BürgerkriegAssad scheint Teilung Syriens in Kauf zu nehmen

Syriens Präsident Assad will bei der Wahl im nächsten Jahr erneut kandidieren, schreibt Martin Gehlen aus Kairo. Auch wenn es dann nur ein alawitischer Rumpfstaat ist. von 

Der syrische Präsident Bashar al-Assad

Der syrische Präsident Bashar al-Assad  |  © dpa/picture alliance

Baschar al-Assad nennt es die "Schlacht der Entscheidung", in den Worten der Aufständischen hingegen sind es die "Schicksalsstunden für die Revolution":  Das Regime in Syrien ist militärisch in die Offensive gegangen und auch politisch demonstriert es den Willen, zu bleiben. Assad wies zwei Wochen vor der geplanten internationalen Syrien-Konferenz einen Rücktritt erneut kategorisch von sich.

Rund um die Uhr greift seine Armee seit dem Wochenende mit schwerer Artillerie, Hubschraubern und Kampfflugzeugen die strategisch wichtige Stadt Al-Kusair an, die nahe der Grenze zum Libanon liegt und sich in den letzten zwölf Monaten in der Hand der Aufständischen befand.

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Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bei den erbitterten Gefechten bisher mindestens zwei Dutzend Hisbollah-Kämpfer getötet und über hundert verletzt. Das wären die schwersten Verluste für die schiitische Kampforganisation seit dem Krieg gegen Israel im Jahre 2006. Die Angaben sind allerdings nicht überprüfbar, die Aktivisten der Beobachtungsstelle befinden sich in London und stehen der Opposition nahe. 

Die Zahl der toten und verletzten Zivilisten in Al-Kusair geht mittlerweile in die Hunderte. 25.000 Bewohner sind nach Angaben von lokalen Augenzeugen in dem heftigen Bombardement gefangen und können nicht fliehen.

Gleichzeitig schloss Präsident Baschar al-Assad in einem seiner seltenen Interviews, diesmal mit der argentinischen Zeitung Clarin, erneut einen Rücktritt aus. "Wir haben in den letzten Wochen wichtige Erfolge erzielt. Der Kampf ist lang, aber wir machen gute Fortschritte", sagte er und verglich sich mit einem Kapitän auf hoher See. "Das Land befindet sich in einer Krise. Wenn ein Schiff in schweren Sturm gerät, haut der Kapitän nicht einfach ab, sondern versucht, es in einen sicheren Hafen zu steuern."

Er werde bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2014 erneut als Kandidat antreten, sagte Assad und fügte ironisch hinzu: "Ich weiß nicht, ob John Kerry und andere vom syrischen Volk das Mandat bekommen haben, in seinem Namen zu sprechen und zu erklären, wer abtreten muss und wer bleiben darf."

Auf die Frage, ob er auch Kritik am eigenen Vorgehen habe, antwortete Assad: "Es ist unlogisch, Selbstkritik zu üben, bevor die Ereignisse zu einem Ende gekommen sind. Wenn Sie sich einen Film ansehen, fangen sie ja auch nicht mit der Kritik an, bevor Sie alles angeschaut haben."

Leserkommentare
    • boxo
    • 20. Mai 2013 18:29 Uhr

    Laut Gerüchten leben da noch ein paar Christen und die werden unter einem Erdogan-Saudi Arabien/Katar-Syria keine Chancen mehr haben.

    [...]

