AngriffspläneDeutschland kann zum Krieg gegen Assad viel beisteuern

Die Grenze der Belastbarkeit sei erreicht – deutsche Politiker zögern in Sachen Militärschlag gegen Syrien. Dabei ist die Bundeswehr zu Boden und See längst involviert. von 

Die Debatte über militärische Schläge der USA und ihrer Verbündeten gegen Syrien ist auch in Deutschland voll entbrannt. Gegen, aber auch für eine Beteiligung der Bundeswehr gibt es nachvollziehbare politische wie rechtliche Gründe – mit einem Argument sollten Politiker allerdings vorsichtig sein: Mit der Behauptung, Deutschland könne sich schon deswegen an einer militärischen Operation nicht beteiligen, weil die deutschen Streitkräfte dazu nicht in der Lage seien. "Die Bundeswehr hat durch ihre derzeitigen internationalen Einsätze bereits die Grenze der Belastbarkeit erreicht", zitiert die Leipziger Volkszeitung den CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder. Vor diesem Hintergrund sehe er "nicht die Möglichkeit für einen deutschen Beitrag".

Das ist Unsinn. Allein schon deshalb, weil die Bundeswehr bereits in der Region unterwegs ist, mit einem "deutschen Beitrag", der für einen gezielten Militärschlag gegen das syrische Regime genutzt werden könnte: Das Flottendienstboot Oker der Deutschen Marine lag bis zum vergangenen Sonntag im Hafen von Limassol auf Zypern, ist danach ausgelaufen und dürfte jetzt gerade in der Region zwischen der Mittelmeerinsel und der syrischen Küste unterwegs sein. Hinter dem nichtssagenden Namen "Flottendienstboot" verbirgt sich ein High-Tech-Kriegsschiff, das zwar unbewaffnet ist, aber mit seiner Elektronik militärische Funksignale überwachen und abhören kann. Die Erkenntnisse, die die Oker an das Kommando Strategische Aufklärung der Bundeswehr und an den Bundesnachrichtendienst weitergibt, sind zwar zunächst ausschließlich für den Eigenbedarf bestimmt, doch sie können natürlich Verbündeten zugänglich gemacht werden.

Anzeige

Ebenfalls in der Region, wenn auch mit einem ganz anderen Auftrag und einem anderen Mandat, sind deutsche Flugabwehrraketen stationiert. Zwei Staffeln mit Patriot-Abwehrsystemen schützen die türkische Stadt Kahramanmaras gegen mögliche Raketenangriffe aus Syrien – und die Deutschen haben bewusst eine Stellung gut 100 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze ausgesucht, um den Vorwurf zu entkräften, die Raketen könnten auch zur Durchsetzung einer Flugverbotszone über Syrien genutzt werden. Wenn allerdings eine solche No-Fly-Zone Teil der Aktionen gegen Syrien werden sollte, könnten diese Staffeln vergleichsweise leicht näher an die Grenze verlegt werden. Das wäre jedenfalls einfacher, als entsprechende Waffensysteme erst aus anderen Nato-Ländern an die Südgrenze der Türkei zu schaffen. Neben den deutschen sind auch US-Patriot-Batterien in Gaziantep, näher am Grenzgebiet, und Batterien aus den Niederlanden auf der türkischen Luftwaffenbasis Incirlik stationiert.

Leserkommentare
  1. Jetzt kommt alle paar Tage, ja fast Stunde, in dem eine deutsche Beteiligung angepriesen wird?
    Die Überschrift lässt tief blicken "Deutschland kann zum Krieg gegen Assad viel beisteuern"
    Wirklich erbärmlich!

    108 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Es sollte heissen: "Jetzt kommt alle paar Tage, ja fast Stunden ein Artikel..."

    Die Demoskopen warnen ja die SPD schon, das Thema Syrienkrieg im Wahlkampf anzusprechen:

    http://www.spiegel.de/pol...

    In dem Artikel heisst es u.a.:
    "(...)
    "Die Kanzlerin steht in der Regierungsverantwortung und damit unter einem größeren Druck, sich zu positionieren, als die Opposition", meint Schöppner. Er hat einen Rat für Merkels Konkurrenz parat: "Die SPD sollte gar nicht erst versuchen, sich bei diesem Thema abzugrenzen. Wenn Peer Steinbrück versucht, sich mit dem Syrien-Konflikt zu profilieren, kann er dabei nur verlieren" - ähnlich wie in der Euro- oder der NSA-Debatte. "Sich als die bessere Friedenspartei zu gerieren, wäre nicht besonders glaubwürdig."
    (...)
    Was da kommt, ist eine absolute Ungeheuerlichkeit, die schwerwiegende Fragen aufwirft: wie seriös sind die inzwischen täglich hinausposaunten "Umfragewerte"? Will man der aktuellen Regierungskoalition ein bisschen "helfen"? UNION und FDP ist ja schon einmal ein sicher geglaubter Wahlsieg durch die Lappen gegangen, weil man unbedingt Krieg führen wollte. Da geht wohl einigen Leuten der Ars** auf Grundeis.

    Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und unbegründete Spekulationen. Danke, die Redaktion/fk.

    [...]
    Was können wir denn "beisteuern"? Tote deutsche Soldaten? Tote syrische Zivilisten? Haben wir nicht zum Assad-Regime jahrelang beigesteuert, nämlich Überwachungstechnologie und Anlagen für die Herstellung von Chemiewaffen?

    Keiner redet mehr über offensichtlich nicht vorhandene Beweise, dass Assad die Chemiewaffen überhaupt eingesetzt hat?

    DEutschland hat genug Möglichkeiten, konstruktiv beizusteueren, nämlich durch:

    - Abzug sämtlicher deutscher Soldaten aus der gesamten Region
    - Aufnahme großer Mengen Flüchtlinge aus der Region
    - Unterstützung der Nachbarländer bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen

    Was glaubt denn der Autor was einem Luftangriff notwendigerweise folgen wird? Eine Bodenoffensive. Wenn nur die Luftwaffe asugeschaltet wird (abgesehen davon, dass sowas nie derart "chirurgisch präzise" verläuft, wie man uns das jedesmal einreden will), dann ist Assad immer noch da. Assad wird bestens versorgt mit Truppen und Boden-Luft-Raketen etc. Die Chemiewerke sind auch immer noch da. Iran, Hisbollah, Al Kaida, alle werden Milizen schicken. Was glaubt ihr denn wie das weitergehen soll? Flächenbrand!

    [...]

    Gekürzt, diffamierend. Die Redaktion/fk.

    • beat126
    • 28. August 2013 11:33 Uhr

    Sie sind zurecht entsetzt und stehen offensichtlich nicht alleine. Es passt aber zur Wahrheit, dass Deutschlands Politik den Volkswillen nicht umsetzt, weil sie ihn gar nicht kennen will.

    Dass dies aber genau dies der Grund ist, warum man überhaupt Repräsentanten wählt, ist denen egal.

    Erklären Sie Ihren Missmut an der Urne und wählen Sie komplett anders.

    • OlbersD
    • 28. August 2013 12:21 Uhr

    The claim Assad had used chemical weapons is nonsense. A massacre of civilians could have caused the Syrian army with other weapons. Why poison gas? No, on this question there is no meaningful answer.

    Under the as an assumption, the Assad ...regime had used the poison gas. There is no reasonable doubt that the rebels have used poison gas to accuse Assad and to provoke a military strike by the U.S. Army.

    Chemical weapons are of course detectable. They also do not harm or kill animals, plants and micro-organisms.

    DJ, nur weil dir die Fähigkeit fehlt, zwischen (physikalischer) Realität und möglichen politischen Optionen klar zu unterscheiden, muss nicht bedeuten, dass der Autor des Artikels an demselben Problem leidet.

    Aus diesem Artikel, der eine Auflistung militarischer Optionen ist, zu schließen, dass T.W. für einen Angriff auf Syrien ist, ist dumm und wirklich erbärmlich: :-)

    Es wird nämlich dafür plädiert, dass eine Ablehnung aus politischen Erwägungen erfolgt, nicht mit der billigen Ausrede, im Prinzip keine Beiträge leisten zu können. Oder im Klartext für dich, es wird um politisches Rückgrad ("Wir könnten, wie wollen aber nicht") gebeten.

    BTW. Thomas Wiegold ist eben kein unkritischer Jounalist, sondern bohrt oftmals dicke Bretter im Themenbereich Bundeswehr und deutsche Sicherheitspolitik, einfach mal etwas mehr Informationen besorgen.

    Als drittgrößter Rüstungsexporteur auf unserem Globus sind wir praktisch bei jedem Waffengang dabei. Die deutsche Tradition der weltweiten militärischen Beteiligung wird insofern nicht gebrochen
    Wir sollten uns schämen!

    • HansDD
    • 28. August 2013 17:57 Uhr

    Ich muss mich dem Entsetzen anschließen und muss auf einen Artikel von Albrecht Müller aufmerksam machen:

    „In der Ferne töten, um zu Hause die Umfragen zu verbessern und Wahlen zu gewinnen – mit solchen Spießgesellen leben wir in einer „Wertegemeinschaft“
    http://www.nachdenkseiten...

    Danke für diesen informativen Artikel. Er zeigt auf, dass es auf unseren Beitrag sehr wohl ankommen kann und unsere absehbare Entscheidung, uns heraus zu halten, eine Schwächung der westlichen Verbündeten bedeuten würde.

