Korea-KonfliktSüdkorea droht dem Norden mit Vergeltungsschlag

Präsidentin Park hat für den Fall eines Angriffs der Nordkoreaner eine rasche und harte Antwort angekündigt. In Nordkorea legte ein neuer Regierungschef den Amtseid ab.

Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye während einer militärischen Gedenkveranstaltung am 26. März

Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye während einer militärischen Gedenkveranstaltung am 26. März

Südkorea hat Nordkorea im Falle eines militärischen Angriffs mit "starker und sofortiger Vergeltung" gedroht. "Die Existenzberechtigung für das Militär ist es, das Land und das Volk vor Bedrohungen zu schützen", sagte Präsidentin Park Geun Hye bei einem Treffen mit Militärs in Seoul. "Wenn es zu Provokationen gegen unsere Bevölkerung oder unser Land kommt, sollten wir ohne jede politische Überlegung noch im frühen Stadium stark reagieren."

Sie nehme die jüngsten Drohungen der kommunistischen Führung in Pjöngjang "sehr ernst", sagte Park weiter. Bislang hatte sich die Regierung in Seoul öffentlich relativ unbeeindruckt von den Drohungen aus Nordkorea gezeigt

Anzeige

Inmitten der wachsenden Spannungen ist in Nordkorea ein neuer Regierungschef ernannt worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag meldete, legte der Wirtschaftsfunktionär Pak Pong Ju vor dem Parlament, der sogenannten Obersten Volksversammlung, den Amtseid ab. Er folgt auf Choe Yong Rim, der seit Juni 2010 Vorsitzender des Ministerrats war.

Der 73-jährige Pak gilt als zentrale Figur der nordkoreanischen Wirtschaftspolitik und als enger Vertrauter des am 17. Dezember 2011 verstorbenen früheren Staatschefs Kim Jong Il, des Vaters des derzeitigen Machthabers Kim Jong Un. Pak war bereits von September 2003 bis April 2007 Regierungschef, musste das Amt dann aber aus unbekannten Gründen abgeben. Tatsächlich liegt in Nordkorea ohnehin die Macht im wesentlichen bei Staatschef Kim.

Die USA verstärkten unterdessen ihre Luftwaffe im Süden der koreanischen Halbinsel. Ein Sprecher der US-Streitkräfte teilte mit, zwei F-22 Kampfjets mit Tarnkappeneigenschaften seien am Sonntag in Südkorea eingetroffen, um an dem gemeinsamen Manöver Foal Eagle teilzunehmen. Im Zuge des Manövers hatten die USA bereits in der vergangenen Woche zwei Tarnkappenbomber sowie zwei atomwaffenfähige B-52-Bomber nach Südkorea entsandt.

Jahresvollversammlung im nordkoreanischen Parlament

Am Samstag hatte das Regime in Pjöngjang den Kriegszustand mit dem Süden erklärt und mit einem Atomkrieg gedroht. Bereits in den Wochen davor hatten die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel stetig zugenommen. Formal sind beide Länder seit dem Koreakrieg (1950 bis 1953) noch im Kriegszustand. Sie hatten damals zwar ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, aber keinen Friedensvertrag.

Leser-Kommentare
  1. Was soll das ganze Säbelrasseln?
    Mit dem eindeutig USA und Sudkorea durch ständige Mannöver vor der Küste anfing
    Nr weil ein Land wieder nicht dem USA u.Europamuster entspricht

    4 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Achso, und die ständigen Drohungen und konventionelle+atomare Aufrüstung Nordkoreas sind also keine Provokationen? In welcher Welt leben Sie eigentlich?

    • Karl63
    • 01.04.2013 um 9:25 Uhr

    und ich dachte schon die von Nordkorea vollzogenen Nuklearwaffentests wären eine Botschaft "des Friedens und der Völkerverständigung ..."
    Fakt ist, Südkorea, die VR China und die USA sind heute Wirtschaftlich in einer Art und Weise miteinander verflochten, die noch vor zwei Jahrzehnten (am Ende des Kalten Krieges) nicht vorstellbar gewesen ist. Jede militärische Auseinandersetzung auf der Koreanischen Halbinsel würde nicht nur den drei genannten Nationen, sondern auch dem Rest der Weltwirtschaft schweren Schaden zufügen.
    Insofern wäre es jetzt an der Zeit, dass China seinem Verbündeten Nordkorea sehr deutlich klar macht, wo der Spielraum von Pjöngjang endet.

