Bürgerkrieg : Syrien befürwortet Chemiewaffen-Abkommen

Die Assad-Regierung wertet den US-russischen Plan zur Chemiewaffen-Abrüstung als "Sieg für Syrien". Israel reagiert verhalten: Es zählten nicht Worte, sondern Taten.
In der Region Ghouta, östlich von Damaskus, steht ein Fahrzeug der UN-Waffeninspekteure. © Mohamed Abdullah/AFP/Getty Images

Die Regierung in Damaskus hat den US-russischen Abrüstungsplan für die syrischen Chemiewaffen begrüßt. Mit der Einigung zwischen US-Außenminister John Kerry und seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow sei ein "Krieg gegen Syrien" verhindert worden, sagte der syrische Minister für Versöhnung, Ali Haidar, der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er sprach von einem "Sieg für Syrien".

Kerry und der russische Außenminister Lawrow hatten sich am Samstag in Genf darauf verständigt, dass die syrische Regierung innerhalb einer Woche eine Liste über sämtliche Chemiewaffenbestände übergeben muss. Bis Mitte 2014 sollen dann alle syrischen Chemiewaffen außerhalb des Landes zerstört werden. 

US-Präsident Barack Obama sagte dem Sender ABC, das Abkommen mache es möglich, einen erneuten Giftgasangriff zu verhindern. Ein US-Militärschlag gegen Syrien ist durch die Einigung vorerst abgewendet. Ganz ausgeschlossen ist ein Angriff jedoch nicht. Obama nannte den Genfer Beschluss zwar einen "wichtigen konkreten Schritt". Doch drohte er erneut mit einem Eingreifen, sollte Syrien die Zusammenarbeit verweigern. 

Der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld äußerte sich skeptisch zur Rolle Russlands. Für ihn sei "nicht einmal klar, ob sich die Russen selbst an die internationalen Standards für Chemiewaffen halten", sagte er dem Spiegel. Moskau habe Damaskus Chemiewaffentechnologie geliefert. "Soll man den Fuchs wirklich zum Aufpasser im Hühnerstall machen?"

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat Unterstützung bei der Vernichtung der C-Waffen angeboten. "Wir sind bereit, auch bei der Vernichtung der chemischen Waffen aus Syrien einen technischen oder finanziellen Beitrag zu leisten", sagte Westerwelle. Bei der Umsetzung der Vereinbarung kämen dem UN-Sicherheitsrat und der Organisation zur Kontrolle und Vernichtung Chemischer Waffen Schlüsselrollen zu.

Kerry informiert Israel über Abkommen

US-Außenminister Kerry reiste weiter nach Israel. Dort traf er den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, um ihn über den Zeitplan für die Zerstörung der syrischen Chemiewaffen zu informieren. Anschließend drohte er Syrien erneut mit einem Militärschlag, sollte es den Abrüstungsplan nicht umsetzen. "Wir nehmen keine Option vom Tisch."

Netanjahu sagte: "Die Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft Syrien gegenüber wird direkte Auswirkungen auf seine Schutzmacht, den Iran haben." Die Diplomatie habe nur dann eine Chance, wenn es auch eine glaubwürdige militärische Drohung gebe.

Zuvor noch hatte Israel zurückhaltend auf die Vereinbarung zwischen Russland und den USA reagiert. Vor dem Treffen mit Kerry hatte Netanjahu gesagt, er hoffe, dass das Abkommen auch erfolgreich umgesetzt werde. Es müsse sich daran messen lassen, ob tatsächlich das ganze Chemiewaffen-Arsenal Syriens vernichtet werde. "Auch hier zählen nicht Worte, sondern Taten." Israel müsse "auf jeden Fall vorbereitet und willig sein, sich selbst zu verteidigen, mit eigenen Kräften, gegenüber jeglicher Bedrohung", sagte Netanjahu. Die Bereitschaft zur Selbstverteidigung sei aktuell wichtiger denn je.

