WaffenkonvoiIsrael fliegt Luftangriffe auf Ziele in Syrien

Die israelische Luftwaffe soll erneut Raketen auf syrisches Gebiet abgeschossen haben. Ziel des Angriffs war vermutlich eine Waffenlieferung für die Hisbollah.

Piloten der israelischen Luftwaffe (Archivbild)

Piloten der israelischen Luftwaffe (Archivbild)  |  © David Silverman/AFP/Getty Images

Die israelische Luftwaffe hat US-Medienberichten zufolge Ziele in Syrien angegriffen. Die Attacke habe am Donnerstag oder Freitag stattgefunden, berichtete CNN unter Berufung auf Regierungsquellen. Als mögliches Ziel galt offenbar eine Waffenlieferung für die Hisbollah im Libanon, hieß es bei NBC, ebenfalls unter Berufung auf Regierungsmitarbeiter. Widersprüchliche Angaben gab es darüber, ob es sich bei der Lieferung um chemische Waffen handelte.

Den Berichten zufolge drangen die Kampfflugzeuge nicht in den syrischen Luftraum ein, sondern schossen ihre Raketen von außerhalb ab. Die libanesische Armee berichtete von Luftraumverletzungen durch israelische Jets. Kampfflugzeuge seien stundenlang über libanesischem Territorium gekreist. Im Südlibanon hätten sie mehrere Scheinangriffe in niedriger Höhe geflogen.

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Unter Berufung auf einen ungenannten Regierungsvertreter berichtet die Times of Israel, der Angriff habe einer Lieferung hochmoderner Raketen für die Hisbollah gegolten, die das Kräfteverhältnis in der Region verändert hätte. Es habe sich aber nicht um chemische Waffen gehandelt. Das israelische Militär wollte einen möglichen Angriff offiziell weder bestätigen noch dementieren. "Solche Berichte kommentieren wir nicht", sagte eine Armeesprecherin.

Obama lehnt Einsatz von Bodentruppen ab

Israel und die USA sorgen sich seit Längerem darüber, dass in Syrien Chemiewaffen zum Einsatz kommen könnten. Dabei geht es auch darum, dass möglicherweise chemische Kampfstoffe in den Besitz der israelfeindlichen Hisbollah im Südlibanon gelangen. Die Weitergabe von Chemiewaffen an die Hisbollah gilt für Israel als "rote Linie", bei deren Überschreitung das Land eingreifen würde. 

Bereits im Januar hatte die israelische Luftwaffe Angriffe in Syrien geflogen: Damals hatte sie offenbar ein Forschungslabor für biologische und chemische Waffen attackiert. Als weiteres Ziel wurde in Medienberichten ein Konvoi mit Luftabwehrraketen für die Hisbollah genannt.

Obwohl die USA mittlerweile auch Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen in Betracht ziehen,  lehnt Präsident Barack Obama den Einsatz von US-Bodentruppen in dem Land ab. "Ich kann kein Szenario erkennen, bei dem amerikanische Truppen in Syrien für die USA oder Syrien gut wären", sagte er. Dies würde sich aber ändern, falls sich herausstellen sollte, dass die syrischen Streitkräfte systematisch Chemiewaffen einsetzen. Es müssten nun weitere Hinweise gesammelt und den Vereinten Nationen vorgelegt werden.

Die Kämpfe in Syrien waren auch am Freitag unvermindert weitergegangen. Es gab Berichte über ein Massaker mit mehr als 100 Todesopfern. In dem seit März 2011 andauernden Aufstand gegen das Assad-Regime sind nach UN-Schätzungen mehr als 70.000 Menschen getötet worden.

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Leserkommentare
  1. Liegt da eine Kriegserklärung vor? Wie ist das völkerrechtlich wenn Ziele in einem anderen Land angegriffen werden.

    14 Leserempfehlungen
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    Aber in manchen Fällen wird das nicht so genau genommen.

    ...alles - aber das weiß doch wirklich jeder!?

