BeutekunstEklat vor Merkels Besuch bei Putin

Die Kanzlerin sagt eine gemeinsame Ausstellungseröffnung mit dem russischen Präsidenten in St. Petersburg ab. In der Schau sollen auch Beutekunst-Stücke gezeigt werden.

Putin und Merkel im November im Kreml

Putin und Merkel im November im Kreml  |  © Yuri Kochetkov/AFP/Getty Images

Wegen Unstimmigkeiten zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Russlands Präsident Wladimir Putin ist eine für den Abend geplante gemeinsame Ausstellungseröffnung in St. Petersburg kurzfristig abgesagt worden. Der Termin zur Eröffnung der Schau Bronzezeit - Europa ohne Grenzen, in der auch Stücke sogenannter Beutekunst gezeigt werden, wurde aus dem offiziellen Reiseprogramm der Kanzlerin gestrichen. 

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte zur Begründung, entgegen der ursprünglichen Planung seien keine Grußworte mehr vorgesehen gewesen. Nach Angaben aus Regierungskreisen wollte Merkel darin auch die Beutekunst ansprechen.

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In der Ausstellung sind auch etwa 600 Objekte zu sehen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Deutschland nach Russland gebracht wurden. Deutschland hatte mit Blick auf internationales Recht immer wieder auf Rückgabe der Kunst bestanden. Russland lehnt das ab.

Die Ausstellung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Eremitage und Museen in Moskau und Berlin anlässlich des derzeit laufenden deutsch-russischen Jahres. Laut der beteiligten Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird dabei mit mehr als 1.700 Objekten aus allen beteiligten Museen das Bild der Bronzezeit nachgezeichnet.

Merkel nimmt erstmals am Wirtschaftsforum teil

Merkel nimmt am Freitag erstmals am Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil. Geplant sind weiterhin eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Putin sowie bilaterale Gespräche mit einer gemeinsamen Pressekonferenz. Daran habe sich nichts geändert, hieß es in der Bundesregierung. Da der Besuch der Eremitage entfällt, reist die Kanzlerin  früher nach Berlin zurück.

Die deutsch-russischen Beziehungen werden seit einiger Zeit von Differenzen geprägt. Unter anderem gibt es unterschiedliche Positionen zum Syrien-Konflikt. Auch das russische Vorgehen gegen ausländische Stiftungen wie die CDU-nahe Konrad Adenauer Stiftung hat für Verstimmung gesorgt.

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Leserkommentare
  1. Was soll das ???
    Will jetzt die Merkel den Putin brüskieren ?
    Ist Deutschland schon wieder so weit ?
    Aber Rußland ist immer noch größer (und stärker).
    Es geht nur um eine AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG !
    Aber Merkels Verhalten wird jetzt sicher Auswirkungen auf das Visa-Verhalten
    und anderes haben, deutsche Bürger werden darunter leiden, daß ihre
    gewählte Volksvertreterin keine Lust hatte, eine Ausstellung zu eröffnen.
    Die Konsequenzen aus Merkels Verhalten (und Großmannssucht) haben
    wir alle zu tragen.
    Furchtbar !

    21 Leserempfehlungen
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    • -lupo-
    • 21. Juni 2013 10:44 Uhr

    Erst mal abwarten, was da noch nachgreicht wird.

    (Übrigens, das Wort "Großmannssucht" wird hier nicht gerne gesehen, mal sehen wie lange es dauert....)

    Frau nicht kutscht?

    Der Groß-Mannsucht unterliegen wohl eher andere.

    • sjdv
    • 21. Juni 2013 11:16 Uhr

    Hätten Sie den gleichen Kommentar auch geschrieben, wenn es um eine Ausstellungseröffnung in den USA mit deutscher Beutekunst ginge ? Ich vermute nicht.

    Ich habe ja sonst so meine Differenzen mit Merkel, aber ich begrüße ihr Verhalten an dieser Stelle.

    Man mag zum Thema "Beutekunst" stehen wie man will, aber man darf nicht vergessen, daß Putin ein Meister der Provokation ist und dieser Programmpunkt wurde von ihm wahrscheinlich bewusst gewählt. Er hat ja schon früher einmal bewusst einen großen Hund zu einem Treffen mit Merkel mitgenommen, obwohl er genau wusste, daß Merkel Angst vor Hunden hat.

    Putin provoziert immer. Ihm zu zeigen, daß man sich nicht alles gefallen läßt ist wichtig, wenn man von Russland ernst genommen werden will.

