Krim-KrisePutin verstehen mit Gerhard Schröder

Der Altkanzler nennt in einer ZEIT-Matinee das russische Vorgehen auf der Krim völkerrechtswidrig, warnt aber, Putin zu dämonisieren. Vermittler will Schröder nicht sein. von 

Russlands Präsident Wladimir Putin hat, wenn man viele Kommentare und Debatten im Internet verfolgt, unter den Deutschen eine erstaunliche Zahl an Unterstützern im Konflikt mit der Ukraine. Während die meisten westlichen Medien und Politiker die Okkupation der Krim durch Russland einhellig verurteilen, äußern zahlreiche Leser und Mitglieder in sozialen Netzwerken Verständnis für den russischen Einmarsch auf der Schwarzmeer-Halbinsel und deren geplanten Anschluss an Putins Reich.

Gerhard Schröder, dem nachgesagt wird, ein besonders enges Verhältnis zum Kreml-Chef zu haben, bemühte sich in einer Matinee der ZEIT in Hamburg demgegenüber, nicht als "Putin-Versteher" aufzutreten. So betonte der frühere SPD-Kanzler auf Fragen des ZEIT-Herausgebers Josef Joffe und des Redakteurs Thomas E. Schmidt, dass er mit Putin nicht über den Ukraine-Konflikt gesprochen habe. "Ich kann mir nur vorstellen, was ihn treibt." Putin sei daran interessiert, Russland zu konsolidieren, wirtschaftlich zu entwickeln und "groß und stark zu halten – auf Augenhöhe mit den USA".

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Als historisch denkender Mensch habe der russische Präsident gewisse "Einkreisungsängste". Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs habe Russland die neuen Realitäten akzeptieren müssen, und es habe "unerfreuliche Entwicklungen" an den Rändern der ehemaligen Sowjetunion gegeben. "Ob aber die Mittel, die eingesetzt werden, richtig sind, würde auch ich bezweifeln", sagte Schröder, ohne Putin direkt beim Namen zu nennen.

Kosovo als "Blaupause"

Der Altkanzler nannte das russische Vorgehen einen Verstoß gegen das Völkerrecht. Mit einem erhobenen Zeigefinger solle man jedoch vorsichtig sein, "weil ich es selber gemacht habe", sagte er mit Blick auf die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg gegen Serbien während seiner Regierungszeit. Für das, was gegenwärtig auf der Krim passiere, sei der Kosovo "die Blaupause". In beiden Fällen handele es sich "formal" um einen Verletzung der Charta der Vereinten Nationen.

Auch das von der Krim-Regierung für den 16. März angesetzte Referendum über eine Abspaltung von der Ukraine und den Anschluss an Russland verglich Schröder mit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo von Serbien.

Schröder bezeichnete es als Fehler der EU, die Ukraine zu einem Assoziierungsabkommen gedrängt zu haben. Das kulturell in Europaorientierte und Nationalisten im Westen und Russischdenkende im Osten und Süden gespaltene Land habe man damit vor ein "Entweder-oder" gestellt. Die Ukraine habe damit nur die Wahl gehabt, sich gegen die Verbindungen zu Russland zu entscheiden. Vernünftiger wäre nach Ansicht von Schröder ein "Sowohl-als-auch", denn die ehemalige Sowjetrepublik brauche die Partnerschaft mit beiden Seiten.

"Sanktionen schaden Deutschland"

Der Ex-Kanzler unterstützte seine Nachfolgerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier darin, weiter das Gespräch mit Russland zu suchen, statt auf eine "Spirale von Sanktionen" zu setzen. Denn solche Strafmaßnahmen träfen Deutschland mehr als andere Länder, sagte Schröder. Für die Gespräche mit Putin müsse man sich Zeit lassen. Möglicherweise könnten sie erst nach der Wahl mit einer neuen Regierung in Kiew geführt werden, "die die gesamte Bevölkerung repräsentiert".

Nach seiner Ansicht sollte ihr nicht die national-konservative Swoboda-Partei angehören, die "Nazi-Symbole" verwende und Kontakte zur NPD habe. Sie stellt derzeit den ukrainischen Verteidigungsminister und den Generalstaatsanwalt.

Schröder lehnte es ab, in dem Konflikt zu vermitteln, wie es der Fraktionschef der Linken, Gregor Gysi, vorgeschlagen hatte. Dafür brauche man eine Organisation im Rücken wie zum Beispiel die OSZE. "Ich kann nicht als Einzelner versuchen, als Vermittler tätig zu werden."

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Leserkommentare
  1. 1. Toll!

    Die Amerikaner haben patriotische, um ihr Land engagierte Ex-Präsidenten, wir haben Gerhard "Gasprom" Schröder.