    Allerdings läßt mich der Gedanken schmunzeln, daß im Fall eines Sieges der "Demokraten" und "Oppositionsaktivisten" ein mit westlichen Waffen ausgerüstetes "Kalifat" an den Grenzen Israels entsteht.

    Info für alle Gutmenschen, Antisemiten und Israelfeinde

    Auszüge aus der UN-Resolution 1701

    Die Resolution

    fordert die alleinige Autorität der regulären libanesischen Armee sowie der UNIFIL-Truppen im Libanon

    fordert, dass es keine bewaffneten Gruppen außer der libanesischen Armee im Libanon geben darf, und daher die Entwaffnung aller anderen Gruppen

    bekundet außerdem erneut seine in allen seinen früheren einschlägigen Resolutionen zum Ausdruck gebrachte nachdrückliche Unterstützung der territorialen Unversehrtheit, der Souveränität und der politischen Unabhängigkeit Libanons innerhalb seiner international anerkannten Grenzen, wie im israelisch-libanesischen Allgemeinen Waffenstillstandsabkommen vom 23. März 1949 vorgesehen

    fordert Sicherheitsvorkehrungen zur Verhütung der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten, namentlich die Schaffung eines Gebiets zwischen der Blauen Linie und dem Litani-Fluss, das frei von bewaffnetem Personal, Material und Waffen ist, es sei denn, diese wurden von der Regierung Libanons und der UNIFIL in dieses Gebiet disloziert

    fordert keine Verkäufe oder Lieferungen von Rüstungsgütern und sonstigem Wehrmaterial an Libanon zuzulassen, soweit diese nicht von dessen Regierung genehmigt sind

    Israel interveniert nicht auf fremdes Territorium weil es das "darf".

    Weil es kann.
    Und weil es will.

    Allerdings - ohne Israel damit jedoch zu entschuldigen! - tun das andere Länder in der Regel auch!

    ---

    Richtig interessant wird es allerdings, wenn israelische Politiker, die derartige Aktionen heute befürworten, ihrer Bevölkerung demnächst dann erklären müssen, warum an Israels Nordgrenze jetzt plötzlich ein sog. "failed State" entstanden ist, in dem sich ein undurchsichtiges Konglomerat aus fanatischen Islamisten und Antisemiten um Assads Chemiewaffen streitet, um sie Richtung Süden abzufeuern...

    Meine Hoffnung, derartige Szenarien nicht real ansehen zu müssen, schwindet allerdings zunehmend.

    Man könnte fast lachen über die Kurzsichtigkeit und Borniertheit der Israelischen Führungsriege, wenn man dabei nicht auch gleichzeitig über den möglichen Tod von Zivilisten lachen würde.

    Da bleibt mir das Lachen dann doch im Halse stecken!

    Israel darf dies NICHT.

    Und dennoch heiligt in diesem Fall, so makaber dies vllt. auch klingen mag, der Zweck die Mittel.

    Assad und die Hisbollah sind Verbündete. Mit den Waffenlieferungen wollte Assad mit hoher Wahrscheinlichkeit einzig und allein die Hisbollah in die Lage versetzen, eine weitere Front in der Region aufzumachen bzw. zu verstärken. Ob die Hisbollah sich jetzt einfach noch direkter und intensiver in den Bürgerkrieg auf die Seite Assads eingemischt hätte, oder Israel so weit beschäftigen sollte, dass es sich nicht mehr auf die eben erfolgte Weise einmischen kann, sei dahin gestellt.

    Israel hat deshalb mit dieser einmaligen Aktion auf völkerrechtlich minimalst verbotene Weise verhindert, dass das Völkerrecht immer und immer wieder verletzt wird. Es hat dabei auch jede Menge Menschenleben vor dem Tod und der Vertreibung durch Assads Schergen bewahrt.

    Wie aus anderen Kommentaren bereits zu entnehmen ist, wird dieses Vorgehen in der arabischen Welt durchaus begrüßt.

    In Abwägung der Vor- und Nachteile kann ich die israelische Vorgehensweise mehr als nur verstehen. Es wäre natürlich alles viel besser, wenn die Welt so funktionieren würde, dass dies nicht nötig gewesen wäre.