    Gekürzt. Bitte äußern Sie sich differenziert. Danke, die Redaktion/au

    14 Leserempfehlungen
  1. "Mittlerweile scheint sich das Assad-Regime mit der faktischen Teilung des Landes abgefunden zu haben und konzentriert sich darauf, die Hauptstadt Damaskus sowie einen Korridor in die alawitische Bergregion entlang der Mittelmeerküste militärisch zu befestigen."
    Das halte ich für eine eklatante Fehlinterpretation. Ein Blick auf die Karte zeigt, weshalb. Es geht darum, den Nachschub für die Rebellen über das Mittelmeer zu unterbrechen, bzw. in Nord-Süd-Richtung über die Türkei, jenen Wurmfortsatz der Türkei, wo es neulich die Bombenanschläge gab. Die wichtigen Städte im Westen wären damit ausser Gefahr, praktisch jener Teil Syriens, in dem die Musik spielt. Über die Nordgrenze müssten Waffen dorthin erst aufwendig durch die fast menschenleere syrische Wüste transportiert werden, wo sie grundsätzlich besser geortet werden könnten. Mit ein paar Strassensperren hätte sich das, und ausserdem ist der Osten Syriens, am Eurphrat, geschweige denn in den Kurdengebieten im Nordosten, eh niemals in der Hand der Aufständischen gewesen.
    Die angebliche Teilung bezöge sich also auf ein paar grenznahe Käffer zur Türkei, von wo aus leider weiterhin Dschihadisten und Waffen durchgelassen werden.
    Aber wenn die Lieferungen erstmal unterbrochen sind, wird Assad sicher nicht zögern, auch hier für Ruhe zu sorgen.

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    "...Den Rebellen wiederum diente der grenznahe Ort bisher als zentrale Drehscheibe für Waffen, die aus dem Libanon hereingeschmuggelt werden..."

    ...wie kann das denn sein, wo doch die Bundeswehr/Bundesmarine vor dem Libanon kreuzt, um jegliche Waffenlieferungen zu (unterstütz...) - sorry, zu unterbinden!
    oje, unsere tapfere Bundeswehr - wieder werden Milliarden Steuergelder zum Fenster raus geworfen, ohne dass unsere braven Jungs effektiv ihren Auftrag erfüllen können - es braucht dringendst Aufklärunsdrohnen!!! ;-) *hust*

  2. ... und Spekulationen von zu bezweifelndem Wahrheitsgehalt, die Sie, Herr Gehlen, hier zum besten geben; wie von Ihnen leider schon gewohnt, wieder einmal ein Beitrag der nicht gerade von hoher journalistischer Qualität und Tiefe zeugt.

    Was hat die Hisbollah wohl zum massiven Eingreifen in der Region Al-Kusair geführt, vielleicht auch die Tatsache, dass die dortigen "Rebellen" sich relative sicher und stark fühlten und den nördlichen Teil der libanesischen Bekaa-Ebene - nur etwa 15km entfernt - wahlweise beschossen oder als operatives Rückzugsgebiet benutzten?

    Wie oft stand die Assad-Armee - laut den Medien - vor der Niederlage und führt nun sogar einzelne Operationen durch? Woher sind Sie sich so sicher, dass die Region Idlib und der Süden zur jordanischen Grenze hin, nicht als nächstes von den Truppen des Regimes angegriffen werden?

    15 Leserempfehlungen
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    Die Syrienforen geben in keiner Zeitung die Meinung der üblichen User wieder.

    Ein lesenswertes Beispiel vom 10/04/2012 im Wiener derStandard.at:
    Innerhalb von 5 Minuten – und das zu nachtschlafender Zeit – wurde ein Kommentar 33 Mal mit „nicht lesenswert“ bewertet.
    http://derstandard.at/133...

    Die Nachrichtenlage ist kompliziert, weil westliche Journalisten in Syrien nicht einreisen dürfen, um UNABHÄNGIG zu recherchieren. Man kann nur wie Jörg Armbruster vom SWR illegal im Schutz der Opposition einreisen und recherchieren. Dabei läuft man wie Armin Wertz Gefahr von Regimetruppen verhaftet zu werden.
    http://www.spiegel.de/pol...

    Wertet man die Informationen der Kriegsparteien aus dem Internet aus, braucht man Syrienkenner, erfahrene Kriegsreporter und Videobearbeiter, um Informationen auf Authentizität zu prüfen. Und dann widersprechen sich oftmals Rebellenvideo und syr. Staatsfernsehen.

    Dagegen propagieren die Assadfreunde ausschließlich Informationen und Meinungen aus syrischen und russischen Staatsmedien.

    Da verwundert es nicht, dass immer weniger Kommentatoren eine Gegenmeinung einstellen, wodurch das Forum noch unattraktiver wird. Auf der Straße findet man ganz selten einen Verteidiger Assads. Woher kommt die Übermacht in den Foren? Staatsdiener Russlands oder Syriens? Oder einfach Antiimps?