    Es passt wohl nicht in Ihr Freund/Feind//Schwarz/Weiß - Schema, die USA einmal nicht anklagen zu können.
    Dass Sie es trotzdem versuchen - in einem so glasklaren Fall der Provokation einer durchgedrehten Machthaber-Clique in Nordkorea -
    gibt Sie der Lächerlichkeit preis.

    Jedes Jahr werden Manoever der suedkoreanischen und US Armee veranstaltet, zeitgleich ueberigens auch in Nordkorea, nur da fehlt es an einem Partner, weil selbst die Chinesen die Nase voll haben von diesen Spinnern. Und alle Armeen dieser Welt veranstalten Manoever, werden deshalb ueberall Angriffe erwartet?

    nach Unabhängigkeit. Was ist Südkorea faktisch eine Enklave der USA in Asien. Nagut wir in der BRD dürften das ja kennen.

    • Rend
    • 01.04.2013 um 17:25 Uhr

    Korrigieren sie mich, wenn ich falsch liege, aber hat dieses Land, gegen das ja alle nur sind, weil es "nicht USA u. Europamuster entspricht", nicht vor anderthalb Jahren mit Artillerie auf eine südkoreanische Insel geballert und dort Dorfbewohner und Soldaten ermordet?

    • BSiR
    • 02.04.2013 um 2:41 Uhr

    Ziemlich unsinniger Kommentar.
    Militärs müssen nun mal üben. Ohne Übung können sie ihre Aufgaben nicht ausüben. Das gilt für alle Armeen der Welt. Ich kann darin nicht einmal eine Drohung erkennen, zumal die Übung öffentlich bekannt gemacht wurde.
    Aber "Drohung" (an die Zeit-Redaktion) hört sich natürlich viel bedrohlicher an.
    Das sich bei dieser Meldung wieder einmal der bekannte Antiamerikanismus regt, war zu erwarten.
    Diese Einstellung betrachte ich mittlerweile schon langsam als pathologisch.
    Es gibt vieles an den USA zu kritisieren, nicht aber ihren Einsatz als Bündnispartner Süd-Koreas und als unmissverständliches "Halt und keinen Schritt weiter" gegenüber einem kranken Despoten.
    Hätte es 1939 ein solches Zeichen der Welt gegenüber dem braunen Verbrecher gegeben, wäre dieser Welt viel Leid, Elend und Zerstörung erspart geblieben.

    Achso, und die ständigen Drohungen und konventionelle+atomare Aufrüstung Nordkoreas sind also keine Provokationen? In welcher Welt leben Sie eigentlich?

    • Karl63
    • 01.04.2013 um 9:25 Uhr

    und ich dachte schon die von Nordkorea vollzogenen Nuklearwaffentests wären eine Botschaft "des Friedens und der Völkerverständigung ..."
    Fakt ist, Südkorea, die VR China und die USA sind heute Wirtschaftlich in einer Art und Weise miteinander verflochten, die noch vor zwei Jahrzehnten (am Ende des Kalten Krieges) nicht vorstellbar gewesen ist. Jede militärische Auseinandersetzung auf der Koreanischen Halbinsel würde nicht nur den drei genannten Nationen, sondern auch dem Rest der Weltwirtschaft schweren Schaden zufügen.
    Insofern wäre es jetzt an der Zeit, dass China seinem Verbündeten Nordkorea sehr deutlich klar macht, wo der Spielraum von Pjöngjang endet.

    Es passt wohl nicht in Ihr Freund/Feind//Schwarz/Weiß - Schema, die USA einmal nicht anklagen zu können.
    Dass Sie es trotzdem versuchen - in einem so glasklaren Fall der Provokation einer durchgedrehten Machthaber-Clique in Nordkorea -
    gibt Sie der Lächerlichkeit preis.

    Jedes Jahr werden Manoever der suedkoreanischen und US Armee veranstaltet, zeitgleich ueberigens auch in Nordkorea, nur da fehlt es an einem Partner, weil selbst die Chinesen die Nase voll haben von diesen Spinnern. Und alle Armeen dieser Welt veranstalten Manoever, werden deshalb ueberall Angriffe erwartet?

    nach Unabhängigkeit. Was ist Südkorea faktisch eine Enklave der USA in Asien. Nagut wir in der BRD dürften das ja kennen.

    • Rend
    • 01.04.2013 um 17:25 Uhr

    Korrigieren sie mich, wenn ich falsch liege, aber hat dieses Land, gegen das ja alle nur sind, weil es "nicht USA u. Europamuster entspricht", nicht vor anderthalb Jahren mit Artillerie auf eine südkoreanische Insel geballert und dort Dorfbewohner und Soldaten ermordet?

