Krieg in SyrienStrategien gegen einen gefährlichen Nachbarn

Flucht, Unruhen, Gewalt: Der Bürgerkrieg in Syrien greift auf die Anrainer über. Welche Auswirkung hat der Krieg auf Israel, Jordanien, Libanon, den Irak und die Türkei? von Moritz Kohl

Israelische Soldaten an der israelisch-syrischen Grenze.

Israelische Soldaten an der israelisch-syrischen Grenze.  |  © Abir Sultan/EPA/dpa

Der Bürgerkrieg in Syrien macht nicht an den Landesgrenzen halt. Menschen fliehen ins Ausland, Gefechte weiten sich auf Grenzregionen aus, es gibt mehr Unruhen zwischen verschiedenen Konfessionen. Die Rebellen in Syrien sind zu einem großen Teil sunnitische Muslime. Assads säkulare alawitische Regierung ist dagegen mit den Schiiten im Iran verbündet.

Neben der zunehmenden Gefahr, dass in Nachbarstaaten ebenfalls kriegsartige Zustände eintreten, ist die humanitäre Situation bereits seit Langem angespannt. Das UN-Flüchtlingshilfswerk schätzt die Zahl syrischer Flüchtlinge im Ausland auf 1,5 Millionen. Die meisten von ihnen leben in vier der fünf direkten Nachbarstaaten.

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Türkei

Eine demokratische Republik mit moderat-religiöser Regierung: Syriens nördlicher Nachbar gilt im Westen als Vorzeigestaat für die arabische Welt, trotz mancher Kritik am Regierungsstil der AKP. Als Syriens Herrscher Baschar Al-Assad 2001 an die Macht kam, überwanden die beiden Länder alte Feindschaften und bauten diplomatische, militärische und wirtschaftliche Beziehungen auf.

Die neue Freundschaft endete jedoch im Herbst 2011. Nach dem gescheiterten Versuch, eine friedliche Lösung in Syrien zu vermitteln, brach der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan den Kontakt zu Assad ab und erlaubte syrischen Rebellen, ihr Hauptquartier im türkischen Grenzgebiet aufzuschlagen. Zudem hat die Türkei etwa 350.000 Flüchtlinge aufgenommen. Syrische Regierungstruppen schossen im Juni 2012 ein türkisches Kampfflugzeug ab, seitdem gibt es immer wieder Gefechte, denen auch türkische Zivilisten zum Opfer fielen. Im Januar 2013 stationierte die Nato Patriot-Raketen, um die türkische Grenze zu schützen.

Die auf beiden Seiten der Grenze lebende kurdische Minderheit hat den Rebellen die Unterstützung verwehrt. Ihre Milizen kämpfen vielmehr für Autonomie und werden deswegen auch von aufständischen Islamisten attackiert.

Irak

2011 zogen die letzten amerikanischen Soldaten aus dem Irak ab. Sie hinterließen zwar eine parlamentarische Demokratie, aber zerrissen von Unruhen und schweren Anschlägen. Eine langwierige Regierungsbildung brachte 2010 eine säkular-nationalistische Koalition unter dem schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki an die Macht.

Im Syrien-Konflikt ist der Irak zwar offiziell neutral, doch Premier Maliki schlug sich rhetorisch auf Assads Seite, indem er Rebellen und sunnitische Politiker als Terroristen bezeichnete. In der sunnitischen Region Anbar, die den größten Teil der Grenze zu Syrien stellt, herrscht jetzt Angst vor einem Bürgerkrieg. Hier fanden die meisten der fast 150.000 syrischen Flüchtlinge im Irak Unterschlupf. Viele der Stämme dort unterstützen die Rebellen darüber hinaus mit humanitären Hilfsmitteln, angeblich auch mit Waffen und Kämpfern.

