Der frühere Baptistenpastor Mike Huckabee wagt einen neuen Anlauf im Rennen um die US-Präsidentschaft. Der ehemalige Gouverneur des Bundesstaats Arkansas gab als nunmehr sechster Anwärter den Startschuss für seine Bewerbungskampagne um die Kandidatur der oppositionellen Republikaner.    

Der 59-Jährige sagte in seiner Heimatstadt Hope, es passe perfekt, dort seine Kandidatur anzukündigen. "Uns wurde Hoffnung versprochen, doch alles, was wir bekamen, war Gerede", sagte der strikt konservative Republikaner in Bezug auf unerfüllte Versprechen von Präsident Barack Obama. In Hope wurde außerdem Ex-Präsident Bill Clinton geboren.

Der Republikaner Huckabee hatte sich bereits 2008 um die Nominierung beworben und Vorwahlen in acht Staaten gewonnen. Damals hatte er eine sogenannte sozialkonservative Agenda. Diesmal will er mit einem wirtschaftlich-populistischen Programm bei breiteren Wählerschichten punkten, wie es aus seinem Umfeld hieß.

Dennoch gilt Huckabee als Außenseiter. Ihre Kandidatur bei den Republikanern erklärt haben bereits die Senatoren Ted Cruz aus Texas, Marco Rubio aus Florida und Rand Paul aus Kentucky sowie die Managerin Carly Fiorina und der ehemalige Neurochirurg Ben Carson.

Als klare Favoritin bei den Demokraten tourt bereits die einstige First Lady und Außenministerin Hillary Clinton durchs Land. Die Vorwahlen beginnen im Januar 2016 im Bundesstaat Iowa.