’s involvement in the Syrian conflict. Two years after leading a Gulf intervention force to crush the protests in Bahrain, Saudi Arabia is playing an increasing role in Syria, allowing the supply of arms and even the infiltration of militants to help the rebels’ fight. Erlich, who has just returned after 10 days in Saudi Arabia and Bahrain, says the Saudi monarchy is involved in arming "the most ultraconservative, ultrareligious" Syrian rebel groups in the hopes that a pro-Saudi government will emerge."
http://www.democracynow.o...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/au
Ein Kommentator, der nicht zwischen den USA und Amerika unterscheiden kann (und das anhaltend) und innerhalb von dreieinhalb Stunden 14 Empfehlungen von Lesern dazu, die das offenbar auch nicht können: das zeigt, wie gering die geografische und politische Wahrnehmungsfähigkeit und wie gering entsprechend die Zielgenauigkeit von Analyse und Urteilsfähigkeit bei vielen Kommentatoren ist.
Das mag ein Symbol dafür sein, wie grob fahrlässig auch die mangelnde Zielgenauigkeit beim Einsatz von Drohnen wäre.
Da schüttelt es mich "No-Cloud", dass es Sie "beschämt", "dass andere die Drecksarbeit machen".
Es wird offenbar nicht eine "Drecksarbeit", weil sie schwierig oder unangenehm oder dem, der dazu aufruft, moralisch zumindest zweifelhaft wäre, sondern eine blutige Drecksarbeit, weil mit unschuldigen Opfern in hoher Zahl schon aufgrund der mangelnden Übersicht, Urteilskraft und Zielgenauigkeit seitens der verantwortlich Auslösenden zu rechnen ist.
Cyberwar ist nur hier als Planspiel unter eingeschränkter Wahrnehmung unblutig und scheinbar gerecht.
zu beurteilen, ob das ständige militärische Einmischen der USA überhaupt irgendeinen positiven Effekt hat?
ich schliesse mich den Reaktionen auf diesen total dümmlichen Kommentar an - zum einen versteht der Autor den Unterschied zwischen Amerkika und USA nicht, zum andern wird in ignoranter Weise vergessen wieviel Elend und Leid die USA (nicht Amerika) auf die Voelker in Vietnam, Korea, Afghanistan, Irak und nicht zuletzt auch Deutschland gebracht hat.
Und mit welchem Recht eigentlich kann ein Land mit Kampfgeräten in ein anderes souveränes Land eingreifen und nach Belieben Leute killen ?
Das ist KRIEG, nichts anderes. Und Syrien hätte dann das Recht die USA anzugreifen. Was sie ja leider nicht koennen da wie immer gilt ´- die Macht haben die Gewehre.
scheinen Lücken zu haben. Wer hat denn Al Quaida ausgebildet und unterstützt? Das waren die Saudi`s und die USA. Nur zu ihrer Kenntnis.
Wer besetzt denn militärisch andere Staaten und führt völkerrechtswidrige Aktionen wie Folter, krieg gegen den Irak auf Lügen begründet etc. durch.
Wer hat denn Top- Diktaturen wie Pinochet, Mubarak, Baby Doc etc. unterstützt? Wer hat bitte der NATO den Krieg erklärt?
Falls Sie es nicht wissen sollten: Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und keine Privatarmee der USA, die für die Besatzungspolitik der USA die Drecksarbeit macht.
Wer ignoriert die UN wie im Fall Irak, wer beteiligt sich nicht an den Genfer Konventionen, wer mißqachtet die UN Charta, wer mißachtet die Souveränität anderer Staaten?
Soll ich weitere Fakten aufzählen?
Sie sollten Ihre Informationsquellen erweitern. Medien und Hollywood, in denen die USA immer die Retter der Welt sind reichen für ein Weltbild das die Realität zeigt nicht aus,
Tipp: Lesen Sie einmal Bücher.
Genialer Kommentar, könnte glatt von mit stammen. Glückwunsch!
...auf den [...] Befürworter von Drohnenangriffen ("Drecksarbeit").
Chapeau!
Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/jp
aber einen derartig ignoranten Kommentar liest man wirklich selten.