    • mat123
    • 21. Juni 2013 12:28 Uhr

    Sie schreiben, dass Russland größer ist als Deutschland.

    Aha.

    Welchen Schluss ziehen Sie daraus?

    • mat123
    • 21. Juni 2013 12:31 Uhr

    glauben Sie wirklich, unsere Bundeskanzlerin sollte sich erpressen lassen nach dem Motto: entweder Du eröffnest unsere Ausstellung, oder wir schikanieren deutsche Staatsbürger!?

    Sie unterschätzen das politische Signal bei einer Teilnahme ganz gewaltig.
    Nicht nur, dass eine Absage eine schallende Ohrfeige ist, nein.

    Eine Teilnahme, bei der Merkel ihre Ansprache nicht halten dürfte, käme einem Kniefall gleich - vor einem Räuber, der seine Beute präsentiert.

    Sie scheinen zu vergessen, dass keiner der beiden sich für die Kunst interessiert, sondern sie lediglich ihre Signalwirkung als Staatsoberhäupte benutzen, um Einigkeit oder eben Zerwürfnis zu zeigen.

    • Guido3
    • 21. Juni 2013 12:47 Uhr

    Sie verdrehen völlig die Realität. Putin hat getrickst, um Merkel und Deutschland vorzuführen. Merkel spielt da nicht mit und das ist richtig so.

    Von den meisten Experten im internationalen Recht wird das Einbehalten der sogenannten Beutekunst durch Russland als rechtswidrig gewertet. Im Zivilrecht würde man das kriminell nennen. Merkel hätte trotzdem an der Ausstellung teilgenommen, wenn sie diesen problematischen Punkt in einem Grußwort hätte deutlich machen können. Nun hat Putin das Grußwort gestrichen. Natürlich ist das kein Zufall und auch die Kurzfristigkeit ist kein Zufall. Merkel soll die in Deutschland gestohlene Kunst stillschweigend und mit gequältem Lächeln besichtigen.

    Das ist ungefähr so, als wenn Dir einer die Wohnung ausräumt und Du Deine geklauten Gegenstände dann in einer Ausstellung bewundern sollst und am besten noch dem Dieb applaudieren musst, was für tolle Sachen er da hat.

    Es ist richtig, dass Merkel da Härte zeigt. Deutschland trägt eine große historische Schuld und Veranwortung. Aber alles müssen wir uns auch nicht bieten lassen. Durch die implodierenden Öl- und Gaspreise wird Russland bald wieder große wirtschaftliche und finanzielle Probleme haben und in seiner politischen Bedeutung aus ein angemessenes Maß schrumpfen.

    Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/mak

    Putin hat ganz anderen Dreck am Stecken mit dem man ihm in die Parade fahren sollte.
    Wie lächerlich doch dieses ganze diplomatisieren ist.

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

    • wantin
    • 21. Juni 2013 14:02 Uhr

    aber zu sagen das ganze diplomatisieren sei sinnlos halte ich für eine äußerst gewagte these.
    es erscheint sicherlich seltsam, nicht einfach zu sagen, was man meint, aber sofern man beziehungen erhalten will ist das sicherlich notwendig, und auch kritik wird besser aufgenommen, wenn sie weniger eine kritik von allem ankommt, sondern als etwas konkretes.
    auch wenn putin in der tat viele mir schlecht erscheinende dinge tut:
    diplomatie ist wichtig für alle.

    Sie haben das falsch verstanden.
    Nicht Merkel hat abgesagt, sondern Russland.
    Weil Merkel mal wieder in ihrer gewohnt herrschsüchtigen Art die Dinge also die sog. Beutekunst, zurückverlangen wollte und dies auf der Eröffnungsrede.
    Wir haben auch noch nicht alles zurück gegeben, daran hat Merkel wohl mal wieder nicht gedacht
    Die Frau kennt nur drei Sätze "ich fordere, ich erwarte, ich verlange"
    [...]

    Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/fk.

    Putin hat eingelenkt. Und nun gehen Sie doch gemeinsam zur Beutekunst-Aussstellung, wie der Kreml-Chef heute Nachmittag verkündete.

