ArbeitsbesuchObama kommt im Juni nach Berlin

Es ist sein erster Besuch als US-Präsident: Ziemlich genau 50 Jahre nach John F. Kennedy kommt Barack Obama nach Berlin. Offen ist, ob er wieder eine Rede hält.

US-Präsident Barack Obama im Juni 2008 vor der Siegessäule in Berlin

US-Präsident Barack Obama im Juni 2008 vor der Siegessäule in Berlin  |  © Rainer Jensen/dpa

US-Präsident Barack Obama kommt im Juni erstmals seit seinem Amtsantritt nach Berlin. Obama werde am 18. und 19. Juni im Anschluss an den G-8-Gipfel in Nordirland die Hauptstadt besuchen, sagte der stellvertretende Sprecher der Bundesregierung, Georg Streiter. Damit bestätigte er Berichte, die seit einigen Wochen kursieren.

Zuvor war spekuliert worden, ob Obama seinen Staatsbesuch zusammenlegt mit den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der berühmten Rede von US-Präsident John F. Kennedy am 26. Juni. Damals hatte Kennedy vor dem Schöneberger Rathaus den legendären Satz ausgesprochen: "Ich bin ein Berliner."

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Da der US-Präsident anlässlich des G-8-Gipfels sich aber schon früher in Europa aufhalten wird, reist er nicht genau zum Jubiläumstag nach Berlin. "Die Bundeskanzlerin freut sich sehr auf diesen Besuch", sagte Streiter. Während Obamas Aufenthalt solle ein "breites Spektrum bilateraler und globaler Fragen" zur Sprache kommen, sagte Streiter weiter. Ob der US-Präsident wieder eine große Rede in der Öffentlichkeit hält, ist bisher unklar.

Obama war zuletzt als Kandidat für das Weiße Haus in Berlin. Zu seiner Rede vor der Siegessäule versammelten sich im Sommer 2008 etwa 200.000 Menschen. Damals verhinderte die Kanzlerin einen Wahlkampf-Auftritt vor dem Brandenburger Tor. Schließlich hielt Obama die Rede an der Siegessäule, wo er enthusiastisch gefeiert wurde.

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Leserkommentare
  1. Ziemlich genau 4 Jahre nach seinem ersten Besuch kommt Barack Obama nach Deutschland und diesmal nach Berlin.

    Vor vier Jahren besuchte er mit Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel die Gedenkstätte Buchenwald und war tief erschüttert.

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  2. sie den gleichen Bericht von vor 4 Jahren genommen und kopiert haben?

  3. In Berlin hatte bisher für Verärgerung gesorgt, dass Obama trotz mehrerer persönlicher Einladungen von Merkel bislang keine Zeit für eine Visite gefunden hatte. Da freuen sich jetzt die Vernachlässigten und ziehen schon wieder große Parallelen.

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  4. 4. [...]

    Der Kommentar auf den Sie sich beziehen wurde bereits entfernt. Die Redaktion/mak

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    • KHans
    • 10. Mai 2013 15:15 Uhr

    Ich erinnere an die Schmähungen der rot-grünen Regierung wegen deren Verweigerungskurs in Sachen Irak-Krieg. Damals wurde Schröder/Fischer pathetisch und übertrieben für eine wirtschaftsschädliche Verschlechterung der unverzichtbaren deutsch-amerikanischen Allianz verantwortlich gemacht.

    Was war das für ein reißerisches Wutgeheul.

    Und was hat Frau Merkel mit ihrer östlich geprägten arroganten Herablassung schon beim 1. Wahlauftritt Obamas in Berlin, als sie ihm einen Nebenschauplatz aufzwang und sich selbst rar machte verdorben? hat da unsere "neutrale" Presse jetzt schon seit bald 5 Jahren gezetert? hat sie nicht.

    Obama mag Frau Merkel ähnlich "gern" wie Herrn Nethanjahu. Das ist verständlich, finde ich.

  5. Was um alles in der Welt meint mein Vorkommentator denn bitte mit "[...]östlich geprägte[r] arrogante[r] Herablassung[...]" von Frau Merkel??? Blankes Entsetzen meinerseits...

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  6. überbewerter Snob, der labert und wenig bewegt hat.
    Die Leute brauchen ihren Messias.siehe Trittin..siehe Steinbrück..
    Hoffen wir,dass sie es bis zum Sommer checken

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  7. 8. […]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit differenzierten Argumenten an der Diskussion. Danke, die Redaktion/jp

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn er von unseren unparteiischen Medien daran erinnert werden könnte das diejenigen die Glorifizierte Konzentrationslager unterhalten vielleicht nur aus Höflichkeit nett Begrüßt werden.
    Dann könnte in aller Höflichkeit auch noch gesagt werden das Politiker normalerweise vor Gericht gestellt werden die Kriege basiert auf Lügen anzetteln. Er könnte dafür sorgen das dies geschieht.
    Ich hoffe dies ist nun differenziert genug.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, zz
  • Schlagworte Barack Obama | Berlin | John F. Kennedy | Bundesregierung | Bundeskanzler | G-8-Gipfel
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