In Syrien soll so schnell wie möglich eine handlungsfähige Übergangsregierung bestimmt werden. So wollen es die Teilnehmer des Gipfeltreffens der sieben führenden Industrienationen und Russland, die derzeit in Enniskillen/Nordirland tagen.  

Die Staats- und Regierungschefs einigten sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen auf eine gemeinsame Erklärung zum Bürgerkrieg in dem Land. Zur künftigen Rolle des syrischen Machthabers Baschar al-Assad enthält die Erklärung nichts.    

Das Hauptproblem auf der  Tagung war, Russland einzubinden. Das Land steht auf der Seite Assads und will seine Armee mit Waffen beliefern. Die USA hatten wiederum militärische Unterstützung für die Aufständischen angekündigt.    

Die in Genf geplante Syrien-Friedenskonferenz wird wohl nicht vor August stattfinden. Ein Treffen im Juli sei unwahrscheinlich, verlautete am Rande des Treffens.