    Wahrscheinlich hat Merkel genau richtig gehandelt , indem sie dem Zaren die Zähne zeigte. Außerdem:

    "Putin selbst hatte die Wirtschaftspolitik der Kanzlerin noch am Vorabend in den höchsten Tönen gelobt: Sie reagiere auf die beste Weise auf die ökonomische Situation in der Welt. Wirtschaft war daher auch das große Thema bei der rund einstündigen Unterredung beider Politiker."
    http://www.tagesspiegel.d...

    Sie haben schnell und richtig reagiert. Schade, dass ich heute keinen Kommentar mehr schreiben darf.
    Ich kann Sie voll unterstützen.
    Sie scheint übergeschnappt, ich kann das einfach nicht verstehen. Die Erziehung und gute Bildung in der ehem. DDR war tzotz des ideologischen Ballasts besser als dieses Ergebnis zeigt. Kann ein Wahlkampf alle Grenzen der Toleranz und des Anstands soweit verschieben?

  2. Frau Merkel hat wohl in der EU einiges zu melden, in Russland gelten aber andere Gesetze. Da mag sie nun auf und nieder hüpfen vor Wut wegen der alternativlos für D. unverzichtbaren Beutekunst (bisher ging es auch ohne), aber Putin bleibt verständlicher Weise gelassen. Nachher kommt sie ihm wieder mit Menschenrechten. Wann fragt Putin endlich nach Mollath und PRISM?

    39 Leserempfehlungen
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    .. dann wird die Frage wohl aber eher lauten: "Wie habt ihr Problem XY gelöst? Wir machen das so und so ..", gab ja lustigerweise kurz nach PRISM hier bei ZO zu lesen "Deutschland will Überwachung ausbauen" und "Russland will Überwachung ausbauen".

    ...für Russland.

    Deutschland ist der für Russland wichtigste Handelspartner und zudem größter Abnehmer für russisches Öl und Gas. Darüber hinaus ist Deutschland, wie sie selbst schon schreiben, wichtigster Akteur in der EU, welche wiederum in ihrer Gesamtheit mehr als nur unbedeutend für Russland ist. Kurzum: Russland kann sich ein ernsthaftes Zerwürfnis mit Deutschland genauso wenig leisten wie Deutschland umgekehrt mit Russland.

    Putin wollte mit seiner Provokation testen, wie weit er ggü. Deutschland gehen kann - und hat jetzt eine Antwort erhalten.
    Das ist übrigens weit weniger ein echter "Eklat" als vielmehr eine Art Bestätigung für Deutschland. Warum? Weil es zeigt, dass Deutschland von Russland ernst genommen werden will.

    Gegenüber Burkina Faso oder Weitfortistan hätte Putin nämlich einen solchen Minimachtdemonstrationsversuch gar nicht erst für nötig erachtet.

    • Nemrud
    • 22. Juni 2013 0:13 Uhr

    Finde ich schon sehr seltsam, Wenn in den USA Beute Kunst entdeckt wird schaltet Deutschland sofort Anwälte ein und bekommt was ihn entwendet wurde ,i den USA weis man in dieser hinsicht was sich gehört !

    Aber wehe in Deutschland wird beute kunst entdeckt soviele Juden wurden enteignet dann können die klagen bis sie schwarz werden selbst Deutsche Museen geben nichts zurück

    und jetzt kommt man bei den Russen an und will und will

    Das halbe Land haben diese Herren in Russland zerstört und was noch wichtiger ist Deutschland ist keine Wahre nation eher ein Unternehmen

    das den USA, Gb, Frankreich gehört

    soll es erstmal unabhängig werden mit eigener Verfassung bevor es irgendwas will

  3. 3. [...]

    Entfernt. Bitte beachten Sie, dass der Kommentarbereich der Diskussion des konkreten Artikelthemas vorbehalten ist. Danke, die Redaktion/sam

    46 Leserempfehlungen
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    ist abgeschafft - zumindest außerhalb Ihrer Vorstellung.

    Entfernt. Bitte kommentieren Sie den Artikel des Artikels. Die Redaktion/mak

    kommen, die überlebenden Kriegsgefangenen, die unter grausigsten Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten, werden auch nicht in irgendeiner Form anerkannt oder gar entschädigt.
    http://www.kontakte-konta...

    ...wenn Rußland die Raubkunst behält?

    Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Der Sachverhalt ist eigentlich klar geregelt. Die Aneignung von Beutekunst nach einem gewonnenen Krieg ist völkerrechtswidrig. Punkt. Kein Russe wird wieder lebendig, kein Leid ungeschehen, wenn der russische Staat oder russische Oligarchen Wertgegenstände aus deutschen Museen entwenden.