Jordanien

Syriens südlicher Nachbar, die konstitutionelle Monarchie Jordanien, gilt als wichtigster Verbündeter der USA in der arabischen Welt. Die Bevölkerung ist, wie in Syrien, mehrheitlich sunnitisch. Das veranlasste Assad dazu, Jordanien die Schuld zu geben, als der arabische Frühling nahe der jordanischen Grenze Syrien erreichte

Seit dem Ausbrechen des Bürgerkrieges sind fast 500.000 Syrer nach Jordanien geflohen. Es gab auch Kämpfe zwischen jordanischen und syrischen Truppen, als letztere die Flüchtlinge auf jordanischem Boden angriffen. Im April 2013 beschuldigte Assad das Königreich, Rebellen Unterschlupf zu gewähren, und drohte, das Feuer werde nicht an der Grenze halt machen. Daraufhin kündigten die USA an, 200 zusätzliche Soldaten in Jordanien zu stationieren.

Leserkommentare
  1. es hat Syrien mehrfach angegriffen. Und Jordanien und insbesondere die Türkei sind keine armen Opfer, auf die der Konflikt "übergreift".
    Die Türkei war von Beginn an Kriegspartei und ist neben den islamistischen Golfdikaturen hauptsächlich verantwortlich für die derzeitige Situation, ohne deren Geld, Waffen, Söldner und Rückzugsgebieten für Bewaffnete jeglicher Couleur wäre da längst Ruhe.

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    ... doch leider wird von der westlichen Presse meist nur 1+1 zusammengezählt, falls es mit dem aktuellen politischen Kurs übereinstimmt. So war es doch beim Irak-Krieg, und bei der unausgewongenen Berichtserstattung im Syrien-Konflikt, wo westliche Einmischungen (bspw. Unterstützung der Rebellen mit Nachrichtentechnik durch den BND, geheime Waffenlieferungen an Rebellen, Rückzugsgebiet für Rebellen auf türkischem Boden), zwar benannt werden, aber nicht aufgedrängt werden. So entzieht sich dieses Wissen einem Großteil der Bevölkerung und alle sind dann natürlich überrascht, wenn es heißt, dass Syrien Granaten in Grenzgebiete gefeuert hat.

    Auch durch Faktenverschweigung lässt sich Stimmung machen: so liest sich "Syrische Regierungstruppen schossen im Juni 2012 ein türkisches Kampfflugzeug ab" als ein kriegerischer Akt, bis natürlich -- an anderer Stelle -- näher erläutert wird, dass der syrische Luftraum verletzt wurde.

    Dann stellt scih dem Autor noch die Frage, inwiefern Syrien eine Gefahr für Israel darstellt. Nun, wenn es keine war, ist es jetzt eine. Mir nichts, dir nichts, unter fadenscheiniger Begründung ein Bombardement auf ein Land abzulassen, ist ein kriegerischer Akt, da sollten keine Tatsachen verdreht werden und eigentlich sollte man sich fragen, wer die eigentliche Gefahr ist.

    Vielleicht festigt Assad seine Macht wieder, anders kann ich mir diesen Sturm an Waffenlieferungsforderungen und Stimmungsmacheartikeln (nicht dieser hier), nicht erklären.

    • DDave
    • 28. Mai 2013 16:44 Uhr

    Generell stimme ich Ihnen zu. Aber leider lassen Sie ein Detail unter den Tisch fallen. Israel und Syrien haben keinen Friedensvertrag. Somit ist es erfreulich, wenn es keine Kriegshandlungen gibt und der Konflikt über einige Jahre zum "Erliegen" kam. Aber trotzdem haben beide Parteien(Syrien und Israel) das "Recht" jegliche Kriegshandlungen auszuführen.
    Israel versucht sich aus dem Konflikt herauszuhalten(,denn mit Assad hat man einen halbwegs kompetenten Gesprächspartner,) kann aber nicht ein Erstarken der Hisbollah zu lassen. Somit bekämpft Israel nicht Assad und seine Armee, sondern nur gezielte Waffenlieferungen.
    (Der letzte Zwischenfall an der Grenze mit einem israelischen Armeefahrzeug auf syrischem Gebiet, kann man nicht wirklich verwerten, weil es viel Propaganda gibt, aber wenige Infos. Eventuell war es Absicht der Israelis(da stellt sich mir die Frage: Warum?), eventuell eine Fehler... Das wäre alles Spekulation)
    Aber ansonsten ist natürlich die Türkei ein Opfer von falsch geschossenen Granaten der FSA, die türkische Gebäude treffen, ganz ungeplant.)