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    mir ist Schröder lieber als Obama , den er versucht immer zu mäßigen und ist kein Kriegstreiber. Wenn er meint das Sanktionen vom Westen schlecht für Deutschland sind hat er damit sehr wohl recht aber das wird bald jeder am eignen Geldbeutel spüren

    Er mag ein Zyniker, mag "Gas-Gerd" sein, aber er hat im kleinen Finger mehr politisches, ja genau Fingerspitzen Gefühl, als Barrosos und Merkels Dilettanten Truppen an sämtlichen Händen. Seine Analyse ist klar und zutreffend. Man fragt sich, warum keiner der aktuell agierenden Polit-Hysteriker aehnliches liefern kann oder will.

    hatten wir schroeder. im gegensatz zu frau merkel hat er versucht eine eigenstaendige europaeische politik zu verfolgen. im uebrigen ist mir 1 schroeder lieber als die "patriotischen "gehirnamputierten die in den usa das sagen hatten und haben.

    Über den Kommentar schmeiße ich mich immer noch weck vorlachen, leider aber die Wahrheit

    Ich hätte vorher mal darüber nachgedacht, was Ihre Worte NOCH ausdrücken.
    NAtÜRLICH hat ein Ex-US-Präsident amerikanische Interessen im Auge. Aber muß en Ex-Kanzler daß auch? (ich meine, amerikanische Interessen im Auge haben)

    Wir haben Steinmeier und Merkel, also keine außenpolitische Linie, oder nur eine, die Russland in eine politisch-diplomatische Lösung nicht einbezieht.

    Wie wahr und wie traurig. Und hätten wir ein Antikorruptionsgesetz, wäre ein Herr Schröder jetzt vor Gericht. Er hat Deutschland massiv geschadet, durch die Abhängigkeit, die er zu Russland über die Energieversorgung geschaffen hat. Und heute ist er bezahlter Angestellter beiM Staatskonzern Gasprom, also indirekt bezahlter Angestellter von Putin. Und so einer darf sich zu diesem Thema äußern. Eine Schande diese beiden anbiedernden ANBIEDERNDEN JOURNALISTEN UND FÜR DIE ZEIT wr

  2. 2. [...]

    Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und differenziert. Die Redaktion/mak

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    Aber im Angesicht dieses Mannes, für was er steht und was er angerichtet hat sind manchmal auch ausfallende Worte angemessen!

  3. aus dem Kriege geschnitzt werden!

    4 Leserempfehlungen
  4. Auch im Westen angesehene Vertreter des russischen Geistes wie zum Beispiel Solschenizyn haben die Expansion der NATO Richtung Osten als Bedrohung empfunden.

    Nüchterne Stimmen wie die von Ex-Kanzler Schröder tun Not.

    60 Leserempfehlungen
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    "Verstehen ist besser als verteufeln!"

    Trotz alledem heisst das noch lange nicht, dass man dann auch damit einverstanden sein muss. Mir ist auch klar, dass Putin aus Angst handelt. Soweit verstehe ich Putin auch.

    Doch wovor hat er Angst? Dass er die Ukraine an den Westen "verliert" und damit soviel Einfluss einbüsst, dass es auch in seinem Russland Aufstände geben könnte?

    Doch selbst auf der Krim - deren er sich doch sicher zu sein scheint - hat er Angst, dass ein wirkliches und faires Referendum gegen ihn ausgehen könnte. Warum sonst muss man die Krim erst mal mit leichtem Nachdruck besetzten, ein schnelles Referendum ansetzen und keine Beobachter hineinlassen? Das zeugt von allem Anderen als von Stärke und Sicherheit.

    Und Angst war noch nie ein guter Ratgeber...

    denk ich zuerst an seinen Vorteil!

    Er hat für mich keine politische Glaubwürdikeit mehr!

    Dem Einzigen, dem ich nicht widersprechen werde, er färbt sich nicht die Haare!

    Was für eine Person des Zeitgeschehens, Ludwig der XIV als Proll

  5. Aber im Angesicht dieses Mannes, für was er steht und was er angerichtet hat sind manchmal auch ausfallende Worte angemessen!

    9 Leserempfehlungen
    Antwort auf "[...]"
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    • xlazyx
    • 09. März 2014 15:32 Uhr

    Wen meinen Sie mit
    "aus dem Kriege geschnitzt werden!"

    und

    "Aber im Angesicht dieses Mannes, für was er steht und was er angerichtet hat sind manchmal auch ausfallende Worte angemessen!"

