NahostIsraelische Regierung beschließt Zwangsumsiedlung von Beduinen

Israel will bis zu 40.000 Beduinen aus der Negev-Wüste in anerkannte Siedlungen zwangsumsiedeln. Arabische Nomaden protestierten gegen den Gesetzentwurf.

Beduinen in Israels Wüste

Beduinen in Israels Wüste  |  © Ahmad Gharabli/AFP/Getty Images

Die israelische Regierung hat einen Gesetzentwurf zur Zwangsumsiedlung Zehntausender Beduinen beschlossen. Der Entwurf, der nun im Parlament diskutiert und verabschiedet werden muss, sieht die Umsiedlung von 30.000 bis 40.000 Beduinen in der südlichen Negev-Wüste in anerkannte Siedlungen vor. Rund 12.000 weitere Nomaden sollen demnach das Recht erhalten, an ihren bisherigen Siedlungsorten zu bleiben.

Der Verein für Bürgerrechte in Israel (Acri) rief die Regierung auf, die bestehenden Dörfer der Beduinen anzuerkennen, anstatt die Bewohner umzusiedeln. "Diese erzwungene Umsiedlung wird Dutzende Dörfer und Zehntausende Beduinen treffen, die ihren Besitz und ihr historisches Recht an ihrem Land verlieren werden, während die sozialen Strukturen ihrer Gemeinschaft zerstört werden", sagte die israelische Nichtregierungsorganisation.

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Tausende Familien würden durch die Umsiedlung zu Armut und Arbeitslosigkeit verurteilt werden. Laut Acri fördere die israelische Regierung zudem den Bau jüdischer Siedlungen auf den Ruinen der Beduinen-Dörfer.

Rund 200 Demonstranten, die meisten von ihnen Beduinen, demonstrierten vor dem Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegen die Pläne der Regierung. Dabei hielten sie ein Transparent mit der Aufschrift "Das Ziel ist, uns zu entwurzeln" in den Händen.

In Israel leben rund 160.000 Beduinen, die meisten davon in oder um die Negev-Wüste. Mehr als die Hälfte lebt in nicht anerkannten Dörfern ohne öffentliche Dienstleistungen.   

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Leserkommentare
  1. Ich gehe davon aus, dass diese Menschen seit Jahrhunderten diesen Lebensraum nutzen. Mit welchem Recht werden sie jetzt vertrieben?
    Bei solchen Gelegenheiten klingt mir immer wieder die Sage, die von einer "Vorzeigedemokratie im nahen Osten" handelt, in den Ohren.

    Während in Europa jede illegale Zigeunersiedlung - die am Tropf des Sozialstaates lebt und in kurzer Zeit die ganze Gegend vermüllt und Geschäftstreibenden die Kunden vertreibt - in der Regel unter Naturschutz steht, ist man in Israel nicht einmal in der Lage, diese Menschen, die nur ihren traditionelles Leben führen, in einer vernüftigen und humanen Art und Weise zu integrieren.

    7 Leserempfehlungen
  2. Nach einer kurzen Recherche sind die Gründe für die Zwangsumsiedlung wesentlich klarer.

    - Beduinen lebten nomadisch. Durch die Gründung der arabischen Staaten und Israels nach dem zweiten Weltkrieg war diese Lebensweise aufgrund von Staatsgrenzen nicht mehr möglich. Es entstanden feste Siedlungen. Insgesamt leben 160.000 Beduinen im Negev.

    - Beduinen sind israelische Staatsbürger, haben also Zugang z.B. zur freien Bildung und medizinischen Versorgung, sind jedoch vom Militärdienst befreit.

    - Ihre Siedlungen waren keine angemeldeten Ortschaften. Ein Teil wurde 2003 unter eine Verwaltung gestellt und somit offiziell. Hier leben 80.000 Personen, davon aber nur 30.000 in anerkannten Siedlungen, die mit Elektrizität, Wasser, Schulen, usw. versorgt wurden.

    - Der zweite Teil der Siedlungen befindet sich auf verplantem Gebiet des Staates, was der Grund ist wieso diese nicht einfach anerkannt werden. 50% der Bevölkerung - die angesprochenen 40.000 - sollen in bereits dafür ausgebaute registrierte Ortschaften umgesiedelt werden.

    - Ein wichtiges Problem ist, dass aufgrund der fehlenden offizielle Verwaltung, sich eine Parallelgesellschaft entwickelt, ein Staat im Staate.

    - Ein weiteres Problem ist, dass in inoffiziellen Siedlungen lebenden Beduinen keine Steuern verrichten.

    - Die umgesiedelten Beduinen erhalten 50% des Wertes des von ihnen belebten Landes als Entschädigung. Dieses wurde Land von ihnen nicht erworben, sondern direkt besiedelt.