    Da Assad aber anscheinend mit allen Mitteln, egal wieviele Menschenleben dies fordert, an der Macht bleiben will, bleibt die israelische Vorgehensweise für mich ohne jede Alternative.

    denn nachdem der libanon und syrien israel '48 unprovoziert angegriffen haben (mit wiederholungen in den späteren jahrzehnten) und seit dem keiner der beiden staaten irgendwelche friedensverträge unterzeichnet hat, befinden sich die staaten offiziell im kriegszustand.

    und da sind angriffe - vor allem seitens der ausdrücklich bedrohten partei israel - völkerrechtlich klar erlaubt.

    Sie haben von ihren Herren und Waffenlieferanten schließlich gelernt, dass das Völkerrecht nur relevant ist, wenn die Gefahr besteht der Gegner könne sich verteidigen.
    Ebenso können sie sich darauf verlassen, dass von der hiesigen Presse keinerlei Kritik zu erwarten ist und jede behauptete Grund für die Kriegshandlungen als Tatsachen verkauft werden.

    Nach dem Palästinakrieg November 1947 - Juli 1949, auch Erster Arabisch-Israelischer Krieg oder Israelischer Unabhängigkeitskrieg genannt, wurde 1949 ein Waffenstillstandsabkommen zwischen den Staaten Israel, Ägypten, Libanon, Syrien, Irak und Jordanien ausgehandelt.

    Seit dem herrscht zwischen Israel und Syrien lediglich ein Waffenstillstand, der nach den zwei folgenden Kriegen erneuert wurde. Syrien erkennt zudem den israelischen Staat nicht an.

    Israel begeht nach diesen Fakten lediglich einen Bruch des Waffenstillstandsabkommens. Einer Kriegserklärung bedarf es deshalb nicht.
    Fakt ist auch ,dass die arabischen Staaten den Staat Israel in drei Kriegen vernichten wollten und einige das heute immer noch, durch die Unterstützung der Hisbollah und der Hamas, erreichen wollen.

    Aus dieser Perspektive sollten auch mal die pseudolinken Leser der Welt diesen Konflikt betrachten. Sie unterstützen in Ihren Kommentaren meisten islamische Herrschaftskulturen obwohl diese in krassem Widerspruch zu den Werten der Aufklärung stehen.

    Zudem müssten Ihre Wunschvorstellungen von Islam und Demokratie in den muslimischen Länder längst ausgeträumt sein.

    Als Lektüre in diesem Zusammenhang kann ich Ihnen noch den Artikel von Ahmad Mansour im Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.d... und das Buch von Hartmut Kraus "Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung" empfehlen.

  2. Ich will meine Hände in Unschuld waschen, dafür, dass ich nichts unternehmen kann, um den Menschen in Syrien zu helfen.
    Auch bin ich zutiefst beschämt darüber, dass im 21.Jh ein ,,Präsident" sein Volk völlig ohne internationalen Widerstand aufs brutalste massakrieren darf, wobei der es als ,,Terroristenbekämpfung" rechtfertigt.

    Muss die Welt nun auf Israel setzen, damit sie das Assad-Regime absetzen?

    3 Leserempfehlungen
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    Auch ich schäme mich, nichts tun zu können als jeden Tag immer wieder Schreckensmeldungen zu lesen.
    Allerdings sollte man sich davor hüten, pauschal zu sagen, mit der Absetzung des Assad-Regimes wären alle Probleme beseitigt.
    Hier ist ein interessanter Artikel zu dem Thema: http://www.dradio.de/dkul...

    Leider versuchen die Menschen immer wieder die Realität in ein simples Schwarz/weiß-Schema zu pressen. Bei diesem Bürgerkrieg gibt es schon lange kein ,,Gut'' gegen ,,Böse'' mehr (auch wenn die Zeit-Kommentatoren hier immer wieder gerne Assad als den ,,Guten'' darstellen, weil viele Medien die vielen verschiedenen Gruppierungen der Rebellen als ,,gut'' präsentieren), hier treffen einfach viele unterschiedliche Interessen aufeinander und das Volk darf (wie immer) den Preis dafür zahlen.

