Der US-Geheimdienst CIA und Eliteeinheiten trainieren in Jordanien mehr als 5.000 Kämpfer der Freien Syrischen Armee. Das seit dem vergangenen Jahr laufende Programm sei zuletzt erheblich ausgeweitet worden, sagten jordanische Militärs. Anfangs hätten die Ausbilder den Rebellen nur beigebracht, wie chemische Waffen entdeckt und gesichert werden. Inzwischen lernten sie auch, wie sie Luftabwehrwaffen und panzerbrechende Raketen bedienen, schreibt die Los Angeles Times.

Mit dem Programm wolle die US-Regierung erreichen, dass die Rebellen Pufferzonen entlang der jordanisch-syrischen Grenze verteidigen, sagte ein jordanischer Armeeangehöriger. Dafür habe das US-Verteidigungsministerium in der vergangenen Woche rund 2.000 zusätzliche Berater und Ausbilder nach Jordanien geschickt. 

Die US-amerikanische Regierung wollte das Ausbildungsprogramm nicht kommentieren, sagte aber: "Wir haben unsere Unterstützung verstärkt." Ein jordanischer Regierungssprecher wies den Bericht auf Anfrage als falsch zurück.

USA stationieren 700 Soldaten in Jordanien

Unterdessen stationieren die USA 700 Soldaten in Jordanien. US-Präsident Obama sagte, er komme damit einer Bitte der jordanischen Regierung nach. Die Soldaten blieben so lange, bis sich die Sicherheitslage so verbessere, dass sie nicht mehr benötigt würden.

Erst vergangene Woche hatte die US-Regierung angekündigt, Patriot-Raketen und Kampfflugzeuge in Jordanien zu stationieren. Die russische Regierung teilte daraufhin mit, jeder Versuch, eine Flugverbotszone in Syrien einzurichten, sei illegal.