Terrorismus : Mindestens 25 Tote bei Anschlag im Irak

Ein Attentäter hat sich auf einer Wahlkundgebung in Bakuba in die Luft gesprengt und dabei mindestens 25 Menschen getötet. Der Anschlag galt einem örtlichen Politiker.

Bei einem Anschlag auf eine Wahlveranstaltung im Irak sind nach Polizeiangaben mindestens 25 Menschen getötet worden. Etwa 60 Menschen seien verletzt worden, teilten ein Polizeioffizier sowie Rettungskräfte mit. Zunächst sei eine Granate in Bakuba, 60 Kilometer nördlich von Bagdad, in eine Menschenmenge geworfen worden. Danach habe sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.

Der Anschlag zielte auf eine Kundgebung des Politikers Muthanna Ahmed Abdelwahid, der für eine kleine örtliche Partei antritt. Der Politiker blieb unverletzt.

Im Irak finden am 20. April Wahlen in den Provinzen statt, es sind die ersten seit dem Abzug der US-Truppen im Dezember 2011. Die politischen und konfessionellen Spannungen im Irak führen immer wieder zu Gewalt und Anschlägen mit vielen Toten. Seit Jahresbeginn wurden bereits ein Dutzend Wahlkandidaten getötet.

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Kommentare

1 Kommentar Kommentieren

Mein Beileid

Mein aufrichtiges Beileid den Hinterbliebenen der Opfer !

Durch die Ständigen Kämpfe im Irak weiß die dortige Bevölkerung
sehr wohl was den Syrer blüht, sollte der Diktator durch ein anderes
Terror Regime abgelöst werden soll.

Ich schreibe bewusst Terror Regime, den

"Ein Attentäter hat sich auf einer Wahlkundgebung in Bakuba in die Luft gesprengt und dabei mindestens 25 Menschen (ge)tötet."

ist kein "Gotteskrieger" sondern ein Terrorist oder sehe ich das falsch ?