FusionE-Plus-Großaktionär stimmt Verkauf an O2 zu

Der mexikanische Investor Slim steht dem Verkauf von E-Plus nicht mehr im Weg – nachdem O2 das Gebot erhöht hatte. Die Bewilligung der Kartellbehörden fehlt aber noch.

Die Zentrale der E-Plus-Gruppe in Düsseldorf

Die Zentrale der E-Plus-Gruppe in Düsseldorf  |  © Wolfgang Rattay/Reuters

Der mexikanische Telekommunikationsriese América Móvil des Milliardärs Carlos Slim will dem Verkauf des Mobilfunkanbieters E-Plus an die O2-Mutter Telefónica Deutschland nun offenbar doch zustimmen. Demnach hat sich América Móvil als Hauptaktionär der E-Plus-Mutter KPN "unwiderruflich dazu verpflichtet", dem Verkauf des deutschen Mobilfunkgeschäfts E-Plus an Telefónica Deutschland zuzustimmen.

Slim, seit 2012 Mitgesellschafter von KPN, galt bislang als Gegner des Geschäfts. Er soll den Kaufpreis für E-Plus als zu niedrig bezeichnet haben und hatte angekündigt, die KPN komplett übernehmen zu wollen.

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Dies wiederum trieb die O2-Mutter zu einer neuen Offerte: Wie KPN und Telefonica Deutschland nun mitteilten, hat Telefonica Deutschland sein Angebot für den Wettbewerber E-Plus auf 8,55 Milliarden Euro erhöht. Ergo habe sich Slims Konzern America Movil dazu verpflichtet, für die Fusion der dritt- und viertgrößten deutschen Mobilfunkbetreiber zu stimmen. Den geänderten Konditionen zufolge hält KPN dann künftig 20,5 Prozent an dem fusionierten Mobilfunkkonzern.

Durch den Zusammenschluss von Telefónica Deutschland und E-Plus soll ein neuer großer Rivale für die Deutsche Telekom und Vodafone entstehen. Allerdings weist Telefónica darauf hin, dass die Transaktion weiter unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der Wettbewerbsbehörden steht. 

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    • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP, kg
    • Schlagworte E-Plus | Deutsche Telekom | O2
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