UrteilSaudi muss wählen zwischen Geldstrafe und Querschnittslähmung

Er stach einen Freund mit dem Messer nieder, der Freund ist seither gelähmt. Nun droht dem Täter auch die Querschnittslähmung – verordnet von einem saudischen Gericht.

Seine Mutter findet schon lange keinen Schlaf mehr. Zehn Jahre ist es her, dass das Unheil geschah. Damals geriet der 14-jährige Sohn Ali Al-Khawahir mit seinem besten Freund aneinander und stach mit einem Messer zu. Seitdem sitzt das Opfer im Rollstuhl, querschnittsgelähmt und ständig auf Hilfe angewiesen, ein zerstörtes Leben. Der minderjährige Täter aus der saudi-arabischen Stadt Al-Ahsa kam hinter Gitter.

Zwar blieb ihm das Todesurteil durch die saudischen Richter erspart. Doch droht dem heute 24-Jährigen nach Ende der Haft nun gleichfalls der Verlust seiner Beweglichkeit. Geht es nach dem Willen der Opferfamilie, sollen ihm demnächst per Eingriff die Nerven im Rückenmark durchtrennt werden. Abwenden lässt sich die am Wochenende vor Gericht durchgesetzte Querschnittslähmung nur, wenn der Verurteilte umgerechnet 200.000 Euro Blutgeld an das Opfer zahlt  – Geld, das er und seine Mutter nicht haben. Der Vater ist vor Jahren gestorben, die Familie stammt aus einfachen Verhältnissen. Die letzte Hoffnung sind nun Spenden reicher Saudis. "Mein Haar ist grau geworden und ich erleide Todesängste, wenn ich an das Schicksal denke, was meinen Sohn erwartet", zitiert die Zeitung Saudi Gazette die 60-Jährige.

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Möglich sind solche grausamen Körperstrafen durch die vom Islam aus dem altarabischen Stammesrecht übernommene Praxis der Blutrache, Qisas genannt, was wörtlich Vergeltung oder Züchtigung heißt. In Ländern wie Saudi-Arabien und Iran, deren Strafsystem auf Scharia-Recht basiert, darf eine vorsätzliche Körperverletzung oder ein Mord gerächt werden durch eine gleichartige Verwundung beziehungsweise durch die Tötung des Täters. Als Sühne können Opfer oder Angehörige auch ein angemessenes Blutgeld akzeptieren oder ganz auf Wiedergutmachung verzichten und den Täter begnadigen.

Der Fall des jungen Saudis Ali Al-Khawahir erinnert an die iranische Studentin Ameneh Bahrami, deren Schicksal vor zwei Jahren um die Welt ging. Sie war durch eine Säureattacke eines abgewiesenen Liebhabers schwer entstellt worden und erblindet. Durch alle Gerichtsinstanzen beharrte sie darauf, dass auch die Augen ihres Peinigers verätzt werden – und bekam Recht.

2011 ließ Ameneh Bahrami den Täter aus der Haftanstalt in einem Teheraner Krankenhaus vorführen, ersparte ihm jedoch in letzter Minute den Verlust seines Augenlichtes. Über die Höhe der geflossenen Entschädigung schwieg sie sich aus. In einem Zeitungsinterview hatte sie zuvor zwei Millionen Euro verlangt, "um meine Zukunft und mein Leben abzusichern". Am Ende gezahlt haben wohl reiche islamische Stiftungen, um den Fall endlich aus den internationalen Schlagzeilen herauszubekommen.

Amnesty International verurteilte die mögliche Lähmung von Ali Al-Khawahir als "schockierend" und "widerlich". Saudische Gerichtsverfahren verletzen "in puncto Fairness und Gefangenenrechte selbst die einfachsten Normen", kritisiert die Menschenrechtsorganisation. Geständnisse werden durch Folter erpresst, Bürger selbst für kleinere Vergehen ausgepeitscht. Bei Drogenschmuggel, Ehebruch oder Gotteslästerung droht die Todesstrafe. Einem Dieb kann die rechte Hand amputiert werden, wie kürzlich in Mekka geschehen. Jemanden mit einer Querschnittlähmung zu bestrafen, das jedoch war in Saudi-Arabien bislang nicht möglich. Bereits vor zwei Jahren suchte ein Richter in der nordwestlichen Provinz Tabuk nach einem Weg, einen Verurteilten per Operation am Rückgrat lähmen zu lassen. Der Mann soll sein Opfer mit einem Axthieb gelähmt haben. Damals lehnten alle Krankenhäuser ab.

 
Leser-Kommentare
    • mpm4l
    • 03.04.2013 um 13:04 Uhr

    Diesem Staat schütteln wir seit Jahren die Hand und schicken denen sämtliches Waffenarsenal!