    • dacapo
    • 29. Mai 2013 9:32 Uhr

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten konstruktiv an der Debatte. Danke, die Redaktion/ls

  2. die strategische Lage Syriens ist ein Thema der "nationalen Sicherheit"! Da Syrien dem Iran politisch und historisch nahe steht, und letzterer wiederum Ressourcen der "nationalen Sicherheit" besitzt, verkommt Syrien zum internationalen geostrategischem Spielball. Zudem verfuegt einer der letzten Verbuendeten, Russland noch ueber einen Marinestuetzpunkt welcher im Falle eines westlich orientierten Regierungssturzes evtl. nicht mehr zur Verfuegung stuende....
    Politics combines the dirties business practices ...

    8 Leserempfehlungen
  3. 3. .....

    ... doch leider wird von der westlichen Presse meist nur 1+1 zusammengezählt, falls es mit dem aktuellen politischen Kurs übereinstimmt. So war es doch beim Irak-Krieg, und bei der unausgewongenen Berichtserstattung im Syrien-Konflikt, wo westliche Einmischungen (bspw. Unterstützung der Rebellen mit Nachrichtentechnik durch den BND, geheime Waffenlieferungen an Rebellen, Rückzugsgebiet für Rebellen auf türkischem Boden), zwar benannt werden, aber nicht aufgedrängt werden. So entzieht sich dieses Wissen einem Großteil der Bevölkerung und alle sind dann natürlich überrascht, wenn es heißt, dass Syrien Granaten in Grenzgebiete gefeuert hat.

    Auch durch Faktenverschweigung lässt sich Stimmung machen: so liest sich "Syrische Regierungstruppen schossen im Juni 2012 ein türkisches Kampfflugzeug ab" als ein kriegerischer Akt, bis natürlich -- an anderer Stelle -- näher erläutert wird, dass der syrische Luftraum verletzt wurde.

    Dann stellt scih dem Autor noch die Frage, inwiefern Syrien eine Gefahr für Israel darstellt. Nun, wenn es keine war, ist es jetzt eine. Mir nichts, dir nichts, unter fadenscheiniger Begründung ein Bombardement auf ein Land abzulassen, ist ein kriegerischer Akt, da sollten keine Tatsachen verdreht werden und eigentlich sollte man sich fragen, wer die eigentliche Gefahr ist.

    Vielleicht festigt Assad seine Macht wieder, anders kann ich mir diesen Sturm an Waffenlieferungsforderungen und Stimmungsmacheartikeln (nicht dieser hier), nicht erklären.

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    ist ein großflächiges bombardieren eines gebietes oder landes. meist ein wiederholtes.
    wenn sie jetzt den lesern doch bitte mitteilen, wo sie das in syrien durch die israelischen streitkräfte gesehen, bzw. zumindest darüber gelesen haben.
    dank dafür.
    sollten sie dazu jedoch nicht in der lage sein, so verzerren sie das bild mutwillig, die motive dafür wissen sie warhscheinlich selbst am besten.

    • Pereos
    • 28. Mai 2013 18:27 Uhr

    "inwiefern Syrien eine Gefahr für Israel darstellt. Nun, wenn es keine war, ist es jetzt eine. Mir nichts, dir nichts, unter fadenscheiniger Begründung ein Bombardement auf ein Land abzulassen, ist ein kriegerischer Akt, da sollten keine Tatsachen verdreht werden und eigentlich sollte man sich fragen, wer die eigentliche Gefahr ist."

    Öhmmm sehen wir mal ab, dass Assad bisher brav alle Israelischen Feinde (Hisbollah,Hamas....) mit Waffen aus den Iran ausgerüstet hat haben sie Recht,dass bisher gar keine Bedrohung aus Syrien kam. Und ja sehen wir davon ab, dass Israel und Syrien sich seit 1973 offiziell im Kriegszustand befinden.....

