Kämpfer in Syrien inspizieren die Schäden nach einem Selbstmordanschlag. (Archiv) © Rodi Said/Reuters

Bei der Explosion von zwei Bomben in der nordostsyrischen Kurdenhochburg Qamischli sind der kurdischen Nachrichtenseite Rudaw zufolge mindestens 17 Menschen getötet worden. Es soll mindestens 30 Verletzte geben.

Unter Berufung auf Augenzeugen schreibt Rudaw, die Sprengsätze seien nahe eines Cafés und vor einem Restaurant in einem von Christen bewohnten Teil der Stadt detoniert.  Zwei Selbstmordattentäter hätten sich in die Luft gesprengt.

Der "Islamische Staat" (IS) hat sich zu den Anschlägen bekannt. Die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq berichtete, die Dschihadisten hätten die Anschläge verübt und "Dutzende Menschen getötet und verletzt".

Die mehrheitlich von Kurden bewohnte Stadt Qamischli liegt an der Grenze zur Türkei. Einige Teile Qamischlis stehen unter Kontrolle kurdischer Milizen. Die Anschläge ereigneten sich in einem von den Regierungstruppen kontrollierten Stadtteil. Die Stadt war zuletzt mehrfach Ziel von IS-Anschlägen.