Sie haben natürlich keine Ahnung wie es ist, wenn ihre eigenen Landsleute, Frauen, Kinder und Unschuldige, durch Drohnen getötet werden.
Sie sitzen ja in Ihrem feinen Wohnzimmer, in dem Sie sicher sind und es sich leisten können, über die katastrophale US-Außenpolitik zu schwärmen.
Ist doch schön, dass sie so pingelig Listen über potentielle Opfer dieser Angriffe führen. Wer braucht schon eine nervige Strafverfolgung und ein Gericht, wenn man es auch in wenigen Minuten via Joystick erledigen kann.
Zwei Fragen habe ich jedoch:
Ist es den Amis bewusst, dass diejenigen, die Attentate auf potentielle Attentäter ausführen, ebenfalls Attentäter sind?
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche. Danke, die Redaktion/au
„Zwei Fragen habe ich jedoch:
Ist es den Amis bewusst, dass diejenigen, die Attentate auf potentielle Attentäter ausführen, ebenfalls Attentäter sind?“
Wenn also „Attentäter“ (wie Sie die Amerikaner bezeichnen) Attentate auf potentielle Attentäter ausführen, dann sind sie selbst Attentäter. Gemäß dieser Logik darf man also potentielle Attentäter schlichtweg nicht mehr eliminieren, sondern man muss sie gewähren lassen, egal wie viele Menschen die Attentäter durch ihre menschenverachtenden Attentate umbringen. Einen Stuhlkreis bilden und gemeinsam mit den potentiellen Attentätern ein ergebnisoffenes versöhnliches Gespräch führen halten Sie wahrscheinlich für gerechter.
Ihre Logik überzeugt mich keineswegs, da halte ich es lieber mit Edmund Burke (1729 – 1797) Staatsmann, irischer Philosoph
„Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“
das ist in der Tat zutreffend.
Allerdings steht die USA, was Al Kaida-artigen Terrorismus angeht, nicht mehr allein (oder mit wenigen "Willigen") da.
Durch das Aufbrechen der Syrischen Front ist nunmehr auch der Iran und sein machtpolitischer Besitzstand bis Beirut: in das Fadenkreuz von jihadistischen Terroristen geraten.
Sowohl für Teheran, als auch für sunnitische Macht-Aktivisten steht die jeweils andere Seite: mit uns im Bunde, was sie "islamisch" betrachtet: vollkommen disqualifiziere.
Konflikt-logisch sind wir aus dem Schneider. Zu uns kommt man jetzt, um Panzer zu kaufen und dass wir die andere Seite Gunst entziehen mögen.
Wir sind plötzlich die Umworbenen.
Für moralisch bedachte Betrachter hat die Nachricht von einem solchen unerwarteten (wirklich ?) Umschwung freilich eine böse Kehrseite:
Viele Muslime erscheinen kaum noch darin aufhaltbar: sich gegenseitig umzubringen.
"Jihad" ist erklärt: aber gegeneinander. Für beide Seiten sind: (PR-technisch) wir schuld, aber nur, weil wir mit den Anderen im Bunde stünden; verdeckt natürlich.
Man sollte nur mal die Beiträge 9, 12 und 19 gegeneinander lesen.
Jede Fortführung des "Krieges gegen den Terrorismus" wäre jetzt vonseiten des Westens eine Parteinahme in einem Konflikt, der nicht der unsere ist und bei dem es nicht (mehr - primär) gegen uns geht.
Und da ist doch wohl eher Besonnenheit und ein kühler Kopf gefragt und keineswegs: "business als usual".
Welche Sicherheit bitte? Es gibt mehr terroristische Bewegungen, als je zuvor? Die Radikalisierung breiterer Massen wird stets mit den Kriegen der USA legitimiert?
Und eins nicht zu vergessen. Wer profitierte am meisten von den Heldentaten der mutigen US-Armee? Das Offensichtliche muss nicht immer das Falsche sein ;)
Offensichtlich die USA. Welch ein verzerrtes Weltbild!
Ohne die USA "wäre es deutlich dunkler auf der Welt"??
