Bei zwei Selbstmordanschlägen auf Regierungstruppen sind in Kabul mindestens sieben Menschen getötet worden. Wie ein Polizeisprecher am Morgen mitteilte, wurden zudem 21 Menschen verletzt. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu den Attentaten.

Der Chefermittler der Polizei, Mohammed Farid Afsali, sagte, ein Selbstmordattentäter habe im Westen der afghanischen Hauptstadt einen mit einheimischen Soldaten besetzten Bus attackiert. Dabei seien sieben Menschen getötet worden und 15 weitere verletzt worden. Ein zweiter Angreifer habe sich kurz darauf im Nordwesten Kabuls vor einem weiteren Bus in die Luft gesprengt. Dabei seien weitere Mitglieder der Armee verletzt worden.

Erst am Vortag hatte nach monatelanger Verzögerung die afghanische Regierung den Weg für einen internationalen Militäreinsatz über den Jahreswechsel hinaus freigemacht. Der Sicherheitsberater des neuen Präsidenten Ashraf Ghani, Hanif Atmar, unterzeichnete am Dienstag in Kabul das dafür notwendige Sicherheitsabkommen mit den USA.