    Es ist genau zu überlegen, wie man jetzt reagiert, aber die militärische Option von vornherein auszuschließen, würde nur das Mörderregime Assads stärken. Das war eine bittere Lektion aus den Jugoslawienkriegen, die sich leider als notwendig herausgestellt hatten. Ich glaube, dass Assad ein "Endspiel" spielt und deshalb ein begrenzter Militärschlag kaum zu vermeiden sein dürfte.

  2. Es sollte heissen: "Jetzt kommt alle paar Tage, ja fast Stunden ein Artikel..."

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Ich bin entsetzt!"
  3. und an der Seite Assads gegen die Kriegstreiber USA und GB kämpfen.

    42 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Es wird ja nicht einmal ermittelt, WER da Giftgas eingesetzt hat. Assad wird es wohl kaum gewesen sein. Assad weiß nämlich, was ihm blüht, wenn er nicht-konventionelle Waffen einsetzt: früher oder später landet er dafür in Den Haag vor dem UN-Tribunal. Und er weiß auch, dass seine Freunde in Moskau, Teheran, Pjöngjang und Peking einen Giftgaseinsatz nicht tolerieren werden.

    Die USA und GB drohen mit einem Militärschlag, obwohl nichts bewiesen ist. Sie behaupten einfach, es wäre Assad gewesen. Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, will man ihn mit Bombardements "bestrafen", aber nicht zum Rücktritt zwingen. Man will danach einfach so weitermachen, wie bisher - mit Assad. Dafür nimmt man den Tod hunderter und tausender Zivilisten in Kauf und ist bereit, hunderte von Millionen Euro bzw, Dollar zu verpulvern. Es sei einmal daran erinnert: sowohl die USA, als auch GB sind PLEITE. In den USA ist noch lange nicht raus, ob man da nach Oktober überhaupt noch Geld hat...

    Und was will man eigentlich machen, sollte Assad zu irgendeinem Gegenschlag ausholen? Das Einschlagen einer Langstreckenrakete mit konventionellem Sprengsatz - die Assad möglicherweise von seinen Freunden bekommen hat - in London oder Paris hätte verheerende Folgen.

    Moin Moin,

    " Deutschland sollte sich auf die Seite des Rechts stellen und an der Seite Assads..."
    An der Seite Assads ist also auf der Seite des Rechts? Wohl kaum.

    CU

  4. Patriotraketen in der Türkei, damit können wir leben. Die Beteiligung an einem Angriffskrieg ohne UN.Mandat und ohne klare Zielsetzung wohl kaum.

    25 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    die der Herr Wiegold natürlich vermeidet wie der Teufel das Weihwasser!

    Die wichtigste Frage ist doch nicht _wie_ kann Deutschland sich beteiligen, sondern _woran_ kann (soll? darf? muss?) Deutschland sich beteiligen?

    An einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg!

    Der Krieg, in den Rot_Grün deutsche Soldaten geschickt haben, war immerhin von der UN legitimiert.

    Hier geht es nur um imperiale Machtinteressen der USA - wollen wir uns daran beteiligen?

    Ich bin heilfroh daß bei uns gerade Wahlkampf ist, und denke mit grausen an den durch Lügen vom Zaun gebrochenen Krieg des George W. Bush - in den Angela Merkel mit Freude gezogen wäre, wenn sie es denn zu entscheiden gahabt hätte...

    • Gerry10
    • 28. August 2013 10:03 Uhr

    ....erwarte ich eigentlich das die sowas auf die Reihe kriegen.

    Ob sie das machen sollen und was das eigentlich bringen soll ist ein ganz anderes Thema....

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    was die Soldaten als Sold bekommen, würden sie Morgens noch nicht mal aufstehen, geschweige denn ihr Leben riskieren, besonders wenn man das anscheinend unzuverlässige Material nimmt (Waffen die heißlaufen, Marine Hubschrauber die für ihren Einsatz nicht so richtig grebaut wurden etc.)
    Das Geld das sie meinen fliesst Größtenteils in den so vom Länderfinanzausgleich gebeutelten Süden, sowie den Westen der Republik, da dort der Großteil der Rüstungsindustrie und deren Zuliefer verortet ist.

    @Thema
    MbMn sind deutsche Soldaten kaum noch für kampffähig, was auch an den Verfahren liegt, wenn man anscheinend unter Beschuss erstmal in Berlin anrufen muss, um zu klären ob man den Beschuss erwidern darf. Da wäre mir mein Leben dann, selbst bei der Auslöse die man bekommt, dafür zu schade und ich würde mich aus allem raushalten. Und mit denen die da besonders auf Seiten der Friednsaktivisten und Freiheitskämpfer in den Gängen sind , ist nicht zu Spaßen, die hatten jahrelanges praktisches Training in Afghanistan, Iraq, Somalia etc..