    • BSiR
    • 02.04.2013 um 2:41 Uhr

    Ziemlich unsinniger Kommentar.
    Militärs müssen nun mal üben. Ohne Übung können sie ihre Aufgaben nicht ausüben. Das gilt für alle Armeen der Welt. Ich kann darin nicht einmal eine Drohung erkennen, zumal die Übung öffentlich bekannt gemacht wurde.
    Aber "Drohung" (an die Zeit-Redaktion) hört sich natürlich viel bedrohlicher an.
    Das sich bei dieser Meldung wieder einmal der bekannte Antiamerikanismus regt, war zu erwarten.
    Diese Einstellung betrachte ich mittlerweile schon langsam als pathologisch.
    Es gibt vieles an den USA zu kritisieren, nicht aber ihren Einsatz als Bündnispartner Süd-Koreas und als unmissverständliches "Halt und keinen Schritt weiter" gegenüber einem kranken Despoten.
    Hätte es 1939 ein solches Zeichen der Welt gegenüber dem braunen Verbrecher gegeben, wäre dieser Welt viel Leid, Elend und Zerstörung erspart geblieben.

  2. Achso, und die ständigen Drohungen und konventionelle+atomare Aufrüstung Nordkoreas sind also keine Provokationen? In welcher Welt leben Sie eigentlich?

    43 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • k00chy
    • 01.04.2013 um 10:59 Uhr

    Nordkorea wird durchaus bedroht, nur eben deutlich subtiler. Die Manöver der USA und Südkoreas sind aus deren Perspektive nun einmal nichts anderes als eine akute Gefahr. Natürlich gibt es bestimmte Gründe, warum NK nicht immer nur reagiert, sondern eben auch versucht, den Takt vorzugeben.

    Aus meiner Sicht sind es SK und die USA, die jetzt in der Pflicht stehen, zu deeskalieren. China sollte NK den Support untersagen, sodaß sie sich im Klaren sind, dass sie alleine stehen.

    Zum Vergleich: letzten Sommer hatten wir eine ähnliche Situation mit Israel. Ständig wiederholte Kriegsdrohungen ohne Substanz. Nur wurden sie in Europa anders präsentiert. Aber sie waren essentiell das Gleiche.

    Die mediale Präsentation ist doch ziemlich eindeutig. Wenn USA mit den Waffen paradiert, ist das Abschreckung, wenn Nordkorea das macht, ist es Provokation. Tun sie sich selbst einen Gefallen und schnappen Sie nicht nach jeder Fliege, die Ihnen die instrumentellen Nachrichtenagenturen vors Gesicht hängen.

    • k00chy
    • 01.04.2013 um 10:59 Uhr

    Nordkorea wird durchaus bedroht, nur eben deutlich subtiler. Die Manöver der USA und Südkoreas sind aus deren Perspektive nun einmal nichts anderes als eine akute Gefahr. Natürlich gibt es bestimmte Gründe, warum NK nicht immer nur reagiert, sondern eben auch versucht, den Takt vorzugeben.

    Aus meiner Sicht sind es SK und die USA, die jetzt in der Pflicht stehen, zu deeskalieren. China sollte NK den Support untersagen, sodaß sie sich im Klaren sind, dass sie alleine stehen.

    Zum Vergleich: letzten Sommer hatten wir eine ähnliche Situation mit Israel. Ständig wiederholte Kriegsdrohungen ohne Substanz. Nur wurden sie in Europa anders präsentiert. Aber sie waren essentiell das Gleiche.

    Die mediale Präsentation ist doch ziemlich eindeutig. Wenn USA mit den Waffen paradiert, ist das Abschreckung, wenn Nordkorea das macht, ist es Provokation. Tun sie sich selbst einen Gefallen und schnappen Sie nicht nach jeder Fliege, die Ihnen die instrumentellen Nachrichtenagenturen vors Gesicht hängen.

    • Karl63
    • 01.04.2013 um 9:25 Uhr

    und ich dachte schon die von Nordkorea vollzogenen Nuklearwaffentests wären eine Botschaft "des Friedens und der Völkerverständigung ..."
    Fakt ist, Südkorea, die VR China und die USA sind heute Wirtschaftlich in einer Art und Weise miteinander verflochten, die noch vor zwei Jahrzehnten (am Ende des Kalten Krieges) nicht vorstellbar gewesen ist. Jede militärische Auseinandersetzung auf der Koreanischen Halbinsel würde nicht nur den drei genannten Nationen, sondern auch dem Rest der Weltwirtschaft schweren Schaden zufügen.
    Insofern wäre es jetzt an der Zeit, dass China seinem Verbündeten Nordkorea sehr deutlich klar macht, wo der Spielraum von Pjöngjang endet.

