AtomkonfliktUSA verstärken Raketenabwehr gegen Nordkorea

Seit der Ausweitung der UN-Sanktionen kommen fast täglich neue Drohungen aus Nordkorea. Die USA reagieren mit zusätzlichen Abwehrraketen in Alaska, Kalifornien und Japan.

Nach den jüngsten Angriffsdrohungen aus Nordkorea verstärken die USA ihre Raketenabwehr an der Westküste. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel teilte mit, dass dazu in den USA bis Ende 2017 zusätzlich 14 bodengestützte Abwehrraketen aufgestellt werden sollen. Außerdem werde nach einer Vereinbarung mit Tokio ein zweites Radarsystem in Japan stationiert. Wie Hagel weiter sagte, haben die USA China über diese Schritte informiert. Der Pentagonchef erwähnte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die zugespitzte Lage im Konflikt mit Nordkorea, aber auch den Dauerkonflikt mit dem Iran um dessen Atomprogramm.

Bisher haben die USA 30 Abfangsysteme an der Westküste stationiert, davon 4 in Kalifornien und 26 in Alaska. Die zusätzlichen Abwehrraketen sind für Alaska vorgesehen. Die Verstärkung koste eine Milliarde US-Dollar (760 Millionen Euro). Obama kehrt damit zu einem Ziel seines Vorgängers George W. Bush zurück, der an der Westküste insgesamt 44 solcher Raketen geplant hatte. Hagel kündigte an, man werde zudem neue Stützpunkte für weitere Abwehrraketen auch an der Ostküste der USA prüfen.

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Nordkorea feuerte nach der Aufkündigung des Jahrzehnte alten Waffenstillstandsabkommens mit Südkorea laut Medien zwei Testraketen mit kurzer Reichweite ab. Es habe sich vermutlich um Raketen des Typs Kn-02 gehandelt, die schätzungsweise 120 Kilometer weit fliegen können, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Militärs. Die Raketen seien an der Ostküste vermutlich bei Truppenübungen abgeschossen worden. Die Tests dienten offenbar dem Ziel, die Technologie der Raketen zu verbessern.

Nordkorea testet regelmäßig Raketen mit kurzer Reichweite. Die jüngsten Tests könnten jedoch nach Meinung von Militärs auch eine Reaktion auf die laufenden südkoreanisch-amerikanischen Truppenübungen in Südkorea sein, meldete Yonhap.

Nordkorea hatte zuletzt verkündet, den Waffenstillstand von 1953 zur Beendigung des Korea-Kriegs sowie sämtliche Entspannungsabkommen mit Südkorea nicht mehr anzuerkennen. Pjöngjang reagierte damit auf die Ausweitung von UN-Sanktionen und auf die Militärübungen in Südkorea. Die UN hatten die Sanktionen wegen des nordkoreanischen Atomtests vom 12. Februar verhängt.

Zudem machte Nordkorea die USA und Südkorea indirekt für angebliche Cyberangriffe auf seine Computernetzwerke verantwortlich. Staatliche Internetserver seien intensiven Attacken ausgesetzt gewesen, berichtete die offizielle nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA.

 
Leser-Kommentare
  1. und Angst verbreiten, führt zu katastrophalen Folgen, wie man sieht.
    Eine davon ist ein aufrüsten von " sog. Abwehrraketen"
    auf beiden Seiten.
    Irrationales Handeln wie wir immer wieder in der Vergangenheit gesehen
    und heute weitergeführt wird. ( Kinder in den Krieg schicken, Selbstmordattentäter, Atombombenabwurf Hiroshima, Völkermord....
    Es gibt andere Lösungen!

    3 Leser-Empfehlungen
  2. 2. [...]

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

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    Entfernt. Bitte achten Sie auf ein Mindestmaß an Sachlichkeit. Die Redaktion/ls

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  3. [...]
    Trennung
    -
    Die Raketenabwehr der Amerikaner stellt kein Problem für das globale nukleare Gleichgewicht dar, da sowohl Russen als auch Chinesen die Raketenabwehr einfach mit der puren Anzahl ihrer ICBMs in die Knie zwingen könnten.
    Nordkorea als ernst zu nehmenden Verhandlungspartner wahrzunehmen ist ein Fehler. Das sollte man spätestens nach den neuesten Drohungen eines nuklearen "Erst"schlags festgestellt haben. Die Nordkoreanische Führung ist wie ein trotziges Kind. Das einzige was da hilft ist Konsequenz und die Versicherung für die nordkoreanische Führung, dass nach Ausbruch eines atomaren Konflikts ihre "Dynastie" ausgelöscht und ihr Land zu einem Parkplatz wird.