Nur ein Gegenbeispiel, ausgewählt anlässlich eines bevorstehenden Jahrestages und um Ihr WeltBILD von "Amerika" zurechtzurücken:
An Nine/Eleven, also dem 11.09.2013 jährt sich zum 40.mal der vom faschistischen General Pinochet mit Hilfe den USA (wahrscheinlich gar durch sie iniziiert) "erfolgreich" gegen die mit großer demokratischer Mehrheit gewählte Präsidentschaft und Regierung und die Gesellschaft des souveränen Chile. Eines Staates, der, was Demokratie (und wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung) betrifft, bis dahin zu den mustergültigsten Staaten Lateinamerikas gehört hatte.
Das war bei weitem nicht der erste und bei weitem nicht der letzte Fall, wo unter maßgeblicher Beteiligung der USA aus wirtschaftlichen Hegemonial-Interessen Demokratien blutig durch Diktaturen ersetzt wurden. Argentinien wird ja als einer der weiteren Fälle im Zusammenhang mit der Papstwahl gerade wieder iin Erinnerung gerufen.
Nur so viel am Rande als Beispiel vieler US-amerikanischen "Aufhellungen der Welt" (um bei Ihrem Bild zu bleiben) seit dem Koreakrieg.
Und weil es schon so dunkel ist trotz der Drohnenblitze kann man auch nicht richtig sehen. Das ist verständlich, aber warum man wegen des Halbdunkel nicht richtig denken kann, verstehe ich nicht.
"As we continue our coverage of the second anniversary of the Syrian uprising, freelance foreign correspondent Reese Erlich joins us to discuss Saudi Arabia’s involvement in the Syrian conflict. Two years after leading a Gulf intervention force to crush the protests in Bahrain, Saudi Arabia is playing an increasing role in Syria, allowing the supply of arms and even the infiltration of militants to help the rebels’ fight. Erlich, who has just returned after 10 days in Saudi Arabia and Bahrain, says the Saudi monarchy is involved in arming "the most ultraconservative, ultrareligious" Syrian rebel groups in the hopes that a pro-Saudi government will emerge."
http://www.democracynow.o...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/au
Ein Kommentator, der nicht zwischen den USA und Amerika unterscheiden kann (und das anhaltend) und innerhalb von dreieinhalb Stunden 14 Empfehlungen von Lesern dazu, die das offenbar auch nicht können: das zeigt, wie gering die geografische und politische Wahrnehmungsfähigkeit und wie gering entsprechend die Zielgenauigkeit von Analyse und Urteilsfähigkeit bei vielen Kommentatoren ist.
Das mag ein Symbol dafür sein, wie grob fahrlässig auch die mangelnde Zielgenauigkeit beim Einsatz von Drohnen wäre.
Da schüttelt es mich "No-Cloud", dass es Sie "beschämt", "dass andere die Drecksarbeit machen".
Es wird offenbar nicht eine "Drecksarbeit", weil sie schwierig oder unangenehm oder dem, der dazu aufruft, moralisch zumindest zweifelhaft wäre, sondern eine blutige Drecksarbeit, weil mit unschuldigen Opfern in hoher Zahl schon aufgrund der mangelnden Übersicht, Urteilskraft und Zielgenauigkeit seitens der verantwortlich Auslösenden zu rechnen ist.
Cyberwar ist nur hier als Planspiel unter eingeschränkter Wahrnehmung unblutig und scheinbar gerecht.
zu beurteilen, ob das ständige militärische Einmischen der USA überhaupt irgendeinen positiven Effekt hat?
ich schliesse mich den Reaktionen auf diesen total dümmlichen Kommentar an - zum einen versteht der Autor den Unterschied zwischen Amerkika und USA nicht, zum andern wird in ignoranter Weise vergessen wieviel Elend und Leid die USA (nicht Amerika) auf die Voelker in Vietnam, Korea, Afghanistan, Irak und nicht zuletzt auch Deutschland gebracht hat.
Und mit welchem Recht eigentlich kann ein Land mit Kampfgeräten in ein anderes souveränes Land eingreifen und nach Belieben Leute killen ?