  3. Was Assad erreicht hat ist ein Zurückdrängen der Rebellen in al Qusayr - und zwar mit reichlicher Unterstützung iranisch - libanesischen Hizbollah Kämpfern.

    Die Gegend südlich von Homs ist strategisch wichtig - ist aber nur ein kleiner Fleck auf der syrischen Landkarte.

    siehe auch
    https://now.mmedia.me/Pag...

    Assad hat nicht mehr die Kraft - auch mit libanesischer - iranischer und russischer Unterstützung - größere Teile des Landes zurück zu erobern.

    Außerdem betreibt er ethnische Säuberungen in Banyas - an der levantinischen Küste - um sunnitische Araber zu vertreiben. Hingegen auch die Rebellen haben längst nicht die militärische Stärke, die Festungen um Damaskus einzunehmen.

    Defacto besteht die Teilung schon seit Wochen. Bleibt der Massenmörder im Amt - durch die Unterstützung von Putin und Medwedew - ist eine syrische Teilung besiegelt - und ein damit weiter anhaltender dauerhafter Krieg.

    5 Leserempfehlungen
  4. 5. […]

    Entfernt. Doppelposting. Danke, die Redaktion/jp

    2 Leserempfehlungen
    • _Flyn_
    • 20. Mai 2013 19:12 Uhr

    ...hätte der Westen bzw. die USA von ANFANG AN millitärisch so beherzt eingegriffen wie damals beim 2. Irak-Krieg mit Boden-Invasion etc. wäre jetzt alles schön überschaubar, die Opposition wäre nicht zersplittert und man hätte nach einem Sieg über Assad mit einer zu der Zeit noch konstruktiv geprägten Opposition eine echte Chance gehabt echte demokratische Verhältnisse in Syrien zu etalieren!

    Aber man ist ja lieber irgendwelchen kurzsichtigen-eigennützigen Motiven gefolgt und hat sich wegen Russland devot passiv verhalten. Merkel, Obama etc, sie haben durch ihre unsägliche zaudernd-zögernde Ausenpolitik alle Blut an ihren Händen kleben!

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    Tja, wie konnte es soweit kommen? Warum hat der Westen nicht von Anfang an "beherzt" (also brutalst möglich) eingegriffen?
    Meiner Meinung nach hat dies mit diversen Fehleinschätzungen zu tun, nämlich dass es besser wäre, nach Libyen nicht gleich den nächsten vom Zaun gebrochenen Krieg zu riskieren. Dies hätte sicher zu politischen Problemen innerhalb der NATO geführt. Deutschland wäre wieder nicht mitgegangen, ausserdem kam die Eurokrise dazwischen. In den USA war man damals auch nicht gerade flüssig, der Dollar fiel, Obama hatte eh keine grosse Lust, man war noch mit de mAbzug aus dem Irak und Afghanistan beschäftigt.
    Also versuchte man zumindest eine, mitlerweile fast überflüssige, UN-Resolution einzuholen. Warum? Nicht leicht zu sagen, denn dass es nach Libyen kein Ja geben würde war klar, vielleicht einfach der politischen Legitimität wegen. Ging schief, dies verzögerte die Sache. Dann wurde auch noch Putin wieder gewählt, der sofort den Flugzeugträger auslaufen liess.
    Man vertraute dann lange darauf, dass Waffenlieferungen und Rebellen ausreichen würden. Dies war nicht der Fall.

    Aber machen Sie sich keine Gedanken über Demokratie, die hätte es eh nicht gegeben. Die Verbündeten am Golf haben ihre eigene Agenda, auf der nicht die Demokratie steht, sondern ein Sieg der Sunniten über die Shiiten (auch die Juden?). Das ist eine historische Mission, gegen die die USA eine Eintagsfliege sind, ein Zweckbündnis, das gekündigt würde, wenn der gemeinsame Feind erledigt wäre.

    Wahrscheinlich wäre es dann aber ebenso gekommen, wie im Irak nach 2003. Die konkurrierenden Gruppen innerhalb der Opposition sowie die verbliebenen Anhänger des alten Regimes würden jeweils versuchen das neu entstandene Machtvakuum zu füllen, was wiederum zu einer Welle der Gewalt führt. Zusätzlich würde auch dies, wie im Irak, ausländische Kämpfer anlocken, die ihrerseits zu einer Eskalation beitragen.