    In diesem Beitrag ist eigentlich alles gesagt:
    http://www.dradio.de/dlf/...

    "Menschenleben lassen sich nicht aufrechnen - weder in Zahlen noch in der Summe des Leides. Weder mit Kulturgut noch mit Reparationen kann menschliches Leid gutgemacht werden. Leider fanden sich in Russland im gesamten Verhandlungsprozess jedoch immer wieder Stimmen, die bei der Weigerung der Rückgabe deutschen Kulturgutes auf den Verlust russischer Menschenleben verwiesen haben."

    [...]

    Gekürzt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

    Da macht Frau Merkel schon mal etwas richtig, und hält sich tatsächlich an ihren Amtseid "Schaden vom deutschen Vok abzuwenden", und dann bricht hier ein fast surrealer Prosteststurm los...
    a) Was hat die Angelegenheit mit einer angeblichen "Großmannsucht" Deutschlands zu tun? Putin ist eher noch schlimmer als der Tyrann und Despot Erdogan. Weshalb sollte Deutschland vor so jemandem einknicken?
    b) Ist Rußland denn überhaupt noch eine Großmacht? Ohne Atomwaffen und ohne Rohstoffvorkommen, was bleibt dann noch von Rußland? Ein Land am Boden. Und gerade deshalb kommt Putin ja mit seiner übersteigerten Selbstdarstellung ja so gut an bei vielen Landsleuten, die sehr wohl wissen, daß Rußland nur noch ein Schatten einstiger Größe ist.
    c) Im Gegensatz zur Euro-Krise handelt hier Merkel endlich einmal im Sinne deutscher Interessen.
    [...]

    Gekürzt. Bitte kommentieren Sie den Inhalt des Artikels. Die Redaktion/mak

    • medd
    • 21. Juni 2013 14:28 Uhr

    Mag sein, jedoch stört sich sonst auch niemand an den Stalinistischen Säuberungen (6-20 Millionen Opfer).
    Vor 68 Jahren wurden unsere Groß- und Urgroßeltern von einem Tyrannen regiert. Genauso wie wir uns diesbezüglich in völliger Unschuld sehen sollten, müssen wir auch die Toten und Kriegsbeute hinter uns lassen.
    Das die Geschichtsbücher immer vom Sieger geschrieben werden, sollte den skeptischen Rückblick und die Unschuld der Generation im 21. Jahrhundert bestärken.

    Was mich zu dem Schluss kommen läßt: Natürlich sind die sehr feundlich zu uns. Wir sind es schließlich auch zu ihnen. Wenn ich einem Russen die Hand schüttel, dann juckt es uns beide nicht im Geringsten, was unsere Urgroßeltern und Ururgroßeltern früher so alles verzapft haben. Gelernt haben wir draus. Aber weder duckt er sich vor Stalin, noch ducke ich mich vor Hitler.
    Wir messen uns an der aktuellen Generation. Vermutlich werden wir alle uns sehr tief vor unseren Kindeskindern ducken müssen, weil Armut, Umweltschäden und Gier, wie Adolf und Stalin es damals taten, die Welt regieren und formen. Erbärmlich.

    Vielleicht weil mittlerweile die 4te Generation heranwächst, die mit diesem Krieg nichts zu tun hat? Es kann ja schließlich nicht jeder ein Hinterwäldler sein. Und genau darum werden solche Provokationen unabhängig von der Vergangenheit nicht einfach hingenommen.

    Bitte diskutieren Sie in Kommentaren das Artikelthema. Fragen oder Kritik zur Moderation können Sie gerne an community@zeit.de richten. Danke, die Redaktion/fk.

    • -lupo-
    • 21. Juni 2013 10:44 Uhr

    Erst mal abwarten, was da noch nachgreicht wird.

    (Übrigens, das Wort "Großmannssucht" wird hier nicht gerne gesehen, mal sehen wie lange es dauert....)

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Großmacht ?"
  4. Wer den totalen Krieg ausruft, hat auch die Konsequenzen zu tragen. So ist es im Kinderzimmer, so ist es auf dem Schulhof, und so, Frau Merkel, ist es auch in der Politik. Da hilft kein Schmollen und kein Bocken. Verantwortung tragen bedeutet eben nicht nur, mit betroffenem Gesicht vor einem Denkmal zu stehen, sondern auch die einst geschaffenen Gegebenheiten zu akzeptieren.