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    "- Der Großteil der inzwischen nur noch halb-nomadisch lebenden Beduinen ist während des Palästinakrieges von 1948 geflohen oder wurde vertrieben.

    - Im Folgenden wurde ein großer Teil des Negev staatliches bzw. militärisches Gebiet und die Beduinen wurden auf ein Reservat-ähnliches Gebiet im Nordosten des Negev umgesiedelt, welches lediglich 10 % der Fläche des Negev ausmacht.

    - Seit den 1960er Jahren versucht die israelische Regierung sowohl verstärkt jüdische Siedler zur Niederlassung zu bewegen, als auch die verbleibende beduinische Bevölkerung in teils dafür gegründete Städte umzusiedeln und Landenteignungen vorzunehmen.

    - HRW rief im Jahr 2008 zu einem sofortigen Stopp von Zerstörungen von Häusern von Beduinen auf sowie zu einer unabhängigen Untersuchung der diskriminierenden Behandlung. Laut Angaben von HRW hat Israel seit den 70er Jahren tausende von solchen Häusern zerstört.

    - Planstädte - In den letzten Jahren nahmen die Verelendung und Verslummung in einzelnen Stadtvierteln erheblich zu. Parallel zu der wachsenden Arbeitslosigkeit (ca. 40% - 60% bei Männern, 85% bei Frauen), folglicher Verzweiflung, Apathie, dem Gefühl gefangen und ausgeliefert zu sein, Drogenkonsum und Kriminalität, stieg auch die Feindseligkeit gegenüber dem Staat selbst an.

    - Enteignungen und Zerstörung der nicht anerkannten Dörfer legitimiert .. von einer Polizeitruppe durchgesetzt und überwacht .... "

    http://de.wikipedia.org/w...
    http://www.beduinen-onlin...

    • doof
    • 07. Mai 2013 11:23 Uhr

    ist dieses Vorgehen umso zynischer in Anbetracht dessen, wie die israelische Regierung mit illegalen Siedlungen und Siedlern ausserhalb ihres Staatsgebietes umgeht und wie dort solche Siedlungen gegen "Zwangsumsiedlung" geschützt werden - von Planungen bezüglich der Nutzung des Landes von Seiten der rechtmässigen Landbesitzer ist da auch nicht so sehr viel die Rede.

    Von daher überhaupt nicht nachvolllziehbar, wie hier mit eigenen Staatsbürgern umgegangen wird, die augenscheinlich die fraglichen Gebiete schon länger besiedeln als die Siedler z.B. im Westjordanland oder in Ost-Jerusalem! Dort beruft man sich auch darauf, dass man eine Umsiedlung jenen nicht mehr zumuten könne.
    Schöne Demokratie wo für die einen Bürger dieses Recht und die anderen Bürger augenscheinlich dieses Recht nicht gilt - ich dachte sowas gibts in Israel nicht?

  3. ...ist, kann doch nicht per se in Israel falsch sein !?

    "In zahlreichen deutschen Städten vollzog man in den siebziger und achtziger Jahren einen deutlichen Kurswechsel. Die Kinder- und Jugendarbeit wurde verbessert, Schul- und Bildungsmaßnahmen verstärkt. Man legte lokale Wohnbauprogramme auf (Sinti-Siedlungen in Köln, Düsseldorf, Freiburg usw.), öffnete neue Wege zum Gesundheitssystem und bot verbesserte Zugänge zu einer grundlegenden Schulbildung."

    http://www.strassenkinder...

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    • doof
    • 07. Mai 2013 12:28 Uhr

    Und Teile dieser Siedlungen entwickelten sich in der Folge zu "No-Go-Areas" für Polizei und Bevölkerung bzw. zu ghetto-artigen Stadtgebieten in denen niemand anderes zuzieht, aufgrund des Rufes (z.B. auch das Polygon in Strasbourg).
    Generell ist man eigentlich mittlerweile davon abgekommen, einer Segregation Vorschub zu leisten.
    Integration findet am Besten in diversifizierten Wohngebieten statt, die gleichzeitig Möglichkeiten für unterschiedliche Lebensentwürfe und Konzepte des Zusammenlebens bieten.

  4. "- Der Großteil der inzwischen nur noch halb-nomadisch lebenden Beduinen ist während des Palästinakrieges von 1948 geflohen oder wurde vertrieben.

    - Im Folgenden wurde ein großer Teil des Negev staatliches bzw. militärisches Gebiet und die Beduinen wurden auf ein Reservat-ähnliches Gebiet im Nordosten des Negev umgesiedelt, welches lediglich 10 % der Fläche des Negev ausmacht.