    Auf der anderen Seite sollte man Deutschland an seine historische Schuld erinnern, da mit den von den NATO Partnern anscheinend vorbereiteten Luftschlägen Israel höchstwahrscheinlich in den Krieg mit hineingezogen wird und dann ist es die Pflicht Deutschlands einen Teil seiner Schuld zu tilgen und dort mit zu kämpfen.

    • arnim25
    • 28. August 2013 10:05 Uhr
    6. [...]

    Entfernt. Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich und differenziert. Die Redaktion/ls

    10 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Entfernt. Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde entfernt. Die Redaktion/ls

    Aber hier werden Sie den einen oder anderen Namen finden!

    http://de.wikipedia.org/w...

    LG

    Klaus

    Wir löschen Kommentare, die nicht unsererNetiquette entsprechen und demnach nicht zu einer konstruktiven, sachlichen und differenzierten Debatte beitragen. Wenn Sie konkretere Erklärungen darüber haben möchten, warum einer Ihrer Kommentare entfernt wurde, wenden Sie sich gerne an community@zeit.de Wir bitten darum im folgenden das Artikelthema zu debattieren. Danke, die Redaktion/fk.

  5. Das deutsche Volk ist für einen Krieg nicht so zu begeistern, wie man es sich wünscht - deshalb derartige "Artikel".

    Haben "wir" denn gar nichts dazu gelernt!?

    Was haben denn all die "militärischen Inventionen" - abgesehen von Gewinnen der Rüstungsindustrie - gebracht? Nichts!

    Der Mangel an "Freiwilligen" für die deutsche "Parlamentsarmee" stimmt allerdings hoffnungsvoll.

    60 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    was hier der Autor (Kriegsdienstverweigerer!) an frommen Wünschen an einer Beteiligung am nächsten Angriffskrieg von sich gibt.

    nach 2 Weltkriegen nicht mehr auf Krieg steht. Obwohl ich es sehr bezweifel ob tatsächlich die Mehrheit der Bevölkerung jemals wirklich kriegerisch gewesen ist.

    Deutschland ist Mitglied der Nato mit allen Konsequenzen und nicht nur das eigentlich ist Deutschland immer noch besetzt.

    Den Deutschen sind die Hände gebunden und das ist nach 2 mal Weltkrieg sehr verständlich.

    Wahrscheinlich sind diese Verhältnisse den meisten Deutschen nicht klar, jedoch wer jemals eine Atombombe über deutsche Autobahnen kutschieren sah,

    wird es verstehen.

    ...wie man es sich wünscht - deshalb derartige 'Artikel'."

    Man gibt sich aber Mühe.
    Falls sich herausstellen sollte, dass nicht Assad sondern verrückte Islamisten diese Giftwaffe gebaut und eingesetzt haben, legen einige Online-Portale mit der dpa-Meldung

    "Hacker legen 'New York Times' [die Website] lahm
    Verdächtig sind syrische Unterstützer von Präsident Assad."

    schon mal nach.
    Irgendwie muss diesem Assad doch was am Zeug zu flicken sein.
    Und dass da eine Zeitung eines Landes gehackt wird, das schon mal die Marschflugkörper gegen ihn klarmacht, soll wohl eine Ungeheurlichkeit sein...

    abgesehen von Gewinnen der Rüstungsindustrie - gebracht? Nichts!"

    Na doch, Gewinne für die Ölindustrie usw.
    Die Franzosen waren ja auch vor Allem in ihren afrikanischen Kolonien wegen der Uranvorkommen so angagiert, ich meine natürlich um den Leuten dort zu helfen...

    "Komisch" das Kriegshandlungen immer dann rausgezögert werden, wenn es sozusagen nichts zu holen gibt.
    Aus Somalia sind die Amerikaner ja damals auch relativ schnell wieder raus, während sich der Irak anscheinend halbwegs gelohnt hat.
    Ach nein, der wurde ja Demokratiesiert, hat ja sehr gut geklapt.

    Das es auch friedlich geht (Verhandlungen, Wirtschaftsembargos etc.) ist irgendwie keine moderne Variante mehr.

    • CMM
    • 28. August 2013 10:08 Uhr

    Erst verkauft man einem Machthaber Chemiewaffen,
    dann schulmeistert man ihn, wenn er diese einsetzt,
    nachfolgend sieht man sich gezwungen durchzugreifen
    und bekommt die Chemiewaffen selbst an den Kopf

    5 Leserempfehlungen

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Artikel Auf einer Seite lesen
  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Krieg | Bundesnachrichtendienst | Syrien | Bundeswehr | Marschflugkörper
Service