Der Geheimdienstminister, Juval Steinitz, sprach von "Nachteilen und Vorteilen", die die Vereinbarung berge. Syrien habe eine zu lange Frist, um die Chemiewaffen zu übergeben, der syrische Präsident Baschar al-Assad könnte versuchen, Waffen zu verstecken. Andererseits sei das Abkommen umfassender als erwartet, weil Syrien zugesagt habe, auch die Chemiewaffen-Fabriken zu zerstören und nie wieder solche Waffen herzustellen.

Israel sieht sich von den Chemiewaffen in Syrien bedroht. Die israelische Regierung hatte mehrmals davor gewarnt, dass Massenvernichtungswaffen in die Hände militanter Gruppierungen fallen könnten.

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Kommentare

83 Kommentare Seite 1 von 5 Kommentieren

Putin und der Giftgasmörder Assad

haben den Versprecher Kerrys dazu genutzt eine amerikanische Intervention in Syrien abzuwenden.

Das die amerikanische Interventionsdrohung dazu führt das Assad seine Giftgaslager abrüstet ist ein akzeptables Ergebnis - theoretisch.

Es wird auf die Feinheiten der Umsetzung ankommen. Die Giftgascocktails die Assads Truppen bislang gegen die Bevölkerung eingesetzt hat wurden von der SSRC -- den "Scientific Studies and Research Center" in Damaskus hergestellt.

Diese als zivile Forschungseinrichtung getarnte militärische Forschungsanstalt ist verantwortlich für die Herstellung der Giftgase, deren komplizierte Verfüllung in die Granaten und Geschossköpfe und für die Einsatztechnologie von Giftgasen.

Auf hunderte oder tausende von Tonnen Giftgas kann Assad verzichten wie die Verhandlungsergebnisse zeigen - aber ob er weiterhin die Möglichkeit nutzt operativ kleine Mengen von Kampfgasen einzusetzten wie in Ghouta am 21. August - darüber entscheidet inwieweit die Inspektoren den Produktionscyclus Assads verstanden haben und militärischr Institute wie das SSRC gleichfalls entsorgen.

Leider nein.

Sie sollten sich mit den Tatsachen auseinander setzen - bevor sie andere - übrigens ohne das sie weder eine Argumentation noch Quellen anführen - mit dem unsachlichen Begriff "Propaganda" diffamieren.

Wissen sie eigentlich nicht das diese Art der Diffamierung nach den Regeln
der Zeit Nettiquette nicht erwünscht ist?

http://www.nti.org/facili...

http://www.vdc-sy.info/in...

http://www.tagesspiegel.d...

http://www.hrw.org/node/1...

Ansonsten - möchte ich sie nicht weiter mit Tatsachen und Einzelheiten belasten die nachweisen das Assad der Giftgasmörder ist.

Für sie daher nur eine Frage:

East-und Westghouta waren seit Monaten von den Rebellen besetzt.
Warum sollten die sich selber beschiessen?

Ihr Kommentar - ein Beleg für Pseudofachwissen

Lagerprobleme bei chemischen Kampfstoffen wurden mit der Entwicklung von binären Kampfstoffen gelöst.

Nur - damit wird ein Einsatz von Kampfgasen technisch sehr viel komplizierter.

Neben der entsprechenden Abschusstechnologie wird eine Technik benötigt die sicher stellt das die Bestandteile eines Kampfgases sich vermischen um zum gewünschten Zeitpunkt die tödliche Wirkung entfallten zu können.

Das sind die technologischen Fragen mit denen sich die Miltärforschungsinstitute in Syrien beschäftigen.

Bravo - sie haben dieses Mal verstanden - darum geht es - Assad in Zukunft daran zu hindern.

Super - jetzt haben sie es begriffen

warum nicht nur 140mm Granaten sondern auch Kartuschen von Assad dem Giftmörder benutzt wurden die genau dazu technisch in der Lage sind: - Vermischung der Binärstoffe - während das Projektil aufschlägt.

Das technische Problem: Sie müssen ein Zweikammersystem entwickeln deren Trennung sich beim Aufschlag auflöst - und nicht die Kammer oder die kammern an sich.

