Palästinensergebiete : Steine, Bomben – und drei Särge

Der Tod dreier Palästinenser im Westjordanland empört Tausende, der Ruf nach Rache an Israel wird laut. Die Stimmung auf den Straßen ist explosiv, wie diese Bilder zeigen
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Kommentare

15 Kommentare Kommentieren

Ich weiß überhaupt nicht, was Sie meinen!

- Die Bilder zeigen gewaltbereite junge Leute
- Dass der im Gefängnis gestorbene dem Krebs zum Opfer fiel, steht unter einem der Bilder.
- Dass zwei andere den Stützpunkt angegriffen hatten, steht ebenfalls drunter.

Wenn die Bilderserie nicht im Nachhinein dahin geändert wurde, empfehle ich Ihnen doch, etwas genauer hinzuschauen.

Ansonsten spielt es keine Rolle, inwieweit die ZEIT manchmal solche Bilder postet: diese Serie wird in Anzahl, Drastik und häufig auch was Einseitigkeit angeht, von dem was täglich in sozialen Netzwerken zu dem Thema gepostet wird, bei weitem überstiegen!

Bitte liefern Sie einen Beleg dafür,

dass die Palästinenser Wachposten "angegriffen" haben !!!

Das Traurige ist doch, dass STÄNDIG Palästinenser von der IDF
erschossen werden...bei Demonstrationen .

Israel schießt auf Demonstranten mit scharfer Munition....aber auch
Tränengaskanister, die direkt auf die Brust/Kopf abgeschossen werden,
fordern immer wieder Menschenleben.

In unserer Presse berichtet man normalerweise gar nicht darüber,
eigentlich erst immer dann, wenn die Palästinenser sich zu wehren
beginnen.

Ich denke, das

"Voraussetzung für das alles ist aber eine absoulte Abkehr von Gewalt. Wer würde denn einen Gesprächspartner ernst nehmen und ihm Vertrauen schenken, der bei Demonstrationen seine Kalaschnikow dabei hat?"

sehen die Palästinenser ebenso.

Wer nimmt denn einen Gesprächspartner ernst, der permanent
mit Gewalt agiert, internationales Recht bricht und Menschenrechte
verletzt.

Gerade hat die UNICEF Israel wegen der "inhumanen,brutalen Behandlung
palästinensischer Kinder " verurteilt.

Ich hätte auch kein Vertrauen mehr in Israel.

Es ist die aggressive Siedlungspolitik Israels,

die den Konflikt immer weiter schürt. Es interessiert die militanten Siedler nicht wirklich, wie die Palästinenser in ihren Enklaven leben, sie wollen das ganze Land und es ist ihr erklärtes Ziel niemals einen palästinensischen Staat entstehen zu lassen. Die konservativen Politiker Israels schaffen mit entsprechenden Gesetzen dazu Fakten. Sehen Sie sich doch einfach mal die Landkarte an, dann begreifen Sie, was dort beabsichtigt ist oder fragen Sie aufgeschlossene Juden, wie z.B. den Dirigenten Daniel Barenboim oder den ehemaligen israelischen Botschafter in Deutschland Avi Primor dazu. Dann kommt auch Ihnen selbst der von Ihnen vorgeschlagene Kuschelkurs als unzureichend vor. Die religiösen, gewaltbereiten Fundamentalisten fordern das gesamte bilblische Land als israelisches Kerngebiet. Darum geht es denen und nicht um kleine Gesten, die es in der Vergangenheit ja zuhauf gab.