    - Seit den 1960er Jahren versucht die israelische Regierung sowohl verstärkt jüdische Siedler zur Niederlassung zu bewegen, als auch die verbleibende beduinische Bevölkerung in teils dafür gegründete Städte umzusiedeln und Landenteignungen vorzunehmen.

    - HRW rief im Jahr 2008 zu einem sofortigen Stopp von Zerstörungen von Häusern von Beduinen auf sowie zu einer unabhängigen Untersuchung der diskriminierenden Behandlung. Laut Angaben von HRW hat Israel seit den 70er Jahren tausende von solchen Häusern zerstört.

    - Planstädte - In den letzten Jahren nahmen die Verelendung und Verslummung in einzelnen Stadtvierteln erheblich zu. Parallel zu der wachsenden Arbeitslosigkeit (ca. 40% - 60% bei Männern, 85% bei Frauen), folglicher Verzweiflung, Apathie, dem Gefühl gefangen und ausgeliefert zu sein, Drogenkonsum und Kriminalität, stieg auch die Feindseligkeit gegenüber dem Staat selbst an.

    - Enteignungen und Zerstörung der nicht anerkannten Dörfer legitimiert .. von einer Polizeitruppe durchgesetzt und überwacht .... "

    http://de.wikipedia.org/w...
    http://www.beduinen-onlin...

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    Ich kenne den Artikel, der ist einseitig und nicht neutral. Das fängt schon damit an, dass er nur Informationen über Beduinen in Israel enthält. Der folgende Artikel ist wesentlich informativer:

    http://en.wikipedia.org/w...

  5. Der Artikel ist nicht gerade als gut zu bezeichnen, viele Informationen fehlen, so dass jemand der vom Thema keine Ahnung hat (das wäre fast jeder Leser, auch ich als ich das las, auch der Kommentator #1) es auf eine gewisse Weise fehlinterpretiert, zu Ungünsten Israels.
    Die Links im Artikel führen übrigens teilweise zu Artikeln, die mit diesem wenig zu tun haben.

    Aus dem Artikel: "Tausende Familien würden durch die Umsiedlung zu Armut und Arbeitslosigkeit verurteilt werden."
    Die Ortschaften in die die Beduinen umgesiedelt werden sollen haben im Gegensatz zu den inoffiziellen Siedlungen eine Wasser- und Stromanbindung, Gesundheitswesen, Schulen, Müllabfuhr, usw. Zusätzlich wurden Gewebegebiete errichtet.
    Das Argument hinkt ein wenig, vor allem wenn man bedenkt, dass die Arbeitslosigkeit in den aktuellen inoffiziellen Ortschaften extrem hoch ist und die Kriminalität dieser in nichts nachsteht.

    Zur Praxis:
    Bisher geschahen alle Umsiedlungen ohne Zwang und in Kooperation mit den Beduinen. Ein Teil der inoffiziellen Ortschaften wurden offiziell und erhielten daraufhin eine Wasser-, Stromanbindung, usw. Weitere Verfahren zur Anerkennung laufen.

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  6. Ich kenne den Artikel, der ist einseitig und nicht neutral. Das fängt schon damit an, dass er nur Informationen über Beduinen in Israel enthält. Der folgende Artikel ist wesentlich informativer:

    http://en.wikipedia.org/w...

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    Meinen Sie Artikel in Wikipedia seinen objektiv? - Ich denke, dass ist naiv. Diese Artikel werden genauso manipuliert und von Interessengruppen plaziert. Ich empfehle Vorsicht bei Referenzen auf Wikipedia.

    • doof
    • 07. Mai 2013 11:23 Uhr

    ist dieses Vorgehen umso zynischer in Anbetracht dessen, wie die israelische Regierung mit illegalen Siedlungen und Siedlern ausserhalb ihres Staatsgebietes umgeht und wie dort solche Siedlungen gegen "Zwangsumsiedlung" geschützt werden - von Planungen bezüglich der Nutzung des Landes von Seiten der rechtmässigen Landbesitzer ist da auch nicht so sehr viel die Rede.

    Von daher überhaupt nicht nachvolllziehbar, wie hier mit eigenen Staatsbürgern umgegangen wird, die augenscheinlich die fraglichen Gebiete schon länger besiedeln als die Siedler z.B. im Westjordanland oder in Ost-Jerusalem! Dort beruft man sich auch darauf, dass man eine Umsiedlung jenen nicht mehr zumuten könne.
    Schöne Demokratie wo für die einen Bürger dieses Recht und die anderen Bürger augenscheinlich dieses Recht nicht gilt - ich dachte sowas gibts in Israel nicht?