Ansonsten: Für die Entwicklung der Kammersysteme dürfte ein Ingenieur mit statischen Kenntnissen erforderlich gewesen sein - Chemiker haben von Werkstoffphysik in der Regel keine Ahnung.

danke für den kommentar

fasst viel zusammen was zum Thema Syrien gesagt werden muss und von den großen medien fast konsequent einfach ausgeblendet wird. Und zu Assad - guter Mensch. Natürlich ist dieser kein guter Mensch, ihn treibt nur der Machterhalt. Damit kann man sagen, dass es schon mal eine Parallele zu westlichen Politikern gibt. Diese stellen sich immer hin und sagen dass sie Kriege der Freiheit willens führen.Totaler Quatsch, da sie Krieg aufgrund einzelner Interessen führen. Politiker sind nur Marionetten, die ausführen was ihnen gesagt wird. ( https://www.youtube.com/w... keine Spekulation, wenn es sogar der amtierende Ministerpräsident von Bayern sagt) Genau das macht leider die meisten Politiker, die in hohe Ämter bekleiden sehr unglaubwürdig und durch ihre Handlungen sterben weltweit sehr viele Menschen aus Interressen von einzelnen. Meiner Meinung nach sind Westliche mindestens so schlimm wie Assad, wenn nicht noch schlimmer, da sie ihre Aktionen unter der Flagge der Freiheit und Demokratie tarnen. zum Schluss das :https://www.youtube.com/w... Ich weiß es wird nicht jeden gefallen, aber ich hoffe ich kann ein paar augen öffnen hiermit. ;)

Es wurde eigentlich schon gesagt,

aber so eine dreiste rehtorische Frage am Ende ihres Textes kann ich einfach nicht so stehen lassen. Die rebellen verlieren diesen Krieg, da sie ohne Luftwaffe keine chance gegen Assad haben. Da ist der genau der grund, warum sie sich selber beschießen würden. Eine klassische false flag Operation, die die Westmächte zu Intervention treiben soll.Zu ihren schönen angebenen Quellen:Diese sind wertlos. Ich habe fast alles gelesen was mit dem Giftgasanschlag zu tun hat. Keine einzige Berichterstattung konnte beweisen, dass Assad der Drahtzieher ist. Aus reinster Spekulation bestehen diese ganzen berichte. Komisch das die zeit soetwas in ihren Berichten übernimmt und selber Spekulationen, die eine andere Aufassung haben, löscht. Und es gibt noch einen ausschlaggebenden Grund,dass es keine eindeutigen Beweise gibt. Das britische Parlament hätte sofort zugestimmt, wenn es diese Beweise geben würde.

Das mit dem Westen

zu einem Militärschlag treiben hat sich ja wohl erledigt - weder Russland ist in der Lage und Willens die Genfer Konventionen durchzusetzten - noch die Amerikaner.

Was sie verleugnen ist das Assad einen Krieg gegen die zivile syrische Bevölkerung führt. Und zwar mit aller Härte und Brutalität:

Massaker gegen sunitische Araber - Mord an Kinder und Jugendlichen - Scudraketenattacken auf Wohnviertel - und Giftgasattacken auf Familien.

An diesem Punkt hört Politik im eigentliche Sinne auf. Das sie das nicht begreifen ist erschreckend.

Sie akzeptieren Assad der als Hitlerverschnitt Zivilisten vergast und zwar mit der nichtssagenden Propagandaformel das sie Quellen nicht akzeptieren.

Welche Scheuklappen sie tragen ist mir völlig egal.
Aber das sie einen Massenmörder mit scheinheiligen Argeumenten decken nicht.

Wundert sie das?