    Woanders würde es heißen, wir müssen kriegen, um Demokratie zu bringen.

    Pervers.

    68 Leser-Empfehlungen
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    • Bashu
    • 03.04.2013 um 13:31 Uhr

    Mit welchem demokratischen Eifer Westwelle, Merkel & Co doch das "menschenverachtende Regime" im Iran anprangern, in dem die Frauen Kopftuch tragen müssen, vom Gesetz grundsätzlich benachteiligt sind, aber ansonsten auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens teilnehmen und sogar stärker in Studienfächern wie Elektrotechnik vertreten sind als hierzulande!

    Wie kleinlaut man sich dann gegenüber Saudi-Arabien gibt, in dem Frauen nicht einmal Auto fahren dürfen!

    Alles rhetorische Worthülsen, mit denen unsere Politiker versuchen, ihre wirtschaftsgetriebenen politischen Entscheidungen in ein moralisches Gewand zu hüllen. Eigentlich ist die Devise doch: "Wir sind zwar grundsätzlich für Menschenrechte, aber nur wenn sie nicht mit unsere ökonomischen Interessen kollidieren". Etwas weniger bigott würde Herrn Westerwelle & Co gut bekommen.

    • zozo
    • 03.04.2013 um 15:15 Uhr

    Tja, falls wir den Saudis Krieg machen wollten, würden sehr schnell die Jagdflugzeuge und andere Militärausrüstungen nicht mehr funktionieren.

    Zum Glück haben wir Ungarn und Iran als undemokratische Feinde.

    • Bashu
    • 03.04.2013 um 13:31 Uhr

    Mit welchem demokratischen Eifer Westwelle, Merkel & Co doch das "menschenverachtende Regime" im Iran anprangern, in dem die Frauen Kopftuch tragen müssen, vom Gesetz grundsätzlich benachteiligt sind, aber ansonsten auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens teilnehmen und sogar stärker in Studienfächern wie Elektrotechnik vertreten sind als hierzulande!

    Wie kleinlaut man sich dann gegenüber Saudi-Arabien gibt, in dem Frauen nicht einmal Auto fahren dürfen!

    Alles rhetorische Worthülsen, mit denen unsere Politiker versuchen, ihre wirtschaftsgetriebenen politischen Entscheidungen in ein moralisches Gewand zu hüllen. Eigentlich ist die Devise doch: "Wir sind zwar grundsätzlich für Menschenrechte, aber nur wenn sie nicht mit unsere ökonomischen Interessen kollidieren". Etwas weniger bigott würde Herrn Westerwelle & Co gut bekommen.

    • zozo
    • 03.04.2013 um 15:15 Uhr

    Tja, falls wir den Saudis Krieg machen wollten, würden sehr schnell die Jagdflugzeuge und andere Militärausrüstungen nicht mehr funktionieren.

    Zum Glück haben wir Ungarn und Iran als undemokratische Feinde.

  1. 2. [...]

    Entfernt. Kein konstruktiver Beitrag. Die Redaktion/kvk

    5 Leser-Empfehlungen
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    • Juarez
    • 03.04.2013 um 13:35 Uhr

    "Geständnisse werden durch Folter erpresst, Bürger selbst für kleinere Vergehen ausgepeitscht" - und Paralell dazu behauptet die saudische Regierung die Scharia als Rechtssystem zu haben. In Saudi Arabien wird alles andere als nach islamischen Recht geurteilt. Allein dass der Junge verurteilt wurde obwohl er erst 14 Jahre alt zur Tatzeit war, ist im Widerspruch zur Vorraussetzung der Volljährigkeit (nach islamischen Verständnis), die durch vollen Besitz der geistigen Kräfte ausgezeichnet ist. In Saudi Arabien herrscht so einiges, aber eine islamische Scharia ist es m.M. nicht.

    Kleiner Hinweis noch: Das biblische "Auge um Auge, Zahn um Zahn" wird im Koran wie folgt kommentiert: "Und wir haben ihnen darin (die Tora) vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge [...]. Wer es aber als Almosen erläßt, für den ist es eine Sühne."

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Provokationen. Danke, die Redaktion/sam

    Hier tritt wieder ganz offen die extremistische Abvbart des Islam zu Tage, wie er bei den Wahabiten in Saudi-Arabien praktiziert wird. Es handelt sich um eine extremistische Auslöegung des Islam und die Anhänger dieser extremen Form befinden sind in der Minderheit. Leider ist diese Minderheit durch die Petrodollars sehr mächtig und lässt keine Gelegenheit, ihren Extremismus in die ganze Welt zu exportieren. Und es handelt sich auch nicht um eine schräge Sekte, sondern diese Glaubensauslegung ist Staatsdoktrin in SA!