    26 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • k00chy
    • 01.04.2013 um 11:03 Uhr

    Wie ekelhaft zynisch muss man sein, um sich bei einem möglichen Krieg ausschließlich Sorgen um die "Weltwirtschaft" zu machen?

    Nur aus Eitelkeit zweier Machtlager heraus sind hier die Leben von möglicherweise bis zu hunderttausenden Menschen bedroht! Und Sie machen sich sorgen um die verf***kte Wirtschaft ?!

    • k00chy
    • 01.04.2013 um 11:03 Uhr

    Wie ekelhaft zynisch muss man sein, um sich bei einem möglichen Krieg ausschließlich Sorgen um die "Weltwirtschaft" zu machen?

    Nur aus Eitelkeit zweier Machtlager heraus sind hier die Leben von möglicherweise bis zu hunderttausenden Menschen bedroht! Und Sie machen sich sorgen um die verf***kte Wirtschaft ?!

  3. ZEIT: Südkorea hat Nordkorea im Falle eines militärischen Angriffs mit "starker und sofortiger Vergeltung" gedroht.

    South China Morning Post: South Korean President Park Geun-Hye vowed “strong retaliation” on Monday to any provocation by North Korea after Pyongyang declared it was formally at war with Seoul.

    SPON: Präsidentin Park Geun Hye hat eine massive und rasche militärische Aktion ohne Rücksicht auf politische Überlegungen angekündigt, falls Nordkorea seine Provokationen fortsetzt.

    Während die ZEIT berichtet, Südkorea drohe mit militärischer Vergeltung, wenn Nordkorea militärisch angreife, berichten andere Medien, Südkorea wolle angreifen , wenn die bisherigen Provokationen Nordkoreas fortgesetzt werden. Das würde bedeuten, Südkorea wertet die aktuelle (verbale) Eskalationsstufe als Rechtfertigung für einen Militärschlag.

    Die Börse in Tokio ist bereits in den Keller gegangen.

    4 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • va
    • 01.04.2013 um 10:24 Uhr

    Die Unterschiede sind mir auch schon aufgefallen. Liegt das an den sprachlichen Feinheiten, die nicht jeder Übersetzer beherrscht? Holzauge sei wachsam!

    Das Wort retaliation bedeutet Vergeltung, vergelten kann man aber nur, wenn vorher was passiert ist oder seit wann gibt es eine Vergeltung im Voraus. Was Praesidentin Park meinte, den Hintergrund, dass NK verbal ausgereizt hat und man sieht die Moeglichkeit, dass NK jetzt wie 2010 einfach mal als naechste Eskalationsstufe eine Insel mit Artillerie beschiesst oder ein Schiff versenkt. Fuer diesen Fall hat sie Vergeltung angekuendigt, weil man 2010 nicht militaerisch reagiert hat.

    • va
    • 01.04.2013 um 10:24 Uhr

    Die Unterschiede sind mir auch schon aufgefallen. Liegt das an den sprachlichen Feinheiten, die nicht jeder Übersetzer beherrscht? Holzauge sei wachsam!

    Das Wort retaliation bedeutet Vergeltung, vergelten kann man aber nur, wenn vorher was passiert ist oder seit wann gibt es eine Vergeltung im Voraus. Was Praesidentin Park meinte, den Hintergrund, dass NK verbal ausgereizt hat und man sieht die Moeglichkeit, dass NK jetzt wie 2010 einfach mal als naechste Eskalationsstufe eine Insel mit Artillerie beschiesst oder ein Schiff versenkt. Fuer diesen Fall hat sie Vergeltung angekuendigt, weil man 2010 nicht militaerisch reagiert hat.

  4. Die Dame heisst mit Vornamen Guen-Hye und mit Nachnamen Park.
    Warum nennt die ZEIT sie dann Präsidentin Hye?
    Das ist wie wenn man den Strauss als Ministerpräsident Josef bezeichnet hätte.
    [..]

    Gekürzt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

    11 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Aber die Koreaner schreiben auch immer 'Chancellor Angie'. So gesehen sind die Zeit journalisten gar nicht soo doof.

    Redaktion

    Leider ist beim Kürzen im Teaser der Nachname anstelle des Vornames gekürzt worden. Das ist jetzt berichtigt. Herzlichen Dank für den Hinweis.