    Das Beispiel des Irak hat doch deutlich gezeigt, dass ein gewonnener Feldzug mit Sturz des Gegners noch lange keinen dauerhaften Sieg mit stabiler Befriedung bedeutet. Sprich: Selbst wenn der Westen jetzt noch eingreifen würde und Assad binnen kurzer Zeit gestürzt wäre, so würde die Gewalt wohl dennoch auf Jahre hinaus in Syrien vorherrschen.

    Eine Teilung Syriens, auch mit Assad, entlang der ethnischen Grenzen wäre vielleicht gar nicht mal der schlechteste Weg hin zu einer längerfristigen Lösung.

    so wie im Irak!

    Mehr muss man zu Ihrem Beitrag eigentlich nicht sagen...

    • Vibert
    • 20. Mai 2013 20:17 Uhr

    "Alles schön überschaubar", "die Opposition nicht zersplittert".
    Haben Sie in letzter Zeit zufällig mal Nachrichten aus dem Irak gesehen, gehört, gelesen....
    Ja, ja dort läuft alles bestens.
    Kann doch unmöglich Ihr ernst sein....

    Aber man ist ja lieber irgendwelchen kurzsichtigen-eigennützigen Motiven gefolgt und hat sich wegen Russland devot passiv verhalten. Merkel, Obama etc, sie haben durch ihre unsägliche zaudernd-zögernde Ausenpolitik alle Blut an ihren Händen kleben!

    Was hätte denn im Falle einer Invasion an ihren Händen geklebt? Ruhm und Ehre und vielleicht ein bisschen Freiheit? Ich bitte Sie. Mir ist kein einziger Fall bekannt, bei dem eine solche Intervention nicht zu noch viel mehr Opfern geführt hat. Vorallem der von Ihnen angesprochene Irak ist doch das beste Beispiel für eine völlig gescheiterte militärische Intervention.

    Und Syrien ist viel heikler. Weil Russland, China und vorallem dem Iran langsam der Kragen platzt. Hier geht es nicht um den Einmarsch in ein Land, dass man bereits 8 Jahre bombardiert hat. Hier geht es um ein Land, dass sich wehren kann und mächtige Freunde hat.

    Die USA und Nato Anhängsel hätten schon lange eingegriffen, wenn der mögliche Schaden nicht so schmerzhaft wäre. Seit Vietnam haben die USA in keinem Land mehr interveniert, dass sich ernsthaft wehren kann. Dafür ist weder das Geld da, noch gibt es politische Mehrheiten.

    In Libyen ist auch nicht alles beim Besten, aber Lichtjahre von der derzeitigen Situation in Syrien entfernt.

    Zur Erinnerung: Es waren die Franzosen die vorgeprescht sind, wahrscheinlich in der Hoffnung auf reichliche Gewinne aus den Öl-Geschäften. Dumm nur dass Syrien keine bedeutenden Ölvorkommen besitzt...

    Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gut zu wissen, mehr braucht man nicht dazu sagen, es ist die Mühe nicht wert.

    Aha! Für Sie also Demokratien in heutigen Irak, Libyen, und Afghanistan sind die EHTE Demokratien? Da hoffe ich nur dass Sie keinen deutschen Pass besitzen und nicht zur Wahl im Herbst dürfen.

  5. Von den Experten in Langley, Virginia.

    Assad wurde 2007 zum Präsidenten Syriens vom Volke gewählt. Dass er 2014 nach Ende der laufenden Legislaturperiode wieder antreten wird, hat er längst mitgeteilt. Dies ist nach der Verfassung Syriens möglich. Auch, dass er keinerlei Machtansprüche stellen wird, wenn er abgewählt wird. So ist dass nun mal eben in einer Demokratie.

    Was die vom Ausland bezahlten Räuberbanden nun wollen, ist was anderes. 1. Vom Krieg gut leben und 2. die Zerstörung der demokratischen Strukturen der sozialistischen Republik Syrien. 3. Errichtung eines islamistischen Emirats.