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    4 Leser-Empfehlungen
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    Ihr Kommentar ist selbst bei mehrmaligem Durchlesen völlig unverständlich und auch wenn Sie den Kim nicht mögen, gewöhen Sie sich auch an Kim Jong Hanna, Dul, Set, Net usw. Nach den großen Lachaktionen über die 'rückständige' Raketentechnologie Nordkoreas und steinzeitlichen Nuklearsprenköpfe werden die Verunsicherten Saten von Amerika aber gehörig nervös. Kim gelingt es auf simple Weise eine Dorne in der amerikanischen Rippe zu sein, die immer dann besonders schmerzt wenn Herr Raubritter wieder mal gen China losziehen.USA brauchen schleunigst Nachhilfe in Kriegsführung, das waren ja bisher alles hanebüchene Feldzüge. Außer Spesen, Berge an zivilen Opfern und frischen neuen Feinden ist da selten was bei rumgekommen.

    Ihr Kommentar ist selbst bei mehrmaligem Durchlesen völlig unverständlich und auch wenn Sie den Kim nicht mögen, gewöhen Sie sich auch an Kim Jong Hanna, Dul, Set, Net usw. Nach den großen Lachaktionen über die 'rückständige' Raketentechnologie Nordkoreas und steinzeitlichen Nuklearsprenköpfe werden die Verunsicherten Saten von Amerika aber gehörig nervös. Kim gelingt es auf simple Weise eine Dorne in der amerikanischen Rippe zu sein, die immer dann besonders schmerzt wenn Herr Raubritter wieder mal gen China losziehen.USA brauchen schleunigst Nachhilfe in Kriegsführung, das waren ja bisher alles hanebüchene Feldzüge. Außer Spesen, Berge an zivilen Opfern und frischen neuen Feinden ist da selten was bei rumgekommen.

  4. 4. [...]

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  5. 5. ? ? ?

    Ihr Kommentar ist selbst bei mehrmaligem Durchlesen völlig unverständlich und auch wenn Sie den Kim nicht mögen, gewöhen Sie sich auch an Kim Jong Hanna, Dul, Set, Net usw. Nach den großen Lachaktionen über die 'rückständige' Raketentechnologie Nordkoreas und steinzeitlichen Nuklearsprenköpfe werden die Verunsicherten Saten von Amerika aber gehörig nervös. Kim gelingt es auf simple Weise eine Dorne in der amerikanischen Rippe zu sein, die immer dann besonders schmerzt wenn Herr Raubritter wieder mal gen China losziehen.USA brauchen schleunigst Nachhilfe in Kriegsführung, das waren ja bisher alles hanebüchene Feldzüge. Außer Spesen, Berge an zivilen Opfern und frischen neuen Feinden ist da selten was bei rumgekommen.

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    Wenn mein Kommentar so unverständlich ist tut mir das natürlich leid.
    -
    Trennung
    -
    Natürlich ist die nordkoreanische Waffentechnologie der Technologie von China, USA und Russland weit unterlegen. Aber: Gerade in unserer deutschen "Sicherheitsgesellschaft" sollte verständlich werden, dass man das Risiko, dass es eine nk Rakte doch wider erwarten schafft den Pazifik zu überqueren, nicht so einfach ignorieren kann. Denn auch wenn die Genauigkeit der Rakete um 50 km daneben liegt, bin ich mir ziemlich sicher, dass man nicht erfreut wäre, wenn es statt der Großstadt die Vororte pulverisiert.

    Wenn mein Kommentar so unverständlich ist tut mir das natürlich leid.
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    Natürlich ist die nordkoreanische Waffentechnologie der Technologie von China, USA und Russland weit unterlegen. Aber: Gerade in unserer deutschen "Sicherheitsgesellschaft" sollte verständlich werden, dass man das Risiko, dass es eine nk Rakte doch wider erwarten schafft den Pazifik zu überqueren, nicht so einfach ignorieren kann. Denn auch wenn die Genauigkeit der Rakete um 50 km daneben liegt, bin ich mir ziemlich sicher, dass man nicht erfreut wäre, wenn es statt der Großstadt die Vororte pulverisiert.

  6. 6. [...]

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    • Netiew
    • 16.03.2013 um 10:19 Uhr

    dass es diese Irren in Teheran und in Pjöngjang gibt, dachte sich die Rüstungsindustrie welchen Landes?

    Eine Leser-Empfehlung
  7. 8. [...]

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