Eine Forschungsgruppe geht davon aus, dass sich Syrien auf die Ankunft russischer Kräfte vorbereitet. Darauf weisen Satellitenbilder hin, wie der auf Verteidigungsfragen spezialisierte Verlag Jane's mitteilte.

Die Aufnahmen deuteten unter anderem darauf hin, dass im Waffenlager Istamo und auf der Militäranlage Al-Sanobar nördlich der Küstenstadt Latakia neue Gebäude gebaut würden und Zelte vorhanden seien, die denjenigen ähnelten, die das russische Militär nutze. Zudem sei eine erhebliche Zunahme an schnellen Jets auf den Landebahnen zu erkennen, erklärte die in London ansässige Gruppe.

Russland zählt zu den engsten Verbündeten des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Die Regierung in Moskau hatte kürzlich mitgeteilt, dass ihre jüngste militärische Präsenz in Syrien dem Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" diene. 

Der Sprecher von Präsident Wladimir Putin, Dmitri Peskow, wollte keinen Kommentar zu den Entwicklungen in Syrien abgeben. Zuvor hatte Syrien bestätigt, dass es Kampfjets von Russland erhalten und diese auch bereits gegen den "Islamischen Staat" in Rakka eingesetzt habe.