Das ist KRIEG, nichts anderes. Und Syrien hätte dann das Recht die USA anzugreifen. Was sie ja leider nicht koennen da wie immer gilt ´- die Macht haben die Gewehre.
scheinen Lücken zu haben. Wer hat denn Al Quaida ausgebildet und unterstützt? Das waren die Saudi`s und die USA. Nur zu ihrer Kenntnis.
Wer besetzt denn militärisch andere Staaten und führt völkerrechtswidrige Aktionen wie Folter, krieg gegen den Irak auf Lügen begründet etc. durch.
Wer hat denn Top- Diktaturen wie Pinochet, Mubarak, Baby Doc etc. unterstützt? Wer hat bitte der NATO den Krieg erklärt?
Falls Sie es nicht wissen sollten: Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und keine Privatarmee der USA, die für die Besatzungspolitik der USA die Drecksarbeit macht.
Wer ignoriert die UN wie im Fall Irak, wer beteiligt sich nicht an den Genfer Konventionen, wer mißqachtet die UN Charta, wer mißachtet die Souveränität anderer Staaten?
Soll ich weitere Fakten aufzählen?
Sie sollten Ihre Informationsquellen erweitern. Medien und Hollywood, in denen die USA immer die Retter der Welt sind reichen für ein Weltbild das die Realität zeigt nicht aus,
Tipp: Lesen Sie einmal Bücher.
Genialer Kommentar, könnte glatt von mit stammen. Glückwunsch!
...auf den [...] Befürworter von Drohnenangriffen ("Drecksarbeit").
Chapeau!
Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/jp
der blanke Irrsinn
Man kann ja zum Konflikt in Syrien und der besten Beteiligung oder Nichtbeteiligung durch den Rest der Welt denken was man will. Aber sporadische gezielte Tötungen durch Drohnen zusammen mit ominösen Waffenlieferungen an diverse "gemäßigte" Gruppierungen in einen Kessel aus Bürgerkrieg, Islamismus und Gewalt ist das sprichwörtliche Zündeln am Pulverfass. Die Situation in Syrien ist für uns eine komplette Zwickmühle, da jede Möglichkeit des Handelns entweder aus moralischer oder strategischer Sicht verboten wird.
Zu Waffenlieferungen: Da Waffen sich im Gegensatz zu jungen Gänsen nur äußert schlecht auf Menschen prägen lassen, ist die Sicherheit über den Verbleib von äußert bewegbaren Gegenständen pure Augenwischerei. Irgendwann sollte man einfach mal die Finger von der ganzen Sache lassen, sich zurücklehnen und einfach mal schauen was passiert. So traurig wie die ganze Sache eben ist.
Syrien ist abhängig. Assad ist abhängig. Die Aufständigen sind es und die Abhängigkeit basiert auf Geld. Hätten die Waffenlieferer beider Seiten es gewollt, der Konflikt hätte nie eskalieren können und noch immer gibt es die Möglichkeit diesen Krieg einzudämmen, in dem keine Waffen mehr geliefert werden und erst dann wieder Geld fließt, wenn beide Seiten sich wirklich zu einem Waffenstillstand bekennen auf dessen Basis man dann weitere Entscheidungen treffen kann.
Man kann nicht einfach zusehen, denn dann regiert das Chaos und der Krieg auf Jahre hin. Das einfachste wäre schon immer gewesen den Geldfluß an politische Forderungen zu knüpfen und unmissverständlich klarzumachen, dass nur eine diplomatische Lösung in Frage kommt.
Syrien ist abhängig. Assad ist abhängig. Die Aufständigen sind es und die Abhängigkeit basiert auf Geld. Hätten die Waffenlieferer beider Seiten es gewollt, der Konflikt hätte nie eskalieren können und noch immer gibt es die Möglichkeit diesen Krieg einzudämmen, in dem keine Waffen mehr geliefert werden und erst dann wieder Geld fließt, wenn beide Seiten sich wirklich zu einem Waffenstillstand bekennen auf dessen Basis man dann weitere Entscheidungen treffen kann.
Man kann nicht einfach zusehen, denn dann regiert das Chaos und der Krieg auf Jahre hin. Das einfachste wäre schon immer gewesen den Geldfluß an politische Forderungen zu knüpfen und unmissverständlich klarzumachen, dass nur eine diplomatische Lösung in Frage kommt.
