Bei einem Bombenanschlag im Westen der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Sicherheitskräften und Ärzten wurden außerdem Dutzende verletzt.

Ein Selbstmordattentäter habe sich am späten Donnerstagabend in einem Café im zweiten Stock eines kleinen Einkaufszentrums in die Luft gesprengt, berichtet der Sender Al-Jazeera. Das Café wird vor allem von jungen Männern besucht, unter den Toten waren den Angaben zufolge auch drei Kinder.

Der Anschlag ereignete sich in dem überwiegend von Sunniten bewohnten Stadtteil Amarija. Im Irak finden am Samstag Regionalwahlen statt. Zuletzt hatte die Gewalt in dem Land wieder deutlich zugenommen.