    Schröder oder Putin?
    Im Falle das Sie Schröder meinen, erleuchten Sie bitte einen Unwissenden und erklären die Aussage bitte etwas genauer. Danke.

    Über ihn erhalte ich nur gefilterte Nachrichten, weiß nicht wirklich in welchem Zustand das Land ist und wie es die Menschen dort empfinden.

    Über Herrn Schröder weiß ich, dass er völkerrechtswidrige Kriege führte, dass er zu den Willigen gehörte, die sich in Afghanistan das holten, was ihnen nicht gehörte! Ihm ist auch nicht zugute zu halten, dass er am Irak Krieg nicht teilnahm. Einem Rechtsbrecher wird ja auch kein Erlass gewährt, weil er an einem anderen Rechtsbruch nicht mitmachte!

    Was war mit den Folterflügen, den Besuchen von Deutschen Beamten in Foltergefängnissen. Aufklärung? Fehlanzeige!

    Auf die innenpolitischen Verwerfungen, die hauptverantwortlich für die spätere Bankenkrise waren und der asozialen Politik von ihm möchte ich hier nicht weiter eingehen! Auch nicht auf Armani, Zigarren und sein zwischemmenschliches Verhalten.

    "Aber im Angesicht dieses Mannes, für was er steht und was er angerichtet hat sind manchmal auch ausfallende Worte angemessen!"

    Die Nord-Pipeline, die er "angerichtet" hat, könnte die Versorgung sichern wenn es in der Ukraine zu einem Bürgerkrieg kommt oder Gazprom aus sonstigen Gründen nicht mehr in der Lage ist, Gas durch die Ukraine nach Europa zu liefern.

    Ansonsten, die Hartz-Reformen sind eine der Gründe, warum es der deutschen Wirtschaft vergleichsweise gut geht.

    • dacapo
    • 09. März 2014 22:10 Uhr

    ....... sei Ihnen das erlaubt, denn immerhin setzen Sie sich ja ab, zwar phantasielos, aber immerhin: nie-wieder-krieg, wie toll sich das anhört, toll.

    • P1ng0
    • 10. März 2014 5:04 Uhr

    Die Lage in der Ukraine ist eskaliert, weil unsere politischen Höchstleister der Meinung waren, sie könnten die Gunst der Stunde nutzen, um Russland den Schwarzmeerstützpunkt abzunehmen.

    Das war ein Irrtum.

    Und genau das sagt auch Helmut Schröder, an dem ich sonst eigentlich auch kein gutes Haar (gefärbt oder nicht) lassen möchte.

    Und wenn Sie meinen, dass aus solchen Politkern Kriege geschnitzt werden, dann haben Sie im Geschichtsunterricht wahrscheinlich geschlafen.

    nehmen Sie einfach das Positive in seiner Rede. Ich kenne keinen westlichen Ex-Regierungsschef, der wie jetzt Schröder, öffentlich zugibt, in seiner Regierungszeit gegen Völkerrecht verstoßen zu haben. Wohl wissend daß
    1. Nach dem Völkerrecht Führen eine Angriffskrieges nicht verjährt. Aber auch
    2. Daß Sieger nicht vor Gericht gestellt werden.

    • xlazyx
    • 09. März 2014 15:32 Uhr

    Wen meinen Sie mit
    "aus dem Kriege geschnitzt werden!"

    und

    "Aber im Angesicht dieses Mannes, für was er steht und was er angerichtet hat sind manchmal auch ausfallende Worte angemessen!"

    Schröder oder Putin?
    Im Falle das Sie Schröder meinen, erleuchten Sie bitte einen Unwissenden und erklären die Aussage bitte etwas genauer. Danke.

    8 Leserempfehlungen
    • Snorrt
    • 09. März 2014 15:37 Uhr
    7. Prima

    Jemand, der unsere Energieversorgung damals zu 30 % in die Hände eines lupenreinen Demokrats legte, dafür einen Posten beim größten jener Energieriesen bekam, warnt uns jetzt davor, dass wir Schaden nehmen, wenn wir versuchen Sanktionen durchzusetzen. Toll.

    Am besten wir erklären uns einfach prorussisch und besetzen Berlin. Dann können wir auch bald die Russen um Hilfe rufen und endlich auch in den Genuß lupenreiner Demokratie kommen.

    Politik kann so einfach sein. Ich esse jetzt meine mir zugeteilte Portion Pollonium, denunziere meine täglich veranschlagte Gruppe andersdenkender Journalisten und setze mich vor Russia Today, damit ich die Wahrheit lerne.

