Korea-Konflikt: Nordkorea genehmigt Atomangriff gegen USA
Kim Jong Un droht Washington nun offiziell mit einem Atomschlag. Eine politische Provokation – seine Trägersysteme können bisher nicht das US-Festland erreichen.
© KCNA/Reuters

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un (Archiv)
Nordkorea lässt die Konfrontation mit den USA ein weiteres Mal eskalieren: Ein Atomangriff auf die USA sei genehmigt worden, teilte der Generalstab der nordkoreanischen Armee mit. In einer an das Weiße Haus und das Pentagon gerichteten Mitteilung schrieb die Militärführung, sie habe "Operationen ohne jede Rücksicht" erlaubt.
Nordkorea verfügt nach Ansicht von Experten allerdings nicht über die Mittel, das US-Festland mit Langstreckenraketen anzugreifen. Das Land kann mit seinen Raketen allerdings Ziele in ganz Südkorea erreichen, ebenso wie Militärstützpunkte der US-Truppen in Japan.
Washington forderte Pjöngjang auf, seine Kriegsrhetorik einzustellen. Die jüngste "in einer langen Reihe von provokativen Erklärungen dient nur dazu, Nordkorea weiter vom Rest der internationalen Gemeinschaft zu isolieren und sein Ziel der wirtschaftlichen Entwicklung zu unterminieren", sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats, Caitlin Hayden. "Nordkorea sollte seine provokativen Drohungen einstellen und sich stattdessen auf die Einhaltung seiner internationalen Verpflichtungen konzentrieren."
Verteidigungsminister Chuck Hagel sagte, die Drohungen würden ernst genommen. Von Nordkorea gehe eine "reale und klare Gefahr" aus. Auf der Insel Guam im Pazifik wollen die USA zu ihrem Schutz ein Raketenabwehrsystem stationieren, Tarnkappenbomber und Kriegsschiffe befinden sich bereits in der Region.
Den zweiten Tag in Folge verweigerte Nordkorea Südkoreanern am Donnerstag die Einreise in den Industriekomplex Kaesong, den Nord- und Südkorea gemeinsam halten. Das südkoreanische Vereinigungsministerium dementierte aber einen Medienbericht, wonach Nordkorea alle südkoreanischen Arbeiter zum Verlassen des an der gemeinsamen Grenze gelegenen Komplexes bis zum 10. April aufgefordert habe. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, basiere der Bericht auf einem Missverständnis. Die nordkoreanischen Behörden hätten lediglich einige Unternehmen aufgefordert, eine Liste mit Namen von Arbeitern zu übergeben, die den Komplex bis zu diesem Datum verlassen wollten. Nach Angaben aus Seoul befanden sich am Donnerstagmorgen noch 812 Südkoreaner in der Anlage.
Nordkorea hatte das Einreiseverbot für Südkoreaner am Mittwoch verhängt. Der weitgehend von südkoreanischer Seite finanzierte Komplex Kaesong ist das einzige noch verbliebene Kooperationsprojekt zwischen den beiden verfeindeten Ländern. Der Industriepark gilt als wichtiger Devisenbringer für den verarmten Norden. Auf dem Gelände des Parks arbeiten über 50.000 nordkoreanische Arbeiter für 123 Unternehmen aus Südkorea.
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist gespannt, seit Nordkorea im Februar erneut einen Atomtest durchgeführt hat, auf den die Vereinten Nationen mit einer Ausweitung der Sanktionen gegen das Land reagierten. Am Samstag hatte Pjöngjang den Kriegszustand mit Südkorea ausgerufen. Die Finanzmärkte reagierten angespannt auf die neuen Drohungen aus Nordkorea. Das südkoreanische Won fiel am Donnerstag auf ein Sechsmonatstief, die US-Aktienmärkte gaben nach.








Ist der kleine dicke Junge zu lange gebauchpinselt worden, daß er glaubt, sein Beinchen mit den grossen Jungs heben zu können ?
Ein unterirdischer Atomtest und ein (fehlgeschlagener) Test mit einer selbstgebauten LD-Rakete kreieren noch keine Atomstreitmacht.
China sollte seinen ungezogenen Vasallen auf die stille Treppe setzen !
auch einen erfolgreichen Test:
"Erfolgreich war dagegen ein Start am 12. Dezember 2012, bei dem ein Satellit in eine Erdumlaufbahn gebracht wurde." (Quelle: http://de.wikipedia.org/w... )
Und wem es möglich ist, einen Satelliten ins All zu schießen, der sollte auch in der Lage sein, das amerikanische Festland zu erreichen. Also vielleicht doch nicht ganz so überheblich sein?
Nebenbei bemerkt glaube auch ich, dass es nur Gebell ist. ;-)
auch einen erfolgreichen Test:
"Erfolgreich war dagegen ein Start am 12. Dezember 2012, bei dem ein Satellit in eine Erdumlaufbahn gebracht wurde." (Quelle: http://de.wikipedia.org/w... )
Und wem es möglich ist, einen Satelliten ins All zu schießen, der sollte auch in der Lage sein, das amerikanische Festland zu erreichen. Also vielleicht doch nicht ganz so überheblich sein?
Nebenbei bemerkt glaube auch ich, dass es nur Gebell ist. ;-)
der Nuklearen Sprengköpfe, die die USA aus Tarnkappenbombern über Südkorea abgeworfen haben "zur Übung".
Innenpolitisch gesehen - wenn er jetzt zu solchen verbalen Attacken greift. Oder ist er einfach noch unreif? Hört er auf seine Einflüsterer?
Das sind Fragen, die sich mir aufdrängen.
die Amerikaner liegen ja auch nicht in der Reichweite des Millionenheers eines offensichtlich geistesgestörten Diktators.