    < ...eigentlich sollte man sich fragen, wer die eigentliche Gefahr ist. >

    Israel durchkreuzt die Absichten der Achsel des Bösen (Iran, Assad-Syrien und Hisbollah-Land), wo also ist das Problem? Wenn ich mir die gereckten Arme der Hisbollah-Kämpfer ansehe ist die Sache doch eigentlich klar.
    http://media.israelhayom....

    • Narses
    • 28. Mai 2013 15:36 Uhr

    Egal wie der Konflikt in Syrien ausgeht, nach Assad bleibt die ganze Region des so herbeigejubelten sog. arabischen Frühlings instabil und wird damit in permanenten Bürgerkriegsdramen enden.

    Ähnlich wie in Ex-Jugoslawien hat es erst ein Ende, wenn kein Stein mehr auf dem anderen steht und den Menschen die Waffen vor Erschöpfung aus den Händen fallen.

    Da iust nichts zu retten.

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    Man findet bei den Unterstützern des Diktators Assad immer wieder die Argumentationslinie von syrischen und russischen Staatsmedien. Assad sei legitim. Er verteidigt Syrien. Es gibt keine Revolution. Es gibt nur Terroristen. Es kämpfen nur Ausländer. Doch alles das ist fadenscheinig!

    Vom Aufruf zu Demonstrationen bis 500 Toten dauerte es 3 Monate und bis zu Gefechten mit Deserteuren der Armee 8 Monate. Al Nusra greift erst nach 1 Jahr in die Geschehnisse ein!
    http://de.wikipedia.org/w...

    Dabei gibt es vom Anfang der Revolution noch Berichte von UNABHÄNGIGEN Journalisten und ausländischen Zeugen.

    Der franz. Pater Paolo Dall'Oglio lebte lange in Syrien und wurde von ausgewiesen, weil er Assad und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch das syrische Regime anklagte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Paolo_Dall'Oglio#Ausweisung_aus_Syrien_2012

    Er gab heute auf arte ein Interview. Er sprach von Demonstrationen für Demokratie und von einer Revolution aus eigenem Erleben. Ihm zufolge muss man unterscheiden zwischen der Motivation in der Mehrheitsbevölkerung und den gut ausgerüsteten Kämpfern mit Anbindung zu Al Kaida.

    Ähnliches wird auch von unabhängigen Journalisten aus Syrien berichtet. Solche vertrauenswürdigen Berichte sind zwar selten, aber doch vorhanden.

    So lange Assad seine Diktatur aufrecht erhält, haben die Syrer keine Chance ihre Demokratie zu verwirklichen. Instabilität ist nicht zwingend!

    • tobmat
    • 29. Mai 2013 9:39 Uhr

    "Ähnlich wie in Ex-Jugoslawien hat es erst ein Ende, wenn kein Stein mehr auf dem anderen steht und den Menschen die Waffen vor Erschöpfung aus den Händen fallen."

    In Ex-Jugoslawien war es nicht die Erschöpfung sondern Nato-Soldaten.

  4. Assads säkulare alawitische Regierung ist dagegen mit den Schiiten im Iran verbündet.

    Nicht nur mit den Schiiten im Iran. Auch mit denen im Irak, den Golfstaaten und dem Libanon. In Bahrain z.B. ist jeder Aufstand der schiitischen Bevölkerungsmehrheit gleich ein vom Iran initiierter Putsch. Das ist Blödsinn.
    Auch die Alewiten in der Türkei halten zu Assad.

    Die Radikalsunniten sind zunehmend unwillig, mit den Schiiten friedlich zusammenzuleben. Denn die konfessionellen Spannungen gehen zu 99% von den Sunniten aus, die sich immer mehr radikalisieren auf Grund der wahabistischen/Salafistischen Einflüsse aus SA/Katar.

    Übrigens nicht nur in nahost. Auch Tunesien und Ägypten sind infiltriert von den Hasspredigern, die mit Petrodollars finanziert werden. In ganz Nordafrika nutzen die Scheichs ihre theokratischen Einfluss, um "die reine Lehre" zu verbreiten.