    In Saudi-Arabien ist die Lehre Ibn Abd al-Wahhabs Staatsdoktrin. Gleichzeitig fördert der saudische Staat wahhabitische und andere dogmatische sunnitische Organisationen in allen Teilen der Welt. Kennzeichnend für den Einfluss der Wahhabiten sind unter anderem folgende Praktiken im öffentlichen Leben:

    - Verbot des Autofahrens für Frauen
    - Verbot für Frauen, sich in der Öffentlichkeit mit fremden Männern zu zeigen
    - Öffentliche Scharia-Strafen wie Hinrichtungen und Auspeitschungen
    - Verbot der freien Religionsausübung
    - Lange Zeit waren uneingeschränkt Musik und Fernsehen verboten

    Eine der Eigenheiten des saudischen Systems, die sich aus der Erhebung der wahhabitischen Lehre zur Staatsdoktrin ergibt, sind die Mutawas, die Religionspolizei. Mutawas sind – neben der regulären Polizei – Wächter, die die Einhaltung sittlicher Normen in der Öffentlichkeit kontrollieren sollen.

    http://de.wikipedia.org/w...

    Sind Sie so nett und erklären mir NACHVOLLZIEHBAR, wie er das realistisch schaffen will, der Islam? Vorbeugend:
    Sie sollten bitte berücksichtigen:
    - absehbare Zeit impliziert max. 40 Jahre, damit müssten mindestens die Großeltern der künftigen Kinder heute schon geboren sein.
    - die Zahl der Muslime in Deutschland
    - Kinder kriegen können auch im Islam nur Frauen und das nur im gebärfähigen Alter
    - auch bei Muslimen dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen

    So - und nun will ich Ihre Rechnung sehen!

    Entfernt. Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/sam

    • Juarez
    • 03.04.2013 um 13:35 Uhr

    "Geständnisse werden durch Folter erpresst, Bürger selbst für kleinere Vergehen ausgepeitscht" - und Paralell dazu behauptet die saudische Regierung die Scharia als Rechtssystem zu haben. In Saudi Arabien wird alles andere als nach islamischen Recht geurteilt. Allein dass der Junge verurteilt wurde obwohl er erst 14 Jahre alt zur Tatzeit war, ist im Widerspruch zur Vorraussetzung der Volljährigkeit (nach islamischen Verständnis), die durch vollen Besitz der geistigen Kräfte ausgezeichnet ist. In Saudi Arabien herrscht so einiges, aber eine islamische Scharia ist es m.M. nicht.

    Kleiner Hinweis noch: Das biblische "Auge um Auge, Zahn um Zahn" wird im Koran wie folgt kommentiert: "Und wir haben ihnen darin (die Tora) vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge [...]. Wer es aber als Almosen erläßt, für den ist es eine Sühne."

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Provokationen. Danke, die Redaktion/sam

    Hier tritt wieder ganz offen die extremistische Abvbart des Islam zu Tage, wie er bei den Wahabiten in Saudi-Arabien praktiziert wird. Es handelt sich um eine extremistische Auslöegung des Islam und die Anhänger dieser extremen Form befinden sind in der Minderheit. Leider ist diese Minderheit durch die Petrodollars sehr mächtig und lässt keine Gelegenheit, ihren Extremismus in die ganze Welt zu exportieren. Und es handelt sich auch nicht um eine schräge Sekte, sondern diese Glaubensauslegung ist Staatsdoktrin in SA!

    In Saudi-Arabien ist die Lehre Ibn Abd al-Wahhabs Staatsdoktrin. Gleichzeitig fördert der saudische Staat wahhabitische und andere dogmatische sunnitische Organisationen in allen Teilen der Welt. Kennzeichnend für den Einfluss der Wahhabiten sind unter anderem folgende Praktiken im öffentlichen Leben:

    - Verbot des Autofahrens für Frauen
    - Verbot für Frauen, sich in der Öffentlichkeit mit fremden Männern zu zeigen
    - Öffentliche Scharia-Strafen wie Hinrichtungen und Auspeitschungen
    - Verbot der freien Religionsausübung
    - Lange Zeit waren uneingeschränkt Musik und Fernsehen verboten

    Eine der Eigenheiten des saudischen Systems, die sich aus der Erhebung der wahhabitischen Lehre zur Staatsdoktrin ergibt, sind die Mutawas, die Religionspolizei. Mutawas sind – neben der regulären Polizei – Wächter, die die Einhaltung sittlicher Normen in der Öffentlichkeit kontrollieren sollen.

    http://de.wikipedia.org/w...