Da möchte ich sie mal sehen, wenn ihr beschauliches Eigenheim in der Reichweite der Artillerie eines offensichtlich Größenwahnsinnigen wäre.
Die hier anwesenden Anti-Amerikaner und Hardcore-Pazifisten können die amerikanische Aufrüstung bei Korea verdammen wie sie wollen. Fakt ist, die Amerikaner haben für Südkoreas Sicherheit garantiert und sie gedenken diese Garantie einzuhalten.
Jedem hier sollte klar sein, dass sobald sich Südkorea nicht mehr auf den nuklearen Schirm der Amis verlassen kann, sich auch der südliche Teil der Halbinsel nuklear bewaffnen wird. Keine netten Aussichten. Da gefallen mir die berechenbaren Amerikaner um Längen besser.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Entschuldigen Sie, aber Ihre Argumente sind unterstes Biertisch Niveau. Einseitiger kann man diesen Konflikt wirdklich nicht sehen. Beschäftigen Sie sich mal mit der Vergangenheit Koreas udn vorallem mit den öffentlich festgelegten Zielen der Amerikaner in der Pazifkregion.
Dieses Thema hier festzunageln auf einen "geistesgestörten" Diktator beschreibt nichtmal ansazuweise die Dimension dieses Konfliktes.
Und Nordkorea hat kein Problem damit, dass die USA Südkorea Sicherheit garantiert. Nur hat es ein Problem damit, wenn in der ganzen Region die Truppen zusammengezogen werden. Die USA haben Nordkorea schonmal flächendeckend mit Napalm bombardiert. Ist irgentwie nachvollziehbar, dass die sich durch diese Truppenverlegungen bedroht fühlen, oder?
Das wahre Ziel sind die Chinesen. Der einzige ernstzunehmende Konkurrent in den Augen der kriegstreibenden Großmacht USA.
Wer führt denn seit WK2 jedes Jahr mindestens einen krieg? Ist das China? Der Iran? Nordkorea?
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Entschuldigen Sie, aber Ihre Argumente sind unterstes Biertisch Niveau. Einseitiger kann man diesen Konflikt wirdklich nicht sehen. Beschäftigen Sie sich mal mit der Vergangenheit Koreas udn vorallem mit den öffentlich festgelegten Zielen der Amerikaner in der Pazifkregion.
Dieses Thema hier festzunageln auf einen "geistesgestörten" Diktator beschreibt nichtmal ansazuweise die Dimension dieses Konfliktes.
Und Nordkorea hat kein Problem damit, dass die USA Südkorea Sicherheit garantiert. Nur hat es ein Problem damit, wenn in der ganzen Region die Truppen zusammengezogen werden. Die USA haben Nordkorea schonmal flächendeckend mit Napalm bombardiert. Ist irgentwie nachvollziehbar, dass die sich durch diese Truppenverlegungen bedroht fühlen, oder?
Das wahre Ziel sind die Chinesen. Der einzige ernstzunehmende Konkurrent in den Augen der kriegstreibenden Großmacht USA.
Wer führt denn seit WK2 jedes Jahr mindestens einen krieg? Ist das China? Der Iran? Nordkorea?
Vorsicht.
Obwohl die nordkoreanische Armee sicher nicht in den ersten 30 modernsten Armeen der Welt drin ist, laut Grösse ist aber in den ersten fünf! 1,2 Millionen Soldaten, ung. 1000 Schiffe und mehr als 1000 Flugzeugen.
Ansonsten ist die Lage von Nordkorea auch kritisch, aber das wurde schon mehrmals erklaert.
... werte Mitforistin. Und ich werde sie gerne fuer dich beantworten: Die Praesenz der Amerikaner in S.Korea ist keineswegs gefaehrlicher als die Drohung des Kim-Regimes einen Atomschlag gegen das amerikanische Festland auszufuehren. Frage beantwortet? Gut.
solange man beide auf die gleiche Stufe stellt - der Punkt ist aber, dass sich die USA dem Rest der Welt als moralisch im Recht, überlegen oä. verkaufen (und auch von den Medien hier so dargestellt werden).
Sie haben Recht, beide verhalten sich gleich "vernünftig", der Unterschied ist nur, dass die USA tatsächlich militärisch bedrohlich sind, und dies die letzten Jahrzehnte auch deutlich bewiesen haben - während Nordkorea seit den 50ern nichts ernsthaft bedrohliches mehr gemacht hat...
solange man beide auf die gleiche Stufe stellt - der Punkt ist aber, dass sich die USA dem Rest der Welt als moralisch im Recht, überlegen oä. verkaufen (und auch von den Medien hier so dargestellt werden).
Sie haben Recht, beide verhalten sich gleich "vernünftig", der Unterschied ist nur, dass die USA tatsächlich militärisch bedrohlich sind, und dies die letzten Jahrzehnte auch deutlich bewiesen haben - während Nordkorea seit den 50ern nichts ernsthaft bedrohliches mehr gemacht hat...
haben Sie auch seriösere Quellen? Oder vielmehr Quellen, die WIRKLICH beide Seiten beleuchten und nicht einfach nur antiamerikanisch justiert sind?
Sonst strafen Sie ihrer Bemerkung selber Lügen.
Mfg
K-F
Die Formulierung ist schon witzig: "Genehmigung eines Atomangriffs der USA". Da gibt es sicher noch Eskalationsstufen, wie "Genehmigung den Planeten zu sprengen" und ""Genehmigung das klingonische Reich anzugreifen".
... die Drohkulisse ist noch ausbaufähig?! :-)
... die Drohkulisse ist noch ausbaufähig?! :-)
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