Irans Präsident Hassan Ruhani während der UN-Vollversammlung in New York im September © Mike Segar/Reuters

Der Iran hat sowohl den libanesischen Streitkräften als auch der schiitischen Hisbollah-Miliz Unterstützung im Kampf gegen "Terroristen" zugesagt. Das sagte der Sekretär des iranischen Sicherheitsrats, Ali Schamchani, nach einem Bericht des iranischen Fernsehens am Sonntag. Bei einem Treffen mit dem libanesischen Außenminister Samir Mokbel bekräftigte er, dass der Iran seine Erfahrung im Kampf gegen Terroristen und zur Verbesserung der Sicherheitslage an den Libanon weitergeben wolle. Mokbel traf auch mit Präsident Hassan Ruhani zusammen.

Libanon, dessen Bevölkerung aus Christen, Sunniten und Schiiten besteht, ist vom Bürgerkrieg im benachbarten Syrien in eine Zerreißprobe gezogen worden. Die Hisbollah, die von etlichen Experten stärker als die regulären Streitkräfte eingeschätzt wird, unterstützt den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Die iranischen Hilfszusagen kamen, nachdem Saudi-Arabien drei Milliarden Dollar für die Ausrüstung der libanesischen Streitkräfte zugesagt hat. Auch die USA liefern Waffen an den Libanon, um das Land für den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" zu rüsten.