    Sind Sie so nett und erklären mir NACHVOLLZIEHBAR, wie er das realistisch schaffen will, der Islam? Vorbeugend:
    Sie sollten bitte berücksichtigen:
    - absehbare Zeit impliziert max. 40 Jahre, damit müssten mindestens die Großeltern der künftigen Kinder heute schon geboren sein.
    - die Zahl der Muslime in Deutschland
    - Kinder kriegen können auch im Islam nur Frauen und das nur im gebärfähigen Alter
    - auch bei Muslimen dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen

    So - und nun will ich Ihre Rechnung sehen!

    Entfernt. Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/sam

  2. ... und die meisten wissen auch nicht, was Scharia wirklich ist. Es ist auf jeden Fall kein Gesetzbuch, was man aufschlägt und wo die Strafen drin stehen. "Hmm einmal gestohlen, Hand abhacken" oder sowas

    8 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Scharia ist göttliches Recht, geoffenbart in Koran und Sunna, in den Grundzügen und als Werteordnung gültig für alle Zeiten und Orte. Dabei ist die Scharia keine fixierte Gesetzessammlung (wie etwa deutsche Gesetzestexte im Bürgerlichen Gesetzbuch oder im Strafgesetzbuch), sondern eine Methode und Methodologie der Rechtsschöpfung..
    Der Begriff Scharia bezeichnet das islamische Recht; es enthält die Gesamtheit der Gesetze, die in einer islamischen Gesellschaft zu beachten und erfüllen sind. „Die Scharia basiert auf dem Koran und auf der sich ab der Mitte des 7. Jahrhunderts herausbildenden Überlieferung vom normsetzenden Reden und Handeln Mohammeds“ (Tilman Nagel[2])

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen. Danke. Die Redaktion/kvk

    Dass der Vorgang nichts mit dem Islam zu tun hat, wissen wir schon. Das sagt man uns nämlich bei jedem Unrecht, das im Namen dieser Religion begangen wird.

    Und die Hexenverbrennungen hatten wohl auch nichts mit dem Katholizismus zu tun, nicht wahr?

    Scharia = Weg zur Quelle bzw. Weg zu Gott
    Wsas heißt das?
    D.h. folgendes:
    Wenn ein Terrorist meint, dass er unschuldige Menschen töten muss, weil er denkt, dass man dadurhc in den Himmel kommt, dann ist das SEINE Eigene Scharia = Sein Eigener Weg
    Wenn jetzt ein anderer Mensch genau das Gegenteil tut und versucht Menschenleben zu retten, dann ist das auch eine Scharia. Verstehen SIE den Unterschied jetzt? Scharia kann für jeden etwas anderes bedeuten. Aber eins ist sicher: Sich auf die faule Haut legen und einfach blind der Scharia einer anderen Person folgen, weil man zu faul ist, selber über die eigene Religion nachzudenken, ist der falsche Weg.

    Aber was bringt uns das? Di emeisten werden das sowieso nicht lesen und munter und fröhlich Islambashing treiben. So lebt man friedlich miteinander.

    Scharia ist göttliches Recht, geoffenbart in Koran und Sunna, in den Grundzügen und als Werteordnung gültig für alle Zeiten und Orte. Dabei ist die Scharia keine fixierte Gesetzessammlung (wie etwa deutsche Gesetzestexte im Bürgerlichen Gesetzbuch oder im Strafgesetzbuch), sondern eine Methode und Methodologie der Rechtsschöpfung..
    Der Begriff Scharia bezeichnet das islamische Recht; es enthält die Gesamtheit der Gesetze, die in einer islamischen Gesellschaft zu beachten und erfüllen sind. „Die Scharia basiert auf dem Koran und auf der sich ab der Mitte des 7. Jahrhunderts herausbildenden Überlieferung vom normsetzenden Reden und Handeln Mohammeds“ (Tilman Nagel[2])

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen. Danke. Die Redaktion/kvk

    Dass der Vorgang nichts mit dem Islam zu tun hat, wissen wir schon. Das sagt man uns nämlich bei jedem Unrecht, das im Namen dieser Religion begangen wird.

    Und die Hexenverbrennungen hatten wohl auch nichts mit dem Katholizismus zu tun, nicht wahr?

    Scharia = Weg zur Quelle bzw. Weg zu Gott
    Wsas heißt das?
    D.h. folgendes:
    Wenn ein Terrorist meint, dass er unschuldige Menschen töten muss, weil er denkt, dass man dadurhc in den Himmel kommt, dann ist das SEINE Eigene Scharia = Sein Eigener Weg
    Wenn jetzt ein anderer Mensch genau das Gegenteil tut und versucht Menschenleben zu retten, dann ist das auch eine Scharia. Verstehen SIE den Unterschied jetzt? Scharia kann für jeden etwas anderes bedeuten. Aber eins ist sicher: Sich auf die faule Haut legen und einfach blind der Scharia einer anderen Person folgen, weil man zu faul ist, selber über die eigene Religion nachzudenken, ist der falsche Weg.