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    Für die israelische Regierung sind die Siedlungen im Westjordanland (mit israelischer Baugenehmigung) nicht illiegal, da sie sie auch israelischem Gebiet befinden, diese Beduinensiedlungen teilweise schon, da keine Baugenehmigung. Geht man nach der Definition der israelischen Regierung, ist nichts zynisch oder widersprüchlich.

    Nach der Definition vieler Israelkritiker, sieht die Sache anders aus. Hier sind die Siedlungen im WJL illegal.

    Somit erhalten wir vier Möglichkeiten:
    1) Man hat kein Problem mit Siedlungen im WJL, jedoch mit denen der Beduinen - logisch nach israelischer Definition
    2) Man ist sowohl gegen Siedlungen im WJL und gegen Siedlungen der Beduinen im Negev - logisch nach der zweiten Definition, z.B. der Israelkritiker
    3) Man hat weder ein Problem mit Siedlungen im WJL, noch mit denen der Beduinen im Negev - logisch, wenn man den Staat nicht anerkennt
    4) Man ist gegen Siedlungen im WJL, hat jedoch kein Problem mit Siedlungen der Beduinen im Negev - unlogisch und zynisch

    Sie wählen also Möglichkeit 4?

    Zum Aspekt der Zumutung:

    Die beduinischen Siedlungen deren Bewohner der Umsiedlung unterliegen haben keine Straßen, keine Wasser-, Strom- oder medizinische Versorgung, keine Müllabfuhr, usw.. Gebäude sind Zelte oder Wellblechbauten.

    Die Umsiedlung geschieht in nahegelegene Ortschaften, mit all diesen Dingen.

    Die israelischen Siedlungen im WJL sind Städte mit Straßen, einer Infrastruktur, Wasser-, Strom- oder medizinischer Versorgung, Müllabfuhr, Nahverkehr, Schulen, Universitäten, usw.. Gebäude sind vollwertig und modern.

    Eine Umsiedlung würde das Verlassen des WJL bedeuten, wohntechnisch jedoch in ähnliche Umgebungen.

    Ja, man kann sicher Sagen, dass die Umsiedlung der zweiteren Volksgruppe problematischer ist. Es ist aber nicht so, dass diese ausgeschlossen wird. Es wird erwogen und geplant. Israel hat in Gaza bereits gezeigt, dass es geht.
    Auf der anderen Seite wurden Beduinen (bisher?) nicht zwangsumgesiedelt, eben wegen dem selben Aspekt der Zumutung.

    ..ich würde Ihnen,sehr geehrter Forist ,einmal den Rat mitgeben, falls Sie die Möglichkeit eines Besuches der Negevwüste hätten, Vorort mit den Beduinen ein Gespräch zu suchen!....
    sehr ernüchternd dann die Tatsächlichkeiten festzustellen!

  7. Für die israelische Regierung sind die Siedlungen im Westjordanland (mit israelischer Baugenehmigung) nicht illiegal, da sie sie auch israelischem Gebiet befinden, diese Beduinensiedlungen teilweise schon, da keine Baugenehmigung. Geht man nach der Definition der israelischen Regierung, ist nichts zynisch oder widersprüchlich.

    Nach der Definition vieler Israelkritiker, sieht die Sache anders aus. Hier sind die Siedlungen im WJL illegal.

    Somit erhalten wir vier Möglichkeiten:
    1) Man hat kein Problem mit Siedlungen im WJL, jedoch mit denen der Beduinen - logisch nach israelischer Definition
    2) Man ist sowohl gegen Siedlungen im WJL und gegen Siedlungen der Beduinen im Negev - logisch nach der zweiten Definition, z.B. der Israelkritiker
    3) Man hat weder ein Problem mit Siedlungen im WJL, noch mit denen der Beduinen im Negev - logisch, wenn man den Staat nicht anerkennt
    4) Man ist gegen Siedlungen im WJL, hat jedoch kein Problem mit Siedlungen der Beduinen im Negev - unlogisch und zynisch

    Sie wählen also Möglichkeit 4?

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    könnte die nicht-anerkannten siedlungen durchaus 1. anerkennen und 2. an die allgemeine infrastruktur anschließen. wieso das erst gehen soll, nachdem die beduininnen weg und andere, nicht-beduininnen da, das erschließt sich mir nicht.

    im übrigen zeigt ein blick in die Arad-ostrakoi, dass die beduininnen schon viel viel länger als irgendwer sonst im Negev und anderswo leben und überleben.

    und nun frag ich mich: was hat man denn gegen nomadinnen einzuwenden?

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, jt
  • Schlagworte Regierung | Nahost | Benjamin Netanjahu | Recht | Arbeitslosigkeit | Armut
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