Proteste in der Türkei

Die große türkische Gas-Maskerade

Auf der zentralen Istiklal-Straße in Istanbul, die zum Taksim-Platz führt, bringt sich eine Demonstrantin vor einem Wasserwerfer in Sicherheit. Leichte Stoffmasken sind der einfachste Schutz gegen das Tränengas.

Auf der zentralen Istiklal-Straße in Istanbul, die zum Taksim-Platz führt, bringt sich eine Demonstrantin vor einem Wasserwerfer in Sicherheit. Leichte Stoffmasken sind der einfachste Schutz gegen das Tränengas.   |  © Ozan Kose/AFP/Getty Images

Seit Ende Mai geht die türkische Polizei massiv gegen die Protestierenden in Istanbul, Ankara und vielen anderen Städten vor. Mit Wasserwefern, Gummigeschossen, vor allem aber: sehr, sehr viel Tränengas. So versucht die Regierung von Premierminister Recep Tayyip Erdoğan, die Demonstrationen ihrer Gegner zu beenden und ihre Camps zu räumen. Um sich zu schützen tragen die Protestierenden – aber auch Unbeteiligte, die in den umkämpften Vierteln wohnen – Gasmasken. Viele von ihnen haben die Türken selbst gebastelt. Wir zeigen Bilder der Masken.