    Die gesamte Welt hat bisher kein Interesse an der Zivilbevölkerung gezeigt. Erst wenn es um wirklichen Machtverlust geht wird eingegriffen. Dann natürlich nicht der Büger wegen... .

    da haben Sie einen brisanten Gedanken angerissen.

    Israel zeigt, dass niemand sonst aus dem Westen sich wirklich darum schert, wie die Teheraner Machtgeschöpfe mit der Region umspringen: - indem es zeigt, dass es doch geht, etwas zu unternehmen.

    Die Saudis registrieren das und zitieren Mossad-Expertisen, wonach nicht alle Salafisten Terroristen seien, etc. (siehe link bei #3)

    "“The Islamists there aren’t all Salafists, and the Salafists aren’t all al Qaeda, by any means,” the official said."

    Die Stimmen, die sich so differenziert "nach Boston" äußern, sind nicht mehr ganz so zahlreich, wie sie einmal waren.

    Ob Israel darauf setzt, sich gegenüber den Sunniten der Region als "unverzagt" in Sachen Teheran zu empfehlen, muss sicherlich Spekulation bleiben. Aber die Saudische Perzeption einer Israelischen "Unverdrossenheit und Nüchternheit" (in dieser Kombination) kann schon zu denken geben.

    Aus Saudischer Sicht ist mit der persisch-pakistanischen Pipeline-Allianz der langjährige Verbündete in Islamabad abhanden gekommen und da gönnt man dem ungeliebten Faktor Israel eine neue Art von interessierter Aufmerksamkeit.

    Fehlt nur noch, dass man als nächstes die Frage stellt, warum die Türkei eigentlich nicht solche Kunststücke vermag. Kühn und zur Differenzierung befähigt sind die Türken doch sonst auch.

    Oder warum die Saudis das selbst nicht können, mit all ihrer sündhaft teuer eingekauften hardware.

    Sind doch weitgehend die gleichen Fabrikate, wie Israel sie hat.

    • aapple
    • 04. Mai 2013 14:45 Uhr

    ...nun auf Israel setzen? Seit wann gibt es Hoffnung und Frieden , wenn Terroristen Durch Terroristen bekämpft werden?

  3. durchaus auch Anerkennung.

    http://english.alarabiya....

    Aber ansonsten ein buntes Durcheinander:

    Das Assad-Lager fühlt sich bestätigt, dass Israel den Aufständischen unter die Arme greifen müsse, da der Aufstand unter Rückschlägen leide.

    Die Parteigänger des Aufstandes gewinnen dagegen den Eindruck, dass Israel beweise, dass es ein Klacks sei, in Syrien zu intervenieren und dass der Westen mit seinem Reden von den Schwierigkeiten, in Syrien etwas zu unternehmen, nur Assad (und dem Iran) den Raum freihalte, den Aufstand zu ersticken.

    Wie immer zuverlässig für eine plausible Perzeptions-Bilanz der Kräfte in der Region: Das beliebte Putin-TV

    Blatant Blitz: Israel bombs Syria, targets chem weapons depot?

    http://www.youtube.com/wa...

    4 Leserempfehlungen
  4. Auch ich schäme mich, nichts tun zu können als jeden Tag immer wieder Schreckensmeldungen zu lesen.
    Allerdings sollte man sich davor hüten, pauschal zu sagen, mit der Absetzung des Assad-Regimes wären alle Probleme beseitigt.
    Hier ist ein interessanter Artikel zu dem Thema: http://www.dradio.de/dkul...

    Leider versuchen die Menschen immer wieder die Realität in ein simples Schwarz/weiß-Schema zu pressen. Bei diesem Bürgerkrieg gibt es schon lange kein ,,Gut'' gegen ,,Böse'' mehr (auch wenn die Zeit-Kommentatoren hier immer wieder gerne Assad als den ,,Guten'' darstellen, weil viele Medien die vielen verschiedenen Gruppierungen der Rebellen als ,,gut'' präsentieren), hier treffen einfach viele unterschiedliche Interessen aufeinander und das Volk darf (wie immer) den Preis dafür zahlen.