    Darum geht es und nicht darum, was die westlichen Medien in ihren für Märchen in Fortsetzungsromanen schreiben. Der alawitische Rumpfstaat ist wieder so ein Gespinst, das negiert, dass Syrien eine laizistische Republik ist und Religionszugehörigkeiten damit keine Rolle spielen dürfen. Das sieht man z.B. auch in der Regierung und Militärführung und Parlament. Immer die gleichen Unterstellungen und Unwahrheiten mit der sich auch Die Zeit unglaubwürdig macht. Über Syrien wurde in der Deutschen Presse genauso dreist gelogen wie über den Irak, über Afghanistan, über Ägypten und Libyen. Und davor über den Kosovo und Vietnam.

    Euch kann man doch nichts mehr glauben.

    29 Leserempfehlungen
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    Oft sind Fakten für die "westliche Wertegemeindschaft" und ihre "Sprachrohre" eher störend.

    P.S. Wie man so hört steht steht es mit der Reputation der deutschen "Qualitätsmedien" nicht zum Besten.

    Zustimmung. Dieser ominöse Rumpfstaat ist totaler Blödsinn. Damit soll wohl so lange wie möglich die Erkenntnis hinaus gezögert werden, was Sache ist. Nämlich dass langsam aber sicher die letzten Nachschubwege unterbrochen werden.
    Die Regierung kann unmöglich die Absicht haben genau in die Konfliktregion umziehen. Wer auf die Karte guckt wird ausserdem feststellen, dass an Homs kein Weg in jene Region vorbei führt. Al-Kusair ist mehr oder weniger eine Einbahnstrasse in den Libanon. Dieser angebliche Korridor zwischen Damaskus und den Alawitengebieten ist geografisch unmöglich und würde sofort an deisem wenige Kilometer breiten Engpass vom Libanon und Homs aus unter Beschuss genommen werden, wenn er denn wirklich soooo wichtig wäre.

    uns mitzuteilen, gegen welchen Gegenkandidaten er seinerzeit gewann und wieviel Prozent der Stimmen er eingefahren hat?

    • F262
    • 20. Mai 2013 20:30 Uhr

    Ihren Märchen kann ich auch nicht trauen, vorallem wenn Sie von "Demokratie" in Syrien sprechen...also ich weiß nicht welches "Demokratieverständnis" Sie haben, aber in einem Land wo die Macht vom Vater zum Sohn "demokratisch" übergeben wurde, kann man beim besten Willen nicht von Demokratie sprechen.

    Aber es ist schön, dass es einen Nahost-Experten gibt, der uns alle, wo wir doch nur belogen werden, aufklärt und die Situation richtig stellt.

    wie ihnen...
    .
    Es braucht seine Zeit bis man versteht wie sehr das man hier von den "eigenen freien" Medien betrogen und angelogen wird.
    .
    Eine unabhängige Presse gibt es leider nicht. Es gibt aber auch keinen Ausgleich zu dem privat organisierten Medieneinerlei ausser ein paar wenigen Nischenprodukten. es sind diese die noch Hoffnung für Aufklärung und Meinungsbildung lassen...
    .
    Doch die Minderheiten sind zu klein als das diese die umfassenden desinformation etablierter Medienhäuser konkurieren könnten. Wikilekas wird gerade Demontiert und Unwirksam gemacht obwohl gerade dort die Informationen zu finden sind die man stets vorgibt zu verbreiten.
    .
    Weltweit existieren gerade mal 7 Medienkonzerne die uns mit ca. 80% der Weltweit erhältlichen Informationen versorgen. Radio, TV, Bücher, Zeitschriften, Nachrichten. Nur den Informationsfluss im internet, den haben Sie nicht im Griff.
    .
    Noch nicht...
    .
    Insofern, danke für ihren Bericht zur Situation in Syrien.

  6. 8. ......

    "Bürgerkrieg: Aufständische scheinen Teilung Syriens in Kauf zu nehmen"

    ISt die andere Seite derselben Medaille....

    Die Christen, Alewiten und anderen religiösen Normabweicher können froh sein das es zumindest eine Alternative zum Muslimbruder geben wird.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Hisbollah | John Kerry | USA | Israel | Libanon | Syrien
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