    Aber was bringt uns das? Di emeisten werden das sowieso nicht lesen und munter und fröhlich Islambashing treiben. So lebt man friedlich miteinander.

    • Bashu
    • 03.04.2013 um 13:07 Uhr

    Die Strafe ist grausam, aber die Tat war auch grausam. Im vorliegenden Beispiel war es ein Jugendlicher, der scheinbar im Affekt gehandelt hat, keine "vorsätzliche Lähmung".
    Beim Beispiel der Iranerin, deren Peiniger sie ja scheinbar in voller Absicht und mit langer Planung (die Säure muss man ja erst einmal besorgen) entstellt und erblindet hat, kann ich keine Einwände finden gegen das Auge-um-Auge Prinzip.

    Die Methoden hierzulande, etwa einen Kindervergewaltiger nach wenigen Jahren aus der Haft zu entlassen, während die Opfer ein Leben lang unter den Folgen leiden müssen, finde ich mindestens genauso fragwürdig. Da fragt man sich manchmal, ob das Opfer oder der Täter geschützt werden soll....

    23 Leser-Empfehlungen
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    "kann ich keine Einwände finden gegen das Prinzip Auge um Auge"

    Ich auch nicht ...

    Aber: Auge um Auge heißt zuerst: Dem Verletzten durch persönliche Assistenz, Unterstützung (persönliche Hilfe und/oder finanzielle Hilfe) das Auge quasi (nicht Qisa!) ersetzen.

    Am Ende des Prinzips "Auge um Auge" stehen eben nicht 2 Erblindete, sondern ein Erblindeter der vom sehenden Täter nach allen Kräften unterstützt wird.

    • zozo
    • 03.04.2013 um 15:11 Uhr

    nein, es war sehr wahrscheinlich ein Unfall, eine Auseinandersetzung zwischen pubertäre Junge, die sogar Freunde wahren !

    "Die Methoden hierzulande, etwa einen Kindervergewaltiger nach wenigen Jahren aus der Haft zu entlassen, während die Opfer ein Leben lang unter den Folgen leiden müssen, finde ich mindestens genauso fragwürdig. Da fragt man sich manchmal, ob das Opfer oder der Täter geschützt werden soll...."

    Sehe ich genauso. Die vermeintlich barbarischen Strafen an den Tätern wurden in Deutschland offenbar zugunsten einer barbarischen Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern ersetzt.

    Täterschutz geniesst in D. einen vergleichsweise hohen Stellenwert. Dgl. scheint aber in nicht unwesentlichem Masse der Befriedigung der Selbstgerechtigkeit vieler zu dienen, die sich in dem Gefühl sonnen, einfach zivilisiertere (i.e. bessere) Menschen zu sein, als jene, die vergleichsweise harte Strafen befürworten.

    Es sei auf die Diskussionen zu dem Vergewaltigungsfall in Indien verwiesen, bei denen ein nicht unbeträchtlicher Teil der Beiträge sich nicht mit der zu Tode vergewaltigten Frau beschäftigte, sondern allein um die Frage kreiste, ob denn den Mördern nun die Todesstrafe drohe, bzw. wieso denn in diesem Land eine so barbarische Strafe noch verhängt werden könne. So mancher scheint wirklich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.

    Ich bin stolz auf unser Rechtssystem. Denn im Gegensatz zum rachefundierten, wie es wohl in Saudi Arabien und im Iran herrscht, hat dieses einen ganz entschiedenen Vorteil:
    Die Menschen, die es vertreten, haben verstanden, dass die Welt nicht dadurch besser wird, indem man demjenigen, der etwas Schlechtes getan hat, auch etwas Schlechtes tut.
    Nein. Die Welt wird immer schlechter wenn man etwas Schlechtes tut. Und jemandem eine Làhmung zuzufügen, ihm das Augenlicht zu nehmen oder ihn zu töten ist schlecht. Es ist nichts, was man als Sühne abtun kann. Es ist billige, häßliche Rache, welche die Traurigkeit in der Welt vergrößert und die Gewaltspirale nach oben treibt anstatt Vergebung und Menschlichkeit zu suchen.

    sollte erwähnt werden, daß die iranische Strafjustiz einer Frau den exakt halben Wert eines Mannes zubilligt.

    Nicht nur die Entschädigung an sie wäre laut Gericht um die Hälfte niedriger ausgefallen als die für einen erblindeten Mann, auch die Blendung sollte sich (nachdem die Familie des Attentäters den immer präferierten Weg der Entschädigung nicht beschritt oder beschreiten konnte) zunächst auf eines seiner Auge beschränken, für 2 Jahre Stalking, zwei erblindeten Augen, ihr entstelltes Gesicht und ihre weiteren gesundheitlichen Folgen des Attentats.