Sie unterschlagen dabei ein paar Fakten,

da die Freie syrische Armee längst nicht mehr das Sagen hat. Es gibt verschiedene Rebellen Parteinen in diesem Konflikt und die Radikalen wie al Quaida oder el Nusra haben dort das Sagen. Es war eventuell mal ein Volksaufstand, aber dieser wurde unterwandert durch angagierte Söldner aus dem Ausland. Bezahlt werden diese von Saudi Arabien und Katar. Den Aufstand würde es ohne die Mithilfe dieser Länder garnicht mehr geben. Das hieße kein Krieg mehr und kein Blutvergießen. Ich sage ja nicht, dass Assad ein guter Mensch ist, aber die Amerikaner. und Saudis handeln dort sicher nicht aus Mitgefühl, denn sie haben nur ihre eigenen Interressen im Sinn. Und damit zu argumentieren, dass die Terroristenbande sich dort nciht selber beschießen würde ist auch quatsch. Wie oben schon erwähnt verlieren sie diesen Konflikt, da sie ohne Luftwaffe gegen Assad keine Chance haben diesen Krieg zu gewinnen. Sie haben gehofft, dass dadurch die Westmächte intervenieren würden und eine Flugverbotzone errichten. Und noch viel abwegiger ist es, dass Assad an dem Tag, wo die Un Inspektöre in Land reisen einen Giftgasanschlag veranlässt. Tut mir wirklich leid, aber wer das glaubt ist wirklich sehr naiv und von der Propaganda Kampagne der Medien sehr, sehr geblendet.

Nicht eventuell - sondern

1. der syrische Konflikt ist ein Volksaufstand. Das erkennen sie daran weil über 57.000 Zivilisten von Assad bislang ermordet wurden.

2. JAN wird nachgesagt das Kontakte zu Al Sawiri bestehen. Ansonsten sollten sie Vermutungen belegen.

3. der Kern der FSA sind ehemalige syrische Assadsoldaten - http://de.wikipedia.org/w...

4. Ihre Vermutung das der Volksaufstand in Syrien durch Saudi Arabien und Katar hervorgerufen wurde ist schlichtweg falsch.
http://de.wikipedia.org/w...

5. Ihnen geht es um Terroristen.

a. warum erzählen sie nichts über die Terrormilizen Al Shabiha

b. und über die Terrorgruppe libanesische Hizbollah
http://de.wikipedia.org/w...

c. über die iranische Qudsforce
http://de.wikipedia.org/w...

Diese drei Terrorgruppen kämpfen auf der Seite von Assad .
Warum sind sie nicht gegen den Terror der von Assads ausländischen Söldnern verbreitet wird?

6. Erklären sie mir bitte wer die Giftgasgranaten abgeschossen hat. Sie sollten Quellen anfügen. Erklären sie bitte gleichfalls warum kein Assadsoldat trotz der bislang 14 Giftgasattacken durch Kampfgas in Mitleidenschaft gezogen wurde.

7. Demokratische Kräfte hatten auf eine Intervention gehofft - bis juni 2013 - :
http://www.syrianrevoluti...

8. Wer unterstellt das durch Kinder vergasen eine Intervention erzwungen werden sollte ist krank im Kopf.

Warum sollte man Lügen noch erklären?

"Erklären sie bitte gleichfalls warum kein Assadsoldat trotz der bislang 14 Giftgasattacken durch Kampfgas in Mitleidenschaft gezogen wurde."

http://www.dailymail.co.u...

Assad left open the question of 'whether or not the Syrian army possess these types of arms'. But he suggested that since some of his soldiers were among the casualties, any claim that the attack originated with them was illogical.
'Suppose that our army wished to use weapons of mass destruction,' he speculated.
'Is it possible that they would do so in an area where they are themselves, and where soldiers were wounded by these arms, as was stated by the U.N. inspectors who visited them in the hospital where they were treated?'

Über Krankheiten im Kopf

"Wer unterstellt das durch Kinder vergasen eine Intervention erzwungen werden sollte ist krank im Kopf."

Fakt ist sie wäre so beinahe erfolgreich erzwungen worden. Eine Intervention auf Seiten der Rebellen, gegen Assad, und das aufgrund von Obamas seit langem angekündigter "Roter Linie". Bei einem Verbrechen die Frage "wem nutzt es" zu stellen macht jeder, der ein bisschen Verstand hat, es sind die, die darauf verzichten, die man schon eher verdächtigen könnte, krank im Kopf zu sein.

Ansonsten siehe http://consortiumnews.com...

Nein, bei Ihnen

wundert mich nichts mehr...

Sie werfen mir "Propagandaformeln" vor und reden im gleichen Satz vom "Hitlerverschnitt".
Und wundern sich daß ich weder Sie noch ihre Worte ernst nehme.