Ich habe hier heute Morgen erst einen Artikel darüber gelesen, dass die UN den Drohneneinsatz als völkerrechtswidrig einstuft. Für einen kurzen Augenblick hätte man die Hoffnung haben können, dass dieser Wahnsinn bald ein Ende hat. Und nun dieser Artikel... Brillant!
kann der Unbeteiligte ruhig Assad heißen.
" ... überlegen, was die Folgen sein könnten "
Auch in Syrien funktioniert das GPS der siegreichen US Truppen.
Man kann solche Waffen örtlich, zeitlich oder sonstwie beschränken.
Beschränkt ist die Denkweise mancher Politiker. Wenn die Politik noch ein paar Jahre abwartet, dann ist der Krieg auch vorbei, weil es dann keine Menschen mehr gibt in Syrien.
Im Irak und Afganistan wurden die US Truppen ganz schnell aktiv.
In Yugoslawien wurde auch viel zu lange gezögert.
die Massaker dort haben keinen Interessiert, die Interventionsgründe waren wie immer anderer Natur. Und Anschläge im Ausland durch Drohnen sind nichts anderes als Mordanschläge, es ist völlig egal auf wen diese abzielen auch gegen Terroristen sind diese mit nichts zu rechtfertigen, derartiges Verhalten ist verbrecherisch.
die Massaker dort haben keinen Interessiert, die Interventionsgründe waren wie immer anderer Natur. Und Anschläge im Ausland durch Drohnen sind nichts anderes als Mordanschläge, es ist völlig egal auf wen diese abzielen auch gegen Terroristen sind diese mit nichts zu rechtfertigen, derartiges Verhalten ist verbrecherisch.
"Und nächste Woche Bomben auf Damaskus?
Die Intervention in Libyen schafft falsche Erwartungen, desavouiert die UN und beschädigt das Völkerrecht."
http://www.zeit.de/2011/1...
"Charta der Vereinten Nationen
vom 26. Juni 1945
PRÄAMBEL
WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN, ENTSCHLOSSEN,
Die kommenden Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsägliches Leid über die Menschheit gebracht hat, .....
4. Alle Mitglieder enthalten sich in ihren internationalen Beziehungen der Drohung mit Gewalt oder der Gewaltanwendung, die gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit irgendeines Staates gerichtet oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist.
Unterzeichnet haben als Gründungsmitglieder:
Ägypten, Äthiopien, Argentinien, Australien, Belorussische SSR, Belgien, Bolivien, Brasilien, Chile, Republik China, Costa Rica, Dänemark, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Haiti, Honduras, Indien, Irak, Iran, Jugoslawien, Kanada, Kolumbien, Kuba, Libanon, Liberia, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Norwegen, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Saudi-Arabien, Sowjetunion, Südafrika, Syrien, Tschechoslowakei, Türkei, Ukrainische SSR, Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Uruguay und Venezuela."
http://www.staatsvertraeg...
aber einen derartig ignoranten Kommentar liest man wirklich selten.
Sie haben natürlich keine Ahnung wie es ist, wenn ihre eigenen Landsleute, Frauen, Kinder und Unschuldige, durch Drohnen getötet werden.
Sie sitzen ja in Ihrem feinen Wohnzimmer, in dem Sie sicher sind und es sich leisten können, über die katastrophale US-Außenpolitik zu schwärmen.
Ich glaube in den meisten Dingen haben sie schon recht aber ich finde ein bisschen hat er schon Recht. Ich meine man stelle sich vor es gäbe keine USA. Ich will nicht sagen dass dann alles besser wäre aber ich glaube zum jetztigen Zeitpunkt kann man sie nicht entbehren obgleich der Drohnen Einsatzt meiner Meinung nach SEHR contra-produktiv wäre
Ich glaube in den meisten Dingen haben sie schon recht aber ich finde ein bisschen hat er schon Recht. Ich meine man stelle sich vor es gäbe keine USA. Ich will nicht sagen dass dann alles besser wäre aber ich glaube zum jetztigen Zeitpunkt kann man sie nicht entbehren obgleich der Drohnen Einsatzt meiner Meinung nach SEHR contra-produktiv wäre
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