    Sie kaufte das Recht zur Blendung seiner beiden Augen für umgerechnet 14.000€ dazu und verzichtete im letzten Moment auf die Vollstreckung des Urteils. http://www.spiegel.de/pan... http://de.wikipedia.org/w...

    Wer das für Barbarei hält, sollte zunächst sehr genau überlegen, wie er/sie sich in einer solchen Situation verhalten würde und dann noch einmal sehr gut überlegen, ob er/sie wirklich die Situation von Ameneh Bahrani beurteilen kann.

    Wer das Talionsprinzip per se für Barbarei hält, sollte sich darüber informieren, daß es mal den *allerersten* Schritt zu unserer heutigen Strafjustiz darstellte, nämlich die Begrenzung von Vergeltung und die Ablösung der Blutrache: 'Alttestamentarische Sitten' (anläßlich der extra-legalen Hinrichtung Osama Bin Ladens) http://allensteyn.blogspo...

    • J-M
    • 03.04.2013 um 17:51 Uhr

    Immer wenn ich Leute, diese Argumentation aufsagen höre, bin ich tief bewegt und glücklich, dass sich in unserem Staat das historische Phänomen des Rechtsstaats durchgesetzt hat.

    Ich fürchte nämlich, dass die meisten Menschen so wie der Vorredner denken und der Schutz der Angeklagten alles andere als Mehrheitsfähig wäre. Und da wundern sich die Menschen, warum wir so wenig direkte Demokratie haben...

    Der Satz "Auge um Auge, Zahn um Zahn" bedeutet eben nicht, daß für ein zerstörtes Auge das Auge des Täters hergegeben wird, sondern daß ein angemessenerAusgleich für die Tat hergestellt werden soll. So steht und erklärt es sich im alten Testament und schützt eigentlich den Täter so, daß dieser nicht eine unangemessene "Strafe" bekommt. Der Täter soll danach nicht betraft werden, sondern einen Ausgleich schaffen. Das bedeutet, nach einem Mord an einem Sohn, soll der Täter an Sohnes statt in die neue Familie gehen. Der Junge der demnach die Lämung seines Freundes verursacht hat, müsste also der Famile des Opfers mit seiner Arbeitskraft helfen! Im Grunde sind ja auch die Gefängnisstrafen von Tätern in unserer westlichen Kultur nicht richtig, weil der Opferfamilie dadurch in den seltensten Fällen geholfen wird. Auch die Genugtuung bleibt aus, weil wenn der Täter seine Strafe abgessen hat, ist er frei zu tun was er im gesetzlichen Ramen will, die Opfer/Familien leiden jedoch ein leben lang.

    "kann ich keine Einwände finden gegen das Prinzip Auge um Auge"

    Ich auch nicht ...

    Aber: Auge um Auge heißt zuerst: Dem Verletzten durch persönliche Assistenz, Unterstützung (persönliche Hilfe und/oder finanzielle Hilfe) das Auge quasi (nicht Qisa!) ersetzen.

    Am Ende des Prinzips "Auge um Auge" stehen eben nicht 2 Erblindete, sondern ein Erblindeter der vom sehenden Täter nach allen Kräften unterstützt wird.

    • zozo
    • 03.04.2013 um 15:11 Uhr

    nein, es war sehr wahrscheinlich ein Unfall, eine Auseinandersetzung zwischen pubertäre Junge, die sogar Freunde wahren !

    "Die Methoden hierzulande, etwa einen Kindervergewaltiger nach wenigen Jahren aus der Haft zu entlassen, während die Opfer ein Leben lang unter den Folgen leiden müssen, finde ich mindestens genauso fragwürdig. Da fragt man sich manchmal, ob das Opfer oder der Täter geschützt werden soll...."

    Sehe ich genauso. Die vermeintlich barbarischen Strafen an den Tätern wurden in Deutschland offenbar zugunsten einer barbarischen Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern ersetzt.

    Täterschutz geniesst in D. einen vergleichsweise hohen Stellenwert. Dgl. scheint aber in nicht unwesentlichem Masse der Befriedigung der Selbstgerechtigkeit vieler zu dienen, die sich in dem Gefühl sonnen, einfach zivilisiertere (i.e. bessere) Menschen zu sein, als jene, die vergleichsweise harte Strafen befürworten.

    Es sei auf die Diskussionen zu dem Vergewaltigungsfall in Indien verwiesen, bei denen ein nicht unbeträchtlicher Teil der Beiträge sich nicht mit der zu Tode vergewaltigten Frau beschäftigte, sondern allein um die Frage kreiste, ob denn den Mördern nun die Todesstrafe drohe, bzw. wieso denn in diesem Land eine so barbarische Strafe noch verhängt werden könne. So mancher scheint wirklich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.