    Der Kommentar wurde versehentlich entfernt und nachträglich wieder hergestellt. Die Redaktion/ls

    17 Leserempfehlungen
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    Warum dieser Kommentar gelöscht wurde sollte der Verantwortliche "ls" doch bitte einmal erklären. Oder war es nur ein Versehen...???

    Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde wieder hergestellt. Danke, die Redaktion/ls

    • sxouk2
    • 21. Juni 2013 11:48 Uhr

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

    Frau Merkel in Petersburg

    Dieser auftritt in Petersburg passt in die Reihe von Fehlleistungen,die sich angela auf dem internationalen ParkettDer Titel mächtigste Frau der Welt schon mehrfach geleistet hat.so auch im Umgang mit Chinesischen Vertretern.Dieses Auftreten grenzt für mich an Arroganz.Das muss ihr dringend vor Augen geführt werden.Deutschland ist nicht der Nabel der Welt.ist ihr wohl zu Kopfe gestiegen

  5. Frau nicht kutscht?

    Der Groß-Mannsucht unterliegen wohl eher andere.

    22 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Großmacht ?"
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    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

  6. 7. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf einseitige Polemik. Danke, die Redaktion/sam

    14 Leserempfehlungen
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    ... schämen, die Sowjetsoldaten als Verbrecher zu bezeichnen ("gestohlen").
    Der Goldschatz von Eberswalde wäre heute noch in Eberswalde, wenn
    nicht die Deutschen die Russen angegriffen hätten.
    Wenn schon historische Dimensionen, dann aber richtig !
    Die Sowjetsoldaten haben Deutschland nicht überfallen !

    Im übrigen: es geht um Merkel und Putin, und man fragt sich doch, was
    jetzt dieses Aufplustern und die Verweigerungshaltung bringen sollen.
    Vielleicht Wählerstimmen bei Erzkonservativen ?

    Wenn jetzt Rußland entsprechend reagiert und z.B. Visa-Bestimmungen
    verschärft oder ähnliches ? Wieder mal hat Deutschland angefangen ...

    Zitat: ""Dort wird auch spektakuläre Beutekunst... wie der Goldschatz von Eberswalde ausgestellt, den Sowjetsoldaten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Moskau brachten." - Gestohlen oder verbracht", wäre die richtigen Termini."

    Darüber läßt sich trefflich streiten.

    Man kann auch der Auffassung sein, diese Kunstwerke sind ein - sehr kleiner - Teil des Ausgleichs für die von Hitler-Deutschland in Russland angerichteten Verwüstungen und volkswirtschaftlichen Schäden.

    Abgesehen von den 20 Mio. russischen Toten des 2. Weltkriegs.

    Deutschen die größten Verbrechen der Geschichte begangen haben... Haben sie schlicht und einfach nicht das Recht, irgendwelche "Schätze" zurückzuverlangen...

    ...wird wohl kaum rück-forderbar sein.
    Wenn irgendwann doch etwas zurück kommt, dann nur, weil man sich zwischenzeitlich wieder ganz lieb gewonnen hat - doch daran müssen Frau Merkel und ihre Auftraggeber offensichtlich noch ganz viel arbeiten...

    • Ego1
    • 21. Juni 2013 10:48 Uhr

    nicht um ein "Großmachtstreben" Deutschlands, was allein dadurch schon deutlich wird, dass sich die Bundesrepublik weigert in ihrem eigenen Einflussbereich (Europa) die Führung zu übernehmen. Diese Argumente halte ich also für nicht sehr überzeugend.

    Trotzdem gehören die geraubten Kunstschätze zurück nach Deutschland, sie sind Teil unserer Kultur.

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    So wie der Pergamon-Altar und die Nofretete?

    So, wie die Nofretete oder der Pergamonaltar?

    Dumm gelaufen die Geschichte mit der Kultur. Wir haben sie nach Rußland getragen und jetzt wollen sie die Rußen behalten, haben sich daran gewöhnt.
    Wird ja öffentlich ausgestellt, jedermann, auch Frau, kann es sich anschauen.
    Auch die Ägipter, Türken, Tunesier, Iraker usw. können in Deutschland ihr Kulturgut besichtigen.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, rtr, AFP, mpi
  • Schlagworte Angela Merkel | Wladimir Putin | Bundesregierung | CDU | Ausstellung | Beziehung
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