    Die gesamte Welt hat bisher kein Interesse an der Zivilbevölkerung gezeigt. Erst wenn es um wirklichen Machtverlust geht wird eingegriffen. Dann natürlich nicht der Büger wegen... .

    6 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Oh man..."
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    Ein Schwarz-Weiß Bild ist nie gut, aber was haben Sie denn für eine andere Möglichkeit, aus 3000 km Entfernung, die Sache ,,objektiv" und neutral zu beurteilen?

    Ich sehe nur die Resultate und die Reden Assads. Wer nach 70.000 Toten immer noch davon spricht, dass es so alles richtig war, der gibt zurecht eine Anzweiflung seiner Legitimation als Präsident Syriens. Sein Vater war übringes ebenfalls an Massakers beteiligt (siehe Wikipedia, 30.000 Tote).

    Wie der Vater, so der Sohn passt hier nicht. Der Sohn ist für mindestens doppelt soviele Tote verantwortlich.

  5. Aber in manchen Fällen wird das nicht so genau genommen.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Darf Israel das?"
    • conure
    • 04. Mai 2013 11:38 Uhr

    und Israel bombardiert auch nicht ein fremdes Land, um den Zivilisten dort zu helfen, Israel will die Hezbollah treffen.

    Israel wird wie immer nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

    8 Leserempfehlungen
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    Hoffentlich bleibt es allen anderen auch erspart, zur Rechenschaft gezogen zu werden.

    Wieso können arabische und türkische Piloten nicht, was die Israelis können ?

    Wieso zittert der Westen vor einer Luftabwehr, die von den Israelis souverän überflogen wird ?

    In mehreren Reportagen aus Syrien kann man sehen, wie einfach Menschen unter dem Feuer der Assad-Truppen solche Fragen stellen. Immer wieder:

    'Wo bleiben die Araber, wo bleibt Erdogan ?'

    Und das ist doch völlig menschlich und nahe liegend.

  6. da haben Sie einen brisanten Gedanken angerissen.

    Israel zeigt, dass niemand sonst aus dem Westen sich wirklich darum schert, wie die Teheraner Machtgeschöpfe mit der Region umspringen: - indem es zeigt, dass es doch geht, etwas zu unternehmen.

    Die Saudis registrieren das und zitieren Mossad-Expertisen, wonach nicht alle Salafisten Terroristen seien, etc. (siehe link bei #3)

    "“The Islamists there aren’t all Salafists, and the Salafists aren’t all al Qaeda, by any means,” the official said."

    Die Stimmen, die sich so differenziert "nach Boston" äußern, sind nicht mehr ganz so zahlreich, wie sie einmal waren.

    Ob Israel darauf setzt, sich gegenüber den Sunniten der Region als "unverzagt" in Sachen Teheran zu empfehlen, muss sicherlich Spekulation bleiben. Aber die Saudische Perzeption einer Israelischen "Unverdrossenheit und Nüchternheit" (in dieser Kombination) kann schon zu denken geben.

    Aus Saudischer Sicht ist mit der persisch-pakistanischen Pipeline-Allianz der langjährige Verbündete in Islamabad abhanden gekommen und da gönnt man dem ungeliebten Faktor Israel eine neue Art von interessierter Aufmerksamkeit.

    Fehlt nur noch, dass man als nächstes die Frage stellt, warum die Türkei eigentlich nicht solche Kunststücke vermag. Kühn und zur Differenzierung befähigt sind die Türken doch sonst auch.

    Oder warum die Saudis das selbst nicht können, mit all ihrer sündhaft teuer eingekauften hardware.

    Sind doch weitgehend die gleichen Fabrikate, wie Israel sie hat.

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Oh man..."
    • mpm4l
    • 04. Mai 2013 11:44 Uhr
    8. [...]

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um sachliche Argumente. Die Redaktion/mak

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, ff
  • Schlagworte Barack Obama | Hisbollah | Militär | Syrien | Vereinte Nationen | Israel
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