(seltsam, gerade haben Sie sich noch gegen eben diesen Begriff gewehrt, jetz verwenden Sie ihn selbst...)

Und wollen mir und anderen zum tausendsten Male erzählen, daß alle Toten in diesem Konflikt auf Assads Konto gehen.
Nehmen Sie mal die Tomaten von den Augen und sehen Sie sich an, welche Massaker ihre "Freiheitskämpfer" so verüben.
An Zivilisten.
An Kindern.
An Andersgläubigen.
An Muslimen, die der falsche Richtung angehören...

Hitlerverschnitt

Assad hat East und Westghouta zunächst gegen 2 Uhr morgens mit konventionellen raketen und Granaten beschossen.

Die verängstigte Bevölkerung hat dann natürlich in den Untergeschossen und Kellern Schutz gesucht. Das war vom Giftgasmörder Assad intendiert - weil er die Opfer - die in den untergeschossen Schutz suchten - dann mit Sarin vergast hat. Sarin ist schwerer als Luft und sammelt sich vorallem in den Untergeschossen.

Das war von den Militärs geplant.

Sprache hat wenig Adjektive diese Perfidität und Brutalität darzustellen die noch dadurch getopt wird das 400 Kinder dabei vergast wurden.

Hitlerschnitt als Beschreibung des Giftgasmörders ist also durchaus angemessen.

Wenn es so ist

"Das werden Katar und Saudi Arabien nicht wollen, und der Iran auch nicht, also geht das Kämpfen munter weiter, und Obama verhandelt weiter mit Putin."
und unsere Freunde eine Verhandlungslösung verhindern, dann kann Obama und Putin sich noch so sehr bemühen. Die Schlange sitzt womöglich nicht in Syrien allein und es gibt viele Bildschleichen, die eine Verhandlungslösung verhindern versuchen und auf einen Endsieg mit noch zig Tausend Tode setzen, da sie nicht Demokratie sondern die Islamistische Herrschaft wollen.
Wie diese aussieht wissen wir ja bereits vom Irak und Afghanistan.
Ich hoffe wirklich das es nicht an Saudi Arabien, Katar und der Türkei liegt, das die Opposition nicht verhandelt. Die Staaten sollten sich auf eine gemeinsame friedliche Linie einigen und Russland und die USA den Druck und die Verhandlungen mit dem Regime überlassen um zu einer Lösung zu finden.
Wenn die Opposition nur im Kampf eine Lösung sieht, dann dürfen sie keine Waffen bekommen, da diese Einbahnstraße nur zu vielen weiteren Opfern führt und zu keiner Lösung.
Eine Lösung wäre vielleicht möglich, wenn Assad den Übergang mit begleitet vielleicht als einer Art Bundespräsidenten Rolle der seiner Partei und einer gemäßigten Person ohne Blut an den Händen seine Macht überträgt und diese auch mit der Opposition in Form einer Übergangsregierung teilt. Dort stellt man einen friedlichen Übergang sicher und geht gegebenenfalls gegen Islamisten vor. Assad kann Einspruch erheben, tritt aber am Ende zurück.

"googeln nach Al Nusra und chemical weapons"

"Dann sollten sie die Quelle zitieren"

Hab ich doch. https://www.google.de/?q=...

PressTV - Al-Nusra Front making chemical weapons in Syria,
Rebels Admit Responsibility for Chemical Weapons Attack,
Al-Qaeda linked Al-Nusra Front Preparing Chemical Weapon Attack,
Classified US Military Document: Syrian Rebels DO Have Chemical,
Former Jabhat al-Nusrah Member admits Chemical Weapons Use,
al-Nusra Behind “Chemical Weapons” Attacks - Iraq-war.ru

sind ein paar Überschriften die sich da bei mir auf Seite 1 finden.

Ach, der HRW Bericht. Da liest man von Berichten weniger Zeugen, dass die aus der oder der Richtung gekommen sein sollen. Und das in einer Situation, wo überhaupt niemand bestreitet, dass die Gegenden aus den genannten Richtungen beschossen werden, also Granaten in der Regel aus diesen Richtungen kommen. Das sind Aussagen die faktisch nichts wert sind.