    за здоровье

    14 Leserempfehlungen
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    "Jemand, der unsere Energieversorgung damals zu 30 % in die Hände eines lupenreinen Demokrats legte,.."
    ---
    Prozentuale Anteile Russlands an den Erdgasimporten Deutschlands.
    (ohne deutsche Eigenproduktion und ohne deutsche Exporte):

    1984 45,3%
    1985 42,6%
    1986 48,6%
    1987 48,6%
    1988 50,4%
    1989 49,4%
    1990 49,4%
    1991 43,6%
    1992 39,6%
    1993 41,7%
    1994 46,1%
    1995 46,8%
    1996 41,7%
    1997 40,4%
    1998 43,3%
    1999 45,0%
    2000 45,7%
    2001 41,9%
    2002 40,8%
    2003 43,9%
    2004 43,3%
    2005 41,7%
    2006 41,9%
    2007 43,2%
    2008 43,9%
    2009 37,8%
    2010 39,2%
    2011 39,1%
    2012 38,8%

    Sie wissen zufällig, wann Schröder Kanzler war?
    In welchem Jahr hat er Deutschland so stark von Russland abhängig gemacht?

    • ah17
    • 09. März 2014 21:37 Uhr

    Da hat wohl jemand zuviel Infektionsmittel von der westlichen Propaganda abbekommen.
    Schröder hat Recht. Ich selbst arbeite in diesen beiden Ländern, jede Woche. Ich weiß, wie die Leute im Westen der Ukraine ticken, und wie im Osten. Und natürlich auch, wie es in Russland aussieht.
    Die Westukrainer haßen die Russen. Nicht alle, aber in Mehrheit. Sie verehren Stepan Bandera, der beim Einmarsch der deutschen Wehrmacht in der Ukraine als erster 8.000 Juden und Kommunisten in einer Nacht schlachten durfte, noch vor der SS. Das gerade zwei Faschisten wichtige Posten in der neuen "Regierung" inne halten, spricht nicht gerade für Demokratie und Sicherheit für die Minderheiten (wenn man Russen mit 9 Mio. noch so nennen darf). Ach ja, ich wurde in den letzten 2 Wochen von mehreren Leuten (verschiedener gesellschaftlicher Ränge und Überzeugungen) in Russland gefragt, wie es sein kann, dass Deutschland mit seiner Geschichte jetzt die Nationalisten und Faschisten unterstützen kann.
    Was Putin in letzten Jahren gemacht hat, war oft unter aller Sau. Aber eines hat er immer ganz konsequent durchgezogen - er hat immer seine Leute (Russen) beschützt. Und wenn auf dem Maidan die Nationalisten "Russen raus" skandieren, dann hilft er ihnen die Ukraine zu verlassen, samt Land.
    Wenn im Westen über Verfassungswidrigkeit des Referendums auf der Krim gesprochen wird, dann sollte man auch nicht vergessen, dass die Abwahl von Janukovitsch auch nicht gesetzeskonform war.

  6. in seiner Amtszeit das Völkerrecht verletzt zu haben. Und das betrifft auch die Nato. Deutschland, die EU und die USA haben sich in der Ukraine eingemischt. Das schon alleine verstößt gegen das Völkerrecht. Putin hat recht wenn er sagt die Nato habe Russland eingekreist. Das würden sich die USA auch nicht gefallen lassen. Die Stationierung von Atomraketen in Polen welche nach Osten gerichtet sind empfindet Putin zu recht als Bedrohung. Man stelle sich vor vom Ausland finanzierte Kräfte würden zusammen mit Demonstranten versuchen die deutsche oder eine Regierung eines EU
    Staates zu stürzen versuchen.

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    • RGFG
    • 09. März 2014 15:46 Uhr

    Also ich gebe ja zu, dass das Wort, das die Situation richtig beschreibt, ein wenig sperrig zu lesen und zu schreiben ist - aber bei den Fakten sollten wir schon bleiben.

    Die einzigen Atomraketen in der Nähe von Polen sind m.W. russischer Bauart, und ich würde schwer vermuten, dass die nicht nach Osten zeigen.

    Lucydog schreibt:

    "Putin hat recht wenn er sagt die Nato habe Russland eingekreist. Das würden sich die USA auch nicht gefallen lassen."

    Stimmt! Erinnern wir uns an die Kubakrise: Als die Sowjetunion dort Raketen stationierte, drohten die USA mit einem Atomkrieg.

    Seit Peter dem Großen kämpft Russland um Zugänge zum Meer und diese Politik ist von bedeutenden Vertretern des russischen Geistes wie zum Beispiel Puschkin verteidigt worden. In dieser Tradition steht auch Putins Sorge um den Schwarzmeerhafen Sewastopol.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Angela Merkel | Gerhard Schröder | Wladimir Putin | Krim | Ukraine | Russland
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