    Ich bin stolz auf unser Rechtssystem. Denn im Gegensatz zum rachefundierten, wie es wohl in Saudi Arabien und im Iran herrscht, hat dieses einen ganz entschiedenen Vorteil:
    Die Menschen, die es vertreten, haben verstanden, dass die Welt nicht dadurch besser wird, indem man demjenigen, der etwas Schlechtes getan hat, auch etwas Schlechtes tut.
    Nein. Die Welt wird immer schlechter wenn man etwas Schlechtes tut. Und jemandem eine Làhmung zuzufügen, ihm das Augenlicht zu nehmen oder ihn zu töten ist schlecht. Es ist nichts, was man als Sühne abtun kann. Es ist billige, häßliche Rache, welche die Traurigkeit in der Welt vergrößert und die Gewaltspirale nach oben treibt anstatt Vergebung und Menschlichkeit zu suchen.

    sollte erwähnt werden, daß die iranische Strafjustiz einer Frau den exakt halben Wert eines Mannes zubilligt.

    Nicht nur die Entschädigung an sie wäre laut Gericht um die Hälfte niedriger ausgefallen als die für einen erblindeten Mann, auch die Blendung sollte sich (nachdem die Familie des Attentäters den immer präferierten Weg der Entschädigung nicht beschritt oder beschreiten konnte) zunächst auf eines seiner Auge beschränken, für 2 Jahre Stalking, zwei erblindeten Augen, ihr entstelltes Gesicht und ihre weiteren gesundheitlichen Folgen des Attentats.

    Sie kaufte das Recht zur Blendung seiner beiden Augen für umgerechnet 14.000€ dazu und verzichtete im letzten Moment auf die Vollstreckung des Urteils. http://www.spiegel.de/pan... http://de.wikipedia.org/w...

    Wer das für Barbarei hält, sollte zunächst sehr genau überlegen, wie er/sie sich in einer solchen Situation verhalten würde und dann noch einmal sehr gut überlegen, ob er/sie wirklich die Situation von Ameneh Bahrani beurteilen kann.

    Wer das Talionsprinzip per se für Barbarei hält, sollte sich darüber informieren, daß es mal den *allerersten* Schritt zu unserer heutigen Strafjustiz darstellte, nämlich die Begrenzung von Vergeltung und die Ablösung der Blutrache: 'Alttestamentarische Sitten' (anläßlich der extra-legalen Hinrichtung Osama Bin Ladens) http://allensteyn.blogspo...

    • J-M
    • 03.04.2013 um 17:51 Uhr

    Immer wenn ich Leute, diese Argumentation aufsagen höre, bin ich tief bewegt und glücklich, dass sich in unserem Staat das historische Phänomen des Rechtsstaats durchgesetzt hat.

    Ich fürchte nämlich, dass die meisten Menschen so wie der Vorredner denken und der Schutz der Angeklagten alles andere als Mehrheitsfähig wäre. Und da wundern sich die Menschen, warum wir so wenig direkte Demokratie haben...

    Der Satz "Auge um Auge, Zahn um Zahn" bedeutet eben nicht, daß für ein zerstörtes Auge das Auge des Täters hergegeben wird, sondern daß ein angemessenerAusgleich für die Tat hergestellt werden soll. So steht und erklärt es sich im alten Testament und schützt eigentlich den Täter so, daß dieser nicht eine unangemessene "Strafe" bekommt. Der Täter soll danach nicht betraft werden, sondern einen Ausgleich schaffen. Das bedeutet, nach einem Mord an einem Sohn, soll der Täter an Sohnes statt in die neue Familie gehen. Der Junge der demnach die Lämung seines Freundes verursacht hat, müsste also der Famile des Opfers mit seiner Arbeitskraft helfen! Im Grunde sind ja auch die Gefängnisstrafen von Tätern in unserer westlichen Kultur nicht richtig, weil der Opferfamilie dadurch in den seltensten Fällen geholfen wird. Auch die Genugtuung bleibt aus, weil wenn der Täter seine Strafe abgessen hat, ist er frei zu tun was er im gesetzlichen Ramen will, die Opfer/Familien leiden jedoch ein leben lang.

    • Tischi
    • 03.04.2013 um 13:13 Uhr

    Damit zeigen die Saudis ihfr wahres Gesicht, [...]