    So siehts nämlich aus! Die Schiiten wissen ganz genau, was passiert wenn Assad fällt. Dann geht das große Morden nämlich erst los. Weil diese Leute unfähig sind mit menschen zusammenzuleben, die nur einen in Details abweichenden Glauben haben!

    13 Leserempfehlungen
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    So sehe ich das auch. Das ist die triste Lage, entstanden durch verrückte Glaubenskämpfe. In unseren Breitengraden wurde die von den Sunniten ausgehende Gefahr jahrzehntelang unterschätzt. Die Revolution im Iran von 1979 richtete den Fokus der Weltöffentlichkeit auf die schiitischen Mullahs und deren Schergen. Das Risiko der anderen "Firma", der Sunniten, übersah man glatt. Das dürfte sich rächen. Das Syrien-Problem befindet sich erst in der Anfangsphase. Die säkularen arabischen Herrscher gehen den Bach runter. Das ist das Hauptergebnis des in Europa bejubelten arabischen Frühlings. Die mit dem Friedensnobelpreis geadelte Europäische Union wird Waffen an die religiösen Ultras liefern und dadurch genau jene aufrüsten, die uns an den Kragen wollen. Bemerkenswert ist auch, dass die Türkei im Artikel als "Vorzeigestaat der arabischen Welt" vorgestellt wird. Man müsste schmunzeln, wenn die Lage nicht so ernst wäre. Die Türken sind keine Araber. Die Iraner ebenfalls nicht. Die Türken sind aber in ihrer Mehrheit Sunniten. Sie unterdrücken, wenn auch nicht blutig, als Demokratie, (?) die schiitischen, liberalen Alawiten.

    • Pereos
    • 28. Mai 2013 18:33 Uhr

    "Die Radikalsunniten sind zunehmend unwillig, mit den Schiiten friedlich zusammenzuleben."

    Das sind die Radikalschiiten leider auch. Informieren sie sich einfach,wie mit den Sunniten im Iran umgegangen wird.....
    Leider hat diese Medaille 2 Seiten und mich wundert es immer sehr, wie sehr die andere Seite der Medaille hier bei den Kommentaren unter den Teppich gekehrt wird.... Gerade Gruppen wie die Hisbollah im Libanon, die as-Sadr Millizen im Irak sind jetzt auch nicht gerade für ihr tolerantes weltoffenes säkulares Handeln berühmt....

  5. Einziger Grund für diese angebliche "Ausweitung" ist, endlich das Eingreifen herbei zu reden, Waffenlieferungen zu legitimieren. Der Krieg steht kurz vor der Entscheidung, es wäre nun mit einer Normalisierung zu rechnen, wenn nicht die Briten und Franzosen ihn nun erneut anfachen würden.

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  6. ..und schon gehen die Kriegstreibersystematiken weiter...
    .
    Aufhebung des Waffenembargoes... = Waffenlieferungen !!! An die nicht gewählte Opposition die nicht mal die Syrer um Legitimation fragten. Bis heute nicht... die Syrer noch Assad waren an keinem Verhandlungstisch und wurden gefragt.

    Weitere Informationshäppchen um auch den friedlichsten Europäer von den Gräueltaten des Assadregimes zu überzeugen... Beweise braucht man dafür gar nicht, es wird einfach behauptet und erfunden. Ob in dem Land Demokratisch gewählt wurde ist schon lange egal...
    .
    Das was die Syrer wollen interressiert hier in der EU und den USA niemanden mehr... Freiheit und Demokratie.

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  7. politschen Artikel in der "Zeit" sind die Kommentare der Foristen weitaus informativer als der eigentliche Artikel. Durch die Kommentare erhält man sehr oft Informationen, die zu weiteren Recherchen anregen. Das verstärkt dann meist noch den Eindruck durch den eigentlichen Artikel sehr schlecht oder sogar falsch informiert worden zu sein. Danke an alle fleißigen Kommentarschreiber.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Krieg | Syrien | Hisbollah | Benjamin Netanjahu | Israel | Libanon
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