    Aber die Koreaner schreiben auch immer 'Chancellor Angie'. So gesehen sind die Zeit journalisten gar nicht soo doof.

    Redaktion

    Leider ist beim Kürzen im Teaser der Nachname anstelle des Vornames gekürzt worden. Das ist jetzt berichtigt. Herzlichen Dank für den Hinweis.

  5. Es war Nordkorea dass die Korvette "Cheonan" mit einem Torpedo versenkte, was in 46 Toten resultierte. Und es war Nordkorea dass erst jüngst Südkoreanisches Staatsgebiet mit Artillerie beschoss, ebenfalls mit toten und verletzten. Wo hier die Aggressionen und Provokationen herkommen ist ja wohl offensichtlich.

    via ZEIT ONLINE plus App

    28 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Falls Nordkorea ein derartiges Manöver mit einem großen Verbündeten vor Südkorea oder vor/in US-Hoheitsgebieten durchführen würde, gäbe es sicher nur gelassen-freundliche Reaktionen der anderen Seite. Oder?

    Hier wird einfach nur Kriegsvorbereitung betrieben. Nordkorea steht doch schon lange auf der US-Liste der "Schurkenstaaten". Das ist praktische Umsetzung von Hegemonialpolitik mit manipulativer Informationspolitik.

    Kennen sie schon die neuen Untersuchungen wonach es eine Mine aus den 70igern war?
    http://www.hani.co.kr/art...
    http://www.hani.co.kr/art...

    Erinnert mich ein bisschen an den Tonkin Vorfall aber so etwas würde heute nicht mehr vorkommen, die Wahrheit ist alternativlos.

    Falls Nordkorea ein derartiges Manöver mit einem großen Verbündeten vor Südkorea oder vor/in US-Hoheitsgebieten durchführen würde, gäbe es sicher nur gelassen-freundliche Reaktionen der anderen Seite. Oder?

    Hier wird einfach nur Kriegsvorbereitung betrieben. Nordkorea steht doch schon lange auf der US-Liste der "Schurkenstaaten". Das ist praktische Umsetzung von Hegemonialpolitik mit manipulativer Informationspolitik.

    Kennen sie schon die neuen Untersuchungen wonach es eine Mine aus den 70igern war?
    http://www.hani.co.kr/art...
    http://www.hani.co.kr/art...

    Erinnert mich ein bisschen an den Tonkin Vorfall aber so etwas würde heute nicht mehr vorkommen, die Wahrheit ist alternativlos.

    • 29C3
    • 01.04.2013 um 9:34 Uhr
    2 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Fassen wir zusammen:
    Nordkorea veröffentlicht ein Video indem die nordkoreanischen Streitkräfte die südkoreanische Hauptstadt Seoul überrennen und tausende Amerikaner als Geiseln nehmen (nebenbei werden wohl auch ein paar amerikanische Flugzeugträger vernichtet).
    Nordkorea droht damit Nuklearwaffen gegen Washington D.C. einzusetzen.
    Nordkorea droht Südkorea und amerikanische Stützpunkte in Guam, Japan,... anzugreifen.

    Südkorea sagt wenn Nordkorea uns angreift haben Sie mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen.
    Die USA sagen sie stehen zu ihrem Verbündeten Südkorea.

    Immer diese fiesen amerikanischen Kriegstreiber, warum lassen sie klein Kim nicht einfach Washington D.C. und Seoul vernichten wenn er doch unbedingt will^^

    Fassen wir zusammen:
    Nordkorea veröffentlicht ein Video indem die nordkoreanischen Streitkräfte die südkoreanische Hauptstadt Seoul überrennen und tausende Amerikaner als Geiseln nehmen (nebenbei werden wohl auch ein paar amerikanische Flugzeugträger vernichtet).
    Nordkorea droht damit Nuklearwaffen gegen Washington D.C. einzusetzen.
    Nordkorea droht Südkorea und amerikanische Stützpunkte in Guam, Japan,... anzugreifen.

    Südkorea sagt wenn Nordkorea uns angreift haben Sie mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen.
    Die USA sagen sie stehen zu ihrem Verbündeten Südkorea.

    Immer diese fiesen amerikanischen Kriegstreiber, warum lassen sie klein Kim nicht einfach Washington D.C. und Seoul vernichten wenn er doch unbedingt will^^

  6. Aber die Koreaner schreiben auch immer 'Chancellor Angie'. So gesehen sind die Zeit journalisten gar nicht soo doof.

    Antwort auf "Lesen bildet"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service