    Gekürzt. Bitte verfassen Sie differenzierte Kommentare. Danke, die Redaktion/sam

    3 Leser-Empfehlungen
    • Hermez
    • 03.04.2013 um 13:14 Uhr

    ...oder was???
    In den USA gibt es immer noch die Todesstrafe.In manchen afrikanischen Ländern wird Ehebruch mit der Abtrennung einzelner Gliedmaßen geahndet etc.
    Mit solch drakonischen Strafen wird kein Opfer wieder gesund oder lebendig und da solche Taten meist im Affekt geschehen, wirken auch drastische Strafen nicht abschreckend.....tiefstes Mittelalter, Auge um Auge...und die Welt ist irgendwann blind.
    Man sollte alle Religionen die so etwas zulassen abschaffen, sie sind gegen die Menschlichkeit.

    6 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    sondern die Menschen lassen das zu. Und keine Religion der Welt ist für solche Taten verantwortlich, sondern der Mensch allein. Oder wollen Sie das Christentum wegen der Inquisition verbieten? Sagen sie, wie viele Hexen werden jedes Jahr in Deutschland verbrannt, obwohl wir ein vielfaches an Christen im Gegensatz zum Mittelalter haben?

    Zitat aus Wikipedie:"Übersetzt als Auge um Auge, und oft zitiert als „Auge um Auge, Zahn um Zahn,“ wird das Teilzitat meist als Anweisung an das Opfer oder seine Vertreter aufgefasst, dem Täter Gleiches mit Gleichem „heimzuzahlen“ bzw. sein Vergehen zu sühnen („wie du mir, so ich dir“). Jedoch widerspricht der biblische Kontext dieser Auslegung.

    Nach überwiegender rabbinischer und historisch-kritischer Auffassung verlangte die sogenannte Talionsformel (von lateinisch talio, "Vergeltung") einen angemessenen Schadensersatz in allen Fällen von Körperverletzung vom Täter, um die im Alten Orient verbreitete Blutrache einzudämmen und durch eine Verhältnismäßigkeit von Vergehen und Strafe abzulösen."
    Dem füge ich nichts hinzu, weil ich mich anderer Stelle schon ausgelassen habe.

    sondern die Menschen lassen das zu. Und keine Religion der Welt ist für solche Taten verantwortlich, sondern der Mensch allein. Oder wollen Sie das Christentum wegen der Inquisition verbieten? Sagen sie, wie viele Hexen werden jedes Jahr in Deutschland verbrannt, obwohl wir ein vielfaches an Christen im Gegensatz zum Mittelalter haben?

    Zitat aus Wikipedie:"Übersetzt als Auge um Auge, und oft zitiert als „Auge um Auge, Zahn um Zahn,“ wird das Teilzitat meist als Anweisung an das Opfer oder seine Vertreter aufgefasst, dem Täter Gleiches mit Gleichem „heimzuzahlen“ bzw. sein Vergehen zu sühnen („wie du mir, so ich dir“). Jedoch widerspricht der biblische Kontext dieser Auslegung.

    Nach überwiegender rabbinischer und historisch-kritischer Auffassung verlangte die sogenannte Talionsformel (von lateinisch talio, "Vergeltung") einen angemessenen Schadensersatz in allen Fällen von Körperverletzung vom Täter, um die im Alten Orient verbreitete Blutrache einzudämmen und durch eine Verhältnismäßigkeit von Vergehen und Strafe abzulösen."
    Dem füge ich nichts hinzu, weil ich mich anderer Stelle schon ausgelassen habe.

  3. aber die lächerlichen Strafen für Intensivtäter in Europa finde ich genauso fragwürdig.

    32 Leser-Empfehlungen
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    • T1
    • 03.04.2013 um 13:15 Uhr

    Es stimmt, die Praxis dessen, was man im christlichen Diskurs oft unter "Zahn um Zahn" hört, ist in Saudi Arabien und einigen anderen Ländern in bestimmten Regionen zu beobachten. Sie ist zu verurteilen. Aber: sie ist auf globaler Ebene nicht repräsentativ für organisierte islamische Gruppen und Länder, in denen Muslime eine religiöse Mehrheit darstellen.
    Solche Grausamkeiten haben ihren Ursprung nicht in "dem Islam" oder "der Scharia", die sich in vielen Ländern lediglich als gemäßgtes Rechtssystem entfaltet. In Zentralafrika steinigen Christen Ehebrecher, in den Vereinigten Staaten werden Schwule von Evangelikalen ermordet und in Indien und Pakistan fließt Blut in einem Konflikt in dem militanter Hindu-nationalismus eine entscheidende Rolle spielt. Die Gründe für diese Gewalt und Menschenrechtsverletzungen sind vielfältig, zum Teil religiös und zum Teil politisch und wirtschaftlich. Zu Recht haben die islamischen Stiftungen den "Auge um Auge" Fall "aus der Presse genommen", er wird in den Medien instrumentalisiert, weil er sich hervorragend eignet, um mit Angst und Hass die Auflage zu erhöhen.

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